Jean Marc Ligny Aqua TM

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Inhaltsangabe zu „Aqua TM“ von Jean Marc Ligny

2030: Tornados, Überschwemmungen, Hitze. Die Klimakatastrophe ist Wirklichkeit. Die Welt muss sich mit chaotischen Wetterbedingungen abfinden. Eine Sekte begeht mörderische Attentate, um die Ausrottung des vermeintlich Bösen zu beschleunigen. Bei der Sprengung eines Damms sterben Hunderttausende, auch Rudy verliert Frau und Kind. Als Flüchtling in einem Auffanglager macht er so schreckliche Erfahrungen, dass er beschließt, Europa den Rücken zu kehren. Da kommt das Angebot, als Fahrer für eine Hilfsorganisation zu arbeiten, gerade recht. In Afrika, das unter einer tödlichen Dürre leidet, ist ein riesiges Wasserreservoir entdeckt worden, auf das ein amerikanisches Unternehmen Anspruch erhebt. Die Hilfsorganisation eilt dem afrikanischen Land mit Bohrmaterial zu Hilfe. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das Lebenselixier für alle zu sichern

Spannend, interessant, sollte man gelesen haben!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Interessante Grundidee, für meinen Geschmack aber zu fantastisch ausgeschmückt. Da ist "Ausgebrannt" von Eschbach schon glaubwürdigerund fesselnder.

— sunlight
sunlight

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    ophelia_fay

    ophelia_fay

    27. June 2011 um 22:22

    "Wenn das Wasser auf der Erde knapp wird... Wenn du alles verlierst, was dir lieb und teuer ist .. Wenn Grausamkeit und Habgier den Planeten beherrschen ... Dann ist eine neue Zeit angebrochen DIE ZEIT VON AQUA" Selten hat mich ein Buch so mitgerissen, war in seiner Zukunftsvision so eingängig, glaubhaft, erschreckend real und dennoch mit einem Funken Hoffnung. Magie der alten Zeit vermischt mit dem Glauben an den christlichen Gott und seinen Widersacher, westlicher Denkweise und indianischer und altafrikanischem Zauber, Politik, Wirtschaft, Krieg, Liebe... Absolut lesenswert und vielleicht ändert es auch ein wenig die Ansicht des Lesers zu unseren wertvollen Naturressourcen, die wir zu erhalten suchen sollten.

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2011 um 12:04

    Aufgrund des Klappentextes hatte ich dieses Buch schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Voller Freude habe ich es dann dieses Jahr begonnen und wurde ziemlich enttäuscht. Erwartet hatte ich eher einen Umwelt- bzw. Wissenschaftsthriller, der vielleicht in Richtung Schwarm oder so gehen könnte, stattdessen wurde ich mit Computertechnik, Werbung von Firmen und politischem Gezeter konfrontiert. Dabei hat die Geschichte an sich Potential. In der Handlung spielen mehrere Figuren, die früher oder später, wie der Zufall, oder in dem Falle der Autor, so will, aufeinander treffen. Diese Figuren erzählen jeder für sich eine eigene Geschichte, das heißt jede der Personen hat ihr eigenes Schicksal. Auch spielt die Handlung an verschiedenen Orten. Ab Mitte des Buches geht es aber in erster Linie um Amerika und Afrika. Afrika kämpft mit Wasserknappheit und versucht das Land zu retten, nachdem sie ein Wasserreservoir entdeckt haben, auf das aber eine amerikanische Firma Anspruch erhebt. Soweit zur Handlung, die sehr interessant klingt, wären da nicht folgende Gründe gewesen das Buch nach 300 Seiten abzubrechen: Während anfangs das Buch recht spannend in der Gegenwart geschrieben scheint, flaut diese Spannung Seite für Seite ab. Nach 300 Seiten dachte ich, wie lange willst Du Dir das noch antun. Werbeslogans und Emails tauchen immer wieder in den Kapitel auf, was eigentlich eine nette Abwechslung wäre. Allerdings geht es in diesen Abschnitten darum, das die Entwicklung der Menschheit soweit ist, dass der Mensch an sich, für alles und jedes Problem ein Pillchen schlucken kann und die reale Welt dank „Teledrogen“ nicht mehr braucht. Bis immer mehr Menschen auftauchen, die dieser Teledroge verfallen sind. Für mich war es anfangs recht verwirrend als die technischen Begriffe auftauchten und ich schon glaubte googlen zu müssen, um heraus zu finden was der Autor mir da mitzuteilen versucht. Diese Begriffe werden aber teilweise nach etwa 100- 150 Seiten erklärt. Als dann aber noch etwas afrikanische Mystik in diesem Buch auftauchte und auch ziemlich heftige Sexszenen drin vorkamen (nichts gegen Sexszenen, aber irgendwie waren die da völlig fehl am Platz!) habe ich mich entschlossen endgültig aufzugeben. Fazit: Alles in allem war mir das Buch einfach zu langatmig und zu weit hergeholt. Die Idee der Handlung an sich war gut und klang vielversprechend. Allerdings konnte der Autor meine Erwartungen nicht erfüllen. 300 Seiten weniger hätten diesem Buch bestimmt verdammt gut getan. © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    andreadressler

