Jeanne Kalogridis Die Kinder des Papstes

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder des Papstes“ von Jeanne Kalogridis

Sancha, Enkelin des Königs von Neapel, wird aus politischem Kalkül in die mächtige Familie der Borgias verheiratet, trotz ihrer heftigen Gegenwehr. Ihren allzu jungen Ehemann Jofre kann sie zwar als Freund, jedoch kaum als Liebhaber akzeptieren. Da begegnet sie in Rom dem Mann, der die Erfüllung ihrer sinnlichen Träume darstellt: Cesare Borgia, der ältere Bruder ihres Mannes. Sie stürzt sich in eine leidenschaftliche Affäre mit ihm – bis sie entdeckt, wer er wirklich ist: ein skrupelloser Mörder. Doch einen Borgia weist man nicht zurück, wenn einem das Leben lieb ist ...

Wer sich für die Medici und die Renaissance interessiert, sollte zugreifen.

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Miss_Lizzie

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Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Papstes" von Jeanne Kalogridis

    Die Kinder des Papstes
    Penelope1

    Penelope1

    10. January 2013 um 08:35

    Ende des 15. Jahrhunderts wird die junge Sancha von Aragon aus Neapel mit dem jüngsten Sohn von Papst Alexander VI verheiratet. Sancha, die Angst vor den zwei verschiedenen Seelen in ihrer Brust hat, fügt sich ins Unvermeidliche und macht das Beste daraus. Als sie jedoch Cesare, den ältesten Sohn des Papstes, kennenlernt, ist es um sie geschehen: sie verliebt sich rettungslos und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf... Ihr Leben als Mitglied der mächtigen Borgia-Familie zwingt sie außerdem dazu, weitere wichtige Entscheidungen zu treffen und sie merkt bald, dass diese Familie ihre eigenen Gesetze hat und Sancha, genau wie alle anderen, nur ein Spielball in einem grausamen Machtkampf ist. Sie versucht, sich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen, deren Folgen nicht abzusehen sind... ** Dieser Roman befasst sich eingehend mit der spanischen, sehr umstrittenen Borgia-Familie, dessen Oberhaupt Rodrigo zu Papst Alexander VI "gewählt" wird. Der einflussreiche Machtpolitiker setzte alles daran, um seinen und den Einfluss seiner Familie zu vergrößern und kannte dabei scheinbar keine Hemmungen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst durch die vielen ungewohnten spanischen und italienischen Namen nicht ganz leicht, doch nach ca. 50 Seiten waren mir die wichtigsten Namen geläufig und von nun an war ich von dieser Geschichte so gefangengenommen, dass ich es kaum noch zur Seite legen wollte. Der ausschweifende Lebenssstil dieses Papstes und seine Brutalität schockieren dabei genauso wie sein familiärer Zusammenhalt und seine diesbezügliche Sanftmut immer wieder überraschen. Er ist innerlich zerrissen, was immer wieder deutlich wird. In der Ich-Form erzählt Sancha von Aragon, die durch ihre Hochzeit mit dem überaus jungen Jofre Borgia Teil dieser undurchschaubaren und machthungrigen Familie wird, ihre Eindrücke. Sie selbst ist eine überaus schöne, dabei sehr kluge Frau, die oft von Selbstzweifeln geplagt wird. Sie hat Angst vor ihrem harten Vater Alfonso von Aragon, einem Mann, von dem sie sich geliebt und abgeschoben fühlt, und befürchtet, dass diese väterliche Seite ihrer Gene irgendwann überhand nehmen könnte. So setzt sie alles daran, sich stets unter Kontrolle zu haben, was ihr jedoch nicht immer gelingt - nicht gelingen kann. Es fällt leicht, sich in sie hineinzuversetzen, ihre Gefühle und ihre Gedanken sind für den Leser nachvollziehbar - doch auch die anderen Charaktere werden anschaulich dargestellt. Der flüssige und bildhafte Schreibstil ziehen den Leser zusätzlich in seinen Bann, er taucht voll und ganz in die Geschichte ein, an die beschriebenen Orte und fühlt sich in die Renaissance hineinversetzt. Durch Sancha's Erzählperspektive entsteht der Eindruck, hier eine Art Biografie vor sich zu haben, was dem Geschehen wohl noch mehr Glaubwürdigkeit verleiht. Wichtig hierbei finde ich das Nachwort, in dem die Autorin interessante Informationen über Wahrheit und Fiktion der beschriebenen Ereignisse gibt. Denn es rankt sich nicht nur die "Schwarze Legende" um die Familie Borgia, sondern auch viele andere historische Begebenheiten bzw. Legenden, wie z.B. das "Borgia-Fieber", den vermeintlichen Inzest usw. Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass dieser Roman eben doch ein Roman ist und wohl keinen Anspruch auf eine Biographie oder eine Wiedergabe der realen Umstände legt. Dennoch ist es der Autorin gelungen, vor dem Hintergrund von Papst Alexander VI, Rom, Neapel und der äußerst umstrittenen Familie Borgia eine überaus spannende Geschichte zu schaffen, die Realität mit Fiktion geschickt verbindet und zum Nachdenken oder zu weiteren Recherechen über diese geschichtsträchtige Familie anregt. Durch Zufall sah ich am Abend, als ich dieses Buch beendete, einen TV-Bericht über die Welt der Borgia, in dem auch ein Nachfahre der Borgias zu Wort kam, und ich konnte sehr viele Parallelen und somit historische Fakten in Jeanne Kalogridis' Geschichte entdecken. Dieses Buch und die Familie Borgia haben mich sehr beeindruckt und die Geschichte wird sicherlich noch eine Weile in mir nachklingen. ** Ein absolut empfehlenswerter, unterhaltsamer Roman für alle, die gut recherchierte und gleichzeitig spannende historische Romane bevorzugen und gleichzeitig für alle, die sich für die Familie Borgia interessieren !

