Jeanne DuPrau The City of Ember

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Inhaltsangabe zu „The City of Ember“ von Jeanne DuPrau

Ruhig, aber leicht zu lesen

— EvyHeart

Schöne Dystopie, aber eher jüngeren Leser zu empfehlen.

— vio123
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  • Ruhig, aber leicht zu lesen

    The City of Ember

    EvyHeart

    07. August 2017 um 13:14

    Das Cover und die Aufmachung Meine Ausgabe wurde von Chris Riely gestaltet und hat einen braun-orangen Hintergrund, auf dem eine Glühbirne leuchtet. Jahre später habe ich entdeckt, dass das Cover orange schimmert - sehr schön :-) Der Buchtitel ist geprägt und... es ist sehr, sehr hübsch! Im Inneren findet man eine Karte von Ember, die gut lesbar ist. Ich nutzte sie kaum, konnte mir aber gut die Größe Embers vorstellen. Im Gegensatz zum Film ist die Stadt auf der Karte nicht kreisförmig, sondern oval. Und sie ist nicht so weitläufig. Das Papier hat einen grau-gelblichen Unterton und wirkt nicht so glatt wie in Büchern, die ich kenne. Und es ist etwas dünner.   Worum geht es? Um Zerfall. Lina und Doon sind zwei Zwölfjährige, die in der unterirdischen Stadt Ember leben. Diese funktioniert nur mit Elektrizität. Aber sie hat ihre Lebenszeit überschritten und zerfällt. Während sich Lina um ihre Großmutter und ihre Schwester sorgt, erkennt Doon die Gefahr und sucht einen Ausweg. Doch 200 Jahre haben scheinbar alle Spuren der "Erbauer" ausgelöscht... Charaktere Lina ist ein aufgewecktes, neugieriges Mädchen. Sie verkörpert den "sozialen" Teil des Buches. Lina hat ihren Vater durch eine Krankheit verloren, die Mutter starb bei der Geburt ihrer Schwester (Poppy) zwei Jahre vor der Handlung. Zu Beginn kümmert sich Linas Großmutter um die beiden, doch durch ihre Demenz (?) fällt es ihr schwer, auf Poppy aufzupassen. Am Ende muss sich Lina zwischen ihrer Familie und dem Ausweg entscheiden. Lina ist beliebt und manchmal etwas naiv. Lina arbeitet als Botin in Ember. Doon ist ein Entdecker. Er hat ein gutes Verständnis für Geräte, kann ihre Funktionsweise entschlüsseln, wenn er sie nur ansieht und er mag Käfer. Nur, wie Strom entsteht, weiß er nicht. Das Verhältnis zu seinem Vater ist gut, denn auch sein Vater ist Erfinder. Er ermutigt ihn, wachsam zu sein und ihm ist bewusst, dass Ember zerfällt. Aber er erklärt ihm auch, dass er Ruhe bewahren und keine vorschnellen Entscheidungen treffen sollte. Doon hat als Arbeiter in den Rohrleitungen Zugang zum Generator, der Strom erzeugt. Der Bürgermeister wirkt ein bisschen hinterlistig und vor allem egoistisch. Er isst gern, worauf das Buch gern verweist. Er ist für mich kein großer Antagonist, aber eine Figur, die ihr Amt missbraucht. Die Stadt Ember liegt in einem unterirdischen Hohlraum und wird von einem Fluss tangiert. Mit dessen Hilfe erzeugt der Generator Strom. Hunderte Glühbirnen hängen in Ember und versorgen die Stadt mit Licht. Nachts wird der Strom abgestellt. Die Erbauer haben alle notwendigen Güter in Lagerräumen verstaut, sodass die Bewohner lange Zeit in Wohlstand leben konnte. Doch die Lagerhäuse leeren sich, es gibt kaum Stifte, Kleidung muss geflickt werden und es gibt oft Stromausfälle. Das Problem: Ember sollte 200, höchstens 220 Jahre existieren, weil die Erbauer hofften, dass die oberirdische Welt dann wieder bewohnbar ist. Für diesen Fall hinterlegten sie einen Plan in einem Kästchen, das von Bürgermeister zur Bürgermeister weitergegeben werden sollte, sich aber erst nach 200 Jahren öffnet. Durch widrige Umstände gelangte das Kästchen in einen Schrank und nach ca. 240 Jahren weiß kein Bewohner mehr, dass es einen Ausweg gibt. Gut gefallen hat mir die Detail-Treue - im Laufe der 200 Jahre sind einige Worte verloren gegangen, weil die Gegenstände nichtmehr existieren z.B. "Baumkronen" Das führt im letzten Drittel zu vielen lustigen Momenten. Die Leute in Ember wirkten auf mich zufrieden. Sie spüren die Nahrungsmittelknappheit und sie haben Angst. Aber die Gefahr wirkt weit weg, es wird nicht darüber geredet, was passiert, wenn die Lampen tatsächlich erlischen. Nur wenige Menschen vermuten, dass es außerhalb Embers Leben gibt. Außerdem fragte ich mich, warum die Menschen auf der Oberfläche die Stadt nicht entdeckt haben. Beklemmend fand ich das Ende: [Spoiler] Man hat alte Menschen und (fremde) Babys in die Stadt geschickt und alle Spuren an die Welt an der Oberfläche ausgelöscht, damit