Jean Paul

 4 Sterne bei 73 Bewertungen
Autor von Flegeljahre, Siebenkäs und weiteren Büchern.

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Jean PaulFlegeljahre
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Flegeljahre
Jean PaulHesperus oder 45 Hundposttage
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Hesperus oder 45 Hundposttage
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 (6)
Erschienen am 01.02.1990
Jean PaulSiebenkäs
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Siebenkäs
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 (6)
Erschienen am 01.02.2008
Jean PaulTitan
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Titan
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 (5)
Erschienen am 24.05.1983
Jean PaulSämtliche Werke
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Sämtliche Werke
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 (4)
Erschienen am 26.08.1975
Jean PaulLeben des Quintus Fixlein
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Leben des Quintus Fixlein
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 (3)
Erschienen am 01.01.1986
Jean PaulDr. Katzenbergers Badereise
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Dr. Katzenbergers Badereise
Dr. Katzenbergers Badereise
 (3)
Erschienen am 01.01.1986
Jean PaulIdeen-Gewimmel
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Ideen-Gewimmel

Neue Rezensionen zu Jean Paul

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S

Rezension zu "Flegeljahre" von Jean Paul

Was war das?
sKnaerzlevor 4 Monaten

Wie sagte Alice im Wunderland so schön über moderne Literatur: "Es bringt einen Gedanken in den Kopf, aber man weiß nicht welche. So ging es mir mit den Flegeljahren.

Ich versuche es daher einmal nach dem Schema F.

Die Handlung: Vergesst es. Es gibt zwar eine Erbschaft, und einen Universalerben, der einige unlösbare Aufgaben erfüllen muss, es gibt eine verworrene Liebesgeschichte und es gibt ein Brüderpaar, das sich immer wieder streitet und versöhnt. Aber das ist allerhöchstens der Vorwand für einen Roman, auf keinen Fall spielt sie eine größere Rolle.

Die Personen: im Mittelpunkt stehen der arglose, durch jeden Sonnenstrahl in Glücksextasen versetzbare Walt, der nach Strich und Faden betrogen wird und trotzdem an das Gute glaubt und sein Weltkluger, zynischer, eifersüchtiger und egoistischer Bruder Vult. Die beiden können nicht zusammen leben, aber getrennt halten sie es ebenfalls kaum aus. Ist Vult abwesend, hört man meist noch in der Ferne seine Flöte.

Daneben gibt es noch einige eher karikierte Nebenfiguren, adelsstolze Hofschranzen, betrügerische Bürger, Erbschleicher und Bankrotteure. Besonders gefiel mir der General, der den armen Walt seine erotischen Memoiren abschreiben ließ.

Die Frauen sind dagegen alle eher blass.

Die Sprache: prächtig herausgeputzt. Das ist, je nach Verfassung beim Lesen erhebend, amüsant, anstrengend, langweilig, zäh, humorvoll, liebenswürdig, kauzig....

Der Erzähler: Hier wird es interessant. Die beiden Brüder schreiben gemeinsam einen Roman mit dem seltsamen Namen Hoppelpoppel und auch wenn man wenig über diesen Roman erfährt, könnte man ihn doch ganz gut gerade in den Händen halten. Außerdem kommt ein Dichter vor, der zufällig auch J.P.Richter heißt und eine Biographie von Walt schreiben soll. 

Was mir gefallen hat: Seltsamerweise die langen Passagen, in denen geschildert wurde, wann, wo, wie und warum Walt glücklich ist. Ich würde denken, das ist todlangweilig, aber anscheinend hat sich die gute Laune auf mich übertragen. 

Was mir nicht gefallen hat: Die weibliche Hauptperson Wina. 

Mein Fazit: Man kann Jean Paul lesen, und wenn man Zeit hat und Stimmungen wichtiger findet als Handlungen sogar erstaunlich gut, man muss es aber nicht.


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Steffens avatar

Rezension zu "Titan" von Jean Paul

Jean Pauls Kardinal- und Kapitalroman
Steffenvor 2 Jahren

Dieses Buch ist nichts für Gelegenheitsleser, denn es erfordert Hingabe. Fühlt man sich aber in die Handlung ein und lässt sich durch die zahlreichen parenthetischen Ab- und Ausschweifungen des Erzählers nicht abschrecken – so wird dieser Roman zum intellektuellen Hochgenuss!

Denn hier findet sich bereits alles, was eine spannende und gut erzählte Geschichte auszeichnet: Schwärmerische Liebe und ihr tragisches Ende, Freundschaft, Ehre und Falschheit, Verrat, Selbstmord und politische Intrigen.

