Jeanine Donofrio Vegetarisch mit Liebe

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Inhaltsangabe zu „Vegetarisch mit Liebe“ von Jeanine Donofrio

Vegetarische Lieblingsküche Ausgehend von der Hauptzutat werden hier vegetarische Gerichte gezaubert: Egal ob es sich um einen Bund Karotten vom Bauernmarkt, Äpfel aus dem Garten oder einen Zwei-Kilo-Blumenkohl aus der Ökokiste handelt. Zudem gibt es Tipps, wie man die Speisekammer richtig bestückt, glutenfreie und vegane Optionen sowie Ideen, verschiedene Zutaten raffiniert zu kombinieren. Nicht zuletzt durch seine atemberaubende Gestaltung und den übersichtlichen Aufbau ist "Vegetarisch mit Liebe" die kulinarische Inspirationsquelle, die Sie immer wieder gern zur Hand nehmen werden!

Ein Leidfaden für Leute, die gern experientieren und kombinieren

— Ayleen256
Ayleen256

Gelungener Leitfaden für die vegetarische Küche mit Basics und saisonalen Lebensmitteln

— kohoho
kohoho

Ein sehr schönes, übersichtliches Kochbuch mit einer innovativen Einteilung und tollen Rezepten.

— herzgespenster
herzgespenster

Übersichtlich und einfach beschrieben, keine meterlange Zutatenliste - somit super geeignet, auch wenn es mal schnell gehen muss. :)

— ilkamiilka
ilkamiilka

Wahrlich VEGETARISCH MIT LIEBE!

— Fascination
Fascination

Eine vegetarische Kochreise von A bis Z

— sommerlese
sommerlese

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    Vegetarisch mit Liebe
    Ayleen256

    Ayleen256

    16. May 2017 um 21:29

    Vegetarisch mit Liebe - ich mag die Idee des Kochbuches sehr: Als Ausgangsbasis das Gemüse und Obst zu nehmen, was man da hat und dann ein Rezept zu wählen. Oder zu schauen, welches Gemüse gerade schön im Laden ist und nicht die letzte, verschrumpelnde Frucht zu nehmen, weil diese einem noch für das Essen fehlt. Normalerweise geht man aber immer andersherum vor und das soll dieses Kochbuch ändern. Es wird vor allem Wert darauf gelegt, möglichst lokal und saisonal zu kaufen, was ich gern unterstütze, was meist viel besser schmeckt und auch den Geldbeutel schont. Außerdem wird man angehalten Gemüsereste einfach in bestehende Gerichte einzugliedern und zu verwerten, um diese nicht wegzuschmeißen und Gerichte aufzupeppen. Das Cover des Buches finde ich leider etwas altbacken, auch die Bilder sind zum Teil etwas unscharf, aber die Umsetzung ansonsten gefiel mir. Das Buch startet vorab mit Basics, die man immer da haben sollte. Danach gibt es 20 Kapitel, die je von einem Gemüse handeln: Ob Standards wie Kartoffeln und Karotten oder Gemüse und Obst, zu dem man nicht allzu viele Rezepte besitzt wie Steinobst und Rosenkohl. Links befindet sich das Bild, rechts sehr übersichtlich die Zutaten, die Zubereitung und auch oft Hinweise dazu, wie man das Gericht vegan oder glutenfrei zubereiten kann, was bestimmt den einen oder anderen interessieren dürfte. Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Hinweis mit der Zubereitungszeit auf den ersten Blick. Für die Saucenliebhaber schließt das Buch mit Rezeptvarianten für Pesto, Salsa und co. Das Buch enthält viele (120!) Rezepte, allerdings schummeln sich auch einige rein, die kein ganzes Gericht darstellen, sondern bestenfalls eine Beilage. Bisher habe ich noch nicht viele Rezepte nachgekocht, anders als bei anderen Büchern, wo man gleich eine ellenlange Liste hat. Aber es hat tolle Ansätze und Ideen gegeben, sodass es weniger darum geht, hier ein bestimmtes Gericht 1:1 nachzukochen. Experimentierfreudig muss man schon sein, um Schokomuffins mit Zucchini zu kreuzen. Und ob sich die Kleinen über Chicorée mit Erbsen-Avocado-Humus freuen, sei auch mal dahingestellt. Ich vergebe 4 Sterne für die Idee des Buches, an einige Rezepte muss ich erst noch gewöhnen.