die nächste Generation nicht um das Verlorene trauert. Menschen ohne Wurzeln. Die Katastrophe wird nicht näher beschrieben, sodass es mir wie ein Experiment vorkam. Wahrscheinlich ist diese Stimmung beabsichtigt, damit man den zweiten Teil liest. Aber ich fand das gruslig. [/Spoiler] Themen Familie: Lina und Doon haben, obwohl ihre Familien unterschiedich gestaltet sind, eine starke Bindung zu ihr. Lina trägt Verantwortung für Poppy, bedauert das aber nie. Auch das Verhältnis zwischen Doon und seinem Vater ist entspannt. Die Frage, ob die beiden ihre Familien in Ember zurück lassen, trägt das Buch. Gerechtigkeit: Lina und Doon decken ein Verbrechen auf, aber man glaubt ihnen nicht. Wenn die Welt ohnehin untergeht, wessen Interessen wiegen mehr - die der Gesellschaft oder die des Einzelnen? Es war krass, dass Lina und Doon sehr lange an das System glauben, obwohl für mich als Leser klar war, dass das nicht gut ausgeht. Spannung Nachdem ich den Film gesehen hatte, dachte ich, dass auch das Buch abenteuerlich ist und einige Rätsel enthält. Dem ist nicht so: Nach einem kleinen Ablenkungsmanöver ist das Rätsel der Anleitung schnell gelöst - nach ca. 2/3. Danach gibt es eine kleine Verfolgungsjagd und die Fragen nach dem richtigen Zeitpunkt und wen die beiden mitnehmen wollen. Auf den letzten Seiten wird sehr ausführlich geschildert, was nach dem Fluchtversuch passiert. Das Buch ist nicht so spannend wie der Film, aber trotzdem nicht langatmig. Man kann gut mit den Figuren mitfühlen, ihre Konflikte nachvollziehen. Durch die ruhige Konstruktion kann man es gemütlich vor dem Ofen lesen. Wie gut kam ich mit dem Englisch klar? Besser als erwartet. Ich hatte schnell ein Gefühl dafür entwickelt, was die Adjektive beschreiben z.B. wie jemand läuft. Aus dem Zusammenhang wurde deutlich, was gemeint ist. Ich habe keine Vokabel nachgeschlagen, konnte aber alles verstehen. Ich denke, das liegt auch am Schreibstil: Die Sätze sind relativ kurz und durch die vielen Gedanken der personalen Perspektive fühlt man sich näher an den Figuren. Ich denke, das trug indirekt zum Verständnis bei. Manche Vokabeln wurden gefestigt, neue gelernt habe ich wenige. Aber ich habe mich an die Rhythmik der Sprache gewöhnt und verstehe gesprochene Texte besser, weil ich weiß, wo Pausen zwischen den Wörter sein könnten. Als ich vor einigen Jahren Edgar Allen Poe und "The Great Gatsby" auf Englisch las, konnte ich diesen Effekt nicht beobachten. Wahrscheinlich lag das Niveau des Textes über meinem Sprachniveau und ich kam nie in einen Lesefluss. Habe ich ein Kinderbuch gelesen? Ich weiß es nicht. Die Sprache ähnelte einem Jugendbuch, aber der Schwerpunkt liegt auf den sozialen Schwierigkeiten, weniger auf dem Abenteuer. Daher ist das Buch auch für ältere Leser geeignet - und sehr unterhaltsam! Der Film und seine Unterschiede Die deutlichsten Unterschiede zwischen Buch und Film sind die Rätsel und der Vater. Das Buch beschäftigt sich sehr lange mit der Entschlüsselung des Textes, im Film gibt es ein zusätzliches Element. Dabei wird oft auf Technik verwiesen. Das ist im Film schön anzusehen und passt  zu seiner Stadt, die mit Strom funktioniert. Es ist durchdacht und schön geschildert. Aber im Buch wirkt es realer, weil sich die Kinder den Fluchtweg selbst erarbeiten. Im Buch starb Linas Vater durch eine Krankheit, im Film spielt er am Ende eine große Rolle. Es ist ein weiteres Rätsel, das aufgedeckt wird und den Film noch spannender macht. Vielleicht war das notwendig, damit der Film genügend Würze hat. Aber ich fand's im Buch berührender. Übrigens hatte Linas Familie im Film einen Anrufbeantworter - was Boten überflüssig machen würde. Es zeigt, was mit Strom möglich ist, aber ich fand es nicht logisch. Genauso wie der Roboter von Doons Vater, an dem ich kein Stromkabel erkennen konnte. Gut gefallen hat mir am Film der Schwerpunkt auf der Technik. Ember wirkt bernsternfarben und metallisch, etwas beengt und lebhaft. Durch die Straßen führt eine Schiene. Man merkt, dass es viel Spaß gemacht hat, die Welt zu erschaffen. Die verfallene Schule usw. waren hübsch. Fazit "City of Ember" ist ein toller Abenteuerfilm mit schöner Optik. Das Buch ist ruhiger und für gemütliche Abendstunden in der Sonne geeignet, aber nicht langweilig. Vom Sprachniveau her würde ich es in der 9./10. Klasse lesen, weil die Grammatik realtiv einfach ist, aber die Vokabeln nicht immer vermittelt werden.

