Jeanette Erazo Heufelder

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Neue Bücher

Welcome to Borderland
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Neu erschienen am 11.09.2018 als Hardcover bei Berenberg Verlag GmbH.

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Jeanette Erazo HeufelderWelcome to Borderland
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Welcome to Borderland
Welcome to Borderland
 (1)
Erschienen am 11.09.2018
Jeanette Erazo HeufelderFidel Castro. 133 Blicke auf den Máximo Líder. Ein Kaleidoskop
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Fidel Castro. 133 Blicke auf den Máximo Líder. Ein Kaleidoskop
Jeanette Erazo HeufelderDer Blumenkrieger
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Der Blumenkrieger
Der Blumenkrieger
 (1)
Erschienen am 07.05.2011
Jeanette Erazo HeufelderDrogenkorridor Mexiko
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Drogenkorridor Mexiko
Drogenkorridor Mexiko
 (1)
Erschienen am 24.08.2011
Jeanette Erazo HeufelderFidel
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Fidel
Fidel
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Erschienen am 23.01.2004
Jeanette Erazo HeufelderGloria Cuartas: Bürgermeisterin für den Frieden
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Gloria Cuartas: Bürgermeisterin für den Frieden
Jeanette Erazo HeufelderDer argentinische Krösus
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Der argentinische Krösus
Der argentinische Krösus
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Erschienen am 01.03.2017
Jeanette Erazo HeufelderHavanna Feelings - Die Magie des alten Kuba
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Havanna Feelings - Die Magie des alten Kuba

Neue Rezensionen zu Jeanette Erazo Heufelder

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Rezension zu "Welcome to Borderland" von Jeanette Erazo Heufelder

Umfassender Einblick in die Geschichte der amerikanisch-mexikanischen Grenze
aus-erlesenvor einem Monat

Über dreitausend Kilometer soll er lang sein, zehn Meter hoch – der Grenzbefestigungswall zwischen den USA und Mexiko. Die Mauer! Das hat der neue Präsident der USA versprochen. Und viele jubelten ihm zu … undwählten ihn. Bis jetzt hat er sein Versprechen nicht eingehalten. Und dennoch gibt es sie, die Mauer. Die Mauer, die das arme Mexiko vom den reichen USA trennt. Nur partiell, dennoch ist sie da. 
Jeannette Erazo Heufelder hat 2017 eine lange Reise unternommen. Eine über dreitausend Kilometer lange Reise entlang des Rio Grande, der in Mexiko Rio Bravo heißt – so wie der amerikanische (!) Western. Es ist jedoch nicht nur eine Reise von A nach B gewesen, es ist eine Reise in die Vergangenheit, mitten durch die Gegenwart, die Zukunft ist ungewiss. 
Die Autorin schlägt einen weiten Bogen. Von damals als Texas noch zu Mexiko gehörte, Kalifornien Arizona und einige andere Bundesstaaten und Gebiete ebenso. Sie berichtet von Kriegen, von vorsichtshalber angesiedelten Menschen, um sich vor den spanischen Kolonialisten zu schützen, von Alamo, Indianern und dem Freiheitskampf eines Emiliano Zapata und vom Drogenkrieg. 
In der Grenzregion zu wohnen ist ein gefährliches Unterfangen. Nur diejenigen, die (oft mehrmalige) tägliche Kontrollen gutheißen, fühlen sich hier sicher. Auf mexikanischer Seite befindet sich die Stadt Mexicali, auf amerikanischer Seite Calexico. Die Nähe zueinander ist nicht zufällig und spiegelt sich nicht nur in der Namensähnlichkeit wider. Vieles, was hier nördlich und südlich der Grenze, die einmal nur durch einen Fußstrich im Sand besiegelt wurde, geschieht, beruht auf historischen Missverständnissen und Kriegen. Der erste Schuss im amerikanisch-mexikanischen Krieg fiel bei den Mexikanern. Dass die Amerikaner bei ihrer Reaktion schon auf mexikanischem Boden standen, wies der Präsident als „fake news“ zurück, wenn er den Begriff zur Hand gehabt hätte.
„Welcome to Borderland“ lässt uns eine Blick hinter über den Zaun und hinter die Mauer werfen. Trostlos und hoffnungsvoll zugleich ist das Leben beiderseits von Borderland. Trostlos, weil es kaum jemals eine Chance geben wird, dass sich an diesem Ort etwas zum Besseren wenden wird. Hoffnungsvoll, weil es trotz all der Repressalien einen nicht enden wollenden Strom von Menschen gibt, die die Grenze tagein, tagaus überqueren. Die Grenzregion auf amerikanischer Seite in und um San Diego erwirtschaftet einen Milliardenumsatz, der sich auch im Staatshaushalt niederschlägt. Würde die Grenze dichtgemacht werden, wäre dieses Loch nur schwer zu stopfen. Und damit wäre wohl auch die Frage geklärt, warum die Mauer immer noch nicht steht…

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Rezension zu "Der Blumenkrieger" von Jeanette Erazo Heufelder

Rezension zu "Der Blumenkrieger" von Jeanette Erazo Heufelder
Karrvor 7 Jahren

Das Portrait eines grausamen Mutterliebe, die perfekt erzählte Geschichte eines bizarren Mordes. Das ist faszinierende Kriminalliteratur.

Am 7. August 1930 kommt ein junger Mann in das Polizeirevier Berlin-Halensee, um einen Mord zu gestehen. Er nennt sich "Sujamani", gibt an, Journalist zu sein, obwohl noch nie etwas von ihm veröffentlicht wurde - und er hat seine Mutter erstochen.
Das kam so: Er saß auf dem Rand der Wanne, in der seine Mutter badete und unterhielt sich mit ihr, als ihm sein Dolch aus dem Gewand rutschte. Seine Mutter fühlte sich dadurch bedroht, begann ihn zu beschimpfen und bedrohte ihn nun ihrerseits mit ihrer Pistole. Worauf er sich nur mit seinem Dolch gewehrt und verteidigt habe - 13 Stiche zählt der Rechtsmediziner später.

Ein Schlagzeilenfall aus dem Berlin der 30er Jahre - der "Ödipus von Kudamm" wurde Max Thielecke gegannt, Sohn der "Prominentenschneiderin" Camilla Thielecke. Vaterlos bei der Mutter aufgewachsen, mit 25 immer noch daheim lebend, wahrscheinlich auch mit ihr in einem Bett schlafend. Von einer bizarren tyrannischen Liebe seiner Mutter geprägt, die ihn von der Schule fernhielt, ihm selbst lesen und schreiben beibrachte und sein Leben offenbar in jeder Beziehung bestimmte.
Was für ein Stoff! hat sich Jeanette Erazo Heufelder gedacht, als sie 2005 einen Zeitungsartikel über Sujamani, den Muttermörder las. Sie hat recherchiert, die Polizeiakte im Berliner Landesarchiv gefunden und diese zur Grundlage für ihren Text "Der Blumenkrieger" gemacht.

So ähnlich hat auch schon Andrea Maria Schenkel bei "Tannöd" gearbeitet - und ähnlich literarisch dicht ist auch "Der Blumenkrieger" angelegt. Es ist der Lebensbericht eines Muttermörders, die Autorin schlüpft in ihre Figur, lässt Sujamani/Thielecke über 100 Seiten erzählen, wie er schließlich zum Mörder wurde.

Das Portrait eines grausamen Mutterliebe, die perfekt erzählte Geschichte eines bizarren Mordes. Das ist faszinierende Kriminalliteratur.

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