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  • Ansprechend mit einer hohen Ideenvielfalt

    Vegetarisch mit Liebe
    kohoho

    kohoho

    09. April 2017 um 12:06

    Ich bin zwar keine Vegetarierin, aber habe hin und wieder Phasen, wo ich weniger Fleisch essen mag, weswegen ich mich immer wieder gern auf die Suche nach neuen Rezepten ohne Fleisch mache. Die Vielfalt ist ja eigentlich sehr umfangreich, deswegen wollte ich etwas Kompaktes, aber nichts, was irgendwie immer dasselbe ist. MIt "Vegetarisch mit Liebe" bekam ich vom Bloggerportal ein richtig dickes Kochbuch mit allerlei verschiedenen und sehr ansprechenden vegetarischen Gerichten, die allein beim Durchblättern schon jede Menge Hunger bereiteten.Mit 120 Rezepten auf über 300 Seiten ist bestimmt für jeden etwas dabei, der seine Ernährung ein klein wenig fleischloser gestalten will. Eine wirklich gute Idee ist die Sortierung der Rezepte, dabei geht es nicht wie normalerweise nach den verschiedenen Gängen einer Mahlzeit, sondern nach dem Alphabet mit verschiedenen Hauptzutaten, sei es Gerichte mit Äpfeln oder Mais bis hin zum Wurzelgemüse und Zitrusfrüchten. Das ist ziemlich hilfreich, denn so kann ich mich auf eine Basis festlegen und durchforste nicht etliche Rezepte. Das Design der Seiten ist auch ziemlich gelungen, denn jedes Rezept befindet sich auf einer Doppelseite. Gerade die Bilder der Gerichte von Jack Mathews sind ansprechend gestaltet. Aber auch die Rezepttexte von Jeanine Donofrio lassen sich leicht lesen und schnell verstehen, sodass auch Neulinge in der Küche sich gut zurechtfinden können. Besonders gut gefallen mir auch die Hinweise unter den Rezepten: Vegane, glutenfreie Abwandlungen befinden sich neben den Portionsgrößen der Rezepte. Noch ein Pluspunkt sind die Titelseiten der Hauptzutaten: Neben einem kleinen Text über das Obst oder Gemüse gibt es darunter die Anmerkung der Saison des Lebensmittel. Sehr hilfreich, um genau zu wissen, welches Lebensmittel gerade Saison hat.Persönlich hat mich die Einleitung des Kochbuches sehr angesprochen (es ist durchaus interessant, es zu lesen). Und auch die Tipps zu Anfang waren für mich sehr hilfreich. Als "Leitfaden für spontanes Kochen", wie es auf den ersten Seiten steht, ist dieses Buch wirklich sehr umfangreich und voller Ideen. Ich habe schon einiges daraus probiert und bin wirklich begeistert, denn manchmal kommt man vor lauter Sucherei nach einem passenden Rezept nicht auf die einfachste Lösung. (Großes Danke an den Südwest-Verlag und das Bloggerportal für das schwere Rezensionsexemplar!)

