Jean P. Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate

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Inhaltsangabe zu „Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate“ von Jean P.

Lysistrate? War das nicht diejenige, welche...? Klar, die Frauen sollten den Männern den Sex verweigern, bis sie aufhören zu kämpfen. Haben die das durchgehalten, die Frauen? - Robert und Isabella sind ein Liebespaar. Mit Inbrunst erkunden sie gemeinsam das Spiel von Dominanz und Unterwerfung – stets bemüht, es für den anderen ganz besonders schön zu machen. Es beginnt ganz sachte. Isabella besteht Mutproben. Nach dem Besuch eines Dessousladens und eines Erotikgeschäftes weitet sich ihr Spiel auf ein befreundetes Paar aus. Da werden auf einmal Grenzen deutlich und es entstehen Konkurrenzen – besonders zwischen den Männern. Isabella bekommt Zweifel, doch das Prickeln des Spiels treibt sie weiter. Bei gemeinsamen Schulmädchenspielen kommt es zu Situationen, in denen sich erste Grenzüberschreitungen andeuten. Oder sind das nur Einbildungen der Phantasie und geheime Wünsche? Ist überhaupt alles nur ein Traum? Wie Isabella und Robert das jeweils für sich erleben, hebt der Autor durch den Wechsel zwischen Kursiv- und Normalschrift hervor. Und was hat Lysistrate damit zu tun? Nun, Kenner der antiken Komödie wissen, wie und wodurch weibliche Finesse die männlichen Konkurrenzen ad absurdum führt. Leseprobe: „Deine Sklavin ist aber schlecht erzogen! Oder hast du ihr nicht beigebracht, dass sie sich automatisch hinzuknien hat, wenn ein Mann sich hinsetzt?“ Einen Moment lang musste Robert nachdenken, wie er am besten die Kontrolle zurück erlangen könne. Er fixierte Isabella, so dass sie ihn unwillkürlich mit großen Augen ansah, und sprach mit fester Stimme: „Nein, das habe ich bisher versäumt. Aber ich setze da ganz auf die Sklavinnenschule. Bis es soweit ist, gibt sie von sich aus ihr Bestes!“ Er atmete innerlich auf, als Isabella sich nach kurzem Zögern gehorsam hinkniete. Es war bei ihr also angekommen, dass er sich um die Regie bemühte und sie nicht Roger überlassen wollte. Es beflügelte ihn zu mehr. Schnell ergriff er die Leine mit beiden Händen, zog Mariellas Kopf hoch und sagte lächelnd: „Und deine Sklavin hier wird ihr sicher das ein oder andere zeigen können!“ Lange konnte er sich nicht auf seinem Triumph ausruhen, denn Roger reagierte so prompt, dass er sich etwas überrumpelt vorkam. „Worauf wartest du, Sklavin?!“ Dass es weder Frage noch Befehl, sondern die Reaktion auf seine Anregung war, wurde deutlich, als Mariella sich vorbeugte, den Saum ihres Kleides ergriff und ihn langsam hochzog. Sie hatte das mit dem Zeigen also wörtlich genommen. Sie zeigte sich und das erste 'ein oder andere'. Robert fühlte sich befleißigt aktiv zu bleiben. Außerdem konnte er dort, wo er stand, nicht viel sehen. Er ließ die Leine locker und ging zwei Schritte weiter auf Isabella zu, so dass er ihr mit der Hand zunächst beruhigend durchs Haar streichen konnte. Dann griff er feste hinein und sagte: „Schau hin!“ Er wusste, dass die Botschaft seiner Aktion bei ihr angekommen war. Ein kurzer Blick von ihr hatte ihm gezeigt, dass sie glücklich war, dass er sich nicht als Erstes an dem Dargebotenen ergötzt hatte. Nun tat er es und er teilte mit ihr eine ganze Weile atemlosen Schweigens. Die Pause, die entstand, war zu lang. Roger hatte wieder das Heft in der Hand, als er Mariella befahl: „Mach sie ab und gib sie ihm!“ Isabella schaute mit weit aufgerissenen Augen zu, während er sich bemühte cool zu bleiben, was ihm zunehmend schwerer fiel. Und das lag nicht an der kahl rasierten Scham Mariellas.
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    Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate
    JeanP

