Inhalt: Die Autorin und Psychotherapeutin führt durch Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen, durch Chancen, Risiken und Möglichkeiten zum Umgang mit dem Anderssein.
Fazit: Ich bin sehr froh, das Buch gelesen zu haben. Obwohl ich mich selbst nicht als unglücklich mit meiner Hochbegabung bezeichnen würde (ich wurde recht früh diagnostiziert und war erfolgreich in Schule und Universität), habe ich doch neue Erkenntnisse durch das Lesen gewonnen – besonders im Hinblick auf meinen Umgang mit starken Gefühlen. Aber auch mein plötzliches Abtauchen in meine Gedanken verstehe ich nun besser. Was ich nicht so rund fand, waren die Patientenzitate im Buch. Diese wurden häufig überhaupt nicht eingeordnet und standen da wie lose Steine, die zwar eine Mauer hätten werden können, die aber niemand verbaut hat. So losgelöst konnte ich häufig nicht viel mit ihnen anfangen. Ich bin im Großen aber doch sehr zufrieden mit dem Buch, auch, weil es spezifische Abschnitte zu hochbegabten Erwachsenen und Frauen gab.
Empfehlung: Auch für schon längst diagnostizierte Hochbegabte interessant.



