Jeanette Winterson Der Alchemist von London

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Inhaltsangabe zu „Der Alchemist von London“ von Jeanette Winterson

Die Hitze verschlägt Jack den Atem. Im Labor des Magiers lodert ein mächtiges Feuer, zwei Jungen betätigen einen überdimensionalen Blasebalg. Der Magus wirft eine Handvoll Staub ins Feuer, und plötzlich erscheint seine Vision einer goldenen Stadt: London Bridge, St. Pauls Kathedrale, die Themse - alles aus Gold. Der dunkle Magus ist seinem Ziel so nah wie nie. Allein die Kräfte des Auserwählten Jack fehlen ihm, um seinen heimtückischen Plan in die Tat umzusetzen. Doch wird es Jack gelingen, den bösen Alchemisten aufzuhalten und London zu retten?

Eine sprachliche Besonderheit. Niedlich und doch ernst konfrontiert diese Fantasy mit der Gier des Menschen

— Gwynny

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  • Ein sprachliches Kleinod in der Fantastik

    Der Alchemist von London

    Gwynny

    25. October 2017 um 20:00

    „Es gibt alles“, sagte John Dee. „Man muss es nur finden.“Zitat aus „Der Alchimist von London“FAKTENDas Buch „Der Alchemist von London“ von Jeanette Winterson erschien erstmals 2009 unter dem Titel „The battle oft the Sun“ bei Bloomsbury Publishing und 2010 in Deutsch bei Berlin Verlag. Derzeit ist es zu Deutsch nur als Hardcover und gebraucht zu bekommen. Nur in der englischen gibt es das Buch als Print und eBook.KURZMEINUNGEine sprachliche Besonderheit. Niedlich und doch ernst konfrontiert diese Fantasy mit der Gier des Menschen und der Notwendigkeit des Selbstvertrauens.KLAPPENTEXTEin arglistiger aber genialer Bösewicht will das London um 1600 n.Chr. in eine goldene Stadt verwandeln. Er hat Jack zur Verwirklichung seines alchemistischen Planes auserwählt, doch Jack tut nicht alles, was man ihm sagt! In seiner Schlacht zur Rettung Londons begegnet er Rittern, Drachen und sogar der Queen Elizabeth I. persönlich ...SCHREIBSTIL/ CHARAKTEREBei diesem Buch handelt es sich um ein sprachliches Kleinod. Einen solchen Stil muss man sicher mögen und er ist nicht für jeden Leser geeignet, ich selbst mag aber diese wunderschöne und blühende Erzählung. Die Autorin hat oft kurze und dafür aussagekräftige Sätze. Dann wieder etwas länger und oft hat sie ausführliche Aufzählungen, doch bei dieser Geschichte stört das nicht. Es gehört zu ihr, als Teil der Atmosphäre. Dieses Buch folgt seiner eigenen sprachlichen Melodie – und ich fand sie wunderbar.Für mich las es sich flüssig und vor allem sehr zügig. Ich warne jedoch davor, das Buch als seichte Lektüre für zwischendurch hernehmen zu wollen. Dafür eignet es sich nicht. Man muss schon seinen Kopf einschalten und eventuell auch mal zwischen den Zeilen lesen. Der Stil ist anspruchsvoll und die Thematik ernst, auch wenn sie liebevoll in die Fantastik eingewickelt ist. Die Gier des Menschen wird sein Untergang …Der Protagonist ist erst 12 Jahre alt und ich frage mich noch immer, ob ich das Buch als Jugendbuch einstufen möchte. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass Erwachsene oft anders lesen und die Dinge anders nehmen als Kinder. Darum denke ich, dass 12 ein gutes Alter ist, um dieses Buch zu lesen. Auch wenn die Kinder sich heutzutage leider sicher mit der Sprache schwertun, die dann doch gehobener ist, als das Umgangsdeutsch der heutigen Zeit ;)Die Charaktere sind hier einzigartig und anders. Jack ist für sein Alter doch sehr reif, jedoch nicht übertrieben. Die Leute um den Magus herum haben alle ihre Eigenheiten und sind eher speziell ;) Am liebsten mochte ich neben Jack den kleinen Crispis und den Drachen – aber lest selbst, weshalb das so war. ;)MEIN FAZITEine wundervolle Geschichte, die den Deckmantel der Fantastik hernimmt, um die Gier des Menschen und die Notwendigkeit des Vertrauens in sich selbst aufgreift. Der bezaubernde Schreibstil der Autorin hat ihr Übriges dazu beigetragen, mich für diese Geschichte zu begeistern.MEINE BEWERTUNGHier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen.©Teja Ciolczyk, 25.10.2017

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  • Rezension zu "Der Alchemist von London" von Jeanette Winterson

    Der Alchemist von London

    sabatayn76

    27. March 2011 um 21:26

    Tempus fugit oder 'Bis die Zeit gekommen ist, ist die Zeit noch nicht gekommen' Inhalt: Jack ist gerade 12 Jahre alt geworden und soll am nächsten Tag als Lehrling bei einem Drucker und Buchbinder anfangen. Doch es kommt alles ganz anders, denn Jack wird von zwei düsteren Gestalten entführt und ins 'dunkle Haus' gebracht. Hier lebt und wirkt ein Alchemist, der sich Magus nennt und dem mehrere Waisenkinder dienen. Magus hat große Ziele, will Blei in Gold verwandeln und einen Homunkulus bauen - und dafür benötigt er Jack, der anscheinend ungeahnte Kräfte hat und eine Schlüsselrolle in Magus' Plänen spielt. Mein Eindruck: Beim Lesen kommt einem vieles bekannt vor und man fühlt sich an Geschichten wie Harry Potter, Frankenstein, Krabat, König Midas sowie Hans und die Bohnenranke erinnert. Dies hat mich sehr gestört, denn für mich war es fast so, als hätte die Autorin keine eigenen Ideen. Sobald eigene Ideen auftauchen, fand ich das Geschilderte oft obskur und wenig nachvollziehbar, bisweilen zu übertrieben oder zu gewollt witzig. Einige Aspekte fand ich außerdem gänzlich ungeeignet für Kinder, z.B. die durchsägten Wesen. Gestört hat mich auch die Tatsache, dass ich mich zu keinem Moment ins 17. Jahrhundert zurückversetzt fühlte, die Autorin die damalige Zeit nicht authentisch beschreiben und aufleben lassen konnte. Zu 'guter' Letzt finden sich Fehler im Buch, z.B. entsteht ein Pentagramm nicht durch 'zwei umgekehrt übereinandergelegte (...) Dreiecke', sondern es würde sich in diesem Fall um ein Hexagramm handeln, das gar nichts mir Magie zu tun hat. Mein Resümee: Eine wahre Enttäuschung!

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