    JeanP

    Liebe Fans der erotischen und klassischen Literatur! Ich verlose 7 Exemplare meines eBooks "Liebesspiel oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate". Lysistrate? War das nicht diejenige, welche die Frauen dazu aufrief, den Männern den Sex zu verweigern? So mag sich vielleicht doch der eine oder andere an antikes Theater aus grauer Vorzeit erinnern.... Kling ja nicht gerade erotisch, oder? Dabei ist es sehr erotisch und sogar romantisch, was sich da abspielt. Robert und Isabella sind ein Liebespaar. Mit Inbrunst erkunden sie gemeinsam das Spiel von Dominanz und Unterwerfung – stets bemüht, es für den anderen ganz besonders schön zu machen. Es beginnt ganz sachte. Isabella besteht Mutproben. Nach dem Besuch eines Dessousladens und eines Erotikgeschäftes weitet sich ihr Spiel auf ein befreundetes Paar aus. Da werden auf einmal Grenzen deutlich und es entstehen Konkurrenzen – besonders zwischen den Männern. Isabella bekommt Zweifel, doch das Prickeln des Spiels treibt sie weiter. Bei gemeinsamen Schulmädchenspielen kommt es zu Situationen, in denen sich erste Grenzüberschreitungen andeuten. Oder sind das nur Einbildungen der Phantasie und geheime Wünsche? Ist überhaupt alles nur ein Traum? Ein eBook gewinnen kann, wer die Frage beantwortet: Was bezweckte Lysistrate mit ihrer Sex-Boykott-Aktion, von der die antike Komödie des Aristophanes handelt, hat sie ihr Ziel erreicht  - und haben es die Frauen durchgehalten? Auf geht's! Ich freue mich auf eure Beiträge.

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    JeanP

    JeanP

    02. March 2014 um 16:24
  • Lysistrate

    Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate
    SDiddy

    SDiddy

    02. March 2014 um 13:57

    Lysistrate? War das nicht diejenige, welche...? Klar, die Frauen sollten den Männern den Sex verweigern, bis sie aufhören zu kämpfen. Haben die das durchgehalten, die Frauen? - Robert und Isabella sind ein Liebespaar. Mit Inbrunst erkunden sie gemeinsam das Spiel von Dominanz und Unterwerfung – stets bemüht, es für den anderen ganz besonders schön zu machen. Es beginnt ganz sachte. Isabella besteht Mutproben. Nach dem Besuch eines Dessousladens und eines Erotikgeschäftes weitet sich ihr Spiel auf ein befreundetes Paar aus. Da werden auf einmal Grenzen deutlich und es entstehen Konkurrenzen – besonders zwischen den Männern. Isabella bekommt Zweifel, doch das Prickeln des Spiels treibt sie weiter. Bei gemeinsamen Schulmädchenspielen kommt es zu Situationen, in denen sich erste Grenzüberschreitungen andeuten. Oder sind das nur Einbildungen der Phantasie und geheime Wünsche? Ist überhaupt alles nur ein Traum? Wie Isabella und Robert das jeweils für sich erleben, hebt der Autor durch den Wechsel zwischen Kursiv- und Normalschrift hervor. Und was hat Lysistrate damit zu tun? Nun, Kenner der antiken Komödie wissen, wie und wodurch weibliche Finesse die männlichen Konkurrenzen ad absurdum führt. Ich muss zugeben, ich habe mich mit diesem erotischen Roman etwas schwer getan. Das Problem für mich ist, das ich einen eigenen Anspruch an erotische Erzählungen habe und die sollte einen gewissen Spielraum für Phantasie offen lassen. Und das kam genau hier für mich persönlich zu kurz! Der Zusammenhang zwischen der antiken und der neuen Geschichte war nicht gänzlich zu sehen und ich habe auch nur in Teilen den Anspruch des Autors verstanden. Vielleicht liegt es auch an meinem mangelnden Wissen über diese Zeit und diesen speziellen Lebensstil, das will ich als Leser auch mal sagen, da es nicht nur am Autor liegt wenn man etwas nicht versteht. Dies und der wirklich gute, präzise und anschauliche Schreibstil des Autors, bewegen mich dazu, trotz meiner Kritik, drei Sterne zu vergeben.

