Jean P. Erinnerungen an Schloss B.

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Inhaltsangabe zu „Erinnerungen an Schloss B.“ von Jean P.

Erinnerungen an Schloss B. (1. Teil der Schloss B. - Trilogie) Nach einer Zeit der Trennung von ihrem Geliebten, Jean, deren Ursache in zunächst unklaren Erlebnissen der Vergangenheit liegen, beginnt Teresa einen Briefwechsel mit Jean, in dem sie die Geschehnisse, die zum (vorläufigen) Bruch geführt haben, aus ihrer inneren Sicht romanhaft beschreibt. Sie knüpft in ihrer Schilderung unmittelbar bei dem an, was am Ende eines Besuches bei Freunden in deren Villa passiert ist. Durch die Beziehung zu dem ursprünglich nur mit Jean befreundeten Paar und den infolgedessen ausgeübten und allmählich heftiger werdenden SM-Spielchen gerät sie in eine immer tiefere Abhängigkeit eines Strudels aus Lust, Unterwerfung und absoluter Hingabe. Orientierungspunkt ist ein fiktiver Roman, den ihr Geliebter Jean einst geschrieben hat und der als Vorlage für diverse 'Arrangements' dient. Im Laufe eines Festes auf einem barocken Schloss, bei dem in historischem Ambiente Gebieter und Sklavinnen, Herrinnen und Novizinnen zusammen kommen, um die verschiedensten Sexspielarten zu pflegen, wird ihr allmählich bewusst, dass alles, was passiert, nur ein Spiegel ihre Seele ist und sie nur zum Ziel kommt, wenn sie nicht passiv bleibt, sondern die Dinge aktiv mitgestaltet und schließlich ganz in die eigenen Hände nimmt. Ihr Ziel ist es, Jean, den sie irgendwann aus den Augen verliert, wiederzufinden bzw. zurückzugewinnen. Sie glaubt, dass er sie testen will und entdeckt allmählich, dass sie ihr Ziel nur erlangt, wenn sie ihre Abhängigkeit überwindet und ihre darin wurzelnde Sehnsucht bekämpft. Ihr innerer Prozess spiegelt sich insbesondere in der Schilderung von erotischen Aufführungen, so genannter 'tableaux vivants' (Lebende Bilder), die im Rahmen des Schlossfestes stattfinden. Parallel zu den geschilderten Erinnerungen aus der Vergangenheit findet eine Entwicklung statt, die sich in Teresas Briefen an Jean offenbart. Die anfängliche Distanz, gipfelnd in dem Gelübde, sich bei den nun auch wieder stattfindenden Treffen nicht zu berühren, verändert sich rasch. Rechtzeitig zum Silvesterball erhält Teresa endlich Jeans 'Geschenk' und die von Teresa im Laufe des Geschehens stets unterdrückte Frage findet eine Antwort. (Quelle:'E-Buch Text/26.10.2013')

dieses Buch fesselte mich von Anfang an - es wurde mit jedem Kapitel spannender. Die Geliebter suchte die ganze Zeit Ihren Liebsten Jean u

— Elke_Roidl
Elke_Roidl
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    Erinnerungen an Schloss B.
    Elke_Roidl

