Jeanne Winter Die Götterjäger: Aus dem Exil

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Inhaltsangabe zu „Die Götterjäger: Aus dem Exil“ von Jeanne Winter

Hinter der Welt, die die Menschen kennen, existiert eine verborgene. Eine Welt voller grausamer Kreaturen und Bestien, welche von den alten Göttern geschaffen wurden, lange Zeit vor der Geschichtsschreibung. Für die Götterjägerin Amy Laurent Ashford, die sich ihrer Bestimmung verweigert, offenbart sich diese Schattenseite erneut, als sie in eine Intrige dunkler Mächte hineingezogen wird. Schnell muss sie lernen, dass ihre eigene Vergangenheit der Schlüssel zum nackten Überleben ist. ~~Leserstimmen~~ "Horror, Gänsehautfeeling, Humor, Romantik und Dramatik stecken in diesem Buch in genau der richtigen Menge und Zusammensetzung." Mariposa R. "Ich habe das Buch förmlich in mich rein gefressen." Unknown ~~Mehr über die Autorin~~ https://www.facebook.com/JeanetteWehnes

Gelungener erster teil, der Lust auf noch viel mehr macht

— yvonne_rauchbach
yvonne_rauchbach

Eine bunte Mischung aus Fantasywesen, mit einer Prise Horror und Liebe und das alles unglaublich spannend erzählt.

— jenkrini
jenkrini

Rasanter und spannender Einstand der Götterjäger!

— Melody80
Melody80

Toller Serien-Einstieg!

— ulla08
ulla08

Tolles Debüt, mit interessanten Ideen, tollen Hauptcharakteren und einem guten Maß an Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

— Kati87
Kati87

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  • Was für ein gelungener Auftakt

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    yvonne_rauchbach

    yvonne_rauchbach

    27. October 2015 um 23:20

    Amy ist Soldatin und möchte nicht an ihr Jägerdasein erinnert werden. Als sie auf Mission geschickt wird, hat sie eine Autopanne und hält einen Reisebus an. Doch es entpuppt sich als eine Zombiefalle. Sie trifft Nathan, der einiges zu verbergen hat und tut sich mit ihm zusammen. Amy muß für tot gehalten werden, um ihre Familie zu schützen. Was sie und Nathan so alles erleben und auf welche "Monster" sie noch treffen, werde ich hier jetzt nicht verraten. Das Buch hat alles was das Fantasyherz begehrt. Diverse "Monster", es ist spannend und manchmal auch traurig geschrieben. Aber man kann an einigen Stellen auch herzhaft lachen. Ein richtig böser Cliffhanger lässt mich jetzt auf Teil 2 fiebern. Ich wurde durch eine Leserunde in Facebook auf die Autorin und ihr Werk aufmerksam und kann nur sagen, darüber bin ich richtig froh. Von mir gibt es 5 Sterne, die wirklich angebracht sind. Ich kann diese Buch nur jedem empfehlen, unbedingt lesen.

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  • Ein Buch mit Potenzial : )

