Jean P. Sasson Mayada - Tochter des Irak

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Inhaltsangabe zu „Mayada - Tochter des Irak“ von Jean P. Sasson

Dieses Buch löst ein Versprechen ein. Mayada al-Askari gab es den siebzehn Frauen, die mit ihr die Zelle 52 des gefürchtetsten irakischen Foltergefängnisses teilten: Sollte sie überleben, wird sie der Welt von diesen unschuldig inhaftierten "Schattenfrauen" berichten. Erst im Jahr 2003 kann Mayada ohne Angst vor Verfolgung der amerikanischen Bestsellerautorin Jean Sasson ("Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud") von ihrem Leben unter dem Terrorregime Saddam Husseins und dem Schicksal ihrer Leidensgenossinnen erzählen?

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  • Rezension zu "Mayada - Tochter des Irak" von Jean P. Sasson

    Mayada - Tochter des Irak
    Simone Paulyn

    Simone Paulyn

    09. April 2010 um 23:39

    Mayada Nizar Jafar Mustafa al-Askari stammt aus einer angesehenen Familie im Irak. Als Enkelin des, auch nach dessen Tod hoch angesehenen Sati al-Husri und dessen Tochter Salwa, kann sie, auch ohne dass sie Mitglied der Baath-Partei ist, im Irak als Journalistin arbeiten. Sie schreibt nie über Politik sondern ihre Liebe zum Irak, Liebe und Romantik und wird mehrfach von Saddam Hussein ausgezeichnet. Mehr als einmal bittet sie den einflussreichen Freund der Familie Dr. Fadil sich für Menschen, die unschuldig im Gefängnis gelandet sind einzusetzen. „Hören Sie, Schwester, alle Iraker sind im Gefängnis. Sie wechseln sich ab mit einsperren und eingesperrt werden.“ Auch sie selbst wird einmal von ihm vor einer Gefängnisstrafe bewahrt. Als sich die Verhältnisse unter Saddam Husseins Regime zuspitzen und sie aufgefordert wird nun auch über politische Ereignisse zu schreiben, kann sie dies nicht unterstützen und zieht sich als Journalistin zurück.Sie eröffnet eine kleine Druckerei. Als Flugblätter in ihrem Stadtviertel auftauchen, wird sie, wie neun weitere Druckereibesitzer, ins Gefängnis Baladiyat gebracht. Misshandlungen, Folter und Tod sind dort an der Tagesordnung. Dr. Faisal, mittlerweile selbst im Gefängnis, kann Mayada nicht mehr helfen. Zum Glück ruft ein Arzt ihre einflussreiche Mutter an und Mayada wird nur einmal gefoltert und nach einem Monat entlassen. Sie sitzt mit 12 weiteren Frauen in ihrer Zelle und erzählt wahre Geschichten über Saddam Hussein und dessen Familie sowie weitere einflussreiche Politiker. Die „Schattenfrauen“, wie Mayada die anderen Frauen nennt, erzählen ihre Geschichten, wenn sie nicht gerade mit der Pflegen gefolterter Frauen ihrer Zelle beschäftigt sind oder zu schwach durch die eigene Wunden der Folter sind. Bevor sie entlassen wird versucht sie alle Telefonnummern der „Schattenfrauem“ auswendig zu lernen und deren Familien zu benachrichtigen. Leider gelingt es ihr nur fünf Familien zu erreichen. Am Ende kann Mayada mit ihren Kindern, wiederum durch die Hilfe ihrer Mutter sowie durch die Hilfe ihres Ex-Mannes, nach Jordanien fliehen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es ist interessant, um einen Einblick zu bekommen, was Saddam Hussein für ein Mensch gewesen zu sein scheint und wie sein Regime aufgebaut war. Mehr als einmal liefen mir Schauer über den Rücken und ich bekam eine Gänsehaut bei all den Grausamkeiten, die unschuldigen Menschen angetan wurden.

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  • Rezension zu "Mayada - Tochter des Irak" von Jean P. Sasson

    Mayada - Tochter des Irak
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2009 um 13:08

    Interessant, packend geschrieben, sehr berührend. Allerdings beschreibt die Autorin von der Zeit im Gefängnis recht ausführlich die Schicksale der anderen Mitgefangenen in ihrer Zelle. Dies tut sie, da sie ihnen versprochen hatte, der Welt von den Zuständen dort zu berichten und alle an den Schicksalen der "Schattenfrauen" teilhaben zu lassen, jener Frauen, die sterben mussten, ohne dass jemand davon erfahren hat. Ich fand es jedoch anstrengend, das alles zu lesen, da es viel auf einmal war und die einzelnen Geschichten verschwommen. Trotzdem auf jeden Fall ein lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Mayada - Tochter des Irak" von Jean P. Sasson

    Mayada - Tochter des Irak
    dooley

    dooley

    26. March 2008 um 19:59

    Sehr Spannend und gibt einen wirklich guten Einblick in die Saddam-Diktatur und wie die Menschen darunter gelitten haben