Um aber weniger abstrakt zu sein: Es ist die Bildungsgeschichte des jungen Albanos, der sich vom jugendlichen Schwärmer zum reifen Herrscher entwickelt und dabei verschiedene Entwicklungsstadien durchlebt. – Interessanter aber und in seinem Charakter vielschichtiger als der eigentliche Protagonist ist sein antagonistisches Pendant Roquairol, der das unstete und amoralische Leben eines nihilistischen Ästheten führt. Seine humoristische Prägung erhält der Roman aber durch den Titularbibliothekar Schoppe, der sich mit der idealistischen Philosophie Fichtes beschäftigt und dabei langsam dem Wahnsinn verfällt. Schön gezeichnet sind zudem die beiden jungen Frauen, denen Albano begegnet: Die zerbrechliche gottesfürchtige Liane und die freiheitsliebende Titanide Linda.

Und wer könnte kein Mitgefühl mit dem armen Albano empfinden, da er die ersten schmerzlichen Erfahrungen in der Liebe macht und der Erzähler diese mit den schönsten Metaphern und Vergleichen kommentiert: »Ach welche warme Seele sprach nicht einmal die Bitte der Liebe vergeblich aus und konnte dann, gelähmt vom erkaltenden Gifte, gleich andern Vergifteten, die schwere Zunge und das schwere Herz nicht mehr bewegen? – Aber liebe fort, du warme Seele; gleich Frühlingsblumen, gleich Nachtschmetterlingen durchbricht die zarte Liebe zuletzt doch den hartgefrornen Boden, und jedes Herz, das nichts anderes verlangt als ein Herz, findet endlich seine Brust! – –«

Am Ende ist es immer die eigene Einseitigkeit, an der die Figuren scheitern. So ist es das Ziel von Albanos Bildungsweg, die charakterliche Mitte der Extreme auszutarieren, um ein guter Herrscher zu werden.

Wer nicht die Zeit oder die Muse hat, die knapp 1000 Seiten durchzulesen, dem empfehle ich wärmstens „Dr. Katzenbergers Badereise“ vom selben Autor, der zwar weniger erhaben, aber weitaus humoristischer ist.

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einbuchdassesnichts avatar

Rezension zu "Hesperus oder 45 Hundposttage" von Jean Paul

Rezension zu "Hesperus oder 45 Hundposttage" von Jean Paul
einbuchdassesnichtvor 6 Jahren

Den Inhalt könnte man kurz so umreißen: Der junge Idealist Viktor Horion verliebt sich in die schöne Klotilde LeBaut, beginnt seinen Dienst als Arzt an einem kleinen thüringischen Hof, scheitert dort an der Verwirklichung seiner Ideale und vereinigt sich schließlich mit der tugendhaften Klotilde. Was den Leser des "Hesperus" allerdings erwartet ist etwas ganz anderes: verwirrende und sorgfältig ausgearbeitete Nebenhandlungen zwischen barock überbordender Sprache; Witz und genial durchtriebene Späße, wohin das Auge blickt und einen Erzähler, der rockt, rockt, rockt.
Fazit: Nicht ein zu lesen, aber jeder Mühe wert. Zu unrecht unkanonisiert.

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Gespräche aus der Community

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LaEllas avatar
Hallo ihr Lieben,

einen schönen zweiten Advent wünsche ich euch! Auch diesen Sonntag gibt es wieder zwei tolle Bücher auf meinem Blog zu gewinnen!

Die Sehnsucht des Vorlesers von Jean-Paul Didierlaurent und Forever in Love von Cora Carmack :-)

Einfach das Teilnahmeformular auf meinem Blog ausfüllen und schon seid ihr im Lostopf :-)

http://wolkenweiss.com/2015/12/gewinnspiel-advent-advent-ein-lichtlein-brennt-2/
Zur Buchverlosung
Daniliesings avatar

Eine Hommage an die Magie des Vorlesens

In seinem Roman "Die Sehnsucht des Vorlesers" erzählt der französische Autor Jean-Paul Didierlaurent die wunderbare Geschichte zweier liebenswerter Außenseiter und zugleich über die Liebe zu Büchern und zum Vorlesen! Wenn ihr wahre Buchliebhaber seid, dann seid ihr herzlich zu dieser Leserunde eingeladen!

Mehr zum Buch:

Es war reiner Zufall, dass der USB-Stick an diesem Montagmorgen Guylain Vignolles vor die Füße fiel. Der schüchterne Mann, der Bücher liebt und seinen Job in einer Papierverwertungsfabrik hasst, hätte ihn genauso gut ignorieren können.

Doch das Schicksal wollte es nun mal, dass er sich danach bückte. Als der 6-Uhr-27-Regionalzug anfuhr, schob er ihn kurzerhand in seine Jackentasche. Und damit nahmen die Dinge ihren Lauf …


Reinlesen und verlieben! | Special zum Buch

Dieser bezaubernde Roman versetzt uns nach Paris und hinein ins Leben von Guylain Vignolles, dessen Bücherliebe und sein Job in der Papierverwertungsfabrik in einem starken Gegensatz zueinander stehen. Der Autor lässt uns mit seiner Hauptfigur mitfühlen, mitleiden und mitleben. Seid ihr neugierig auf diese hinreißende Geschichte geworden? Dann bewerbt euch doch gleich als Testleser*, indem ihr auf "Jetzt bewerben" klickt und folgende Frage beantwortet:

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