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  • Spannend, neu, innovativ

    The City of Ember

    Kaugummiqueen

    22. March 2013 um 20:51

    INHALT In Ember herrscht stets Dunkelheit. Nur dank Elektrizität und Glühbirnen kann tagsüber die Stadt erleuchtet werden. Doch was um die Stadt herum liegt, das weiß keiner. Seit über 200 Jahren leben die Menschen nun in Ember und mit der Zeit werden die Vorräte knapp und der Generator, der die Lampen zum Leuchten bringt, hat immer häufiger minutenlange Aussetzer, in denen ganz Ember in Dunkelheit gehüllt ist und die Menschen ängstlich auf Licht warten.Die zwölfjährige Lina arbeitet als "Messenger", als Botschaftenüberbringerin. Dies verdankt sie nur ihrem früheren Mitschüler Doon, der eigentlich die Stelle als Messenger hatte und diese mit Linas unliebsamen Job in den Rohrleitungen unter der Erde tauschte. Denn Doon vermutet, dass er in den Rohrleitungen die Antworten finden kann, die zur Lösung des Generatorproblemes führen können. Und auch Lina muss bald einsehen, dass Doon mit seinen Vermutungen nicht ganz falsch liegt. Zu zweit machen sie sich auf die Suche und entdecken dabei ein altes und verschollenes Dokument, dass ihnen zwar nicht zeigt, wie man den Generator reparieren kann, dafür aber etwas viel wichtigeres: einen Weg raus aus Ember. MEINE MEINUNG So viel ich weiß gibt es diese Buchreihe, die insgesamt aus vier Bänden besteht, noch nicht vollständig auf Deutsch. Der erste Band wurde unter dem Titel Lauf gegen die Dunkelheit übersetzt, ist aber anscheinend zur Zeit "out of print" und nicht neu im Handel zu bekommen. Zwar wurde der erste Band bisher verfilmt, mit Saoirse Ronan in der Hauptrolle. Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, aber das wird sich sicherlich bald ändern. Das Buch beginnt mit einer Art Prolog, in dem einige Informationen fallen gelassen werden, die im ersten Moment verwirrend sind, aber mit dem Fortschreiten der Geschichte immer Sinn ergeben und den Leser ahnen lassen, was es mit dem Prolog auf sich hat. Lina Mayfleet wird als erste der beiden Protagonisten vorgestellt, an dem Tag, an dem ausgelost wird, in welchem Beruf sie arbeiten sollen. Lina wünscht sich nichts sehnlicher, als Messenger zu werden, da sie das Laufen liebt. Doch zu ihrem Unglück zieht nicht sie dieses Los, sondern ihr Mitschüler Doon, der darüber aber gar nicht glücklich zu sein scheint. Lina soll stattdessen in den unbeliebten, nassen, unterirdischen und kalten Rohrleitungen arbeiten, wo der Generator von einem unterirdischen Fluss betrieben wird. Doon schlägt einen Tausch mit Lina vor und sie willigt begeistert ein. Beide Charaktere verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die sich mit der Zeit jedoch verlor. Linas lebt mit ihrer sehr kleinen Schwester Poppy bei ihrer Großmutter, da die Eltern beide tot sind. Auch Doon hat nicht mehr viele Familienmitglieder übrig, er lebt zusammen mit seinem Vater. Alle Personen, die in Ember leben, wissen nur von Ember. Sie glauben, dass es außerhalb ihrer Stadt nichts gibt außer ewige Dunkelheit. Es hat mir gut gefallen und ich fand es gut