    andreadressler

    20. April 2010 um 17:50

    Durchschnittlicher Zukunftsthriller mit keine großen Überraschungen !

  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    lesemaus

    lesemaus

    14. April 2010 um 16:58

    Endlich ein Buch, was sich mit dem Problem Wasserknappheit befasst, ohne es politisch mit Zahlen und Fakten zu überspülen. Ich selber versuche so weit wie möglich Wasser einzusparen, wo es geht. Besonders dann in Ländern, wo Wasserknappheit gibt. Das Buch empfehe ich weiter, aber ich sage auch gleich, nimmt nicht alles als bare Münze wahr, besonders in der Kategorie Naturkatastrophen und Technik. Das Ende hätte auch anders sein können.

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    15. August 2009 um 12:12

    Tsunami, Dürreperioden, Waldbrände, Überschwemmungen, Orkane, allesamt Naturkatastrophen beschäftigen global gesehen fast alle Länder auf unserem Planeten. Klimawandel und evtl. mutierte Krankheiten die sich schnell zu Pandemien ausweiten können, bedrohen die gesamte Menschheit. Der Kampf um das Element Wasser wird vielleicht in 20-30 Jahren Regierungen stürzen, Kriege entfachen und so zum kostbarsten „Rohstoff“ werden. Eine Gefahr die ebenso schnell einen fanatischen Religionskrieg auslösen könnte und manche politische Partei oder auch ein Unternehmen könnte zum gefährlichen Sicherheitsrisiko werden! Flüchtlingsströme würden wie eine Invasion über die Nachbarländer kommen, unaufhaltsam würde ein Krieg um fruchtbaren Lebensraum beginnen in dem nur die starken sich durchsetzten und überleben könnten. Noch ist das alles Theorie, aber schon längst gibt es in vielen Ländern „Pläne“ die sich mit dieser globalen Bedrohung beschäftigen, nur lassen sie sich nicht gerne in die Karten schauen. Klimapolitik die Angst macht, aber noch hat jede Nation eigene Interessen die sie vertritt. Die Erderwärmung und die daraus resultierende klimatischen Veränderungen bedrohen die Machtverhältnisse und längst schon gibt es neben den „Plänen“, Überlegungen militärischer Strategen. Der Preis wird hoch sein, aber wir werden ihn bezahlen müssen, so oder so, und es wird Menschenleben kosten. Der französische Autor Jean Marc Ligny lässt diese Bedrohung in seinem neuesten Roman „Aqua TM“ zur schrecklichen Wirklichkeit werden. Inhalt Im Jahr 2030 ist es jedem Einwohner klar geworden, dass die ständigen Naturkatastrophen die über die Staaten und ihre Menschen hereinbrechen immer schlimmer werden. Die Wüste in der Sahara dringt immer mehr in den Lebensraum, der Sand verschlingt, ehemals fruchtbare Regionen und ganze Dörfer, Orkane und Tsunamis bedrohen besonders die Städte an den Küsten und nicht selten verschwinden ganze Inseln in den Fluten des Meeres. Die Hitze auf den afrikanischen Kontinent ist mörderisch, der Hautkrebs und andere auch Infektionskrankheiten wie Malaria und andere sieben schnell die Starken von den Schwachen aus. Es gibt nur noch Chaos und Anarchie auf den ehemals blauen Planten. Als eine Sekte in den Niederlanden einen Damm sprengt verlieren in der verheerenden Flutwelle Hunderttausende ihr Leben. Ganze Dörfer werden vernichtet und auch Rudy ein Holländer der sich auf Geschäftsreise befindet verliert bei dem brutalen Attentat seine Frau und sein Kind. Verzweifelt und ohne wirklich Hoffnung auf das Überleben seiner Familie landet Rudy in einem Auffanglager. Ohne persönliche Papiere und Finanzielle Mittel wartet Rudy auf eine Chance und einen Sinn weiterzuleben. In dem Auffanglager begegnet unzureichende Verpflegung, von Hygiene ganz zu schweigen. Mitgefühl und Verständnis bringt man den vielen Flüchtlingen nicht entgegen, es herrscht das Recht des stärkeren. Im Lager schließt sich Rudy wenig später als Teilnehmer eines Überlebenstraining an. Dort lernt er Nahkampftechniken und den Umgang mit Schusswaffen. Als er Europa den Rücken kehren möchte, kommt ihn ein Angebot als Fahrer für eine Hilfsorganisation gerade recht. In Afrika wurde ein unterirdisches Wasserreservoir gefunden das die Versorgung für ca. 50 Jahre gewährleistet. Unendlicher Reichtum und Wohlstand würde dies für das geplagte Land und seine Menschen versprechen, dass unter einer tödlichen, schrecklichen Dürre leidet. Doch auch private Unternehmen haben Interesse an dem Wasser und versuchen mit allen legalen und illegalen Mitteln, sich das Wasserreservoir zu sichern. Rudy soll für die Hilfsorganisation das Bohrmaterial in das kleine afrikanische Land befördern und ihm ist bewusst das dieses Unternehmen ein Himmelfahrtskommando ist. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf um das köstliche und kostbare „Wasser“. Kritik Jean Marc Ligny beschreibt in seinem Roman einen wahren Weltuntergang. Düster, bedrohlich und verzweifelt erzählt er der Reihe nach einzelne Katastrophen, selbst das Verhalten der Protagonisten mit- und zueinander ist negativ gestimmt. „Aqua TM“ wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten Rudy erzählt, der im Laufe der Handlung über sich hinaus wächst. Als ehemaliger Blumenhändler, der friedlich seinen Geschäften nachgeht und seine unternehmerische Interessen vertritt entwickelt sich dieser zu einem „Elitekämpfer“, der sich seine Fähigkeiten nicht bewusst war, oder der jetzt erst nach einigen gefährlichen Extremsituationen erkennen musste, dass ihm wenig andere Auswege übrigbleiben. Seine Figur ist manchmal sehr glaubhaft, aber auch in einigen Situationen überzeichnet. In einem solchen Thriller gibt es natürlich auch immer die weniger guten Charaktere, diese sind hier absolut in der Überzahl. Neben der radikalen, religiösen Sekte die sehr weltliche Ziele verfolgt und auch im Namen Gottes nicht vor Mord zurückschreckt, füllt der Unternehmer Anthony Fuller noch eine wichtige Position aus. Sicherlich fällt er unternehmerische Entscheidungen und seine Perspektive ist durchaus nachvollziehbar, doch begeht er Verbrechen ohne Reue, ohne Nachsicht und loyal ist er nur gegenüber sich selbst. Doch auch er zahlt für seine Verfehlungen und Verbrechen einen hohen Preis. Seine Frau Pamela rächt sich für die Ignoranz ihres Mannes indem sie sich der radikalen Sekte anschließt. Jean Marc Ligny lässt seine Protagonisten leiden, die guten ebenso wie die bösen auch. Jeder bekommt die Umweltkatastrophen zu spüren, auch wenn man in einer sicheren in sich geschlossener Enklave lebt, die geschützt vor schädlichen Umwelteinflüssen existiert, so beeinflusst und kontrolliert man sein Leben mit Medikamenten und synthetischen Drogen. Soziale Abgrenzung ist an der Tagesordnung und manche Menschen ziehen sich in die virtuelle Welt zurück, die aber auch gefährlich sein kann. Für die Leser ist „Aqua“ spannend zu lesen, auch wenn die Story besonders zum Ende hin immer unglaubwürdiger wird und einige unlogische Passagen und Entwicklungen auftauchen. Ernüchternd ist auch die Grundstimmig, vielleicht auch gerade deswegen weil diese uns mit einer möglichen Zukunft konfrontiert: Wer hört schon gerne, dass die Natur erbarmungslos zurückschlägt und dabei keine Gnade kennt?! Zynisch ist der Grundton des Autors Jean Marc Ligny der auch nicht davor zurückschreckt manchmal etwas sehr reich an Details so manche dramatische Situation noch ein wenig abstoßender zu beschreiben. Mitgefühl an den Schicksalen der Protagonisten empfindet man wenig, genauso wenig emotionell ist der Stil von Jean Marc Ligny. Fazit „Aqua TM“ ist ein erschreckender Thriller der Spannung weckt, aber diese nicht wirklich anhaltend und packend vorantreibt. Viele Situationen sind vorhersehbar und wenig überraschend. Zwar gibt es nicht viele Längen doch nüchtern und emotionslos erzählt verpatzt es ein wenig das Interesse an dem Roman. Der Plot ist reißerisch und erwartungsvoll, doch kann ich „Aqua TM“ nur bedingt empfehlen. Als Leser hätte ich gerne mehr von den Naturkatastrophen und wie die Bevölkerung damit umgeht, welche Schutzmassnahmen usw. getroffen werden, erfahren, dass wird leider in dem Roman immer nur mal kurz angesprochen, und geht dann in dem gnadenlosen und spektakulären Wettlauf um das Wasserreservoir unter. Da sich die Geschichte primär in Afrika abspielt und konzentriert, erzählt der Autor leider viel zu wenig von den anderen Kontinenten die ebenso um ihr überleben kämpfen und sich schützen müssen. „Aqua TM“ ist interessant, manchmal spannend, aber inhaltlich ist die Story zu überzogen und zu konzentriert auf einen kleinen Fokus. Etwas mehr Abwechslung hätte diesem Umwelt- oder auch Ökothriller viel besser machen können. Autor Jean-Marc Ligny ist Bretone, hat bereits mehrere Jugendromane und Romane für Erwachsene veröffentlicht. Er ist Rockgitarrist und wurde in dem Jahr geboren, das der Entsendung der ersten Sputnik voranging. Für AQUA TM hat er viele Preise erhalten, unter anderem den Preis Un autre terre. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2009 um 10:48