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  • Vegetarisch mit Liebe - Jeanine Donofrio und Jack Mathews

    Vegetarisch mit Liebe
    herzgespenster

    herzgespenster

    01. April 2017 um 17:38

    Mein BlogpostMeine Meinung Ich bin seit fast zwei Jahren nun Vegetarierin und somit immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten und Ideen. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut dieses Buch vom Bloggerprotal erhalten zu haben. Das Buch hatte eine etwas ungewöhnliche Einteilung, da es nicht in die Kategorien Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachtische eingeteilt ist, sondern in verschiedene Hauptzutaten. Dies ist eine neue Idee wodurch man Rezepte ausgehend von verschiedenen Hauptzutaten kochen kann. Somit hat man einen umfassenden Überblick, was man aus ganz verschiedenen Zutaten zaubern kann. Diese Einteilung finde ich sehr ansprechend, da sie etwas neues mit sich bringt. Das Buch hat dadurch eine Gliederung von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel. Am Ende befinden sich ebenso Themenseiten zu verschiedenen Saucen, wie beispielsweise Pesto und Guacamole und ein Register mit allen Rezepten. Außerdem gefällt mir das schlichte Design der einzelnen Rezeptseiten, weil man somit alles kompakt auf einen Blick sehen kann. Jedes Rezept hat in diesem Kochbuch eine Doppelseite, auf der sich links ein Foto der einzelnen Gerichte befindet und rechts die Zutaten und Zubereitung. Die Fotos des Kochbuches sind des Weiteren sehr ansprechend, sodass einem beim durchblättern des Kochbuches auf alle Fälle das Wasser im Mund zusammenläuft. Durch die ansprechenden Bilder wird man deshalb auch motiviert die verschiedenen Rezepte auszuprobieren. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass unter jedem Rezept steht, ob das Rezept glutenfrei ist und wie man es zu einer vegangen Variante umwandeln kann. Das einzige was mir fehlt, sind die Nährwertangaben für die einzelnen Rezepte. Dies könnte ein größeres Problem für Menschen darstellen, die eine Diät machen, viel trainieren oder auf ihre Nährwerte achten. Fazit Zusammenfassend muss ich sagen, dass mir das Kochbuch wirklich sehr gut gefällt, weil es eine interessante Einteilung hat und viele neue Rezepte beinhaltet. Somit kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne nach Hauptzutaten kocht und sich für eine vegetarische Ernährung interessiert. Deshalb vergebe ich, wegen dem Design und den schönen Rezepten, fünf von fünf Sterne, auch wenn mir die Nährwertangaben fehlen.

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  • Rezension zu 'Vegetarisch mit Liebe' von Jeanine Donofrio

