Jean P. Die Rückkehr des Folterknechtes

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Inhaltsangabe zu „Die Rückkehr des Folterknechtes“ von Jean P.

Da war irgendwann eine sogenannte Gemeinschaft entstanden, die das lustvolle Spiel von Dominanz und Unterwerfung zu kultivieren versuchte. Einmal jährlich traf man sich zu einem rauschenden Ball auf Schloss B. Manche wissen schon, dass bei einem der zurückliegenden Bälle etwas Besorgniserregendes vorgefallen war. Der Folterknecht der Gemeinschaft war aus dem Ruder gelaufen. Aber seine Sklavin, die Rothaarige konnte nicht nur aus seinen Pranken befreit werden, sondern sie fand auch in Eva, der Vorsteherin der Gemeinschaft eine neue Herrin. Allmählich, so glaubte man, hatten sich die Wogen geglättet, doch dann geschah Ungeheuerliches.... Im zweiten Teil der Schloss B. - Reihe erfahren Sie, wie es weitergeht mit Eva und der Rothaarigen. Da gibt es eine neue Sklavinnenschule, die Novizinnen für den Eintritt in die Gemeinschaft vorbereitet und erfahrenen Sklavinnen Fortbildungsmöglichkeiten eröffnet. Gudrun, die Schneiderin der Gemeinschaft, ist wegen der großen Nachfrage nach speziellen Ballkleidern ziemlich überlastet. Und Jean und Teresa basteln an ihrem nächsten Roman und an weiteren tableaux-vivants. Wenn da nur nicht dieser Folterknecht wäre.... Leseprobe Ihre Sehnsucht und auch ihre Erregung war nicht geringer als die seine. Schon hatte sie ihre Hand an seinem zuckenden Stab und er, nachdem er ihr das weite Kleid von den Schultern gestreift hatte, eine ihrer Brüste zwischen den Zähnen. Sie zog ihn in Richtung ihres noch aufgeklappten Schlafsofas. Zum Aufräumen war sie nicht gekommen, was sich nunmehr als hilfreiche Nachlässigkeit erwies. Sie drängte ihn darauf und war in Kürze über ihm. Sein Stab glitt mühelos in ihre feuchte Grotte und sie begann mit ihrem Ritt. Nun war kein Spiel, nun war Ernst. Sehnsuchtsvoller, unaufschiebbarer Ernst. Es gab keine Welt um sie herum. Im Spiel war sie seine Liebessklavin und er ihr Gebieter. Im Ernst, dann wenn sie es gar nicht mehr aushielten, war Spontaneität. Keine Rituale. Im Ernst war sie häufig über ihm. Im Ernst fielen sie übereinander her. Gegenseitig. Sie kam eher, und als er kam, kam sie noch einmal. Sie konnte ihr Schreien nicht abdämpfen. Erst danach, als sie mit ihrem Kopf auf seiner Brust ruhte, fiel das erste Wort.
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  • Fesselnd und nervenaufreibend!

    Erinnerungen an Schloss B.