    Die Welt im Jahr 2030: Die Klimaerwärmung ist schreckliche Wirklichkeit, die Meeresspiegel sind gestiegen, Tornados entfesseln immer mehr und immer stärker ihre zerstörerische Kraft, Wüstengebiete breiten sich Jahr um Jahr weiter aus, weltweit leiden Milliarden Menschen unter Hunger und Durst. Viele Tierarten sind ausgestorben. Die technologische Entwicklung ist rasant vorangeschritten. Virtuelle Welten werden für viele zur Droge, um sich vor dem Alltag zu flüchten – und schließlich zur tödlichen Falle. Die medizinische Forschung hat große Erfolge erzielt. So wurde endlich ein Impfstoff gegen AIDS gefunden und auch auf anderen Gebieten Krankheiten erfolgreich bekämpft. Die Pharmaindustrie bietet inzwischen für jedes Wehwehchen ein Mittel an, hilft bei Sex, Konzentration, Beruhigung und vielem mehr. Die dunkle Kehrseite der entstehenden Abhängigkeit scheint dabei keine Rolle zu spielen … Die natürlichen Ölvorkommen sind fast restlos aufgebraucht. Autos werden inzwischen meist mit Wasserstoff angetrieben, auch die wenigen Flugzeuge die es noch gibt. Die USA sind längst keine Wirtschaftsmacht mehr. China tritt, nach der Befreiung vom kommunistischen System, dieses Erbe erfolgreich an. Die Reichen verbarrikadieren sich in Enklaven, die ihnen Schutz und Reichtum sichern. Die Armen müssen täglich um ihr Überleben kämpfen. Unsere Welt in nicht allzu ferner Zukunft: schrecklich, grausam, tödlich – und mit ihrem größtem Problem konfrontiert: Das Lebenselixier Wasser geht zur Neige. Mitten in diesem Chaos ein neuer Hoffnungsfunke: In Burkina Faso entdeckt ein Satellit ein riesiges Wasserreservoir. Die Präsidentin des afrikanischen Armutslandes bittet die europäische Hilfsorganisation SOS um Unterstützung bei der Erschließung der kostbaren Ressource. Der Holländer Rudy, der durch einen terroristischen Anschlag kürzlich erst Frau und Kind verloren hat, und die Französin Laurie, Mitarbeiterin der Hilfsorganisation, nehmen den lebensgefährlichen Auftrag an, die Bohrausrüstung nach Burkina Faso zu bringen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn an dem lebenspendenden Wasser sind auch noch andere interessiert. Laurie und Rudy erwartet eine wahre Höllenfahrt und ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod! Der französische Autor Jean Marc Ligny zeichnet in seinem Öko-Thriller ein wahrlich düsteres Bild unserer nahen Zukunft. Seite um Seite packt einen das Entsetzen – nicht nur wegen der überwältigenden Grausamkeit und Habgier oder den todbringenden Umweltbedingungen, sondern vor allem, weil Ligny es derart gekonnt versteht, dies alles so realistisch zu schildern. Immer wieder überfällt einen beim Lesen die Ahnung, dass so tatsächlich unsere Zukunft aussehen könnte. Ligny bedient sich dafür eines einfallsreichen Mittels: Jedem Abschnitt stellt er ein Zitat, ein Interview, einen Fernsehausschnitt, eine Radiosendung oder ähnliches voran, mal fiktiv, mal real. Dies bietet nicht nur schon eine geschickte Zusammenfassung des jeweiligen Themas, sondern erzielt eben geradezu einen unglaublichen Realitätscharakter seines Thrillers. Ligny spart in seinem Buch nicht mit Grausamkeit und derben Worten. Schrecken und Tod sind allgegenwärtig. Die Fahrt durch seine künftige Welt ist temporeich, atemberaubend, zugleich auch mystisch und magisch – vor allem aber entsetzlich. Eine düstere Zukunft malen – das konnten schon viele vor Ligny. Undheilspropheten unken zu Hauf, auch in unseren Tagen. In „Aqua TM“ versteht der Autor es aber weit über alle Schreckensvisionen hinaus auch den Funken Hoffnung glimmen zu lassen. „Weiter daran zu glauben, dass die Menschheit es schafft, auch wenn jede neue Katastrophe das Gegenteil zu beweisen scheint.“ Diese Erkenntnis ereilt nicht nur Laurie, sondern wird auch für die Leserinnen und Leser zur aufrüttelnden Botschaft.