    Vegetarisch mit Liebe
    ilkamiilka

    ilkamiilka

    23. March 2017 um 18:40

    Ich muss zugeben, dass ich sogar bei Kochbüchern zu einem SuB neige, Schande über mich. Um all die Rezepte zu kochen, die in meinem Regal auf mich warten, bräuchte ich ein überdurchschnittlich langes Leben. Ein Grund mehr häufiger gesund zu kochen ;-)In der Woche koche ich fast immer fleischlos. Zu einem richtigen Vegetarier reicht es bisher noch nicht … allein wenn ich an Muttis Braten denke <3. In meinen bisherigen Kochbüchern findet sich natürlich auch immer mal wieder ein Rezept ohne Fleisch, doch diese sind deutlich in der Unterzahl. Es ist einfach ganz angenehm wahllos jedes Rezept aufschlagen zu können und nicht nach einem Ersatz für das Fleisch zu suchen.Der erste Eindruck als ich das Buch ausgepackt habe, war richtig vielversprechend. Eine tolle optische Aufmachung und ein sehr wertiges Gefühl, wenn man es in der Hand hält. So ein typisches Kochbuch zum Verschenken – gerne auch an sich selbst. Für die Leute, die sie kennen: Die Bücher von Jamie Oliver sind ähnlich dick und wertig. Jedenfalls hat es mich sofort daran erinnert. Eins dieser Bücher, durch die man gerne durchblättert, um sich Inspirationen zu holen. Oder in der Handtasche, um sich gegen jegliche Art von Überfällen wehren zu können, bei dem Gewicht.Der Aufbau ist nicht in Rezeptkategorien eingeteilt, sondern nach Gemüse. Die Begründung: Man weiß vor dem Einkaufen ja gar nicht welche Lebensmittel man überhaupt oder in ausreichender Frische und Qualität erstehen kann. Mir selbst ist es schon häufig genug so gegangen, weil ich einen eher kleinen Supermarkt um die Ecke habe, den ich aus Bequemlichkeit meist nutze. Um dennoch einige Gerichte kochen zu können, empfiehlt die Autorin eine Reihe von Basiszutaten, die man immer da haben sollte, wie Nudeln, Reis etc. Außerdem halte ich mich meist eh nicht akribisch an die Rezepte, sondern sehe sie eher als Vorschlag.Die Gerichte sind manchmal so einfach, dass ich dafür ein eigenes Rezept ein bisschen merkwürdig fand. Beispielsweise mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeltes Gemüse aus dem Backofen. Doch um auch die Anfänger einzufangen, macht es vielleicht schon Sinn. Dennoch haben mich die meisten Gerichte direkt angesprochen und es fiel mir gar nicht so leicht mich für eins zu entscheiden, was ich testkochen wollte. Letztlich wurde es dann: Karotten-Tomaten-Tagliatelle, weil ich die Idee Grünkohl zu Nudeln zu reichen so interessant fand. Leider gab es nur gefrorenen bereits gehackten Grünkohl. Wäre die Auswahl beim Spinat nicht auf Rahmspinat beschränkt gewesen, wäre ich vielleicht darauf ausgewichen. Da wären wir also wieder beim Thema: Lebensmittel nicht vorrätig.Zunächst hatte ich den Eindruck, dass die Mengenangaben ein bisschen niedrig angesetzt sind, aber ich bin da auch nicht so das Maß der Dinge. (Reibt sich verlegen übers Bäuchlein) Außerdem würde ich das nach dem Kochen nun nicht mehr bestätigen. Verwirrt hatte mich wohl, dass die reine Nudelmenge recht klein war.Das Rezept war klar struktuiert und man konnte ihm leicht folgen. Auch für Anfänger dürfte alles verständlich formuliert sein. Etwas schade ist die fehlende Zeitangabe, aber letztlich weicht die bei mir eh meist ab..Am wichtigsten war ja eh, dass das Gericht super lecker war und ich mich dem liebsten Teil: "Man gebe Wein in den Koch" widmen konnte ;-)Fazit: Übersichtlich und einfach beschrieben, keine meterlange Zutatenliste - somit super geeignet, auch wenn es mal schnell gehen muss. :)

