Jean P. Sasson Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

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Inhaltsangabe zu „Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud“ von Jean P. Sasson

Der erschütternde Lebensbericht einer arabischen Prinzessin: Die bewegende und beeindruckende Geschichte einer jungen Frau, die nach einem alptraumhaften Leben im goldenen Käfig die Mauer des Schweigens durchbricht und den Schleier einer grausamen Männerwelt zerreisst.

das Buch hat mich an vielen Stellen schockiert, aber es ist ein Augenöffner

— Mauerbluemchen25

Unfassbar

— Tasmetu

Ungemein humorvoll, obwohl der tragischen Handlung! Sehr zu empfehlen!

— Tausendstern

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  • aufschlussreich, schockierend und bewegend

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    Mauerbluemchen25

    22. June 2016 um 09:14

    ich konnte das Buch nicht am Stück lesen, da ich erst manches verarbeiten musste. Man kann als Schweizerin vieles gar nicht glauben und will die Augen verschliessen. Werden Frauen tatsächlich in einem streng islamischen Land so erniedrigend behandelt? Meine Bewunderung für die mutige Prinzessin, die ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben hat. Sehr empfehlenswert!

  • Unfassbar

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    Tasmetu

    25. January 2015 um 19:41

    Normalerweise tippe ich meine Rezensionen in den ersten 24h, nachdem ich ein Buch gelesen habe. Bei diesem Buch habe ich mehrere Tage verstreichen lassen und finde auch jetzt nur sehr schwer Worte, für das, was ich gelesen habe. Das Buch stand schon Jahre im Regal und vermutlich wusste ich schon, warum ich mich so lange davor gedrückt habe: Es ist erschütternd. Das Buch ist mit einer Ehrlichkeit und einem rebellischen Nachdruck geschrieben, zollt aber dennoch Respekt vor ihrer Familie und dem Islam. Letzteres ist vor allem durch den Anhang und dem Satz auf der ersten Seite, der besagt, dass sie mit diesem Buch nichts gegen den Islam sagen möchte, betont. Der Glaube ist ihr wichtig und dennoch rebelliert sie: Gegen die Gesellschaft. Die männerdominierte Gesellschaft in Saudi-Arabien in der selbst sie, eine steinreiche Prinzessin, sich oft hilflos und falsch behandelt fühlt. Dabei hat sie im Vergleich zu einigen anderen Frauen und Mädchen, die wir im Verlaufe des Buches kennen lernen, noch ein ziemlich gutes und glückliches Leben. Besonders schockiert hat mich der Vorfall mit ihrem Bruder Ali und dem 8jährigen Mädchen. Nach dieser Stelle musste ich das Buch für eine ganze Woche bei Seite legen und etwas anderes lesen, weil mich diese Geschichte, und vor allem das Wissen, dass es dort kein Einzelfall war und nicht nur in diesem Land passiert, so angewidert und verschreckt haben. Während ich las, musste ich immer wieder aufhören, um das Gelesene zu verarbeiten. Es ist schließlich nicht nur ein Roman – es ist eine wahre Geschichte. Das ist alles wirklich so passiert und geschieht sicherlich immernoch. Es war, als würde ich ihr Schicksal zwischen meinen Händen halten und darin herumblättern. Ich spürte die Enge, die Ungerechtigkeit und vor allem die Hilflosigkeit, denn auch ich kann nicht aktiv etwas gegen die schrecklichen Dinge, die dort und in anderen Teilen der Welt passieren, tun. Diese Hilflosigkeit wurde durch die Anschläge in Paris, die am selbsten Tag begannen, an dem ich auch das Buch auslas, nur noch mehr verstärkt und hat mich bis heute nicht losgelassen. Aber ich konnte auch Sultanas Mut spüren. Ich liebe ihre rebellische Seele und habe mich ihr sehr verbunden gefühlt. Außerdem ist sie so unfassbar intelligent, so durchschaut viele Dinge deutlich tiefer, als die meisten Menschen. Und sie ist stark, denn sie hat die Größe und die Träume, etwas zu verändern. Ich bin mir sicher, dass sie es zu einem gewissen Teil auch geschafft hat und hoffe, dass ihr Erbe in Saudi-Arabien gedeiht und ihre Vision fortsetzt. Es ist ein erschütterndes und aufrüttelndes Buch über eine starke Frau, deren Geschichte erzählt werden musste. So hart die Lektüre auch ist, man sollte sie gelesen haben. Mehr hier: http://tasmetu.de/2015/01/ich-prinzessin-aus-dem-hause-al-saud-rezension/

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  • Leserunde zu "Frauenpower auf Arabisch" von Karim El-Gawhary

