Jean Renard

 4.8 Sterne bei 17 Bewertungen
Jean Renard

Lebenslauf von Jean Renard

Jean Renard, Jahrgang 1966, arbeitet seit fünfundzwanzig Jahren als Journalist und Autor. Der passionierte Sporttaucher liebt Inseln, vorzugsweise im Mittelmeer. Er lebt mit seiner Familie in München.

Alle Bücher von Jean Renard

Der Kopf des Korsen

Der Kopf des Korsen

 (17)
Erschienen am 16.07.2015
Der Kopf des Korsen (Korsika Krimi)

Der Kopf des Korsen (Korsika Krimi)

 (0)
Erschienen am 16.07.2015

Neue Rezensionen zu Jean Renard

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SweetSmiles avatar

Rezension zu "Der Kopf des Korsen" von Jean Renard

Insel der Schönheit
SweetSmilevor 3 Jahren

Zum Inhalt: 

Die Polizisten Andreotti und Lefevre
haben nicht viel gemeinsam. Nur das Kopfgeld, das der Pate von Paris auf sie
ausgesetzt hat, und die Versetzung nach Korsika, die ihren Hals retten soll.
Auf der »Insel der Schönheit« wartet jedoch bereits die nächste Blutrache.
Schon bald stehen die ungleichen Sonderermittler im Kreuzfeuer zweier
verfeindeter Clans. Doch hinter den bizarren Morden dieser Vendetta steckt
mehr, als es den Anschein hat – und ein Trio Psychopathen
ist bereits unterwegs, um sich das Kopfgeld zu verdienen.

persönliche Wertung: 

"Der Kopf des Korsen" ist ein
Buch, welches mich wiedererwartend nicht nur durch seinen Handlungsort, sondern
auch durch eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte begeisterte! Die
Protagonisten sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Andreotti sowie Lefevre
sind beides super spannende Charaktere, die Beide auf ihre spezielle Art sehr
interessant und sympathisch sind. Miteinander kommen sie nicht ganz so gut
klar, allerdings trägt der Konflikt zwischen dir Beiden meiner Meinung nach
wesentlich zum Charme des Buches bei. 

Auch die Vendetta, der neue Fall in dem
Andreotti und Lefevre ermitteln ist absolut fesselnd! Ich möchte ja nicht zu
viel verraten, aber es kam oft anders als ich gedacht hatte, etwas was mir bei
Büchern besonders gut gefällt, wenn sie einfach nicht so vorhersehbar
sind! 

Das aller, aller Tollste für mich an
diesem Buch war allerdings der Handlungsort! Ich liebe diese Insel schon seit
meiner Kindheit und kehre immer wieder zu ihr zurück! Jean Renard hat es
geschafft mich vom Sofa in diese Welt zu schicken und mein Fernweh damit kurze
Zeit zu stillen. Viele Sachen und Orte die er beschreibt, habe ich selbst schon
gesehen, außerdem habe ich auch neue Anregungen für meinen nächsten Urlaub
bekommen. Ich habe mich in seiner Geschichte einfach besonders wohl gefühlt!

Fazit: 

Absolut der Beste Krimi, den ich jemals
gelesen habe! Ich liebe alles an diesem Buch! ♥

 

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Schalkefans avatar

Rezension zu "Der Kopf des Korsen" von Jean Renard

Der Kopf des Korsen
Schalkefanvor 3 Jahren

Der Kopf des Korsen 


Der Kopf des Korsen ist ein super spannender Korsika-Krimi des Autors Jean Renard. Erschienen ist der umfangreiche Krimi erst dieses Jahr im Emons-Verlag.Zwei ganz verschiedene Ermittler werden aus Schutzgründen auf die Insel Korsika versetzt. Aber auch dort können sie keine ruhige Kugel schieben, denn auch hier wartet schon der nächste Mord.

Die beiden Ermittler Lefebre und Andreotti waren mir als Leser sehr angenehm. Und so hatte ich viele schöne Lesestunden mit dem Team, der wunderbaren Insel Korsika und mit einigen weiteren sympathischen Protagonisten, welche das spannende Buch zu einem wirklichen Krimi-Erlebnis gemacht haben. Und wenn ich nun an Blutrache denke werde ich wohl immer an dieses Buch denken müssen.