    Shadowgirl

    "War ich möglicherweise grenzenlos? Konnte ich deshalb keine Grenzen setzen, weil ich einfach keine hatte? Ich erschrak bei diesem Gedanken. Wo waren sie geblieben? Wie weit musste ich noch laufen, um an sie zu gelangen? Jedes Wesen braucht doch eine Grenze!" Teresa hat in ihrer Zeit mit Jean nicht nur größte Lust erlebt, sondern in den immer heftiger werdenden SM-Spielen auch Grenzen erreicht und sich oft gefragt, wie weit sie bereit ist, zu gehen. Zunächst unklare Ereignisse haben Teresa und Jean zunächst entzweit. Nun beginnt Teresa einen Briefwechsel mit Jean und schildert romanhaft die Geschehnisse der Vergangenheit. In ihren Erzählungen knüpft sie an einen gemeinsamen Besuch bei Freunden an. Immer schneller und immer tiefer gerät sie in einen Strudel aus Lust, Unterwerfung und Hingabe. Während eines Festes auf dem barocken "Schloss B." treiben Schmerz und Demütigung Teresa an ihre Grenzen. Nur der Gedanke an ihren Geliebten, an Jean, hilft ihr, nicht den Mut zu verlieren. Bald erkennt sie auch, dass alles, was geschieht, ein Spiegel ihrer Seele ist. Sie erkennt, dass sie nur an ihr Ziel kommt, wenn sie aktiv mitgestaltet statt passiv zu bleiben. Im Laufe des Briefwechsels verarbeitet Teresa nicht nur die Erlebnisse auf "Schloss B.", sondern nähert sich auch Jean wieder an.  _____________________________________ Mit "Erinnerungen an Schloss B." ist es Jean P. gelungen, widersprüchliche Gefühle in mir zu wecken. Im ersten Teil des Buches fiel es mir zeitweise wirklich schwer, weiterzulesen! Es fällt so leicht, sich mit der Protagonistin Teresa zu identifizieren, dass ihre Zweifel und ihre Zerissenheit extrem gut bei mir ankamen. Es gab Szenen, in denen ich stellvertretend für Teresa "STOPP!" schreien wollte. Jean schafft es, dem Leser wirklich deutlich zu machen, was dieser Sog der Unterwerfung eigentlich bedeutet. Wie verschwommen Grenzen sind. Ich glaube, ich habe es bisher selten erlebt, dass ich mich in einen Protagonisten so gut hinein fühlen konnte wie in Teresa. Ich kann das zwar generell und mache es manchmal auch zu stark - aber bei Teresa war es irgendwie anders. Ihre Zerrissenheit kam gut bei mir an, glaube ich. Ich frage mich, ob sie sich auch manchmal so überrumpelt, allein gelassen und unsicher gefühlt hat, wie ich es für sie gefühlt habe? Manches Mal habe ich mir gedacht, das geht zu schnell. Was ist los? Wo ist Jean? Was passiert hier? Will sie das wirklich? Wie weit will sie gehen? Kann sie noch abbrechen? WILL sie noch abbrechen? Ich fühlte mich besonders in den Szenen, in denen deutlich wird, dass sich alle außer Teresa wohl schon länger kennen und jeder weiß, was los ist, was passiert, so allein. An Teresas Stelle. Umso schöner waren die Momente, in denen Jean sich um Teresa kümmert und sie doch irgendwie "beschützt". Was ich von Eva halte, wusste ich in diesem Buch lange nicht genau. Auch sie ist in kurzen Momenten wieder so liebevoll, doch dann geht das Spiel wieder voll weiter. Eva zieht Teresa in den Strudel des Sklaven-Daseins. Doch inwiefern will Teresa es? Was will Jean? War da wirklich ein wenig Wehmut, als Teresa zugestimmt hat? Wäre Jean sonst wirklich mit ihr gegangen? Und das 'Spiel'... ist es überhaupt noch ein Spiel? Oder ist es nicht schon längst bitterer Ernst? Ich war immer gespannt, wie es weiter geht, aber ich hatte auch "Angst" davor, wie es weiter geht. Vielleicht hatte ich auch immer im Hinterkopf, dass irgendwas zur Trennung von Jean und Teresa sowie Eva und Teresa führte? Vielleicht war es die unbewusste Angst, dass es doch zu weit geht und vor allem die Beziehung zwischen Jean und Teresa daran zerbricht? Das Verlangen, das Buch zu beenden und Teresa so zu "erlösen", war manchmal wirklich groß. Doch ich bin wie sie: Die Neugier war größer. Ich musste wissen, was noch passiert! Meine Erleichterung war riesig, als sich im zweiten Teil alles wendete. Ich habe vorher so sehr mit ihr mitgelitten, dass es schön war, zu lesen, wie sie sich wehrt. Und zwar nicht indem sie flüchtet, sondern indem sie aktiv in das Geschehen eingreift! Auf jeden Fall war der zweite Teil deutlich einfacher zu lesen, da weniger nervenaufreibend! Nicht dass der erste Teil schlecht gewesen wäre! Aber die Emotionen kamen für mein schwaches Gemüt zu sehr bei mir an *seufz* Aber vielleicht ist dadurch der erste Teil eigentlich der bessere? Aber besser kann man auch nicht sagen, weil der zweite Teil mindestens genauso gut ist - wenn auch anders. Ich glaube, ich versuche gar nicht erst, die beiden miteinander zu vergleichen ;-) Lest einfach selbst und bildet euch eure eigene Meinung!  Wie bei Jean P. üblich, bleibt aber doch wieder einiges offen, wozu sich der Leser selbst seine Meinung bilden oder einfach zwischen den Zeilen lesen muss! Der Schreibstil ist in "Erinnerungen an Schloss B." irgendwie anders als z. B. in "Teresas Begehren" oder "Liebesspiel", aber dadurch nicht schlechter! Dadurch wird deutlicher, dass hier nun Teresa die Geschichte erzählt und nicht - wie in "Teresas Begehren" - Jean. Die erotischen Szenen sind wieder sehr stilvoll - nicht 'billig', aber trotzdem sehr detailliert. Perfekt! Abschließend bleibt eigentlich nur, dass das Buch einfach grandios ist! Es ist definitiv empfehlenswert und lohnt, gelesen zu werden! Allerdings ist es keine Geschichte für zwischendurch, sondern trifft den Leser mitten ins Herz. 

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  • Schloss B. - Trilogie

    Die Rückkehr des Folterknechtes

    JeanP

    Bon Jour und herzlich willkommen zu einer kleinen Werbeaktion in eigener Sache! Der zweite Band meiner Schloss B. - Trilogie ("Die Rückkehr des Folterknechtes") ist am 19.1. kostenlos bei Amazon zu haben. Da sich die Werbeaktionen bei Amazon immer nach der amerikanischen Zeit richten, dauert es meist bis mittags, dass es als kostenlos ausgewiesen wird. Dafür dauert die Aktion dann bis zum darauf folgenden Tag auch etwa bis mittags. Wer also schon die "Erinnerungen an Schloss B." kennt oder wer einfach neugierig ist, kann hier zuschlagen. Ich werde übrigens in absehbarer Zeit meine Schloss B. - Trilogie "Erinnerungen an Schloss B." "Die Rückkehr des Folterknechtes" "Hochzeit auf Schloss B." in Leserunden vorstellen. Dazu später mehr. Ein schönes lese- und/oder schreibefreudiges Wochenende wünscht Jean P.

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