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  • Rezension zu "Die Kinder des Papstes" von Jeanne Kalogridis

    Die Kinder des Papstes
    Rhiannon83

    Rhiannon83

    13. August 2010 um 21:53

    "Canterella - Gift der Borgias" Dank Bini km ich in den äußerst schmackhaften Genuss dieses historischen Romans! Intrigen, Mord und lasterhafte Dekadenz bis hin zu Inzest - das waren die Borgias! Im Mittelpunkt dieses außergewöhnlichen Romans steht Sancha, Prinzessin von Neapel aus dem Hause Aragon. Am eigenen Leib erfährt sie die Grausamkeit der Borgias und auch ich war entsetzt Angesichts der Verderbtheit dieses Familie! Zu Beginn, als ich zu lesen begann, hoffte ich darauf das Sancha ihr "Happy End" finden möge, vielleicht in den Armen ihres jungen Ehemanns Jofre Borgia, doch auch dieser wurde ihr genommen. Und persönliches Glück blieb ihr verwährt. Das Buch war flüssig zu lesen und zog mich von der ersten Seite an in seinen Bann. Ich schaffte es nicht das Werk zur Seite zu legen, denn ich wollte erfahren ob die Borgias aufgehaltet werden konnten. Und ja es gelang, doch zu welchem Preis!? Die Autorin hält den Spannungsbogen konstant aufrecht und geizt nicht mit den grausamen Details. Ein wirklich gelungenes historisches Werk, das Lust auf mehr macht. Ich kann dieses Buch nur jedem, der historische Romane liebt, empfehlen und wünsche viel Spaß dabei.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Papstes" von Jeanne Kalogridis

    Die Kinder des Papstes
    Leela

    Leela

    17. February 2008 um 17:47

    Könnte man 3,5 Sterne vergeben, hätte ich das wohl getan, denn das Buch gehört eigentlich zum besseren Durchschnitt und hätte noch besser sein können, wenn man manche Stellen spannender gestaltet hätte. Manchmal mangelt es zudem an historischer Korrektheit, aber das sollte man einem Roman nicht unbedingt vorwerfen (höchstens positiv hervorheben, wenn der Autor es geschafft hat, bei den Fakten zu bleiben). Atmosphärisch weiß das Buch zu überzeugen.

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