    Elke_Roidl

    30. April 2017 um 17:49



  • Fesselnde Erinnerungen

    Erinnerungen an Schloss B.
    Assi

    Assi

    Teresa beginnt nach einer Zeit der Trennung von ihrem Geliebten Jean ihm Briefe zu schreiben, in denen sie ihre erlebten Erinnerungen an das Fest auf Schloss B. beschreibt. Durch die Offenlegung ihrer Gefühlswelt erfahren wir ihren Wandel vom passiven auf sich zu kommen lassenden zum aktiv mitwirkenden Part.  Ich konnte mich sehr gut mit Teresa und ihren Empfindungen identifizieren und habe am Anfang sehr mit ihr mit gelitten und gefiebert. Es ist sicher nicht einfach sich zu unterwerfen und an Grenzen zu stoßen. Als sie dann merkte, dass sie nur zu ihrem Ziel gelangt, indem sie aktiv in das Geschehen eingreift, war ich sehr fasziniert von ihrem Wandel und dem Feingefühl und der Voraussicht mit dem sie agiert.  Jean P. hat mich mit seinem Schreibstil wieder gefesselt. Er hat es auch wieder perfekt geschafft die erotischen Szenen detailliert, aber sehr sinnlich zu beschreiben.  Mir bleibt nur zu sagen, dass ich sehr gespannt auf die beiden anderen Teile der Trilogie bin und diese außergewöhnliche Buch nur jedem empfehlen kann.  Vielen Dank lieber Jean P. für dieses lustvolle Vergnügen! 

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    • 2
    JeanP

    JeanP

    17. January 2015 um 10:41
  • Nervenkitzel bis zum Schluss

    Erinnerungen an Schloss B.
    Marenaj

    Marenaj

    02. October 2014 um 15:44

    Liebesbriefe an ihren Geliebten Jean, darin festgehalten, Teresas Erinnerungen an ein rauschendes Fest auf Schloss B. und die Sehnsucht nach Jean. Warum ist Jean nicht an ihrer Seite, ist es eine Prüfung, hat er sie gar verlassen, weil sie nicht denütig genug war? Schnell merkt Teresa, nur wenn sie den Mut hat, das Fest selbst aktiv mitzugestalten, wird sie sich den Respekt aller verdienen und die Sehnsucht sie nicht auffressen. Ein BDSM Roman der besonderen Art, ein Roman, den es auf jeden Fall zu lesen lohnt und der die Lust auf die anderen Bände der Trilogie weckt.

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  • Leserunde zu "Erinnerungen an Schloss B. - Erotik-Thriller" von Jean P.

