Jean Sevillia Zita

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Inhaltsangabe zu „Zita“ von Jean Sevillia

Zita (1892 - 1989) war nur zwei Jahre Kaiserin, blieb aber ihr fast hundertjähriges Leben lang eine eindrucksvolle Frau. Jean Sévillia schildert nicht nur ihr couragiertes Leben, sondern spiegelt in dieser profunden Biographie zugleich ein Jahrhundert Zeitgeschichte: vom Ende der österreich-ungarischen Monarchie bis zu den politischen und sozialen Umstürzen des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

Hält nicht das, was es verspricht!

— KateDakota
KateDakota

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  • Der Titel täuscht!

    Zita
    KateDakota

    KateDakota

    30. September 2014 um 07:48

    Seit jeher bin ich interessiert an der Geschichte von Familiendynastien und ich lese auch sehr gerne Biografien. Daher schien dieses Buch ideal für mich zu sein. Auch weil ich Zita, die letzte Kaiserin von Österreich, absolut faszinierend finde. Der Titel des Buches suggeriert, dass es eben genau um diese Frau geht, die in jungen  Jahren mehr erlebt hat, als so mancher in einem ganzen Leben. Frühe Heirat, einen ganzen Stall voller Kinder, mit 24 Jahren schon Kaiserin, mit 26 auf der Flucht und die Verbannung ins Exil, mit 30 Jahren Witwe. Von all dem erzählt dieses Buch zwar, dennoch kam es mir von Anfang an vor, als würde Zita nur die Nebenrolle spielen. Schon der Einstieg in dieses Buch war nicht ganz leicht. Obwohl ich mich schon seit über zwanzig Jahren mit Genealogie beschäftige, fand ich es absolut verwirrend, wer mit wem verwandt oder verschwägert ist. Da ist Weniger manchmal mehr. Aber nun denn! Was dann folgt ist die Schilderung des Zusammenbruchs der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Und zwar bis ins kleinste Detail. Hier geht es dann auch wesentlich um Kaiser Franz Joseph, um dem später ermordeten Thronfolger Franz Ferdinand und in aller erster Linie um den jungen Kaiser Karl. Dessen Frau Zita wird immer wieder mal erwähnt, trotzdem erscheint sie eigentlich nur als schmückendes Beiwerk. Erst ab ca. Seite 200 rückt sie mehr ins Geschehen, nachdem ihr Mann im Exil von Madeira gestorben ist. In diesem Focus bleibt sie aber nicht lange, denn schon bald wird wieder ausführlich von jemand anderem berichtet, und zwar von ihrem Sohn Otto, seinem Verzicht auf die Thronrechte, sein übriges Engament für Österreich. Die letzten Seiten des Buches sind dann wieder der betagten Kaiserin, ihrem Tod und ihrem Begräbnis gewidmet. Ich bin entäuscht von dem Buch, weil ich einfach mehr von Zita hätte erfahren wollen. Hätte das Buch "Der Untergang der Donaumonarchie" geheißen, so wäre meine Bewertung sicherlich eine andere gewesen, denn der Autor hat sehr genau recherchiert und das Geschehen der damaligen Zeit minutiös wiedergegeben. Da ich aber etwas anderes lesen wollte und erwartet habe, gibt es nur drei Sterne.

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