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  • Stilvolle Erotik

    Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate
    Shadowgirl

    Shadowgirl

    05. January 2014 um 22:03

    Robert und Isabella lieben sich. Sie scheuen auch nicht davor zurück, ihre eigenen Grenzen auszuloten. Isabella gelobt Robert Treue und Gehorsam. Es beginnt ein Liebesspiel der besonderen Art, gezeichnet von Dominanz und Unterwerfung und dem Wunsch, es für den jeweils anderen besonders schön zu machen. Bald ist auch ein befreundetes Paar in das Liebesspiel involviert und es beginnt eine Art Konkurrenzkampf, vor allem zwischen den Männern. Jeder will die besseren Ideen zur Züchtigung der Sklavinnen haben. Jeder will die gehorsamste und beste Sklavin haben. Mit der Zeit deuten sich auch Grenzüberschreitungen an... Doch was ist eigentlich Traum und was ist Wirklichkeit? Ein klasse Buch! Das Lesen hat mir wirklich Spaß gemacht. Der Schreibstil ist angenehm und durch die abwechselnde Erzählweise sowohl aus Roberts als auch aus Isabellas Sicht bekommt der Leser bessere Einblicke, als wenn die Geschichte nur aus einer Sicht oder in der dritten Person erzählt würde. Besonders fasziniert hat mich an dieser Erzählweise, dass dem Leser deutlich wird, dass sowohl Isabella als auch Robert oft hauptsächlich darauf bedacht waren, es für den anderen schön werden zu lassen. Auch die drohenden Grenzüberschreitungen und vor allem die Gesten, die anschließend zur Beruhigung geführt haben, wurden super dargestellt. In dieser Geschichte wird eindrucksvoll eine vertrauensvolle BDSM-Beziehung dargestellt. Das Vertrauen der beiden Liebenden wird dem Leser bestens verdeutlicht. Leider hat mich das Ende sehr unbefriedigt hinterlassen *seufz* War alles nur ein Traum? War irgendetwas Realität? Oder oder oder? Mittlerweile ist es drei Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe und noch immer lässt es mich gedanklich nicht richtig los. Für mich ist das natürlich jetzt blöd ;-) Aber es ist super, wenn ein Autor es schafft, den Leser noch über das Ende hinaus so zu fesseln! Dafür ein ganz großes Lob an Jean P.! Auch ohne den Bezug zu Lysistrate hätte ich die Geschichte sicherlich toll gefunden und gerne gelesen. Doch muss ich sagen, dass es mich gleich fasziniert hat, als ich nachgelesen habe, wer oder was Lysistrate ist ;-) Daraufhin wollte ich das Buch unbedingt lesen und ich fand auch den Einbau von einigen Ausschnitten aus dem Stück Lysistrate super. Für Freunde erotischer Literatur ist "Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate" sehr zu empfehlen. Eine Geschichte von Liebe und Vertrauen, gepaart mit stilvollen erotischen Szenen und einem passenden Einsatz "derberer" Wörter.

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  • Vorhang auf, das Spiel beginnt ... Liebesspiel (Jean P.)

    Liebesspiel - oder: Am Ende gewinnt doch Lysistrate
    MiniBonsai

    MiniBonsai

    05. January 2014 um 10:13

    Vorhang auf, das Spiel beginnt, das Spiel zwischen Lust und Liebe, Hingebung und Unterwerfung, Grenzen und Grenzüberschreitungen... Ein Liebespaar, sie schwört ihm die Unterwerfung, er lässt sie (gemeinsame) Träume erleben. Zunächst allein, dann mit einem befreundeten Pärchen. Die lustvollen Träume werden Realität, aus Spiel wird Ernst, sie werden angetrieben von der Lust des/der anderen und den eigenen Träumen. Insgesamt ist das Buch aus meiner Sicht auf eine Fortsetzung angelegt. Angenehm zu lesen, wenige Rechtschreib- bzw Grammatikfehler. Die Idee, "Lysistrate" in das Buch einzubetten mit einigen Zitaten, hat mich am Anfang abgeschreckt, aber letztlich rundet genau das Spiel der Lysistrate die (Traum)Erlebnisse der beiden Paare ab und bildet die Rahmenhandlung, wobei die Nutzung als Rahmen für mich erst am Schluß erkennbar wurde. Was bleibt? ... die Frage, ob nun Spiel oder Wirklichkeit, Traum oder Erfüllung... (Mein Beitrag zu Punkt 7 der Themen-Challenge 2014)

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