Für dieses Buch vergebe ich 5 Sterne und kann es nur sehr empfehlen. 
Habe mich an manchen Stellen wirklich wie mit auf Korsika gefühlt. 

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Kopf des Korsen" von Jean Renard

„Frag die Alten und verprügele die Jungen“
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Wenn ein Krimi-Autor schon „Renard“ (=Fuchs) heißt, darf der Leser auf eine augenzwinkernde Geschichte hoffen.

Der Autor führt seine Leser nach einer missglückten Kommandoaktion der Hauptfiguren in Paris auf die wunderschöne Mittelmeerinsel Korsika.

Jacques Andreotti hat bei der Aktion Undercoverpolizist Andra Lefevre enttarnt und hat den Sohn des Pariser Mafiabosses erschossen. Der Pate ruft nach Rache und setzt ein Kopfgeld auf beide aus.

Diese Versetzung nach Korsika gleicht einer Verbannung. Die beiden sind sich überhaupt nicht grün, sollen aber als Sonderermittler einen Mord an einem Polizisten aufklären.
Mit von der Partie ist Andreottis Tochter Cécile, für die er nach dem Unfalltod seiner Frau allein verantwortlich ist.
Andreotti, ein gebürtiger Korse, hat nicht nur Freunde auf der Insel. Zu denen, die ihm mit Argwohn begegnen, zählt auch seiner Schwiegermutter, mit der er einen kaum zu gewinnenden Kampf ausficht.
Die beiden höchst unterschiedlichen Männer haben außer der Verbannung noch die gegenseitige Abneigung gemeinsam.

Schon bald nach der Ankunft werden sie in Familienfehden hineingezogen, die seit Jahrhunderten gepflegt werden. Aug’ um Aug’, Zahn um Zahn – heißt die Devise der Korsen.

Der Showdown lässt die Spannung nochmals extrem steigen.

Der Krimi ist komplex und dennoch leicht zu lesen. Die beiden Hauptfiguren sind spannungsgeladen und hervorragend herausgearbeitet.
Sie sind eingebettet in eine Vielzahl von manchmal skurril anmutenden Nebenfiguren. Schwiegermutter Maria ist eine solche, trommelt sie doch eine „Privatarmee“ zusammen, die neben den offiziellen Bodyguards, ihre Enkelin beschützen soll.
Eine durchaus köstliche Darstellung gibt auch Clan-Chefin Maurine ab.

Natürlich bedient sich der Autor einiger Klischees:

rachesüchtige, von der Vendetta geplagte Korsen, die mit der abgesägten Schrotflinte im Krankenhausbett liegen und/oder schnell das Messer bei der Hand haben hübsche, aber eigensinnge Korsinnen vom Wetter und Schicksal gegerbte Witwen, die die Familie zusammenhalten russische Auftragkiller korrupte (französische) Ordnungshüter leicht dümmliche italienische Mafiosi, die sich schon mehrmals eine blutige Nase geholte haben Motorradfahrer, die als Unruhestifter verdächtigt werden
Der Krimi lebt nicht nur von der spannenden Handlung sondern eben von den diesen bisweilen kauzigen Gestalten.

Ein besonders netter Einfall ist der Hinweis auf „Nummer 20“, bezieht er sich doch auf Uderzos und Goscinnys Comic-Serie „Asterix und Obelix“. Band XX „Asterix bei den Korsen“. Dort wird in ähnlicher Weise die korsische Tradition (Wildschweinbraten, Raufhändel usw.) dargestellt.

„Frag die Alten und verprügele die Jungen“ - so lautet das Resümee aus dem berühmten Comic, das auch bei diesem Krimi der empfehlenswerte Leitsatz ist.

Ein köstlicher Einfall sind auch die Klingeltöne der Handys: bei Andrea - "The man with the harmonica" aus "Spiel mir das Lied vom Tod" und bei Jacques (eigentlich auf Korsika ein no-go): die "Marseillaise".