    Erinnerungen an Schloss B.
    JeanP

    JeanP

    Liebe Lese-Community! Endlich ist es so weit! Nach der kleinen, aber feinen Leserunde zu „Teresas Begehren oder die Gunst des Augenblicks“ wage ich mich in die nächste Runde. „Erinnerungen an Schloss B.“ ist der erste Band meiner Schloss B. - Trilogie und knüpft nahtlos da an, wo „Teresa“ endete – in der Villa der Freunde, in die Jean und Teresa zu einem abendlichen Besuch geladen wurden.... Nein, keine Angst, man muss „Teresa“ nicht gelesen haben. „Erinnerungen an Schloss B.“ ist ein eigenständiges Buch. Die Geschichte von Teresa und Jean wird halt ein wenig weiter gesponnen. Ganz konfliktfrei war das ja nicht mit den beiden.... So verkündet der Klappentext: Nach einer Zeit der Trennung von ihrem Geliebten, Jean, deren Ursache in zunächst unklaren Erlebnissen der Vergangenheit liegen, beginnt Teresa einen Briefwechsel mit Jean, in dem sie die Geschehnisse, die zum (vorläufigen) Bruch geführt haben, aus ihrer inneren Sicht romanhaft beschreibt. Sie knüpft in ihrer Schilderung unmittelbar bei dem an, was am Ende eines Besuches bei Freunden in deren Villa passiert ist. Durch die Beziehung zu dem ursprünglich nur mit Jean befreundeten Paar und den infolgedessen ausgeübten und allmählich heftiger werdenden SM-Spielchen gerät sie in eine immer tiefere Abhängigkeit eines Strudels aus Lust, Unterwerfung und absoluter Hingabe. Orientierungspunkt ist ein fiktiver Roman, den ihr Geliebter Jean einst geschrieben hat und der als Vorlage für diverse 'Arrangements' dient. Im Laufe eines Festes auf einem barocken Schloss, bei dem in historischem Ambiente Gebieter und Sklavinnen, Herrinnen und Novizinnen zusammen kommen, um die verschiedensten Sexspielarten zu pflegen, wird ihr allmählich bewusst, dass alles, was passiert, nur ein Spiegel ihre Seele ist und sie nur zum Ziel kommt, wenn sie nicht passiv bleibt, sondern die Dinge aktiv mitgestaltet und schließlich ganz in die eigenen Hände nimmt. Ihr Ziel ist es, Jean, den sie irgendwann aus den Augen verliert, wiederzufinden bzw. zurückzugewinnen. Sie glaubt, dass er sie testen will und entdeckt allmählich, dass sie ihr Ziel nur erlangt, wenn sie ihre Abhängigkeit überwindet und ihre darin wurzelnde Sehnsucht bekämpft. Ihr innerer Prozess spiegelt sich insbesondere in der Schilderung von erotischen Aufführungen, so genannter 'tableaux vivants' (Lebende Bilder), die im Rahmen des Schlossfestes stattfinden. Parallel zu den geschilderten Erinnerungen aus der Vergangenheit findet eine Entwicklung statt, die sich in Teresas Briefen an Jean offenbart. Die anfängliche Distanz, gipfelnd in dem Gelübde, sich bei den nun auch wieder stattfindenden Treffen nicht zu berühren, verändert sich rasch. Rechtzeitig zum Silvesterball erhält Teresa endlich Jeans 'Geschenk' und die von Teresa im Laufe des Geschehens stets unterdrückte Frage findet eine Antwort. Neugierig geworden? Dann freue ich mich über eure Teilnahme an dieser Leserunde. Einige haben das Buch ja schon und unter denjenigen, die das Buch noch nicht haben, verlose ich fünf Exemplare (Achtung: eBook – Formate epub, mobi, pdf) Wer ein eBook gewinnen will, muss folgende Frage beantworten: Welche Textzeile aus einem alten Song von Udo Lindenberg spielt eine nicht unbedeutende Rolle bei Teresas weiterem Werdegang? Tipp: auf meiner website: http://www.telegonos.de/aboutJeanp.htm findet ihr unter der Rubrik „Die Schloss B. - Trilogie“ Exposés und Leseproben zu allen drei Bänden. Wer mag, kann hier auch weiterstöbern, aber jetzt geht’s ja erst einmal um den ersten Band! Die Einteilung der Leserunde orientiert sich an den Briefen, die Teresa an Jean schreibt. Das Ganze teilt sich in zwei Teile. Auf jeden Brief folgt ein Kapitel – bis auf den neunten Brief. Ich werde die Leserunde wieder auf meinem Blog: http://jeanpuniverse.tumblr.com/ begleiten, d.h. Statements, Textpassagen, Anregungen und Kritik posten. Selbstverständlich frage ich dann vorher noch mal alle Teilnehmer der Leserunde, ob sie damit einverstanden sind. Der Worte sind genug gewechselt....

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    • 207
  • Ein Liebesbrief ist ein Liebesbrief ist ein Liebesbrief …