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  • Mit Liebe kochen ♥

    Vegetarisch mit Liebe
    Fascination

    Fascination

    21. March 2017 um 13:25

    Es ist noch gar nicht allzu lange her, da führte vegetarische oder gar vegane Ernährung ein absolutes Nischendasein. Menschen, die sich, ganz egal welcher Motivation folgend, gegen Fleisch und Fisch entschieden, wurden bestenfalls belächelt. Die Situation hat sich allerdings im Zeichen der Zeit gewandelt. Heute gehört Vegetarismus zum guten Ton. Selbst Discounter bieten inzwischen unterschiedliche vegetarische Produkte an und im Sinne von Wellness und gesundem Lifestyle erfahren vegetarische Speisen per se einen konstanten Aufwind. Gemüse wohin das Auge schaut! Selbstredend wirkt sich das auch auf den Markt der Kochbücher aus. Ein besonders gelungenes Exemplar ist VEGETARISCH MIT LIEBE aus dem Südwest Verlag. Schon äußerlich ein Genuss, verspricht es auch innen abwechslungsreiche und innovative Küche von A bis Z.Im Original heißt das Werk THE LOVE & LEMONS COOKBOOK, an den gleichnamigen Koch-Blog von JEANINE DONOFRRIO angelehnt. Das Buch ist ihren Blog-Lesern gewidmet und beginnt nach dem ausführlichen Inhaltsverzeichnis mit einer Anekdote zum Blog-Namen, zu ihrer Kochgeschichte und der Liebe zu italienischem Essen. Die Wertschätzung regionaler, saisonaler Produkte wurde ihr zur Philosophie. Und genau hier kommen wir zum Besonderen des Buches: Sechsundzwanzig Kapitel konzentrieren sich jeweils auf ein konkretes Lebensmittel und zaubern mannigfaltige Rezepte mit diesem im Fokus. Ein Vorteil, der nicht nur den lokalen Markt im Auge behält, sondern auch der Resteverwertung zugutekommt. Wie oft hat man noch dieses oder jenes Gemüse im Kühlschrank und benötigt nur noch eine zündende Idee?!Die Autorin spricht sich gegen explizites Planen der Mahlzeiten im Voraus aus, setzt vielmehr auf Spontaneität. Ein Grundgedanke, der sich auch mit meinen Vorlieben deckt. Ich lasse mich gern vom Angebot inspirieren und meinen Bauch entscheiden, wonach ihm gerade ist. Saisonales Obst und Gemüse aus der Heimat schmecken allemal besser als Zutaten, die schon einen weiten Weg rund um den Globus hinter sich haben. Gemüse ist gesund! Und mit der richtigen Würze entspricht es längst nicht mehr dem faden Beigeschmack, den fleisch- und fischlose Speisen einst mit sich führten.Bevor JEANINE DONOFRIO ans Eingemachte geht, folgt ein Leitfaden zum Ad-hoc-Kochen. Die richtige Vorgehensweise bringt Spaß am Kochen und spart noch dazu Zeit. Mit einer Liste von Zutaten, die man stets zu Hause haben sollte, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Für Reste hat die Autorin ebenso Tipps und Tricks parat. Das Herz von VEGETARISCH MIT LIEBE sind die Lebensmittel, alphabetisch sortiert. Nach einer kurzen Einleitung und der Angabe der Jahreszeit, stehen insgesamt einhundertzwanzig Rezepte zur Auswahl. Ein jedes aufbereitet mit Zutaten, Zubereitung, Mengenangaben und Hinweisen zu veganen und glutenfreien Alternativen. Auf der rechten Seite befindet sich jeweils der Text, links die Visualisierung der fertigen Speise oder Schritt-für-Schritt-Illustrationen inklusive Anweisungen. Für den individuellen Kniff der Mahlzeiten sorgen im Anhang Rezeptvarianten für Pesto, Hummus, Guacamole und Salsa. Für den flüssigen Genuss stehen diverse Smoothies zur Verfügung. Grundrezepte für Getreide, Bohnen, Nüsse und Pizza dürfen ebenso wenig fehlen wie Saucen, Aufstriche, Dressings und Co. Abschließend folgen Dank und ein alphabetisches Register zum gezielten Zugriff.VEGETARISCH MIT LIEBE erscheint als großformatiges Hardcover in moderner Optik. Fröhlich-frische Farben machen gute Laune, zahlreiche Fotos von JACK MATHEWS, der besseren Hälfte von JEANINE DONOFRIO, setzen die Speisen ansprechend in Szene. Wer LOVE & LEMONS besucht, wird übrigens den Stil des Blogs im Buch wiederkennen. Das finde ich toll, schafft es doch eine zusätzliche Portion Authentizität.Fazit: Was soll ich sagen? Ich bin begeistert von diesem Kochbuch! Es spricht mich visuell und inhaltlich voll und ganz an. Die Anweisungen sind leicht verständlich und gut nachzuahmen. Die Auswahl der Lebensmittel und ihre Umsetzung in leckere Mahlzeiten sind spitze. Hier und da habe ich mich selbst wiedergefunden, andernorts bekam ich wertvolle Inspiration und lernte noch etwas dazu. Wir haben inzwischen einige Rezepte ausprobiert und freuen uns schon auf den nächsten Einkauf. Das ist wahrlich VEGETARISCH MIT LIEBE!