    Frauenpower auf Arabisch

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Wichtig ist, was sie im, nicht was sie auf dem Kopf haben! Karim El-Gawhary gibt den Frauen Raum für ihre Geschichten. Ich möchte das Buch immer wieder in die Hände nehmen, um noch einmal zu schauen, in welchen Bildern und Farbenspielen die Lebenswirklichkeiten von Frauen hier aufscheinen und sich zu lebendigen Porträts fügen.“ Claudia Roth Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Worum geht's? Ohnmächtige, wehrlose graue Mäuse, das ist oft das Bild, das der Westen von arabischen Frauen hat. Meist wird über sie, selten mit ihnen geredet. Nun kommen Araberinnen selbst zu Wort, lassen ihr Leben für sich sprechen. Den arabischen Frauen eine Stimme zu geben, das ist das Ziel dieses Buches. Da gibt es die stolzen Pionierinnen wie Umm Khaled, die einzige LKW-Fahrerin Ägyptens, die mit ihrem 30-Tonner durchs Nilland brettert, oder Ghalia, die Fernsehköchin der Armen. Bittere Verliererinnen sind Umm Naama, die mit einem Euro am Tag ihre sechsköpfige Familie durchbringen muss, oder die Palästinenserin Kamile, deren Sohn in den Krieg zieht, weil Mama nicht gegen Gott konkurrieren kann. Und schließlich erzählt Karim El-Gawhary auch von den unerschrockenen Kämpferinnen wie Abier, die die erste Gewerkschaft der Brotverkäuferinnen erstritten hat, oder von der Bahraini Zeinab, die für ihr Engagement für Demokratie auch ins Gefängnis geht. Erscheinungstermin: 9. September 2013 Karim El-Gawhary geboren 1963 als Sohn einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters. Seit 1991 ist er Nahost-Korrespondent für verschiedene deutschsprachige Zeitungen, seit 2004 leitet er das Nahostbüro des ORF in Kairo. Zuvor war er dort fünf Jahre als Vertreter des ARD-Rundfunkstudios tätig. 2011 erhielt er den Concordia Presse-Preis, 2012 wurde er von den österreichischen Chefredakteuren zum Auslandsjournalisten des Jahres gewählt. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe >> Karim El-Gawhary auf Facebook >> Karim El-Gawhary auf Youtube >> Karim El-Gawhary auf Twitter Bewerbung zur Leserunde: Wenn ihr mehr über Umm Khaled, Kamile oder Zeinab erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 2. September 2013 für eines von 25 Leseexemplaren von "Frauenpower auf Arabisch". Und so geht's: Erzählt uns die Geschichte einer besonderen Frau. (Es kann sich auch um eine Romanfigur handeln.) Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Folgt uns auf Facebook, Twitter und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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  • Rezension zu "Ich Prinzessin aus dem Hause Al Saud-Ein Leben hinter tausend Schleiern. Jean P. Sasson. Bertelsmann 1992. 287 Seiten" von Jean P. Sasson

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    DarkReader

    05. August 2011 um 21:57

    Es ist schon einige Zeit her, dass ich dieses Buch las, aber es hat sich ziemlich nachdrücklich eingebrannt. Und zwar schmerzlich, denn wenn man dieses Buch liest, läuft einem nicht nur ein kalter Schauer über den Rücken. Was Frauen in einer rigiden islamischen Familien- und Gesellschaftsstruktur erleiden müssen und das sogar in einem hochgestellten und angesehenen Haus - immerhin der Herrscherfamilie eines der reichsten Länder der Erde- ist wirklich erschreckend. Und unter den Eindrücken des islamisch- fundamentalistischen Terrors überall in der Welt nach 9/11 bekommt dieses Buch, obwohl schon etliche Jahre alt, eine erschreckende Aktualität. Ich möchte trotz unermesslichem Reichtum niemals mit einer dieser bemitleidenswerten Frauen tauschen, denn um nichts in der Welt möchte ich meine Freiheit, über meinen Geist und meinen Körper selbst bestimmen zu können, aufgeben. Frauen, die ihrer adligen Geburt zum Trotz nur Dreck in den Augen von Männern sind, die sich einbilden, das "bessere " Geschlecht zu sein. Niemand hat ihnen wohl jemals vor Augen geführt, dass sie ohne die in ihren Augen verachtenswerten Frauen ganz schnell ausgestorben wären. Ein Buch, das wütend macht - und nachdenklich über eine Religion, die von einigen ihrer Anhänger so falsch ausgelegt wird, dass man es nur noch mit dem unseligen Nazi- Regime Hitlers vergleichen und abgrundtief verachten kann. Und rigoros bekämpfen muss!! Mein Respekt, meine Anerkenng und auch meine Bewunderung gilt der Frau, die den Mut hatte, dieses Buch zu schreiben und der Welt zu zeigen, wie es in 1000 und einer Nacht wirklich zugeht.