    Erinnerungen an Schloss B.
    hege

    hege

    … mit dieser Aussage des Autors außerhalb des Buches (in der Leserunde zum Buch) werden die Leser auf deren Inhalte fokussiert. Was geben sie preis, diese Briefe? Lassen sie uns schmachten? Machen sie uns neugierig? Wenn ja, worum genau geht es? Ein Roman. Zwei Teile. Jedes Kapitel beginnt mit den besagten Briefen. Als Leser fiebern wir Enthüllungen entgegen, schließlich ist der Roman dem Erotik-Genre zugeordnet. Wir sind spannungsgeladen. Das Genre wird zudem als Thriller (Erotik-Thriller) spezifiziert. All das entnehmen wir dem Cover und/oder dem Klappentext. Elektrisiert lassen wir uns darauf ein – auf unsere Erwartungen, darauf, nicht enttäuscht zu werden. Die Protagonistin Teresa schreibt diese Briefe, um Kontakt zu ihrem Liebhaber zu halten, verarbeitet ihre Traumata und begreift beim Schreiben/Nacherleben, wie es um ihre Lust steht. Sie weiß nun, dass sie das Spiel mehr liebt als den Schmerz und dass sie selbst in den SM-Szenerien der "Sklavinnenschule", in denen sie öffentlich gefoltert, in Ketten gelegt und gedemütigt wird, die Dominanz gewinnt/gewinnen kann. Genau diese dramatische Zuspitzung der Handlung verdient die Bezeichnung "Thriller" in dieser erotischen Geschichte. Nach wie vor aber unterzeichnet sie mit "DS"/Deine Sklavin. Die nachfolgenden Kapitel klären auch ihre untergeordnete Position ab. Sie bleibt untergeordnet: der Lust, dem Spiel und ihrem Spielgefährten Jean. Teresa erkennt sich selbst und weiß nun, was sie immer wollte: Jean heiraten. Er gibt ihr, wonach sie sich sehnt: Dominanz und Sicherheit. Deshalb sind wir am Ende des Buches nicht verwundert, wenn beide ihre Heiratsabsichten klar und deutlich kund tun. Fazit: Obwohl mir die SM-Szene unbekannt und unerklärlich ist und immer bleiben wird, versteht der Autor sehr gut, uns durch diese Mentalität zu führen. Wir erhalten Einblicke, die meinerseits sehr viel Aufklärung enthalten. They did it by the book!

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    • 6
    hege

    hege

    21. July 2014 um 18:20
    JeanP schreibt Wird mein übernächstes Projekt! LG Jean (liest du es dann noch mal?)

    Warum nicht, Jean? Es hat doch auch Spass gemacht :))

  • Rauschendes Fest

    Erinnerungen an Schloss B.
    Lenchi

    Lenchi

    Zum Inhalt: Teresa, die Protagonistin des Buches, schreibt sehnsuchtsvolle Briefe an ihren Liebsten Jean. Erinnerungen an ein Fest in einem Schloss B. werden geteilt, jedoch wurden Jean und Teresa auf unliebsame Weise getrennt. Werden die beiden wieder zueinander finden? Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut mit den blassen Pastellfarben. Es passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Schreibstil: Der Autor schreibt sehr flüssig in einer blumigen, leichten Sprache. Es ist ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Fazit/Rezension: Einen Stern Abzug erhält das Buch, weil es nicht ganz meinen Geschmack trifft. Für Anhänger der SM-Szenerie oder auch für Interessierte bietet es einen groben Einblick in die Materie. Die Liebesgeschichte von den beiden Protagonisten spielt sich in diesem Roman sehr einseitig ab, einige Fragen bleiben für mich unbeantwortet, jedoch bleibt die Hoffnung auf einen weiteren Band. Vielleicht werden dort die Fragen geklärt? Die Kommunikation mit dem Autor selbst empfand ich als sehr erfrischend und angenehm. Ich bedanke mich für die gemeinsame Leserunde.

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    • 2
  • Fesselnd und nervenaufreibend!