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  • Trendige Rezepte - aber nichts für mich

    Vegetarisch mit Liebe
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    13. March 2017 um 16:01

    Vegetarierin bin ich nicht, aber ich genieße es durchaus, an ein paar Tagen in der Woche abends kein Fleisch zu essen. Was mir dabei aber manchmal fehlt, ist die Inspiration für neue Gerichte. Penne all'Arrabiata esse ich einmal die Woche und auch andere vegatarische Gerichte kommen mindestens einmal im Monat auf den Tisch, aber ein bisschen Abwechslung kann nie schaden. Und genau diese Abwechslung hatte ich gehofft in Vegetarisch mit Liebe zu finden. Von außen macht Vegetarisch mit Liebe einen sehr vielversprechenden Eindruck und auch das Inhaltsverzeichnis gefällt mir, denn es unterteilt die Rezepte nach der Hauptzutat, mit der gekocht wird. Von Apfel über Blumenkohl, Kürbis und Pilze bis hin zu Wurzelgemüse und Zwiebeln ist hier alles dabei. Insgesamt gibt es 120 verschiedene Rezepte, in denen die Liebe zum Gemüse im Vordergrund steht. Nach einer recht langen Einleitung über regionale Küche, Qualität der Zutaten, die Vorratskammer, notwendige Hilfsmittel, die Verwertung von wertvollem Gemüse und der Geschichte über Jeanine Donofrios Foodblog, geht es mit den Rezepten los. Das Layout der Rezeptseiten gefällt mir sehr gut, obwohl es so schlicht ist. Es gibt sogar Platz für eigene Notizen zu den Zutaten - zumindest verstehe ich die schraffierte Fläche so. Was mir dagegen nicht so zusagt sind zwei weitere Dinge: die Food Fotos und die Rezepte selbst. Den Bildern fehlt es an Brillanz, was vielleicht auch dem gewählten Papier geschuldet ist. Sie wirken unscharf, blass, die Farben irgendwie verfälscht. Manchmal sieht es eher gemalt aus als fotografiert, aber nicht im positiven Sinne. Und die Rezepte treffen leider nicht meinen Geschmack. Brombeer-Basilikum-Bruschetta (67), Grillpfirsichsalat mit gerösteten Pistazien (243), Schokoladenmuffins mit Zucchini (281), Kokosreis mit Rosenkohl (217), Süßkartoffel-Tacos mit Apfel-Radieschen-Salat (155). Ich glaube, es gibt sehr viele Leute, die auf diese Art Küche stehen, mir wird da einfach zu viel kombiniert, was auf den ersten und auch zweiten Blick nicht zueinander passt. Klar kann das lecker sein, aber ich möchte nicht jeden Tag so experimentell essen und ich koche für vier Leute und weiß ganz genau, dass es mindestens einem nicht schmecken wird. Die Gerichte in Vegetarisch mit Liebe sind etwas für Leute, die gerne experimentieren und auch gerne Kochtrends folgen. Vielleicht tue ich dem Buch damit unrecht, aber mein erster und auch mein zweiter Gedanke waren: das ist Hipster-Küche. Womit das Kochbuch sicherlich viele Fans finden wird, aber ich bin leider keiner davon. Fazit: Ein schönes Textlayout hinter einem hübschen Cover, aber weder die Food Fotos noch die Auswahl der Rezepte konnten mich überzeugen. Vegetarisch mit Liebe entspricht leider so gar nicht meinem Geschmack. (c) Books and Biscuit

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  • Eine vegetarische Kochreise von A bis Z

