Jean P. Sasson

 4,2 Sterne bei 158 Bewertungen

Lebenslauf von Jean P. Sasson

Jean Sasson, international gefeierte Bestsellerautorin u.a. von »Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud«, gilt als eine der intimsten Kennerinnen der vor den westlichen Augen oft verborgenen Lebenswelt arabischer Frauen. 1998 bereiste sie erstmals den Irak und lernte Mayada al-Askari als ihre Dolmetscherin kennen. Ihre Freundschaft überdauerte auch die Zeit von Mayadas Inhaftierung und Flucht und gipfelte in der Zusammenarbeit an »Mayada - Tochter des Irak«. Auch Jean Sasson bemüht sich seither, Informationen über die Frauen aus Zelle 52 zusammenzutragen.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Jean P. Sasson

Cover des Buches Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud (ISBN: 9783442424214)
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Rezension zu "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson

Verschleiert
makamavor 5 Jahren

Sultana ist als Prinzessin geboren, sie gehört einem mächtigen Königshaus an, aber Freiheit hat sie nicht, in einem Land in dem Mädchen nichts sind und nur männliche Nachkommen zählen.
Sultana berichtet vom Leben hinter dem saudischen Vorhang...
von einem Leben in unerermesslichen Reichtum, aber ohne wirkliche Liebe, vom Vater verachtet, sie ist ja nur eine von vielen Töchtern.
Sultana, der Name ist ein Pseudonym, denn ihren wirklichen Namen darf sie nicht nennen, wird 1956 als 10. Tochter geboren, die Familie gehört zur saudischen Königsfamilie.
Sie berichtet davon, dass Mädchen und Frauen keine Rechte haben, sie dürfen nur tiefverschleiert und nie allein das Haus verlassen....
Die meisten werden schon, kaum dass ihre Monatsblutung eingesetzt hat verheiratet - häufig auch  mit Männern, die ihre Großväter sein können....
und die können mit ihren Frauen machen was sie wollen - eine Scheidung aus Sciht der Frau ist kaum möglich - hingegen kann sie der Mann schon wegen Nichtigkeiten verstoßen.....
Sulatanas Schwester muss das bitter erfahren...
Sultana hat da etwas mehr Glück.....
Junge Frauen und Mädchen werden wegen geringster moralischer  Vergehen aufs härteste bestraft ---- Junge Männer kommen ungeschoren davon......
Das Buch ist bereits Anfang der 90iger  Jahre erschienen, also schon recht alt, trotudem glaube ich, dass es nach wie vor doch recht aktuell ist.
Für Frauen und Mädchen hat sich in dem Land seit dem nicht wirklich viel verändert.
Sie sind immer noch von ihren Männern, Söhnen oder Brüdern abhängig und dürfen kein eigenständiges Leben führen.
Das musste ich vor einigen Jahren erfahren.... Stefan Bauer, der ein Jahr in Riad als ParaMedic gearbeitet hat, hat in seinem Buch "Der mit dem Scheich tanzt" davon berichtet.
Sehr interessant fand ich auch den Anhgang, mit Auszügen aus dem Koran, den Begriffserklärungen, das Nachwort und die geschichtliche Chronologie.....
Vom mir gibt es 4 Sterne für dieses Buch.




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Cover des Buches Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud (ISBN: 9783442424214)
M

Rezension zu "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson

aufschlussreich, schockierend und bewegend
Mauerbluemchen25vor 7 Jahren

ich konnte das Buch nicht am Stück lesen, da ich erst manches verarbeiten musste. Man kann als Schweizerin vieles gar nicht glauben und will die Augen verschliessen. Werden Frauen tatsächlich in einem streng islamischen Land so erniedrigend behandelt? Meine Bewunderung für die mutige Prinzessin, die ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben hat. Sehr empfehlenswert!

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Cover des Buches Ich, Prinzessin Sultana, und meine Töchter (ISBN: 9783442431960)

Rezension zu "Ich, Prinzessin Sultana, und meine Töchter" von Jean Sasson

Rezension zu "Ich, Prinzessin Sultana, und meine Töchter"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Inhaltsangabe:

Prinzessin Sultana Al Saud, die Nichte des amtierenden König Fahd, Frau von Karim Al Saud und Mutter von einem Sohn und zwei Töchtern, beschreibt das leben in ihrem Land Saudi-Arabien, das sich zweifellos im Umschwung befindet.

Prinzessin Sultana setzt sich stets mit persönlichem Interesse und Engagement für die Rechte der Frauen ein. Der Tatsachenbericht ist zugleich faszinierend und erschütternd. Mit verhältnismäßig wenigen Dialogen erzählt sie über die demütigen und mitleiderregenden Sitten, angefangen von den schmerzhaften Mädchenbeschneidungen und Kindstötung, aber auch die grausamen Geheimnisse innerhalt der Familie mit Geld und Reichtum werden nicht ausgelassen, wobei Sultana immer um Gerechtigkeit bemüht ist.


Zugleich erzählt sie auch die Erlebnisse bei der Pilgerfahrt zum Mekka, die verbotene Liebesbeziehung ihrer Tochter zu einer Freundin und der tiefe religiöse Wandel in ihrer Tochter Amani. Gefangen in ihren kleinen Welten voller Verbote, Hindernisse und Demütigungen versuchen sich die Frauen der Al Saud-Familie mehr und mehr Luft zu machen, teilweise mit fatalen Folgen.

Mein Fazit:

So sehr mich dieses Buch auch interessierte, so war es etwas schwer verdauliche Kost. Prinzessin Sultana verzichtete auf detaillierte Beschreibungen der Geschehnisse, denn dann hätte ich es sicher nicht zu Ende gelesen. Es erscheint einem als “westlicher” Zivilisierter unwirklich und grotesk, als würde von einem anderen Planeten berichtet. Ich bin sicher, würden in Deutschland solche Zustände und Sitten herrschen, gäbe es zweifellos einen Bürgerkrieg. Dank dem anhängenden Personenregister kann man den auf- und abtauchenden Namen Persönlichkeiten zuordnen. Aber man muß schon genau lesen, wen es in den einzelnen Geschichten genau trifft.

Um die Welt der Muslime zu verstehen, wäre es sicher hilfreich, dieses auf Tatsachen beruhende Buch zu lesen. Es sollte jedoch nicht als Lektüre vorm Schlafengehen benutzt werden.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 1999.

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