Als ich begann, “Club der unsichtbaren Frauen” zu lesen, wurde ich sofort von dem faszinierenden Plot angesprochen. Die Idee, sich plötzlich im Spiegel unsichtbar zu sehen, weckte meine Neugier. Die Vorstellung, wie es wäre, wenn ich selbst in dieser Lage wäre, beschäftigte mich während des Lesens.
Leider erwies sich die Geschichte nach diesem vielversprechenden Start als enttäuschend banal. Es fehlte an Tiefe und die Handlung wirkte oberflächlich. Die potenziell interessanten Abenteuer blieben ungenutzt, und ich hatte gehofft, tiefer in die Gedankenwelt der Protagonistin eintauchen zu können. Die Sprache des Buches wirkte zudem sehr einfach gehalten, was meinen Lesegenuss weiter schmälerte.
Trotzdem kann ich verstehen, dass “Club der unsichtbaren Frauen” als charmante Satire auf die Midlife-Crisis einigen Leserinnen gefallen könnte. Leider war es für mich persönlich nicht das erwartete Leseerlebnis.