    Erinnerungen an Schloss B.
    Shadowgirl

    Shadowgirl

    "War ich möglicherweise grenzenlos? Konnte ich deshalb keine Grenzen setzen, weil ich einfach keine hatte? Ich erschrak bei diesem Gedanken. Wo waren sie geblieben? Wie weit musste ich noch laufen, um an sie zu gelangen? Jedes Wesen braucht doch eine Grenze!" Teresa hat in ihrer Zeit mit Jean nicht nur größte Lust erlebt, sondern in den immer heftiger werdenden SM-Spielen auch Grenzen erreicht und sich oft gefragt, wie weit sie bereit ist, zu gehen. Zunächst unklare Ereignisse haben Teresa und Jean zunächst entzweit. Nun beginnt Teresa einen Briefwechsel mit Jean und schildert romanhaft die Geschehnisse der Vergangenheit. In ihren Erzählungen knüpft sie an einen gemeinsamen Besuch bei Freunden an. Immer schneller und immer tiefer gerät sie in einen Strudel aus Lust, Unterwerfung und Hingabe. Während eines Festes auf dem barocken "Schloss B." treiben Schmerz und Demütigung Teresa an ihre Grenzen. Nur der Gedanke an ihren Geliebten, an Jean, hilft ihr, nicht den Mut zu verlieren. Bald erkennt sie auch, dass alles, was geschieht, ein Spiegel ihrer Seele ist. Sie erkennt, dass sie nur an ihr Ziel kommt, wenn sie aktiv mitgestaltet statt passiv zu bleiben. Im Laufe des Briefwechsels verarbeitet Teresa nicht nur die Erlebnisse auf "Schloss B.", sondern nähert sich auch Jean wieder an.  _____________________________________ Mit "Erinnerungen an Schloss B." ist es Jean P. gelungen, widersprüchliche Gefühle in mir zu wecken. Im ersten Teil des Buches fiel es mir zeitweise wirklich schwer, weiterzulesen! Es fällt so leicht, sich mit der Protagonistin Teresa zu identifizieren, dass ihre Zweifel und ihre Zerissenheit extrem gut bei mir ankamen. Es gab Szenen, in denen ich stellvertretend für Teresa "STOPP!" schreien wollte. Jean schafft es, dem Leser wirklich deutlich zu machen, was dieser Sog der Unterwerfung eigentlich bedeutet. Wie verschwommen Grenzen sind. Ich glaube, ich habe es bisher selten erlebt, dass ich mich in einen Protagonisten so gut hinein fühlen konnte wie in Teresa. Ich kann das zwar generell und mache es manchmal auch zu stark - aber bei Teresa war es irgendwie anders. Ihre Zerrissenheit kam gut bei mir an, glaube ich. Ich frage mich, ob sie sich auch manchmal so überrumpelt, allein gelassen und unsicher gefühlt hat, wie ich es für sie gefühlt habe? Manches Mal habe ich mir gedacht, das geht zu schnell. Was ist los? Wo ist Jean? Was passiert hier? Will sie das wirklich? Wie weit will sie gehen? Kann sie noch abbrechen? WILL sie noch abbrechen? Ich fühlte mich besonders in den Szenen, in denen deutlich wird, dass sich alle außer Teresa wohl schon länger kennen und jeder weiß, was los ist, was passiert, so allein. An Teresas Stelle. Umso schöner waren die Momente, in denen Jean sich um Teresa kümmert und sie doch irgendwie "beschützt". Was ich von Eva halte, wusste ich in diesem Buch lange nicht genau. Auch sie ist in kurzen Momenten wieder so liebevoll, doch dann geht das Spiel wieder voll weiter. Eva zieht Teresa in den Strudel des Sklaven-Daseins. Doch inwiefern will Teresa es? Was will Jean? War da wirklich ein wenig Wehmut, als Teresa zugestimmt hat? Wäre Jean sonst wirklich mit ihr gegangen? Und das 'Spiel'... ist es überhaupt noch ein Spiel? Oder ist es nicht schon längst bitterer Ernst? Ich war immer gespannt, wie es weiter geht, aber ich hatte auch "Angst" davor, wie es weiter geht. Vielleicht hatte ich auch immer im Hinterkopf, dass irgendwas zur Trennung von Jean und Teresa sowie Eva und Teresa führte? Vielleicht war es die unbewusste Angst, dass es doch zu weit geht und vor allem die Beziehung zwischen Jean und Teresa daran zerbricht? Das Verlangen, das Buch zu beenden und Teresa so zu "erlösen", war manchmal wirklich groß. Doch ich bin wie sie: Die Neugier war größer. Ich musste wissen, was noch passiert! Meine Erleichterung war riesig, als sich im zweiten Teil alles wendete. Ich habe vorher so sehr mit ihr mitgelitten, dass es schön war, zu lesen, wie sie sich wehrt. Und zwar nicht indem sie flüchtet, sondern indem sie aktiv in das Geschehen eingreift! Auf jeden Fall war der zweite Teil deutlich einfacher zu lesen, da weniger nervenaufreibend! Nicht dass der erste Teil schlecht gewesen wäre! Aber die Emotionen kamen für mein schwaches Gemüt zu sehr bei mir an *seufz* Aber vielleicht ist dadurch der erste Teil eigentlich der bessere? Aber besser kann man auch nicht sagen, weil der zweite Teil mindestens genauso gut ist - wenn auch anders. Ich glaube, ich versuche gar nicht erst, die beiden miteinander zu vergleichen ;-) Lest einfach selbst und bildet euch eure eigene Meinung!  Wie bei Jean P. üblich, bleibt aber doch wieder einiges offen, wozu sich der Leser selbst seine Meinung bilden oder einfach zwischen den Zeilen lesen muss! Der Schreibstil ist in "Erinnerungen an Schloss B." irgendwie anders als z. B. in "Teresas Begehren" oder "Liebesspiel", aber dadurch nicht schlechter! Dadurch wird deutlicher, dass hier nun Teresa die Geschichte erzählt und nicht - wie in "Teresas Begehren" - Jean. Die erotischen Szenen sind wieder sehr stilvoll - nicht 'billig', aber trotzdem sehr detailliert. Perfekt! Abschließend bleibt eigentlich nur, dass das Buch einfach grandios ist! Es ist definitiv empfehlenswert und lohnt, gelesen zu werden! Allerdings ist es keine Geschichte für zwischendurch, sondern trifft den Leser mitten ins Herz. 

