Jean M. Auel Ayla und die Mammutjäger: Ayla 3 (Kinder Der Erde / Earth's Children)

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Inhaltsangabe zu „Ayla und die Mammutjäger: Ayla 3 (Kinder Der Erde / Earth's Children)“ von Jean M. Auel

Im dritten, mitreißenden Band aus dem Zyklus «Die Kinder der Erde» treffen Ayla und Jondalar auf die Mammutjäger, die wie sie zur Gruppe der Cro-Magnon-Menschen gehören. Sie werden von dem Stamm als vollwertige Mitglieder aufgenommen. Das Schicksal scheint ihnen endlich gewogen, doch Ayla steht plötzlich zwischen zwei Männern ...

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    Ayla und die Mammutjäger: Ayla 3 (Kinder Der Erde / Earth's Children)
    Valarauco

    Valarauco

    08. March 2015 um 13:58

    Cover Dieses Mal ist das Cover blau und erinnert mich sehr stark an blaues Eis oder so. Abgebildet ist dieses Mal die Höhlenzeichnung eines Mammuts. Wieder einmal kann ich sagen, mir gefällt die einheitliche Gestaltung der verschiedenen Cover dieser Reihe. Die Höhlenzeichnung passt perfekt zu der Geschichte und auch das eisblau als Farbe finde ich äußerst passend gewählt. Meine Meinung Eigentlich wollten Ayla und Jondalar nur einen kleinen Ausflug mache, als sie auf Talut und das Löwen-Lager stoßen. Der große Anführer besagten Lagers bringt die beiden dazu, sich ihm anzuschließen und Zeit bei ihnen zu verbringen. Talut als Figur ist einmalig. Er ist ein so unglaublich herzlicher Mann, dass man gerne über die Tatsache hinwegsieht, dass er eigentlich über zwei Meter groß sein müsste, was meines Wissens zu dieser Zeit kaum möglich war und auch heute noch eher eine Seltenheit ist. Trotz dieser kleinen Ungereimtheit habe ich Talut direkt ins Herz geschlossen, ebenso wies eine etwas kritischere Schwester Tullie. Ayla lernt nun viele der „Anderen“ kennen und lebt sich recht schnell bei den Mammutoi ein. Grund dazu ist Rydag, ein Kind von gemischten Geistern (Halb „Mensch“ halb Neandertaler), der ihrem Sohn Durc sehr ähnlich sieht. Ihm bringt sie im Laufe des Buches auch die Sprache des Clans bei, genauso wie den meisten anderen aus dem Löwen-Lager. Wieder einmal verblüfft Ayla die Menschen mit ihrem umfangreichen Wissen und Können. Manchmal scheint das wirklich etwas übertrieben, aber man kann darüber hin Wegesehen, finde ich auf jeden Fall. Was mich allerdings etwas gestört hat, war das Verhalten von Jondalar und Ayla. Stellenweiße hat es gewirkt wie aus einer billig produzierten Fernsehshow. Jondalar hat sich für Ayla geschämt, danach hat er sich noch mehr dafür geschämt, dass er sich überhaupt für sie geschämt hat. Es war und ist ein ewiges Hin und Her. Dann ist da noch Ranec, der von der ersten Sekunde an sehr fasziniert von Ayla ist und auch auf sie eine unglaubliche Faszination ausübt. Das mag zum großen Teil daran liegen, das Ranec dunkelhäutig ist und Ayla das noch nie zuvor gesehen hat. Sie ist neugierig auf den jungen Bildschnitzer und dieser wiederum ist bis über beide Ohren in Ayla verliebt. Irgendwann hat Jondalar dann nicht mehr mit Ayla geredet und so hat sich das Drama hochgeschaukelt. Meiner Meinung nach war es ziemlich überflüssig, aber irgendwo müssen die Buchstaben für 1008 Seiten ja auch herkommen und von nichts kommt nichts. Doch irgendwann ist diese „dramatische“ Geschichte etwas in den Hintergrund gerückt und es ging wieder um andere Dinge. Ayla wurde vom Löwen-Lager adoptiert und ging zusammen mit ihnen und Jondalar auf Mammutjagd. Sie hat unglaublich viel erlebt und gelernt während ihrer Zeit beim Löwen-Lager. Als es irgendwann so weit ist und sie alle zum Sommertreffen ziehen, kocht das ganze Drama wieder auf. Ayla ist nahezu von der Idee besessen ihren Sohn Durc zu sich zurück zu hohlen. Manchmal kam mir das schon etwas heftig vor, wie sie alle die Dinge, die dagegen Sprachen komplett ausklammerte und sich nur darauf fixierte, dass sie selbst ihren Sohn an ihrer Seite haben wollte, koste es, was es wolle. Jondalar spürt hingegen immer stärker den Wunsch, weiter zu seinen eigenen Leuten zu ziehen. Ich mag diesen Teil immer noch ziemlich gerne, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass ich mittlerweile auch etwas genervt war. Diesen Teil habe ich nämlich nicht selbst gelesen, sondern mir vorlesen lassen und das entsprechende Hörbuch ist etwas über 34 Stunden lang und das ist verdammt lang. Ich habe noch nie in meinem Leben ein auch nur ansatzweise so langes Hörbuch besessen oder gesehen. Es hat glaube ich fast 3 Wochen gedauert, bis ich durch war und wirklich alles angehört hatte. Zum Glück konnte man an der Audible-App den Schlafmodus einstellen, so habe ich nicht immer so lange nach der Stelle suche müssen, an der ich eingeschlafen bin. Trotz der deutlicher zu Tag tretender Schwächen des Buches habe ich es gerne gelesen. Beim zweiten Mal jedoch muss ich zugeben, immer mal wieder ein paar Seiten übersprungen zu haben. Wie einige andere musste ich mir jetzt auch erst einmal eine kleine Ayla-Pause nehmen, bevor ich in Teil 4 starten werde. Wertung (3/5) www.valaraucos-buchstabenmeer.com

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