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    Stirbelwurm

    Stirbelwurm

    11. May 2009 um 17:37

    2030: Tornados, Überschwemmungen, Hitze. Die Klimakatastrophe ist Wirklichkeit. Die Welt muss sich mit chaotischen Wetterbedingungen abfinden. Eine Sekte begeht mörderische Attentate, um die Ausrottung des vermeintlich Bösen zu beschleunigen. Bei der Sprengung eines Damms sterben Hunderttausende, auch Rudy verliert Frau und Kind. Als Flüchtling in einem Auffanglager macht er so schreckliche Erfahrungen, dass er beschließt, Europa den Rücken zu kehren. Da kommt das Angebot, als Fahrer für eine Hilfsorganisation zu arbeiten, gerade recht. In Afrika, das unter einer tödlichen Dürre leidet, ist ein riesiges Wasserreservoir entdeckt worden, auf das ein amerikanisches Unternehmen Anspruch erhebt. Die Hilfsorganisation eilt dem afrikanischen Land mit Bohrmaterial zu Hilfe. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das Lebenselixier für alle zu sichern ... Klingt wahnsinning spannend, habe es aber nach 60 Seiten beiseteite gelegt. Irgendiwe packte es mich nicht. Der Schreibstil gefel mir gar nicht und sonst... naja. szu weit hergeholt. Besser in dieser Sparte ist "Der Schwarm" von Frank Schätzing!

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  • Rezension zu "Aqua TM" von Jean Marc Ligny

    Aqua TM
    alvareth

    alvareth

    04. March 2009 um 20:32

    Europa wird überflutet und in Afrika herrscht Wassermangel.
    Wie sieht die Welt aus, wenn der Kampf ums Wasser beginnt.
    Ein toller Sciencethriller, in dem auch sehr gut die momentane Situation des Kontinentes Afrika dargestellt wird, in den sich China immer mehr einkauft.