    Vegetarisch mit Liebe
    sommerlese

    sommerlese

    07. March 2017 um 17:41

    Jeanine Donofrio und ihr Mann Jack Mathews leben in Texas und haben gemeinsam einen Foodblog namens "Love & Lemons". Im letzten Jahr entstand daraus dieses gleichnamige Kochbuch, das in Amerika schon großen Erfolg hatte. Als deutsche Ausgabe erscheint jetzt das Kochbuch unter dem Namen "Vegetarisch mit Liebe" im Südwest-Verlag. Jeanine und Jack stellen in "Vegetarisch mit Liebe" gesunde, saisonale und vollwertige Rezepte vor. Dabei gehen sie von einer Hauptzutat aus und zaubern daraus mit anderem regionalen Gemüse oder Obst ein schmackhaftes Gericht. Dieses Kochbuch ist ein recht dicker Wälzer, denn es enthält 120 Rezepte in 26 Kapiteln, die alphabetisch geordnet sind. Sämtliche Rezepte sind vegetarisch oder sogar vegan, enthaltenes Gluten wird ebenfalls vermerkt.  Neu an diesem Buch ist die Idee, von einem bestimmten saisonalen Produkt ausgehend ein komplettes Gericht zu kochen. Wenn man beispielsweise einen wunderbaren Blumenkohl vom Markt oder Hofladen mit nach Hause bringt, schlägt man unter Blumenkohl nach und mit einigen Grundprodukten aus der Speisekammer wird daraus ein Mittagessen. Damit man nicht immer die althergebrachten Rezepte kochen muss, findet man hier neue Zusammenstellungen, die innovativ erscheinen und dennoch nicht schwierig zuzubereiten sind. Die Gerichte sind teilweise asiatisch, italienisch oder auch mexikanisch inspiriert. Um beim Blumenkohl zu bleiben, findet man hier 4 Vorschläge, wie z. B. ein Blumenkohlcurry mit gebratenem Reis und einer Kardamom-Joghurt-Sauce oder eine Blumenkohlsuppe mit Paprika. Hierzu muss ich allerdings anmerken, dass ich üblicherweise nicht unbedingt Miso-Paste im Haus habe.  Wie schon erwähnt, geht das Buch in alphabetischer Reihenfolge vor, es beginnt mit A wie Apfel und endet mit Z wie Zwiebel. Jedem Gericht steht jeweils eine Doppelseite zur Verfügung, linksseitig befinden sich die großformatigen Fotos und rechts findet man schön deutlich voneinander getrennt die Zutatenliste und die Zubereitung. Unter diesen Angaben gibt es eine Art Tabelle. Dort erfährt man für wieviele Personen dieses Gericht veranschlagt ist. Auch Hinweise finden hier ihren Platz, sei es für Ersatzzutaten, Kochtipps oder für Aufbewahrungstipps. Wenn das Gericht vegetarisch ist, wird darauf hingewiesen, welche Zutat zur veganen Zubereitung weggelassen werden muss. Auch Glutenangaben sind hier vermerkt.   Ein abschliessendes Register gibt es natürlich auch.     Positive Aspekte:  Man erhält wertvolle Ratschläge für eine gut organisierte Vorratshaltung, für Resteverwertung und einige Grundrezepte vervollständigen das Buch zu einem umfassenden Standardwerk der vegetarischen Küche. Grundrezepte: Getreide, Nüsse rösten, Pizzateig, Saucen und Dressings (von Cashewcreme, über Erdnusssauce bis zu Chilisauce und Kokoscreme) Für folgende 5 Themen gibt es das Originalrezept und jeweils 4 Fälschungen: Pesto, Hummus, Guacamole, Salsa und Smoothie. Eine tolle Idee, die ich besonders gelungen und variantenreich finde. Als besonders reizvoll habe ich empfunden, wie häufig Limonen und Zitronen in den Rezepten verwendet werden. Zitrusfrüchte geben vielen Gerichten einen ganz besonderen Kick. Das ist durchaus ein Pluspunkt an diesem Buch.  Mir gefällt speziell die tolle Aufmachung und die relativ einfachen Grundzutaten. Sie lassen regionale Küche lebendig werden und machen vegetarische Küche zu einer leckeren Sache. Negative Aspekte:  Es gibt keinerlei Nährwertangaben und das finde ich schade. Was mich ebenfalls stört, sind einige Zutaten von hierzulande unbekannten Produkten, die nicht im üblichen Einkauf landen, geschweige denn auf dem Markt zu finden sind. Dazu gehören Tamari, Sriracha-Sauce, Emmer, Hanfsamen, Wassermelonenrettich und Misopaste. Im Kapitel über Tomaten ist mir ein Rezept aufgefallen, bei dem ein Sandwich mit grünen Tomaten und Käse geröstet wird. Dafür benötige ich wirklich kein Kochbuch!   Dieses Buch ist eine gelungene Kochreise nach Asien, Italien oder Mexiko. Mit regionalen Produkten kann man aromatisch und frisch kochen und erhält neue Kochideen. Wer sich für dieses Buch interessiert, dem empfehle ich einen Blick auf den Blog der Autoren: Love & Lemons.