umgesetzt, dass die Menschen viele Dinge, die für uns normal sind, nicht kennen oder verstehen. In Ember gibt es beispielsweise keine Tiere, nur Insekten. Und da es dort auch keine Bücher im eigentlichen Sinne gibt, können sie auch nicht die alltäglichen Dinge lernen. Sie stellen nichts her, sondern benutzen alles, was dort ist, da sie nie gelernt haben, wie man etwas macht. Sie verstehen Elektrizität und das Wachstum von Pflanzen nicht. In den Augen des Lesers sind die Menschen von Ember unterentwickelt und unselbstständig. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Vorräte mit der Zeit zur Neige gehen und die Menschen in Panik geraten, da sie nicht wissen, wie sie Sachen reparieren, bauen und herstellen können. Anfangs ist die Story noch ein wenig schleppend, beziehungsweise wird man in den Alltag der in Ember lebenden Personen eingeführt. Gleichzeitig wird der Leser als Mitwisser behandelt, als wüsste er, wie das Leben in Ember ist. Erst nach und nach decken Lina und Doon, erst getrennt voneinander, dann gemeinsam, immer mehr Geheimnisse auf und auch die anderen Bewohner zeigen immer deutlicher, wie unzufrieden sie mit der Lage sind. Doch der Bürgermeister, den Doon verabscheut und den auch Lina nicht sehr sympathisch findet, tut nichts, um etwas an der Situation zu verändern. Mit der Zeit wird den beiden das Ausmaß der Stromausfälle klar und auch das Dokument, das Lina findet, nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Geschichte. Da es stark beschädigt ist, versuchen Lina und Doon es zu entziffern, was sich als sehr schwierig und kompliziert rausstellt. Als Leser ist einem sofort klar, worum es sich bei dem Dokument handelt. Die letzten 50 Seiten des Buches sind sehr spannend und aufregend und Doon und Lina werden allerhand Steine in den Weg gelegt. Tatsächlich überschlagen sich die Ereignisse, dass sie aus Ember fliehen müssen und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als das zu versuchen, was auf dem Dokument beschrieben wird. Tatsächlich war ich beim Lesen dieser Szenen sehr angespannt und habe wirklich mitgefiebert, ob die beiden es zusammen mit Poppy schaffen und was sie alles erwarten würde. Diese letzten Seiten waren nochmal richtig gut geschrieben, auch wenn der ganze Teil davor mir auch sehr gut gefallen hat. Das Ende ist dann sehr fies gesetzt, sodass man natürlich auf jeden Fall wissen möchte, wie es weiter geht. Alles in allem handelt es sich hierbei um eine spannende, nette und interessante Dystopie für Kinder, die aber auch ruhig von erwachsenen Lesern gelesen werden kann. FAZIT Der Auftakt zu dieser Reihe hat mir gut gefallen und war sehr interessant zu lesen. Tatsächlich konnte ich es kaum abwarten, das Ende zu lesen. Einen Punkt Abzug gibt es dafür, dass zum Teil vorhersehbar war, was passieren wird und für manche naive Fehler von Lina und Doon. 12 Jahre sind halt noch recht jung für Protagonisten. Ansonsten ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann und daher vergebe ich abschließend

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  • Rezension zu "The City of Ember" von Jeanne DuPrau

