Jeanne Duprau The People of Sparks

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Inhaltsangabe zu „The People of Sparks“ von Jeanne Duprau

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  • Rezension zu "The People of Sparks" von Jeanne Duprau

    The People of Sparks

    Gluecksklee

    13. August 2011 um 20:07

    Hat mich "The City of Ember" als erster Band der Reihe schon begeistert, so kann der zweite Band "The people of Sparks" nahtlos an den Spannungsbogen des ersten Bandes anschließen. Lina und Doon sind mit den anderen Bewohnern aus Ember zwar dem Untergang in ewiger Dunkelheit entkommen, aber auch an der Oberfläche sind nicht alle Probleme verschwunden. Ember hat nicht die einzigen Menschen beherbergt, die die Kriege und Kämpfe, die die Welt so wie wir sie kannten zerstört hat, überlebt haben. Auch an der Erdoberfläche haben Menschen überlebt und leben nun ohne die technischen Möglichkeiten wie wir sie kennen. Glühbirnen gibt es zwar noch in den Ruinen längst verlassener und zerstörter Städte, allerdings ist die technische Möglichkeit Strom zu erzeugen, verloren gegangen, so scheint es jedenfalls. Es gibt zwar Bücher, die die Anleitung für alles Mögliche beinhalten, aber so einfach ist das alles nicht... Lina, Doon und die Bewohner der unterirdisch gelegenen Stadt Ember erfahren zunächst Großzügigkeit und Hilfe durch die Bewohner von Sparks, einer Stadt, die aus den gröbsten Gründungsschwierigkeiten heraus zu sein scheint. Allerdings wachsen Misstrauen und Unzufriedenheit sowohl auf Seiten der Bewohner von Sparks als auch der Bewohner von Ember schnell an. Werden sich die Fehler der Vergangenheit wiederholen? Jeanne DuPrau hat es mit diesem zweiten Band geschafft, ein weiteres Puzzleteilchen zur Enthüllung der Gründe für die Stadt Ember unter der Erde zu liefern. Zudem behandelt sie schwierige Themen wie Vorurteile, Hass und Ablehnung, ohne dass das Buch dabei auch nur einen Funken Spannung verliert. Da es noch einen dritten Band und einen weiteren für die Vorgeschichte der Handlung gibt, bin ich gespannt, wie es mit Lina und Doon weiter geht und möchte auch erfahren, was genau passiert ist, dass man der Auffassung war, dass eine Stadt unter der Erde nötig sei...

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  • Rezension zu "The People of Sparks" von Jeanne Duprau