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    Infinity_Books

    Infinity_Books

    24. August 2015 um 20:46

    Empfehlung Das Cover ist der Hammer, das muss man hier mal einfach sagen. Es passt auch unglaublich gut zur Story und wird zu meiner Freude auch in dem Stil in den folge Bänden bei behalten. Götterjäger sind gut, ne böse. Ganz einordnen kann man das nicht, und so geht es auch Amy und ihren Gefährten. Sie ist auserkoren Monster zu töten, doch sie fängt an alles zu hinterfragen und keine Killermaschine mehr zu sein. Der erste Band der Reihe fängt etwas holprig an, wer jedoch gerne Leitern hinauf klettert wird hiermit nicht ganz falsch liegen. Fazit Götterjäger ist der Debütroman von Frau J. Winter. Man merkt wie viel Liebe und Mühe in diesem Buch stecken, doch vielleicht aus diesem Grund an einigen Stellen ein wenig zu viel hier von und davon. Band 1 der Reihe war gut, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen. Der Schreibstil von Frau Winter ist leicht und gut zu lesen, auch die Art wie sie etwas aus drücken möchte ich tadellos und gut. Aber oft hatte ich einfach das Gefühl das einfach an vielen Stellen einiges überdreht wurde. Eine Geschichte um Götterjäger und was dahinter steckt, ihre Fähigkeiten und Ziele. Fantastische Wesen und welche Rolle sie alle miteinander und untereinander spielen. Ein Roman voller Fantasie und Mythologie ist normal ein kleiner Leckerbissen für mich. Doch hier holpert Frau Winter noch ein wenig über eine alte Landstraße mit Schlaglöchern. Leider verwirrte sie mich zu Anfang auch mit den ganzen Namen und Spitznamen und ihrer eigenen Anrede der Charaktere ziemlich, hier dauerte es eine Weile bis ich das durcheinander entwirrt hatte : ) Die Charaktere sind alles in allem ganz passabel, dochfür meinen Geschmack “jammern” sie einfach zu viel. Im Grunde haben fast ausnahmslos alle ein unheimlich trauriges oder grausames Schicksal erlitten oder blutige Erlebnisse hinter sich. Nicht nur das hier jemand an HIV erkrankt ist, nein, der nächste hat Leukämie. Sicherlich klingt es an sich nicht unrealistisch, doch mir war es hier einfach zu viel, das sind nicht die Dinge die ich am laufenden Band in einem Fantasy Roman lesen möchte. Sieht man also davon ab das es allen immer schlecht geht, oder alle was tragisches erlebt haben, so haben alle immer und ständig Schuldgefühle und reden sich selber schlecht. Auch das ist etwas, das mich immer weiter frustrierte. Einer meiner Lichtblicke war das quirlige kleine Caith Sith (schottische Wurzeln, Feenkatze) Wesen namens Ciryll, auch Cill genannt. Sie war einfach aufgeweckt, etwas verrückt und hat die Gruppe aus Jägern auf trapp gehalten. Das Rätsel das sie in einer brenzlichen Situation von sich gibt, ist gut eingewoben worden und hat mich hier wirklich neugierig gemacht und gefesselt. In diesem Buch gibt es leider noch einen weiteren Aspekt der mir absolut nicht zusagt, dies hat jedoch mit meiner persönlichen Vorliebe bzw. Abneigung zu tun. Ich mag einfach keine dreiecks Geschichten, wenn ich dies bereits in einem Klappentext lese, lege ich das Buch direkt zur Seite. Hoffnung hege ich jedoch für die folge Bände : ) Oft ist es ja so, das im ersten Band wirklich weit ausgeholt wird. Doch in den kommenden Bänden könnten einige Punkte die ich ansprach, sich um 180 Grad gewendet haben. Für einen Debütroman zolle ich Frau Winter hier meinen vollen Respekt und ich freue mich weiterhin eine ihrer Leserinnen zu sein und ihre Fortschritte mit verfolgen zu können, denn Potenzial ist in meinen Augen vorhanden.