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  • Rezension zu "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    Dilbertine

    08. July 2009 um 20:46

    „Aussagen von Frauen vor einem saudischen Gericht sind aus vier Gründen nicht gültig: 1. Da Frauen ihren Gefühlen stärker unterworfen sind als Männer, geben sie Tatsachen verzerrt wieder. 2. Da Frauen am öffentlichen Leben nicht teilhaben, können sie Beobachtungen nicht richtig einordnen. 3. Da Frauen von Männern – durch Gottes Gnade ihnen überlegen- völlig abhängig sind, reden sie bei Aussagen dem Mann, mit dem sie zuletzt gesprochen haben, nach dem Mund. 4. Da Frauen vergeßlich sind, können sich die Richter auf ihre Aussage nicht verlassen.“ Diesen Auszug aus der saudi-arabischen Gesetzgebung habe ich dem Anhang des Buches „Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud – Ein Leben hinter tausend Schleiern“ entnommen, in dem eine Frau, deren Familie zur Königsfamilie Saudi-Arabiens gehört, aus ihrem Leben in einer rückständigen, frauenverachtenden Gesellschaft, in der sich der Wert der Kinder nach ihrem Geschlecht richtet, berichtet. Aus verständlichen Gründen möchte sie anonym bleiben und hat ihre Geschichte einer amerikanischen Autorin erzählt. 1956 wurde sie als eine von 10 Töchtern geboren. Als sie 14 Jahre alt ist, stirbt die geliebte Mutter. Mit 16 Jahren wird sie an einen ihrer Cousins zwangsverheiratet, mit 18 bringt sie ihr erstes Kind zur Welt. Ihr Vater, der neben der Mutter noch drei weitere Ehefrauen (volle Ausschöpfung des zulässigen Kontingents) mit zahlreichen Kindern hat, ist gegenüber seinen Töchtern herzlos und kalt. Im Hinblick auf seine weiblichen Nachfahren interessiert ihn lediglich die schnelle und vor allen Dingen lukrative Verehelichung seiner Töchter. „Ich wurde frei geboren, doch heute liege ich in Ketten. Da sie unsichtbar sind, spürte ich sie erst, als ich älter wurde und begriff. Von da an war mein Leben nur noch ein schmaler Streifen.“ Die rebellische Prinzessin verdeutlicht mit ihrer Geschichte, wie sehr Frauen in Saudi-Arabien in allen Lebensbereichen extremen Diskriminierungen ausgesetzt sind. Sie haben keine freie Berufswahl, Bildungsmöglichkeiten wurden erst in den letzten drei Jahrzehnten im eingeschränkten Maße akzeptiert, sie dürfen das Land nicht ohne schriftliche Erlaubnis ihres Mannes verlassen, sie dürfen sich nicht in der Öffentlichkeit ohne Begleitung eines Verwandten bewegen, sie haben nicht das Recht sich scheiden zu lassen. Widerstand gegen die Sitten und Gebräuche werden vom Staat oder von der eigenen Familie mit Gewalt durchgesetzt. Selbst vor Todesstrafen schrecken die Familien nicht zurück. Neben dem eigenen Schicksal, der ihrer Schwestern und Freundinnen werden auch die Verhältnisse in denen ausländische Hausangestellte „gehalten“ werden, eindringlich beschrieben. Ausländische Angestellte haben selten ein Anrecht auf Freizeit, werden oftmals eingesperrt und gehalten wie Sklaven, häufig werden sie von den Söhnen der Familie misshandelt, da die Auswahl an eigenen Frauen begrenzt ist. Schließlich müssen nach dem Koran Frauen vor der Ehe unbedingt unberührt bleiben. Diese Geschichte ist ein mutiger und erschütternder Bericht aus einer uns fernen Gesellschaft. Sie lässt eigene Selbstverständlichkeiten in einem anderen Licht erscheinen und kommt einem Teil des wahren Gesichts des Islam näher. Kein literarischer Hochgenuss, dennoch sehr lesenswert und informativ.

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  • Rezension zu "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    turkishrock

    04. January 2009 um 22:57

    Zeigt wie minderwertig die Mädchen dort eigentlich sind.
    Ein tolles Buch.

  • Rezension zu "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    sternenfee

    03. June 2008 um 22:35

    Glücklicher Weise endlich mal ein echter Einblick hinter die Kulissen. Schön, dass mit vielen Vorurteilen aufgeräumt wird.
    Aufrüttelnd und erschütternd wird die arabische Welt erklärt. Sehr empfehlenswert.

  • Rezension zu "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson

    Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

    bibliomane

    14. April 2008 um 18:15

    Sehr sehr interessant und erschreckend.

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