Jean Paul Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz in Auenthal

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz in Auenthal“ von Jean Paul

Was sagte hier schon jemand über Jean Paul: Schlacht am Metaphernberg! Aber die optimistische Stimmung macht fröhlich.

— sKnaerzle

Stöbern in Romane

Wie Ellie Carr zu leben lernt

Sehr schöne Geschichte

momomaus3

Kleine große Schritte

Ein sehr guter zum nachdenken anregender Roman

momomaus3

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

Ein wunderschönes Buch, welches meine Lieblingsbeschäftigungen Lesen und Musik hören zusammenführt.

cat10367

All die Jahre

Zwei Schwestern, die unteschiedlicher nicht sein können zwischen Gestern und Heute.

abunchofcats

Ein mögliches Leben

Eine Ode an Familie, Freundschaft und Kameradschaft. Es geht darum, auf der richtigen Seite und zu seinen Überzeugungen zu stehen.

hasirasi2

Die Herzen der Männer

Mal etwas anderes, hat mich sehr berührt

Sassenach123

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz in Auenthal" von Jean Paul

    Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz in Auenthal

    Hallogen

    09. January 2010 um 13:30

    Ein merkwürdiges Büchlein: Kommt daher wie eine Novelle, ist aber kaum mehr als eine Skizze, hat eine veraltete und verkomplizierte Sprache, die den Lesefluss stört, die volle Konzentration verlangt, und doch bleibt da etwas hängen. Im Titel ist die Rede vom 'Leben' und doch fehlt der Hauptteil, denn berichtet wird nur von den jungen Jahren und dem Tod, von der Zeit als Lehrer ('Schulmeisterlein') hingegen so gut wie nichts. Die "Weihnacht-, Kirchweih- und Schulfreuden" verschiebt der Erzähler auf ein "Posthumus von Postskript, das ich nachliefere, aber heute nicht!" Lange war der junge Wuz in jede Frau verliebt und verlor sich in Spinnereien. Da er keine Bücher hatte, las er die Titel und schrieb sich die Werke dann selbst, baute sich so eine Bibliothek auf, die vor allem auf seinem eigenen Leben basiert und verbrachte die Zeit in Selbstverblendung. Er lebte für das Jetzt, erfreut sich an der Gegenwart. Dann traf er Justel und alles wurde anders. Das findet man entweder herrlich verrückt oder total versponnen. Die Sprache ist überaus poetisch und regt zum Mehrfachlesen an. Zudem ist das Buch so ungewöhnlich, dass man es wohl selber gelesen haben muss, um den hintergründigen Humor vollends zu erkennen. Daher zum Abschluss ein Zitat zu einem Maitag als er schon verliebt ist: "Der tagende Traum rückte ihn sanft, wie die lispelnde Mutter das Kind, aus dem Schlaf ins Erwachen über, und er trat mit trinkender Brust in den Lärm der Natur hinaus, wo die Sonne die Erde von neuem erschuf und wo beide sich zu einem brausenden Wollustweltmeer ineinander ergossen. Aus dieser Morgenflut des Lebens und Freuens kehrte er in sein schwarzes Stübchen zurück und suchte die Kräfte in kleinern Freuden wieder. Er war da über alles froh, über jedes beschienene und unbeschienene Fenster..." In diesem Stil ist die ganze Geschichte verfasst.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks