Jeanette Peters Im Licht des Blutmondes

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Inhaltsangabe zu „Im Licht des Blutmondes“ von Jeanette Peters

Was passiert, wenn aus der Liebe einer Mutter Hass wird? Was, wenn du in einer Welt lebst, in der Vampire die Fäden aus dem Hintergrund ziehen, und so die Geschehnisse der Menschen leiten? Was passiert, wenn deine Mutter beschließt, dich als Bluthure an einen Vampirclan zu verkaufen? Joleen wird von ihrer Mutter an einen Vampirclan verkauft. Bei der Übergabe geht jedoch etwas schief und Martina stirbt. Als Vampir wiedergeboren, gibt sie ihrer Tochter die Schuld und fortan ist ihr einziges Ziel Vergeltung. Joleen findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die von Vampiren beherrscht wird. Einer Welt, in der macht zählt und in der Sex und Blutgier an oberster Stelle stehen. Und ihr einziger Schutz sind jene, an die sie als Sklavin verkauft wurde …

Toller Vampirroman, der alles zu bieten hat ... Jedoch nichts für schwache Nerven!

— Meli1986
Meli1986

Dieser Vampirroman hat absolute Stärken: Erotik, Sex, Lust und Macht! Leider auch Schwächen, die das Buch zur Gratwanderung werden lassen!

— Floh
Floh

EIn spannendes Buch mit vielen Charakteren und toller Handlung , Viel Sex, Korruption und Gefühl

— sadako
sadako

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SteffiVS

  • Rezensionen
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  • Themen
  • Colors of Moonlight

    Im Licht des Blutmondes
    Jeanette_Peters

    Jeanette_Peters

    08. November 2016 um 18:05

    Ihr Lieben!

    Endlich ist es so weit. Die Colors of moonlight -Trilogie wird ein Ende finden. Der erste Teil - die längere, überarbeitete und neue Auflage von Im Licht des Blutmondes - ist bereits jetzt auf Amazon erhältlich. 

    • 2
  • aufgewachsen bei den Vampiren

    Im Licht des Blutmondes
    Micha1985

    Micha1985

    01. September 2016 um 08:22

    Inhalt:  Die 5-jährige Joleen wird von ihrer Mutter gehasst. Als sich die Chance bietet das ungeliebte Kind an die Vampire zu verkaufen schlägt sie ohne zu zögern zu. Doch dies hat ihren Preis und es kommt alles anders als sie es sich ausgerechnet hat.   Fazit: Ein sehr intensiver und faszinierender Roman. Man begleitet die kleine Joleen von klein auf durch ihr Leben mit den Vampiren welches um einiges besser ist als man erwartet hätte. Die Figuren sind toll erschaffen und man kann mit jedem einzelnen Charakter mitfühlen. Auch finde ich die Situation toll in der die Geschichte spielt. Einen Punkt musste ich leider abziehen, weil sich die Autorin manchmal doch etwas zu sehr dem Sex-/Blutrausch hingegeben hat. Trotzdem ist das Buch absolut empfehlenswert! Ich habe es an einem Stück durchgesuchtet!

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  • Viel Vampir, viel Blut, viel Sex, … Rache und Eifersucht

    Im Licht des Blutmondes
    Meli1986

    Meli1986

    16. April 2015 um 13:56

    Eigentlich beeindrucken mich Vampirbücher ja überhaupt nicht, aber aufgrund einer Empfehlung und Neugier musste ich das Buch einfach lesen. Es geht um Joleen, die von ihrer „supertollen“ Mutter an einen Vampirclan verkauft wird. Eigentlich sollte alles reibungslos ablaufen, aber … lest selbst :) Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin, aber leider auch, dass das Buch mit Sicherheit nicht für jeden etwas ist. Obwohl Sex-, Gewalt-, Blut-, und Mordszenen mich überhaupt nicht leicht schockieren können, hatte ich bei manchen Darstellungen schon große Augen und stellte auch manche Handlungen der Charaktere in Frage – was aber weiter gar nicht schlimm war. Toll ist, dass man Joleens gesamte Entwicklung miterleben kann, man wächst so zu sagen mit ihr mit. Durch den wundervollen Schreibstil kommt man sehr schnell durch die Geschichte, man fiebert mit und leidet, aber auch Passagen, die einen schmunzeln lassen, bleiben nicht aus. Ich werde mir demnächst auch den Folgeband holen, bin schon ganz gespannt. Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Wer sind hier eigentlich die Bestien? Blutmond der andere Vampirroman!

    Im Licht des Blutmondes
    EBarvar

    EBarvar

    Sie sind anders als wir und dennoch ähneln sie uns. Die Vampire in dem Buch „Im Licht des Blutmondes“ sind weder übertrieben böse, wie sie oft in der Literatur dargestellt werden, noch sind sie verweichlicht. Sie leben in der Nachbarschaft zu den Menschen und werden mit Vorurteilen konfrontiert. Dennoch gibt es auch Menschen, die den Kontakt zu ihnen aufnehmen und pflegen. Hier scheint sich eine Koexistenz anzubahnen. Ein junges Mädchen (Joleen)wird von ihrer Mutter (Martina) an einen Vampirclan verkauft. Bei dieser Transaktion geht eine Kleinigkeit schief. Die Mutter wird tödlich verletzt. Die Vampire folgen der Bitte Joleens und verwandeln die Mutter in einen Vampir. Die macht in ihrer egozentrischen Art ihre Tochter für ihr Unglück verantwortlich und quält sie, wo sie nur kann. Die übrigen Vampire des Clans sind Joleen gegenüber zuerst neutral eingestellt. Sie sind von der Art, wie sie mit den Vampiren umgeht positiv überrascht. Es dauert nicht lange und auch andere Kinder werden aufgekauft, um zu Bluthuren oder Blutsklavinnen erzogen zu werden. Im Laufe der Jahre bekommt jeder der Vampire einen besonderen Bezug zu Joleen. Am intensivsten wird der Kontakt zwischen Joleen und Zacharias. Zwischen diesen beiden entsteht eine besondere Bindung. Er verliebt sich in die junge Frau. Aber erst, als Joleen durch einen anderen Vampirclan tödlich verwundet wird, ist er bereit, sie in einen Vampir zu verwandeln. In mehreren Altersstufen wird dem Leser das Heranwachsen des Mädchens aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jedes Kapitel trägt einen Namen als Überschrift. Aus der Perspektive des jeweiligen Protagonisten erfährt der Leser mehr über dessen jeweilige Gedankenwelt, die Vergangenheit und die Geschehnisse dieser Geschichte. Sowohl positive als auch negative Erlebnisse werden sprachlich gewandt dargestellt und machen aus dem Mädchen die junge Frau, zu der sie heranwächst. Manche dieser Erlebnisse kann man nur als äußerst brutal bezeichnen. Das spiegelt sich auch durchaus in der Wortwahl wider. Manche wenige Sätze bedürfen noch einmal der Überarbeitung durch einen weiteren Lektor. Die Sprache ist locker bis umgangssprachlich. Immer gut zu verstehen. Besonders die Ausdrucksweise von Joleen als Kind finde ich grandios getroffen und dem jeweiligen Alter angemessen. Hier liegt ein Buch vor, welches einlädt zum Träumen und zum Zittern mit den Darstellern. Eine andere Welt der Vampire, als man sie bisher kannte. Romantiker kommen hier genauso auf ihre Kosten, wie auch Leser, die das Animalische im Vampir bevorzugen. Ich kann es vor allem für Leser empfehlen, die den ungewöhnlichen Vampir suchen! Einen Negativpunkt habe ich dennoch anzumerken, für den die Autorin jedoch nichts kann. Es ist schade, dass sich bei dem Buch viel zu leicht die Beschichtung des Umschlages löst und es nach einmaligem Lesen aussieht, als wäre es schon durch etliche Hände gegangen. In dieser Art habe ich das bei einem Buch noch nie erlebt. Mir hat der erste Band sehr gut gefallen und ich werde auch die Folgeromane lesen.

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    • 4
  • Ein hocherotisches Buch mit brutalen Szenen und nichts für schwache Nerven.

    Im Licht des Blutmondes
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    14. July 2014 um 10:13

    Meine Erwartungen an dieses Buch waren nach dem Lesen des Klappentextes recht klar: ein Vampirbuch, das die Stärke der Vampire zeigt und evtl. Mitleid mit den Menschen erregt und am Ende eine große Liebesgeschichte daraus entsteht…. dazu das romantische Cover… Nachdem ich angefangen hatte, zu lesen, merkte ich aber schnell, dass ich doch recht falsch mit meinen Erwartungen lag. Das Buch ist ein hocherotisches Vampirbuch mit SM-Ansätzen und einigen brutalen Szenen. Das Ganze gut verpackt in die Entwicklungsgeschichte des Mädchens Joleen… Streckenweise fand ich die vielen erotischen Szenen ein wenig too much. Gerade im letzten Drittel des Buches reiht sich eine Sexszene an die Nächste. Hier hätte ich mir mehr “Drumherum” gewünscht. Aber die Geschichte von und um Joleen ist trotzdem sehr spannend. Ihre Güte, ihr Vertrauen in sich und ihre neue Familie und ihr ungebrochener Lebenswille. Die Vampire werden in diesem Buch nicht verniedlicht, es wird schonungslos aufgezeigt, wie die Menschen als Blut- und Lust”lieferanten” im Haus beherbergt werden und wie wenig der Mensch dem Vampir rein seelisch bedeutet. Interessant ist die Entwicklung der Haltung dem Menschen gegenüber, den der Vampirclan durchläuft, weil Joleen ihre Sicht auf die Ware Mensch ändert… wie sich Gefühle zeigen, die vorher verborgen oder abgestumpft waren. Der Nebenschauplatz des verfeindeten Clans und um Joleens Mutter fand ich leider ein wenig zu sehr vernachlässigt. Jahre vergehen, in denen niemand an die Feinde denkt und nur Sex, Blutlust und Liebe regieren. Hier hätte ich ein wenig mehr Tiefgang erwartet. Auch der Schluss ist dann sehr schnell und unspektakulär abgetan. Alles in Allem ist es aber mal eine neue Sicht auf Vampire, eine erwachsene Sicht.

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  • Leserunde zu "Im Licht des Blutmondes" von Jeanette Peters

    Im Licht des Blutmondes
    Verlag30

    Verlag30

    Informationen zur Leserunde: Schluss mit weichgewaschenen Vampirklischees. Wir gehen nicht ganz zurück zu den Anfängen, wo Vampire als blutrünstige Monster dargestellt wurden, aber wir beleuchten die animalische Seite dieser faszinierenden Wesen. Jeder ist eingeladen dabei zu sein! Start der Leserunde ist der 19.10.2013. Angelehnt an den Veröffentlichungstermin des Ebooks. Zu gewinnen gibt es 19 Exemplare des Ebooks, hierfür müsst Ihr nur eine kleine Frage beantworten. Jeder, der kein Glück haben sollte, eines zu gewinnen, kann sich hier sein eigenes Exemplar zulegen: Link zum Shop Bis zum 18.10.2013 besteht die Möglichkeit die Printversion zum vergünstigten Subskriptionspreis vorzubestellen (für 10 €, später 14,85€) und zwar unter: Buch vorbestellen Natürlich wird auch die Autorin an dieser Leserunde teilnehmen. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und den Austausch mit Euch. Buchvorstellung: Was passiert, wenn aus der Liebe einer Mutter Hass wird? Was, wenn du in einer Welt lebst, in der Vampire die Fäden aus dem Hintergrund ziehen, und so die Geschehnisse der Menschen leiten? Was passiert, wenn deine Mutter beschließt, dich als Bluthure an einen Vampirclan zu verkaufen? Was tust du, wenn deine Mutter dir die Schuld an all ihrem Leid gibt? Wenn du Tag für Tag die Rache der Frau fürchten musst, die dich in diese finstere Welt geboren hat? Was, wenn deine einzigen Vertrauten Vampire sind, die schon so lange auf Erden wandeln, dass sie ihre Menschlichkeit schon beinahe vergessen haben? Und was, wenn einer dieser Vampire beschließt, dich an sich zu binden, mit dem Ziel, dich vor allen Widrigkeiten zu schützen? Welchen Weg wählst du, wenn du vor die Wahl gestellt wirst, in den endgültigen Tod zu gehen oder ein Leben für die Ewigkeit zu führen? Was tust du, wenn alles was du liebst in Gefahr ist, zerstört zu werden? Was fühlst du, wenn du siehst, wie die, die du liebst, vor deinen Augen getötet werden? Als Joleen im Alter von fünf von ihrer Mutter an einen Vampirclan verkauft wird, sieht sie sich mit genau diesen Fragen konfrontiert. Auf ihrem Weg von einem jungen Mädchen zur Frau muss sie ihren eigenen Weg finden, in einer Welt, die von Vampiren beherrscht wird, in der Macht zählt und in der Sex und das Verlangen nach Blut an oberster Stelle stehen. Einige Worte der Autorin: Lesen ist eine kleine Reise, weit fern von der Hektik des Alltags. Eintauchen in eine andere, fremde Welt und einen kleinen Ort der Ruhe finden. Schreiben ist, für mich zumindest, ein Weg, Ruhe in das Chaos meiner Gedanken zu bringen. Ordnung in eine schier undurchdringliche Abfolge von Ideen, Fantasien und eigenen Erlebnissen zu bringen. Außerdem ist Schreiben für mich eine Möglichkeit, dem Leser Geschichten aus der Vergangenheit, ob nun meiner, oder der Anderer, die mich tief berührten, näher zu bringen, und vielleicht, ganz vielleicht den Ein oder Anderen Leser mit in meine Welt zu nehmen, ihn dort hindurchzuführen, und ihn dann zurück in seine Welt zu entlassen, nachdem er nicht nur die Möglichkeit hatte, mich selbst besser kennenzulernen, sondern vielleicht in den Dingen, die ich schreibe, ein wenig vor der Hektik in seinem Alltag zu entfliehen. Im Laufe meines Lebens habe ich einige wenige Bücher unter den unzähligen, die ich gelesen habe, gefunden, die mich tief in meiner Seele berührt haben. Dadurch, dass ich sie in unterschiedlichen Zeitabständen immer und immer wieder gelesen habe, haben sie mich auf einem langen, manchmal mehr und manchmal weniger harten Weg begleitet. Als ich mit dem Schreiben begonnen habe, war es für mich eine Art Bewältigungstherapie von Geschehnissen, die mein Leben stark beeinflusst haben, auf eine Art und Weise, die mir eine gewisse Distanz zu den Dingen eingebracht, und mich dazu gezwungen haben, meine Situation, und die Umstände, wie es zu dieser gekommen ist, auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Später dann, als ich an einem Punkt angelangt war, entwickelte sich in mir der Wunsch, durch die Dinge, die ich Schreibe vielleicht auch einmal einen Menschen so zu berühren, wie einige Bücher es bei mir geschafft haben.  Und hier die Gewinnspielfrage: Welche Kriterien sollte ein Vampir mit sich bringen? Was macht ihn erst zu einem Vampir?

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    • 394
  • Die Grundidee ist originell, doch leider dominieren Gewalt und extreme Sexpraktiken die Handlung

    Im Licht des Blutmondes
    Sweesomastic

    Sweesomastic

    23. February 2014 um 17:54

    Ich habe das Buch vor geraumer Zeit gelesen und eigentlich bin ich froh, dass ich die Handlung weitestgehend vergessen habe. Da das Buch sich zwar durch die kurzen Kapitel zügig lesen lies, aber der Inhalt wirklich grausig war. “Im Licht des Blutmondes” ist der erste Teil einer Serie. Im ersten Band geht es um Joleen, die als kleines Kind von ihrer Mutter an Vampire verkauft wurde, um im entsprechenden Alter den Vampiren als Bluthure oder Blutsklavin zu dienen. Trotz dieser Tatsache ist Joleen ein Sonnenscheinchen und hat im Gegensatz zu all den anderen Menschen keine Angst vor Vampiren, stattdessen sieht sie sie als Freunde an. Besonders mit Zach verbindet sie ein inniges Band der Gemeinschaft. Doch dieses Band stellt sich bald als sehr gefährlich heraus und ruft nicht nur Neider unter den Blutsklavinnen und -huren hervor, sondern auch alte Feinde. Diese knappe aber doch treffende Inhaltsangabe lässt schnell vermuten, dass es sich dabei um ein wirklich tolles Buch handelt, zumal die Idee dahinter auch sehr originell ist. Aber leider war das auch mit dem Lob. Im Gegensatz dazu ist nämlich die Kritik an “Im Licht des Blutmondes” wesentlich größer. Es beginnt damit, dass die Charaktere allesamt sehr egoistisch sind und demnach eher ihren eigenen verschrobenen und vor allem abnormen Bedürfnissen nachgehen. So beschreibt die Autorin ausgiebig Folter- und Vergewaltigungsszenen an einem vierzehnjährigen Mädchen. Aber das nicht genug, gibt es noch weitere dieser Abschnitte im Buch, die ein Unwohlsein in der Magengegend hervorrufen und man sich selbst fragt, wie so etwas überhaupt veröffentlicht werden kann. Dies ist auch der Grund weshalb ich zwei Monate für “Im Licht des Blutmondes” benötigt habe, um es zu beenden. Ich musste mich schlicht und ergreifend nach solchen ausführlichen Beschreibungen ablenken. Das Ende der Geschichte hat dem besorgniserregenden Spektakel die Krönung aufgesetzt. Denn auch wenn mir die Entscheidung von Jeanette Peters, gewisse Dinge sehr ausführlich zu erläutern, nicht gefällt, hat sie es trotzdem irgendwie geschafft, die Spannung aufrechtzuerhalten und sukzessiv auf das Finale hinzuarbeiten. Dass dann der Finalkampf zwischen Gut und Böse mit einem quasi Hieb auf den Hinterkopf vorbei sein soll, konnte ich nicht fassen. Da hat es sich die Autorin zu einfach gemacht und mir nur mehr verdeutlicht, dass die Prioritäten bei “Im Licht des Blutmondes” definitiv woanders lagen. Aus den oben genannten Gründen erhält das Buch von mir keine Empfehlung und ich werde auch keine weiteren Teile dieser Serie lesen. Dennoch möchte ich mich bei LovelyBooks und Verlag 3.0 für das Rezensionsexemplar bedanken. Fazit: “Im Licht des Blutmondes” ist ein klarer Fall von außen hui, innen pfui. Die Idee, die Jeanette Peters mit dem Buch oder vielmehr der Serie verfolgt, ist originell und habe ich sie so unter den vielen Vampirromanen, die in den letzten Jahren erschienen sind, noch nicht gesehen. Doch leider hat die Autorin sehr unnatürliche Ideen im Buch beschrieben, die zumindest bei mir ein arges Unwohlsein hervorgerufen haben und auch nicht vergessen ließen.