    The City of Ember

    Gluecksklee

    08. August 2011 um 16:59

    So, es ist geschafft! Eben habe ich die letzten Worte dieses Buches gelesen. Nachdem ich hierzu erst die Verfilmung gesehen hatte und mich dann auf die Suche nach der Buchvorlage gemacht hatte, war ich mir nicht sicher, wie mir das Buch gefallen würde. Jetzt kann ich ganz klar sagen: Das Buch ist sehr gut, es gefällt mir sogar noch ein wenig besser als die Verfilmung, die ich schon spannend und gelungen fand. "The City of Ember" ist kein neues Buch, vor Jahren gab es wohl auch schon eine deutsche Übersetzung "Lauf gegen die Dunkelheit", die allerdings nicht mehr lieferbar ist. Schade, denn dieses Buch beginnt schon spannend. Lina und Doon leben in einer Welt, in der das einzige Licht von großen Scheinwerfern kommt. Das Herzstück ihrer Stadt ist ein Generator, der den Strom für ihre Lichter erzeugt, aber der Generator fällt in letzter Zeit immer wieder aus und was wird passieren, wenn Ember in ewiger Dunkelheit versinkt? Lina stößt eher zufällig auf etwas, das die Rettung für Ember bedeuten könnte, aber auf dem Weg zur Ergründung der Geheimnisse von Ember werden Lina und ihrem Freund Doon Steine in den Weg gelegt. Ich fand es unglaublich spannend zu lesen, wie Doon und Lina sich auf die Suche nach Antworten machen. Zur Handlung möchte ich hier nichts weiter verraten, da ich sonst spoilern müsste, aber die Geschichte macht, obwohl sie sehr spanned ist, zugleich nachdenklich. Fünf Sterne für diesen Roman von Jeanne duPrau und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen! Denn es handelt sich hierbei um den Beginn einer Reihe!

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  • Rezension zu "The City of Ember" von Jeanne DuPrau

    The City of Ember

    sabisteb

    13. August 2010 um 10:59

    Ember im Jahr 241, eine Stadt irgendwo im nirgendwo. Es gibt nichts außer Ember, dahinter ist nur Dunkelheit. Ember wurde vor langer Zeit von den Baumeistern erschaffen und der Fluss generiert die Elektrizität, die Ember mit Licht und Energie versorgt. Aber wie das funktioniert weiß keiner mehr. Alles was die Menschen von Ember tun können ist alles irgendwie am Laufen zu halten, ohne wirklich zu verstehen was sie tun. Langsam beginnt alles auseinanderzufallen und zu versagen. Lina und Doon sind 12 Jahre alt und leben in Ember. Am letzten Tag ihrer Schulzeit erhält jedes Kind per Los seinen Job. Ember wird Kurrier und Doon darf in den Wasserleitungen Arbeiten. Beide Kinder spüren, dass es mit Ember zu Ende geht. Die einstmals unermesslichen Vorräte sind nahezu erschöpft, bald wird es keine Glühbirnen mehr geben, Annanas und Pfirsiche haben sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Der Generator, der die Stadt mit Elektrizität versorgt fällt immer öfter aus und lässt Ember immer öfter im Dunkeln versinken und der Bürgermeister betrügt seine Bürger. Der Einzige Ausweg scheinen die "Instructions to Egress" zu sein, die Lina in einem lange vergessenen Schrank finden. Gibt es eine Welt außerhalb von Ember und wird es den Kindern gelingen die Menschen aus der Stadt herauszuführen? Ich bin durch Zufall auf diese Geschichte gestoßen, als ich in USA die Verfilmung City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit mit Bill Murray sah. Die Geschichte dieser verlorenen Stadt im Nirgendwo mit ihrern Bewohnern, die nicht wissen woher sie kommen und wo sie sind hat mich sofort gepackt und ich habe mir die Buchvorlage besorgt. Es gibt auch eine deutsche Übersetzung Lauf gegen die Dunkelheit., die jedoch nie diese Bekanntheit in Deutschland erlangte wie "City of Ember" in den USA. Dort ist die Geschichte ein Bestseller und wird in den Schulen gelesen. Die Geschichte ist nicht nur eine wirklich spannende Schnitzeljagd, wie Lina und Don den Hinweisen folgen, die sie in den "Instructions to Egress" finden, sie behandelt auch auf einfache kindgerechte essentielle Fragen wie wer erschuf uns? Und woher kommen wir? Sie zeigt wie unterschiedlich die Menschen im Angesicht einer drohenden Katastrophe reagieren. Die einen werden zu Gläubigen, andere versuchen an Schätzen zu horten und für sich zu sichern obwohl sie ihnen letztendlich nicht weiterhelfen werden und ihnen nichts bringen und wieder andere versuchen einen Ausweg und eine Lösung zu finden. Die Sprache ist einfach und kindgerecht, die Sätze kurz und einfach. Dennoch ist dieses Buch voller lebendiger Figuren. Fazit: Eine wunderbare Endzeit Kindergeschichte, die zu unrecht in Deutschland so unbekannt ist. Vielleicht liegt das am wirklich schlechten deutschen Titel.

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