Jean Ziegler Das Imperium der Schande

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Inhaltsangabe zu „Das Imperium der Schande“ von Jean Ziegler

Jean Ziegler, der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hält der globalisierten Welt den Spiegel vor. Er zeigt auf, wie transnationale Konzerne ein weltumspannendes Imperium der Schande errichtet haben, das letztlich auf dem Hunger und der Verschuldung der Entrechteten dieser Erde basiert. Ziegler legt eine unbestechliche Bestandsaufnahme der heutigen ungerechten Weltordnung vor und macht entschlossen Front gegen Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht.

noch ein Must für Umwelt-Interessierte und Globalisierungs-Kritiker

— Valerie_Springer

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  • Rezension zu "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler

    Das Imperium der Schande

    Migmar

    24. December 2009 um 00:25

    Jean Ziegler ist ein Schweizer Intelektueller, der sich einen Namen gemacht hat mit seinen politischen Berichten über Länder, die an Hunger leiden. Er ist immer 100%ig leidenschaftlich und glaubhaft. Vorallem seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse haben mich tief beeindruckt, da er ja als UNO Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung überall auf der Welt unterwegs war. Er betrachtet in diesem Buch viele Facetten des Hungers und beschäftigt sich mit der Frage, warum gerade diese Länder hungern? Das Buch gibt politische und wirtschaftliche Antworten, die heute wieder aktuell sind. In seinem Schreiben ist er mutig und fürchtet sich nicht davor, auch einzelne CEO's und Konzerne namentlich zu nennen. Wegen seinen Bücher hat er schon über 5 Klagen am Hals. Trotzdem schreibt er weiter und steht ein für seine Botschaft. Die Botschaft einer Welt, wo niemand hungert und wo soziale Gerechtigkeit herrscht. Das Buch muss man gelesen haben!

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  • Rezension zu "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler

    Das Imperium der Schande

    TyrannMisu

    12. February 2008 um 15:03

    Er hat größtenteils Recht aber verfällt teilweise auf unrealistische Utopien. Habe leider in diesem Buch auch keine konkreten Lösungsvorschläge gefunden....

  • Rezension zu "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler

    Das Imperium der Schande

    Liisa

    07. May 2007 um 21:32

    Schon 2005 ist Jean Zieglers Buch »Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung« erschienen, im Januar 2007 nun die broschierte Ausgabe. Jean Ziegler ist Soziologe, Politiker und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und Mitglied der UN-Task-Force für humanitäre Hilfe im Irak. Ein Mann, der viel in der Welt herum gekommen ist und viel gesehen hat und ein Mann, der klar Stellung bezieht, als Globalisierungskritiker und Kämpfer für die Ärmsten der Armen und gegen die Ungerechtigkeit. Dass es in der Welt viel Ungerechtigkeit gibt und die Reichtümer mehr als ungerecht verteilt sind, sind für uns Binsenwahrheiten - doch was das tatsächlich für die Menschen, die es betrifft, bedeutet, davon machen sich die meisten von uns keine Vorstellung. Das Buch von Jean Ziegler leistet hier etwas Abhilfe, denn er nennt konkrete Zahlen, er berichtet von den Menschen, die arm und ungebildet bleiben, die verhungern und zugrunde gehen, obwohl das nicht sein müsste. Er deckt auf, wer in dieser Welt über die Finanzen und Märkte herrscht und vor allem, mit welchen Mitteln, er scheut sich nicht, Namen und Konzerne zu nennen, Lügen und Manipulationen aufzudecken. So ist »Das Imperium der Schande« ein Sachbuch, das schmerzhaft zu lesen ist, denn es konfrontiert die Leser mit dem, was die Wahrheit für Milliarden Menschen auf diesem Erdball ist und er konfrontiert uns mit der Wahrheit, wie sehr wir in die Systeme der Unterdrückung und Ausbeutung eingebunden sind und damit im Grunde mit schuldig werden - sei es, weil wir bewusst wegsehen und verdrängen oder weil wir uns einfach nicht darum kümmern. Interessant ist, dass Ziegler in seinem Buch zeigt, dass erste Spuren einer vergleichbaren Entwicklung, wie sie in der Dritten Welt schon längst stattfindet auch in europäischen Ländern zu finden sind. Die Machenschaften der weltumspannenden Konzerne gefährden also durchaus auch unsere eigenen Länder und die Demokratie an sich, denn sie nimmt der Masse jede Möglichkeit zur Einflussnahme und legt die Macht in die Hände einiger weniger, die nur ihren eigenen Vorteil und Profit im Sinn haben. Welche Folgen diese Strukturen haben können, zeigt Ziegler ganz konkret an drei Beispielen: der Mongolei, Äthiopien und Brasilien. Jean Ziegler hofft nun, dass die Scham bzw. das Gefühl der Schande angesichts von Hunger und Armut und Unterdrückung zu einer Art revolutionären Kraft wird und damit zu einer Macht, die echte Veränderungen herbeiführt. Leider kann ich persönlich diese Hoffnung von Jean Ziegler nicht teilen - ich glaube nicht daran, dass das Gefühl der Scham oder Schande tatsächlich weltweit so groß werden wird und so in Aktion umschlagen wird, dass die längst etablierten »Herrscher« des »Imperiums der Schande« gestürzt werden. Ich bewundere Jean Ziegler, dass er trotz all dem, was er schon gesehen und erlebt hat, an dieser Hoffnung festhält und auch versucht sie an andere weiterzugeben - so auch mit diesem Buch. Zumindest gibt dieses Buch seinen Lesern Zahlen, Fakten und Hintergründe, die durchaus zu Konsequenzen im privaten Leben führen können und auch damit ist zumindest schon etwas erreicht. Es ist ein Buch, das bedrückt und neue Anstöße gibt für ein Nachdenken über mehr Gerechtigkeit in dieser Welt und eine Verbesserung der Lebenssituation für alle Menschen. Das, was ich in diesem Buch gelesen habe, wird mich gedanklich sicher noch eine ganze Weile beschäftigen. Ich kann nur empfehlen, sich diesem nicht erfreulichen aber überaus wichtigen Buch auszusetzen - denn wo keine Aufklärung ist, kann es erst recht keine Veränderungen geben.

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