    The People of Sparks

    sabisteb

    13. August 2010 um 10:57

    Wir erinnern uns. Am Ende von City of Ember warfen Doon und Lina eine Nachricht mit den Anweisungen, wie man Ember verlassen kann in die Höhle, in der die Stadt versteckt liegt. Diese Nachricht wird tatsächlich gefunden und trotz einiger Verluste, wie dem Bürgermeister und seiner Helfershelfer, gelingt es 417 Emberianern die Stadt zu verlassen. Nach 241 Jahren verlassen diese Menschen die einzige Heimat, die sie je gekannt haben und finden sich in einer ihnen vollkommen fremden Welt wieder, in welcher nach 4 Kriegen und 3 großen Plagen kaum noch ein Mensch lebt. Die Sonne ist viel zu grell für die Menschen von Ember, die ihr leben im Schein von Glühbirnen verbracht haben, sie sind aufgrund der Mangelernährung kleiner als normale Menschen und zudem blass und bekommen sofort Sonnenbrand und auch die Hitze setzt ihnen stark zu. Als sie nach einigen Tagesreisen endlich auf die erste Menschliche Siedlung namens Sparks treffen, werden sie zunächst freundlich empfangen, man bietet ihnen Hilfe an, integriert sie in die Gemeinschaft, der 322 Bewohner von Sparks. Aber schon bald wendet sich das Blatt. Angst, Unverständnis und Fremdenhass führen dazu, dann nach langer Zeit wieder ein Krieg auszubrechen droht. Wird es Lina und Doon gelingen zu verhindern, dass ihre Familien und Freunde in einem sinnlosen Kampf sterben müssen, bei dem beide Seiten nur verlieren können? Ember war dunkel und kalt. Sparks ist hell und heiß. Ember war ordentlich, Sparks ist unordentlich. Alles in Sparks erscheint den Emberianern fremd. Es gibt keine Elektrizität, man hantiert mit dem gefährlichen Feuer. Verängstig werden die Menschen von Ember von den Menschen aus Sparks abseits in einem alten Hotel untergebracht, weit weg von den eigenen Leuten. Mittags gehen sie zu Patenfamilien und essen mit denen zu Mittag und bekommen für Frühstück und Abendessen Lunchpakete mit. Unter dem Vorwand, nützliche Fähigkeiten zu lernen, werden die Emberianer in Arbeitsgruppen eingeteilt und arbeiten für Sparks auf den Feldern und übernehmen alle unangenehmen Aufgaben, während ein Bewohner von Sparks die Anweisungen erteilt. Jedoch ist dieses Arrangement auf 9 Monate beschränkt, zu Beginn des Winters sollen die Menschen aus Ember Sparks verlassen und eine eigene Stadt gründen. Da die Emberianer nicht wissen was Winter ist, geht das so lange gut, bis die Menschen von Sparks nicht mehr einsehen, warum sie so viele zusätzliche Mäuler stopfen sollen. Die Emberianer verlangen jedoch zu Recht, für ihre Arbeit zumindest genug zu Essen zu bekommen. Die Menschen von Sparks halten die Emebrianer für dumm, weil sie nicht wissen was "Himmel" ist, noch nie Wolken gesehen haben und weder Ochsen und Ziegen kennen. Die Emberianer halten die Menschen von Sparks für primitive, brutale Wilde. Bald erscheinen Parolen wie "Go back to your Cave" an den Wänden und die Emberianer sollen Sparks verlassen. Aber allein in der Wildnis haben sie keine Überlebenschancen. Sie können und wollen Sparks nicht verlassen aber sie wollen auch nicht kämpfen. Diese Unzufriedenheit wird von Tick, einem charismatischen jungen Mann, dessen Charme auch Doon erliegt, ausgenutzt, der diese eint und gegen die Menschen von Sparks in die Schlacht führen will, um ihre Rechte mit Gewalt durchzusetzen. Lina und Doon jedoch erkennen, dass das der falsche Weg ist, dass Gewalt nur noch zu weiterer, schlimmerer Gewalt führt. Dieses Buch ist eine kindgerechte Parabel auf Fremdenhass und wie er entsteht. Zunächst werden die Fremden freundlich aufgenommen, weil sie neu und exotisch sind und man ihnen zeigen will wie fortschrittlich man selber doch ist. Aber schon bald finden Parolen wie "Wie haben diese Stadt gebaut, sie gehört uns!", "Ihr zerstört unsere Lebensart" immer mehr Gehör. Statt zu erkennen, dass die Menschen von Sparks auch von den Emberianer lernen können, dass diese Wissen und Saatgut bewahrt haben, dass ihnen selber abhanden gekommen ist, wollen sie bei ihrer alten Lebensweise bleiben und fühlen diese, durch die Fremden bedroht. Fazit: Ein brandaktuelles Thema, das in diesem Buch kindgerecht aufgearbeitet wird. Die Autorin bezieht dabei jedoch keine Stellung. Sie stellt die Sichtweise der Emberianer und der Menschen von Sparks gleichwertig nebeneinander und fällt kein Urteil über gut oder böse, sie zeigt nur auf, dass es falsch ist, Angst vor diesem Fremden zu haben und dass es auch falsch ist Probleme mit Gewalt zu lösen. Es gibt immer einen Ausweg und es ist immer besser Freundschaften zu schließen statt sich Feinde zu machen.

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