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  • Inspirationen für die Verarbeitung altbekannter Zutaten

    Vegetarisch mit Liebe
    Havers

    Havers

    06. March 2017 um 19:57

    Jeanine Donofrio kommt aus Austin, Texas und betreibt seit 2011 gemeinsam mit ihrem Mann Jack Mathews den äußerst erfolgreichen Foodblog „ Love & Lemons“, der bereits von zahlreichen (amerikanischen) Publikationen ausgezeichnet wurde. Und nun ist mit „Vegetarisch mit Liebe“ (Love & Lemons Cookbook) endlich das Kochbuch zum Blog erschienen.Auf dieses Kochbuch habe ich schon lange gewartet, denn mir geht es ähnlich wie Donofrio und Mathews. Ich ernähre mich nicht ausschließlich vegetarisch, koche und esse aber bewusst und habe meinen Fleischkonsum über die Jahre hin stark reduziert. Meine Art des Kochens ist der der Autorin vergleichbar: ich kaufe bewusst und regional ein und überlege mir erst dann, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe, was ich mit den vorhandenen Zutaten zubereiten möchte. Aber manchmal gehen auch mir die Ideen aus, oder ich möchte etwas Neues mit altbekannten Zutaten ausprobieren. Also heißt es einmal mehr, die zahlreichen Kochbücher nach neuen Ideen zu durchforsten, was oft mangels vorhandener Zeit und Hunger der Mitesser nicht immer praktikabel ist. Und hier greift „Vegetarisch mit Liebe“, denn der Aufbau dieses Kochbuchs ist nicht, wie sonst üblich, an der klassischen Menüfolge orientiert, sondern richtet sich nach alphabetischer Sortierung an den Produkten aus. Von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel ist somit alles an Obst und Gemüse zu finden, was die Hofläden und Bauernmärkte hergeben, was in der wöchentlichen Biokiste oder aber auch sonst ohne lange Sucherei überall zu haben ist. Am Ende jeden Gerichtes gibt die Autorin noch spezielle Hinweise dafür, wie man, so es denn notwendig ist, die Zutaten durch glutenfreie bzw. vergane Produkte ersetzen kann. Abgerundet werden die Rezepte durch praktikable Tipps zur kreativen Resteverwertung, durch Variationsmöglichkeiten von Altbekanntem und zahlreiche Grundrezepte für Cremes, Soßen, Aufstriche und Beilagen.Jedem Rezept steht eine Doppelseite zur Verfügung, rechts die Liste der Zutaten und die Anweisung zur Zubereitung (verantwortlich dafür Jeanine Donofrio), links ein ansprechendes Foto des Resultats (von Jack Mathews mit der Kamera ins rechte Licht gesetzt). Hier hätte ich mir allerdings noch die entsprechenden Nährwertangaben gewünscht. Aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an dieser Rezepte-Sammlung habe.Ein sehr schönes Kochbuch mit kreativen Rezepten für alle Hobbyköche, die nach Inspirationen für die Verarbeitung altbekannter Zutaten suchen, um daraus ein leckeres Essen mit Wow-Effekt zu zaubern.

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