Die Krimihandlung finde ich gut durchdacht und authentisch. Durch das hohe Tempo kommt nie Langeweile auf. Der Autor hält seine Leser auf Trab und bringt ihm auf subtile Weise die Schönheit der kargen Landschaft Korsikas näher.

Wie immer beim Emons-Verlag ein ausdruckstarkes Cover, das sich nahtlos der Story einfügt. Ich darf mir nochmals beim Emons-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, das ich auf der BuchWien erhalten habe.

Fazit:
ein toll konstruierter Krimi, der durch die Vielschichtigkeit seiner Charaktere und dem hohen Tempo einen außerordentlichen Lesegenuss darstellt und sich von der Vielzahl von Krimis wohltuend abhebt.
Wer intelligente, spannende Krimis liebt, wird mit diesem Buch eine große Freude haben.

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Gespräche aus der Community

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JeanRenards avatar
Liebe Krimifans,
die wohl treffendste Beschreibung der "Insel der Schönheit" und ihrer Bewohner haben bereits Anfang der siebziger Jahren die Herren Goscinny und Uderzo mit "Asterix auf Korsika" zu Papier gebracht - Ihr wisst schon, gezähmte Wildschweine und ungezähmte Hausschweine, Osolemirnix und hochexplosiver Käse. Die Frau, die James Bond heiratete, war eine Korsin. Coca Cola, so will es die Legende, ist ebenso eine korsische Erfindung wie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung.

Mein Kriminalroman "Der Kopf des Korsen", hat aber die wohl berühmteste korsische Erfindung zum Thema: Vendetta, die Blutrache. Wo ich schon mal dabei war, wollte ich mich nicht lumpen lassen: so ziemlich das gesamte Ensemble pflegt lustvoll offene Rechnungen. Meine Entscheidung für den Schauplatz kommt nicht von ungefähr. Seit vielen Jahren schon bereise ich Korsika und verbringe dort eine wundervolle Zeit abwechselnd in Neopren und Wanderschuhen.

Der Klappentext: Die Polizisten Andreotti und Lefevre haben nicht viel gemeinsam. Nur das Kopfgeld, das der Pate von Paris auf sie ausgesetzt hat, und die Versetzung nach Korsika, die ihren Hals retten soll. Auf der »Insel der Schönheit« wartet jedoch bereits die nächste Blutrache. Schon bald stehen die ungleichen Sonderermittler im Kreuzfeuer zweier verfeindeter Clans. Doch hinter den bizarren Morden dieser Vendetta steckt mehr, als es den Anschein hat – und ein Trio Psychopathen ist bereits unterwegs, um sich das Kopfgeld zu verdienen.

Eine Leseprobe gibt's auch, leider kann ich nur den "Blick ins Buch" bei amazon anbieten.

Vor einigen Wochen erschienen, ist der "Korse" so prima aus den Startlöchern gekommen, dass ich bereits daran sitze, erneut augenzwinkernd und hundsgemein eine Fortsetzung zu fabrizieren. Von den geneigten Krimikennerinnen und -kennern hier bei Lovelybooks wüsste ich gern, ob das wirklich so eine gute Idee ist: 
Der emons Verlag ist so freundlich und rückt 15 Exemplare für eine gepflegte Leserunde heraus, die ich gern bis zum 16. September unter euch verlosen möchte - ich nehme selbstverständlich auch daran teil und beantworte gerne alle Fragen. Wer "dabei" ist, gibt bitte (wie es hier guter Brauch ist) seine Eindrücke zu den Unterthemen zum besten und verfasst, als Vendetta für verschwendete Zeit oder gar Belohnung für vergnügliche Stunden, eine Rezension. Wer kein Freiexemplar gewinnt, ist trotzdem ganz herzlich zu dieser Leserunde eingeladen. 
Für meine Einstiegsfrage möchte ich gerne buchstäblich eure Sicht der Dinge bemühen: "Googelt" doch mal bitte "Korsika" nach Bildern - und verratet mir, wobei ihr hängengeblieben seid. 
Ich freue mich sehr auf Euch!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Jean Renard wurde am 23. Oktober 1966 in Deutschland geboren.

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

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