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  • ACHTUNG! Ein starker Vampirroman getrieben von Blutlust, Gier und Sex, leider aber einige Schwächen!

    Im Licht des Blutmondes
    Floh

    Floh

    18. January 2014 um 03:51

    Autorin Jeanette Peters begibt sich mit ihrem Vampirroman auf eine gewagte Gratwanderung. Dieses Buch ist alles andere als Mainstream. Dieser Vampirroman bietet knallhart Sex, Erotik, Blutlust und Macht. Ein starker Vampirroman in seinen Ursprungszügen, leider konnte ich über einige Schwächen nicht hinweg sehen. Ich mag gewagte Bücher und wusste auch hier nicht direkt was mich erwartet, ich wollte mich überraschen lassen. Nach dem Lesen kann ich sagen: ich bin begeistert und erschüttert. Zwei Dinge konnte ich nicht so leicht tolerieren und lassen mich daher "nur" 3 Sterne vergeben.  Inhalt: "* Was passiert, wenn aus der Liebe einer Mutter Hass wird? * Was, wenn du in einer Welt lebst, in der Vampire die Fäden aus dem Hintergrund ziehen, und so die Geschehnisse der Menschen leiten? * Was passiert, wenn deine Mutter beschließt, dich als Bluthure an einen Vampirclan zu verkaufen? * Was tust du, wenn deine Mutter dir die Schuld an all ihrem Leid gibt? * Wenn du Tag für Tag die Rache der Frau fürchten musst, die dich in diese finstere Welt geboren hat? Was, wenn deine einzigen Vertrauten Vampire sind, die schon so lange auf Erden wandeln, dass sie ihre Menschlichkeit schon beinahe vergessen haben? * Und was, wenn einer dieser Vampire beschließt, dich an sich zu binden, mit dem Ziel, dich vor allen Widrigkeiten zu schützen? * Welchen Weg wählst du, wenn du vor die Wahl gestellt wirst, in den endgültigen Tod zu gehen oder ein Leben für die Ewigkeit zu führen? * Was tust du, wenn alles was du liebst in Gefahr ist, zerstört zu werden? * Was fühlst du, wenn du siehst, wie die, die du liebst, vor deinen Augen getötet werden?" Schreibstil: Der Schreibstil des Autorin ist vor allem eines: schonungslos und krass! In diesem Buch präsentiert die Autorin Vampire von ihrer ganz anderen Seite. Hier wird jeder Trieb ausführlich ausgelebt, sei es die Blutlust, die Gier, der Sex, die Macht und Hierarchie oder auch teils die Skrupellosigkeit. In diesem Vampirroman behandelt sie eine ganz neue Thematik, sie provoziert, erregt, erschüttert. Eine sehr gelungene neue Art, dennoch bleibt sie dem Wunsch der meisten Leser treu und die Leser bekommen das, was sie suchen: einen mit Liebe und Leidenschaft gewürzten Vampirroman.  Der Schreibstil ist etwas flach, es führt jedoch dazu, dass der Roman leicht zu lesen ist und der Fokus im Geschehen liegt. Die Kapitel sind von angenehmer Länge und gliedern sich in drei Sparten, unterteilt jeweils aus Perspektive eines Protagonisten (in der Regel Joleen, Zach, Cirrus oder eines der anderen Vampire) Charaktere: 5 Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Hauptprotagonisten, die vielen Vieze-Hauptprotagonisten und die schmückenden Nebendarsteller.In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Geschick der Autorin Jeanette Peters. Jeanette Peters besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, die ihren Status sehr gut vertreten und dem Leser nahe bringen. Auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert.  Wir erleben animalische Vampire, devote Bluthuren, besessene Blutsklaven und die Macht der Clans der Unterwelten.  Hauptprotagonistin Joleen ist eine hoffnungslos verliebte Persönlichkeit, die sich Ihrem Vampir Zach bedingungslos unterordnet.  Schauplätze: Hier hätte ich mir von der Autorin mehr tiefe gewünscht. Nur sehr blass schildert sie die Schauplätze. Gerade das vampirische Anwesen könnte durch mehr bildhafte Umschreibungen das Kopfkino des Lesers beflügeln. Leider etwas minimalistisch dargestellt. Dennoch bringt sie den Leser in das Geschehen und nimmt ihn mit in die Welt der Vampire, der Lust, der Blutaura und des Schreckens.  Meinung: Mit dieser Rezension tue ich mich gewiss etwas schwer. Der Roman bietet alles, aber dennoch gibt es für mich zwei gravierende Kritikpunkte, die mich ganze zwei Sterne abziehen lassen: Gerade der Punkt der Vergewaltigungen finde ich etwas zu verharmlost. Hier wird der Missbrauch als Lust und Erotik dargestellt. Das kann und will ich nicht tolerieren. Gegen den Willen Sex zu haben ist für mich ein No-Go! Als zweiten Kritikpunkt sehe ich, die Handlung, dass eine 14 (!!!!!) Jährige eine lustvolle körperliche Vereinigung hat. Das Alter ist einfach zu jung, Joleen hätte mindestens 16 Jahre alt sein sollen, für meinen Geschmack. Wie Zach der Vampir das Kind anhimmelt und anschmachtet ist mir zu Abnorm, gar Pädophil.  Dennoch verdient dieser Roman hoch gelobt zu werden, da er einfach Neuland betritt und einen einzigartigen Vampirroman schafft, der dem Leser alles bietet!!!! Anfänglich gelang es mir jedoch schwer, in das Buch einzufinden, da mir die Begriffe wie Bluthure, Blutsklavin, Blutaura, Blutlust...schwer zu unterscheiden waren. Nach den ersten Kapiteln legt es sich jedoch schnell und der Lesefluss beginnt... Ich jedenfalls habe das Buch trotz der Kritikpunkte gern gelesen und endlich mal wieder einen richtig guten Vampirroman genossen. Fasziniert bin ich davon, wie es der Autorin immer wieder gelingt, die vielen Erotikszenen nicht abgedroschen oder billig wirken zu lassen. Eine gelungene Gratwanderung (leider zwei große Knackpunkte für mein Geschmack...)  Dieser Vampirroman bedient alle Klischees: Blutlust, Gier, Macht, Unterwerfung, Gefahr, Tod, Liebe, Leidenschaft, Erotik und Handlung! Er ist schonungslos, knallhart, ästhetisch und prickelnd! Cover / Buch: Das Cover ist für mich ein Kaufkriterium. Es gefällt mir sehr und dieses Buch würde meine Aufmerksamkeit erregen. Es ist stimmig und wunderschön. Das Schriftbild ermöglicht ein einfaches Lesen, auch bei Dämmerung, das Buch liegt gut in der Hand und wirkt absolut edel. Volle Punktzahl. Fazit: Wer gewagte Kost mag, auch eine Gratwanderung verfolgen mag, dem ist dieses Buch mehr als Willkommen. Es ist der typische knallharte urige Vampirroman mit viel Erotik. Es ist ein ganz anderes Werk, aber ich gebe gerne eine Leseempfehlung!!!!! Aber Vorsicht: Kein Mainstream und Offenheit und Toleranz sind gefordert! Man darf gespannt sein! Gerne von mir 5 Sterne, jedoch habe ich zwei starke Kritikpunkte und vergebe "nur" drei Sterne! :- ((

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  • Keine Schmusevampire, versprochen ;)

    Im Licht des Blutmondes
    Moe_Teratos

    Moe_Teratos

    18. November 2013 um 10:28

    Ich muss zugeben, dass es mein erstes Buch war, in dem der Schwerpunkt auf der Erotik lag, allerdings kam auch die Gewalt nicht zu kurz. Von Misshandlungen in einem Keller bis hin zu einer »Massenvergewaltigung« bei einem befeindeten Vampirclan war alles dabei. Aber ich will hier nicht zu viel von der Story selbst verraten. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und leicht verständlich. Was ihr besonders gut gelungen ist, sind meiner Meinung nach die Perspektivwechsel. Man wird als Leser immer tiefer in die Welt aus Sex, Gewalt und Intrigen gezogen und kommt so leicht nicht mehr raus. Man fiebert dem Ende entgegen, was dann für meinen Geschmack ein wenig knapp ausfällt und etwas ausführlicher hätte sein können. Fazit: Tolle Geschichte mit eindrucksvollen Charakteren. Wem ein hoher Grad an Sex und Gewalt unter Vampiren nichts ausmacht, ist bei dem Buch »Im Licht des Blutmondes« genau richtig.

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  • Rezension zu "Im Licht des Blutmondes"

    Im Licht des Blutmondes
    Zsadista

    Zsadista

    12. November 2013 um 20:08

    Der Roman an sich beginnt interessant und die Grundgeschichte hat mir soweit auch gut gefallen.   Allerdings hab ich „Im Licht des Blutmondes“ mit der Seite 155 beendet. Ich habe die ein oder andere heftige Bettszene durchgestanden. Auch mit Zähne knirschen die mehrseitige Beschreibung, als die zwölfjährige Joleen nackt im Keller an Ketten hing und von zwei beinahe gleichaltrigen Jungen misshandelt und fast vergewaltigt wurde.   Allerdings als es dann soweit ging, dass der erwachsene Vampir Zacharias, sich die mittlerweile vierzehnjähre Joleen als Blutsklavin mit ins Bett nahm, ging mir der Roman entschieden zu weit.   Mit pädophilen Männern endet bei mir der Roman, egal ob Vampir oder Mensch. Über den Rest des Buches kann ich somit nicht mehr urteilen.

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  • Vampire sind auch mal eher hart als zart

    Im Licht des Blutmondes
    hexe2408

    hexe2408

    07. November 2013 um 19:11

    Menschenhandel, Missbrauch, Verachtung – menschliche Probleme? Nicht ausschließlich. „Im Licht des Blutmondes“ transportiert aktuelle Problemthemen in die fremde Gesellschaft der Vampire. Der Leser wird mitgenommen auf eine spannende Reise in eine sehr komplexe Welt aus realen und fantasiereichen Elementen. Joleen hatte es schon als Kind nicht leicht. Ihre Mutter betrachtet sie als Last und tut alles, um sich von ihr zu befreien. Joleen selbst kämpft um die Gunst ihrer Mutter und stößt dabei immer wieder auf ungeahnte Schwierigkeiten. Nur durch den Beistand der Vampirfamilie rund um Zacharias gelingt es ihr mit viel Mühe, ein wenig nach vorn zu schauen.   Die Eigenheiten der Vampire wurden im Buch sehr schön dargestellt. Es fasziniert mich immer wieder, dass ich noch neue Ideen entdecke, obwohl ich schon einige Vampirromane gelesen habe. Es ist immer wieder spannend zu entdecken, wie die Welt aufgebaut ist, welche Eigenschaften die Vampire haben, mit welchen Stärken und Schwächen sie kämpfen, wie sie sich nähren und in welchem Verhältnis sie zu den Menschen stehen. Wie es in diesem Buch ist, sollte jeder Leser selbst rausfinden. Mir hat die Mischung der Elemente sehr gut gefallen.   Joleen durchlebt während der Geschichte die größte Entwicklung. Vom kleinen, hilflosen Kind, entwickelt sie sich zur willensstarken, jungen Frau, die trotz aller Probleme mit beiden Beinen im Leben steht. Sie ist mir im Verlauf des Buches sehr ans Herz gewachsen, ich habe mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut und gehofft. Von den Vampiren war Zacharias, den Joleen meistens liebevoll Zach nennt, der liebste. Er hat viel Verantwortung zu tragen und trotzdem gelingt es ihm, sein Herz und seine Seele zu öffnen und sich der Probleme von denen anzunehmen, die ihm etwas bedeuten. Neben den beiden gibt es noch sehr viele andere Charaktere, die immer mal wieder auftauchen und mal eine größere und mal eher eine untergeordnete Rolle spielen. Durch die Vielfältigkeit der Menschen und Vampire wird es nie langweilig und man kann sich immer darauf freuen, dass etwas Unerwartetes passiert.   Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Man wurde gut in die fremde Welt eingeführt und konnte sich die Vorgänge, Rangordnungen und Personen gut vorstellen. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Perspektivwechsel und die Unterteilung in Altersabschnitte. So hatte man immer eine gute Orientierung, um wen es grad am meisten geht bzw. aus wessen Sicht der Abschnitt geschrieben ist und wie alt Joleen als Protagonistin zu diesem Zeitpunkt ist. Die Spannbreite an vorhandenen Emotionen ist sehr groß. Von tiefer Trauer, Todesangst, Scham und Hoffnungslosigkeit bis hin zu ehrlicher Liebe, reiner Freundschaft, Geborgenheit, Vertrauen und Glück ist so ziemlich alles mit dabei. Einige Passagen sind wirklich sehr brutal, blutig und nicht so leicht zu verdauen. Die animalische Seite der Vampire kommt dort deutlich zum Tragen. Für zarte Gemüter ist „Im Licht des Blutmondes“ wahrlich nichts, ein Buch das schockiert, bewegt, zum Nachdenken bringt und berührt. Nach den Ausblicken auf die folgenden Bände, bin ich nun sehr neugierig und freue ich darauf zu erfahren, wie es mit Zach, Joleen und all den anderen weiter geht. _____________ Von mir gibts 4,5 Sterne für dieses Buch :)

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  • Gut durchdachter Vampirroman mit Höhen und Tiefen

    Im Licht des Blutmondes
    Somaya

    Somaya

    06. November 2013 um 08:46

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich diesen 1. Band der Trilogie lesen. Dabei ging es sowohl für die Charaktere, als auch für mich durch Höhen und Tiefen. Der Schreibstil/Aufbau: Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Es ist sehr leicht zu lesen und gerade am Anfang auch in die Geschichte reinzukommen. Aufgebaut ist das Buch in mehrere Zeitabschnitte, die wiederum in kurze Kapitel aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Trotz dieses Wechsels bleibt die Autorin die ganze Zeit bei einer erzählenden Sichtweise aus Sicht einen Beobachters. Das Gute an diesem Aufbau war, dass Spannung aufgebaut wird und die vershciedenen Charaktere lebendiger werden, dadurch dass man immer wieder ihre Sicht der Dinge erfährt. Allerdings fiel es mir auch leider dadurch manches Mal schwer, sich dauerhaft in die Situation einer einzelnen Person zu versetzen und mit ihr mitzufühlen. Die Wortwahl und der allgemeine Schreibstil sind immer an die Person angepasst, durch deren Augen wir gerade schauen. Das machte diese Perspektivwechsel noch überzeugender. Das Buch: Ohne jetzt speziell auf die einzelnen Handlungsstränge einzugehen, möchte ich allgemein sagen, dass sich die Dinge in diesem Buch recht langsam (nicht aber langatmig!) entwickeln. Die einzelnen Geschehen ziehen sich meist über mehrere Zeitabschnitte hinweg. Das hat mir gut gefallen, weil es die Unsterblichkeit der Vampire unterstreicht. Sie haben ewig Zeit, also warum sollten sie Dinge überstürzen. Joleen lernt im häufig genau das Richtige zur rechten Zeit. Da dies meist in ganz alltägliche Gespräche verpackt ist, wirkt es nicht konstruiert und trägt nur die Geschichte voran. Von vielen wird das Buch als Erotik-Roman eingeordnet. Da kann ich mich leider nicht anschließen. Es gibt zwar recht viele Sexszenen, doch die wenigsten davon hatten für mich etwas mit Erotik zu tun. Oft wirkten sie eher brutal. Die Brutalität ist auch mein großer Kritikpunkt an dem Buch. Manches mal war es mit persönlich einfach zu gewalttätig und dabei zu detailliert beschrieben. Gerade am Anfang, wo eben Joleen als Kind im Mittelpunkt steht, Besonders gut am Geschichtsverlauf fand ich dann aber, dass es trotz geplanter Folgebände ein abgeschlossenes Ende gab. Die Autorin verlässt sich hier darauf, dass ihre Geschichte überzeugt und nicht irgendwelche offenen Fragen den Leser zwingen auch zum im nächsten Jahr erscheinenden zweiten Band zu greifen. Die Charaktere: Schon auf den ersten Seiten bekommt man einen kurzen Einblick in die Charaktere, die in diesem Buch eine Rolle spielen. Man kann sich sogleich einen ersten Eindruck machen und (Anti)sympathien entwickeln. Im weiteren Verlauf werden die Charaktere immer weiter ausgebaut und man lernt sie besser kennen. Allen voran natürlich Joleen, da man sie von Kindertagen an begleitet und ihr Leben und ihre Entwickling miterlebt und mit ihr leidet. Besonders in ihren Kindertagen schafft es die Autorin Joleen völlig authentisch darzustellen. Sie wirkt wie ein 'echtes' Kind und nicht aufgesetzt, was es dem Lesewr schwer macht, sie nicht zu lieben. Insgesamt sind die Charaktere (egal ob Protagonisten oder Nebencharaktere) alles andere als Prototypen. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Eigenarten. Gerade Nebencharaktere werden immer wieder geschickt ins Spiel gebracht und machen die Geschichte lebendiger. Die Vampire haben zwar sehr viel Macht und projezieren dies auch auf ihre 'Untergebenen' (die Bluthuren und -sklaven). Ihre wilde, animalische Art wird sehr deutlich. Auf der anderen Seite bleibt ihnen aber auch ein Teil ihrer Menschlichkeit. Sie können Mitgefühl empfinden und sind durchaus auch zu gewissen Bindungen (auch an Menschen) fähig. Fazit: Ein Buch, dass ich eigentlich wirklich gern gelesen habe. Leider haben mit die Sex-/Gewaltszenen dann doch zu sehr gestört und so kann ich, wenn ich meine anderen Rezensionen als Vergleich nehme, nur 3 Sterne vergeben. Aber es sind 3 Sterne mit einer deutlichen Tendenz zur 4. Da die Autorin bereits angekündigt hat, dass die Schwerpunkte in den nächsten beiden Büchern deutlich anders gelagert sein werden, freue ich mich auf diese aber trotzdem schon.

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  • * Versklavt, verkauft -- fast verbraucht? *

    Im Licht des Blutmondes
    Schnatterinchen

    Schnatterinchen

    03. November 2013 um 21:13

    Versklavt, verkauft, fast verbracht - das sind zentrale Themenschwerpunkte in "Blutmond" von Jeannette Peters. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Trilogie um das Leben von verschiedensten Vampiren, deren Facettenreichtum bei Weitem die „Twilight-Klischees“ übertrifft. Joleen hat, in diesem ersten Teil von Peters, als Hauptprotagonistin die Rolle, um die sich alles dreht, wendet und windet. Sie wird an Zacharias' Vampirclan verkauft - von ihrer eigenen Mutter. Sie ist das erste Kind des Clans, das für deren Zwecke erzogen werden soll. Das Heranzüchten von Blutsklaven und Bluthuren steht im Fokus hierbei. Die Frage, was für einen gewaltigen Hass eine Mutter dem eigenen Kind gegenüber empfinden kann, bleibt im Raum stehen und treibt den Leser schier in Fassungslosigkeit und Entsetzen. Denn Martina, Joleens Mutter, wird dem Clan und ihrer Tochter nicht den Rücken kehren. Sie wird, aus der immer noch fortwährenden Liebe der, damals noch fünfjährigen, Joleen heraus, aus dem Leben geholt und in einen Vampir verwandelt. Man sollte meinen, sie würde Dankbarkeit empfinden, dass ihre Tochter ihr das Leben gerettet hat. Doch weit gefehlt. Sie bestimmt nachhaltig Joleens Leben und ist eine der größten Gefahren für diese. Die vielen wörtlichen Reden, gepaart mit ausführlich beschriebenen Sexszenen, tragen dazu bei, einen unglaublichen Lesefluss hervorzurufen. Doch manch eine Erklärung über das Leben der Vampire hätte dem personalen Erzähler sicherlich noch einiges an Punkten gebracht, ebenso einige weniger beschriebenen Phasen des Detailreichtums beim Sex. Nichtsdestotrotz ist auch dieser sehr facettenreich beschrieben und Szenen des, weit in Literatur umstrittenen, Bereiches des SM / BDSM variieren das Ganze in ihren harten und weichen Formen. Es sorgt unter anderem auch für eine gewisse Abwechslung, doch das Gefühl, dass Figuren sich ausschließlich durch Sex definieren bzw. wachsen, bleibt, auch wenn ich mir durchaus dessen bewusst bin, dass die verschiedensten Handlungsstränge, mit überlagernden Gefühlen, zum Reife- und Wachstumsprozess von Joleen durchaus einen großen Beitrag geleistet haben. Die Autorin wechselt immer nach kurzer Zeit den personalen Erzähler. Es wird stets aus der Sicht der Clan-Mitglieder um Zacharias geschrieben, jeweils in Joleens Altersabschnitten. Es ist hierbei die Rede von Perspektivwechseln der Sichtweisen von agierenden Nebenfiguren - Vampire um Zacharias, zu nennen wären unter anderem: Zacharias, Fayn, Cirruy, Agente, Nikolaus und auch Martina. Denn für einige Jahre ist Martina von Nikolaus´ Seite nicht mehr wegzudenken. Nach kurzer Gewöhnung sind die, inhaltlich aufeinander aufbauenden, Perspektivwechsel auch kein Störungsfaktor im Lesefluss mehr. Peters´ erzählt hier den Kampf um das Leben eines kleinen Mädchens, das der Mutterliebe, aus Sicht dieser, nicht würdig ist und fortwährend um diese kämpft. Nur schwer schafft sie es, sich von dieser Liebe zu lösen. Zach's Hilfe ist ein wichtiger Bestandteil davon. Kann es möglich sein, dass die Liebe zwischen einem Menschen und einem Vampir existiert? Oder zwischen Blutsklaven und Vampiren? Die Liebe ist im ersten Teil nur einer der zentralen Punkte auf den 423 Seiten. Doch in erster Linie ist es keine schnulzige, alles rettende, Liebe. Keine, die nur aufgrund von märchenhaften Beschönigungen besteht. Es sind Liebesstufen, die aufeinander aufbauen und voneinander abhängig sind und zu der Charakterentwicklung von Joleen gehören. Es geht um die Liebe zwischen Mensch und Vampir, Mutter und Tochter, Blutsklaven und Vampiren, es geht um die freundschaftliche Liebe zwischen Vampiren untereinander und um Menschen, die ihr Blut, zur Lust der Vampire, zur Verfügung stellen. Das Blut brauchen diese zum Leben, zum Fühlen. Und es geht in diesem Buch immer um Gefühl. Schlagworte, die das Buch behaften wie ein klebriger Honig, ohne dass sie zu viel verraten würden, wären hierbei: Rache, Blutlust, Blutrausch, Clans und Kampf. Adaptiert man die fantastisch erzählten Fakten und die dualen Systeme der Bluthuren und Blutsklaven in das heutige, reale Gesellschaftssystem des 21. Jahrhunderts und des Jahres 2013, landet man in einigen Punkten im Bett der Kritik des Rotlichtmilieus. Übrigens: Erklärende Beschreibungen, warum Themen wie das „Swingen“ oder Formen des SM / BDSM nichts mit dem, auch in unserer Gesellschaft negativ behafteten, Wort "Vergewaltigung" zu tun haben, folgen bei Peters. Fazit? Kritik am hiesigen realen System wird in einer fantastischen Twilight-fernen Gegend gesucht. Vampire, die nach Blut und Menschlichkeit lüstern, stehen im Fokus. Warum sie weiter um ihre eigene Existenz bangen müssen und das Gefühl der Angst auch noch beim Leser nach Ende des ersten Teils bleibt, erfahren Sie beim Lesen von "Blutmond" von Jeannette Peters.

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  • Spannend, abwechselungsreich, berührend mit ein wenig viel Sex :)

    Im Licht des Blutmondes
    sadako

    sadako

    01. November 2013 um 14:18

    Im Licht des Blutmondes Wie immer werde ich mich innerhalb meiner Rezension auf die Handlung im Detail beziehen um nichts zu spoilern, aber fangen wir einfach mal an. „Im Licht des Blutmondes“ Ist ein Vampirroman, der in vielen Punkten einiges anders macht, als was viele in den letzten Jahren von Vampiren gewohnt sind. Und doch vergisst die Autorin die Wurzeln nicht und verwendet die verschiedensten Aspekte der Legende „Vampir“ und vermischt sie zu einem Harten, aber auch hoffnungsvollem Ganzen. Der Begriff Hart, kann ihr vereinzelt sogar wörtlich genommen werden, denn entgegen meiner und sicherlich auch der Erwartung vieler Leser, enthält dieses Buch eine überdurchschnittliche Menge an Detaillierten Sexszenen und Beschreibungen. Wer sich die Buchbeschreibung genauer durchliest, der könnte sich zwar seinen Teil denken, allerdings hat die Autorin in einigen Punkten doch schon sehr aufgefahren. Aufgefahren hat die Autorin auch bei den Detaillierten Zeichnungen der Charaktere und ihren Handlungen. Meistens hatte ich das Gefühl, jede Entscheidung nachvollziehen zu können und oft war man auch froh, dass die Charaktere so gehandelt haben, wie ich als Leser es mir erhoffen würde. Ganz selten, ich glaube nur einmal in der Geschichte, war ich mit der Reaktion einer Figur gar nicht einverstanden und das verfolgte mich auch ein wenig durch das ganze Buch hindurch. Dies nun als Kritikpunkt anzukreiden, wäre wohl nicht rechtens, denn immerhin ist es die Geschichte der Autorin und nicht die Meine. Wenn es um Logik geht, muss man bei Vampiren natürlich nicht allzu-viel erwarten, doch was es zu erklären gibt, so habe ich das Gefühl das ich immer folgen konnte, ohne das mir störende Schnitzer aufgefallen waren. Der oft schnelle Wechsel zwischen den Charakteren, trägt zu einer eigenen Dynamik bei und verleiht der Geschichte mehrfach einen ganz neuen Anstrich, was ihr bei 400 Seiten auch sehr gut tut. Und auch wenn im Vordergrund natürlich die Figur der Joleen steht, hatte ich für meinen Teil nie das Gefühl, die Autorin hätte andere Charaktere stiefmütterlich behandeln wollen. Scheinbar gibt es noch den einen oder anderen Rechtschreib- oder Grammatikfehler, allerdings muss ich gestehen, dass mir solche Dinge in der Regel beim Lesen nicht auffallen, also kann ich dies auch nicht anmerken, da es mich nicht negativ gestört hat. Was mir auch sehr gefallen hat, war die Entwicklung der Geschichte im Leben der Joleen. Zu beginn oft, wie aus der Sicht eines Kindes, wird die Handlung immer Erwachsener, verbleibt eine ganze Zeit lang beim Thema des Heranwachsenden, reifen und der Sexualität, bis es zum Ende hin schon actionreicher und dramatischer wird. Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, welches ich bereits vergünstigt über die Vorbestellungen erhalten habe, allerdings fühlte ich mich mit all den Sexszenen, doch oftmals ein wenig überrumpelt und auch wenn ich nicht sagen würde, sie seien Fehl am Platz, war es für mich, und vielleicht auch für den einen oder anderen Leser, ein bisschen … to much. Daher werde ich dem Roman einen Stern abziehen aber durch das Versprechen der Autorin, die Fortsetzungen haben einen anderen Fokus, freue ich mich auf die nächsten Bücher. Immerhin weiß das Buch auf der Basis von Figuren und Handlung durchweg zu überzeugen. Beste Grüße Sada

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  • Von Bluthuren und Blutsklaven

    Im Licht des Blutmondes
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    28. October 2013 um 20:45

    Inhalt: In einer Welt, in der Vampire im Hintergrund das Weltgeschehen leiten, verkauft die Crackhure Martina ihre 5-jährige Tochter Joleen an diese unsterbliche Rasse. Wenn sie alt genug ist soll sie dem Clan von Zacharias entweder als Bluthure oder Blutsklavin dienen. Durch einen Unfall wird aber auch Martina zu einem Vampir und quält ihre verhasste heranwachsende Tochter wo sie nur kann. Als Joleen alt genug ist wird ihre innige Bindung zu Zacharias zu Liebe, zumindest von ihrer Seite aus. Aber kann ein Vampir überhaupt lieben? Meinung: „Im Licht des Blutmondes“ ist eine ungewöhnliche Vampirgeschichte, in der der Vampir nicht als anhimmelnder Charmeur sondern eben als Vampir und Herr dargestellt wird. Die Menschen in ihrer Nähe, nämlich die Bluthuren und Blutsklaven sind nur da um ihnen zu dienen. Ihre Körper gehören den Vampiren. Zacharias Clan ist zwar noch relativ human, allerdings gilt das lange nicht für alle Blutsauger, was Joleen im Laufe des Buches auch erfahren muss. Der Schreibstil ist gut und flüssig und man kommt sehr schnell in die Geschichte rein. Auch die Handlung an sich ist in sich schlüssig und fesselt einen. Die Protagonisten, alle voran Joleen und Zacharias sind super durchdacht und größtenteils sympathisch. Allerdings darf einen hier nicht stören, dass die Handlungen oftmals sehr brutal und von sehr viel Sex geprägt sind. Fazit: Eine Vampirgeschichte mit sehr viel Erotik, die eine gute Geschichte beinhaltet aber an manchen Stellen sehr brutal ist.

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