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    • 7
    Floh

    Floh

    30. May 2014 um 13:25
    JeanP schreibt Hallo Floh, leider gibt's das (bisher), genau wie die Fortsetzungsbände, nur als eBook. In Planung ist ein Sammelband aller drei Teile. Je nachdem, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln, gibt es ...

    Cool, dann hoffe ich einfach....

  • Erotisch und anregend

    Erinnerungen an Schloss B.
    LolaM

    LolaM

    12. May 2014 um 21:22

    Teresa beginnt einen Briefwechsel mit ihrem Ex-Geliebten Jean, in dem sie ihre erotischen Erlebnisse mit ihm und den beiden anderen Protagonisten revue passieren lässt und wie sie alles aus ihrer Sicht empfunden hat. Sie beschreibt darin u.a. die SM-Spiele auf dem Schloss und ihre wachsende Abhängigkeit davon. Die Rückblicke sind quasi ein Spiegel ihrer Seele. Sie möchte Jean zurückgewinnen, weiß aber, dass sie dies nur schafft, wenn sie ihre Sucht nach all diesem überwíndet. In die Geschichte werden unter anderem Briefe der Erzählerin an ihren Geliebten eingeflochten, welche die Handlung aus ihrer Sicht darstellen.Eine stark erotisch angehauchte Geschichte, jedoch nicht obszön oder abstossend. Das oftmals im Geheimen in uns allen Schlummernde Verlangen nach sexuell Neuem wird auf eine besondere Weise geweckt und man beneidet vielleicht insgeheim die Protagonisten sogar ein wenig..

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  • Schloss B. - Trilogie

    Die Rückkehr des Folterknechtes
    JeanP

    JeanP

    Bon Jour und herzlich willkommen zu einer kleinen Werbeaktion in eigener Sache! Der zweite Band meiner Schloss B. - Trilogie ("Die Rückkehr des Folterknechtes") ist am 19.1. kostenlos bei Amazon zu haben. Da sich die Werbeaktionen bei Amazon immer nach der amerikanischen Zeit richten, dauert es meist bis mittags, dass es als kostenlos ausgewiesen wird. Dafür dauert die Aktion dann bis zum darauf folgenden Tag auch etwa bis mittags. Wer also schon die "Erinnerungen an Schloss B." kennt oder wer einfach neugierig ist, kann hier zuschlagen. Ich werde übrigens in absehbarer Zeit meine Schloss B. - Trilogie "Erinnerungen an Schloss B." "Die Rückkehr des Folterknechtes" "Hochzeit auf Schloss B." in Leserunden vorstellen. Dazu später mehr. Ein schönes lese- und/oder schreibefreudiges Wochenende wünscht Jean P.

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