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  • Spannender Auftakt

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    anra1993

    anra1993

    25. June 2015 um 12:15

    Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen, in der über das Buch diskutiert wurde.Das Cover finde ich toll. Es zeigt zum einen die Protagonistin und zum anderen das düstere Setting, in dem der Roman stattfindet.      Den Klappentext finde ich auch gut getroffen. Er erzählt den Anfang des Buches und gibt einen kleinen Hinweis darauf, wie es weiter geht. Ich finde, dass das sehr neugierig auf das Buch macht.      Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Wir erfahren etwas über Amy, die auf dem Weg ist, ein wichtiges Dokument abzugeben. Dabei geschehen ihr Dinge, die wir uns gar nicht vorstellen wollen. Gerade der Anfang war sehr blutig und gruselig und natürlich auch sehr spannend. Ich konnte mich in das Geschehen sehr gut hineinversetzen und wurde von der ersten Sekunde mitgerissen.   Die Charaktere haben mir generell sehr gut gefallen. Ich hatte von jedem einzelnen eine gute Vorstellung, wie sie aussehen und was sie in dem Moment tun. Für mich waren sie sehr authentisch und sympathisch. Ich finde, dass das eine gute Charaktergestaltung ausmacht. Vor allem Amy hatte es mir angetan. Zwar ist sie eine taffe Persönlichkeit, jedoch hatte ich oft gemerkt, wie sehr sie eigentlich unter der Situation leidet und ich konnte mich dabei direkt in sie hineinversetzen. Aber auch sie hat ihre Geheimnisse, die nicht direkt am Anfang ausgesprochen wurden. Nathan war mir, wie oben schon genannt, ein Rätsel. Ganz schlau wurde ich im Laufe des Buches nicht aus ihm. Auf der einen Seite ist er ein taffer Mann, welcher Amy beschützt und für sie gerade steht, auf der anderen Seite scheint er zerbrechlich und ein Geheimnis zu hüten, welches ich im ersten Buch nicht erfahren habe. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin sich nicht nur auf ein übernatürliches Wesen beschränkt hat. So treffen wir nicht nur auf Zombies und Vampire, sondern auch zum Beispiel auf Feenkatzen, Kobolde und Werratten. Dadurch gab es eine gesunde Abwechslung an Charakteren. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in dem noch einmal alle verschiedenen Wesen erklärt werden. Dadurch kommt man nicht durcheinander und hat einen guten Überblick über alle. Besonders die Feenkatze hat es mir angetan, da sie von ihrer Art sehr süß und liebevoll war und man bei ihr immer umdenken musste. Warum man bei ihr umdenken muss, solltet ihr am besten selbst lesen.   >>Verbünde dich nicht mit jenen,die niemals hätten existieren dürfen. Sie formen die Welt, wie es der Natur in ihrer Endlosigkeit niemals vorbestimmt war. Und sie werden dich zu ihrem Werkzeug machen.<< Ob das wirklich so ist?

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  • Die Götterjäger – Aus dem Exil

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    jenkrini

    jenkrini

    23. June 2015 um 20:22

    Jeanne Winter: Jeanne Winter (auch J. Winter) wurde 1989 in Herne geboren und ist examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Heute lebt sie in Münster. Das Schreiben fasziniert sie bereits seit der Grundschulzeit. Auf Kindergeschichten, die aus zehn Sätzen bestanden, folgten Fan Fictions und wenig später auch die ersten Kurzgeschichten. Inspiriert von Mythologien und dem Fantasygenre schrieb sie ihren Debütroman »Die Götterjäger – Aus dem Exil«. Klappentext: Amy Laurent Ashford hasst es Jägerin zu sein – denn ihr übernatürlicher Instinkt lässt sie nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, sondern verdammt sie zum Töten. Um dem Kreislauf zu entkommen, stürzt sie sich in ihr Leben als Soldatin der U.S. Air Force. Bis zu dem Tag, an dem sie den verhängnisvollen Befehl bekommt, eine Top Secret-Akte zu transportieren. Ihr Wagen erleidet mitten in der texanischen Wüste eine Panne. Notgedrungen muss sie sich von einem Reisebus mitnehmen lassen. Doch noch bevor sie diesen betritt, dringt der erste unmenschliche Laut aus dem Fahrzeug und zieht sie in einen alten Albtraum, aus dem sie nie wieder erwachen soll… Cover: Das Cover ist ganz ok allerdings sieht es für mich wie jedes x-beliebige Romance-Fantasy-Cover aus was, ich sehr schade finde, da es leider sehr wenig aussagt bzw. von der Bildsprache eher auf ein Buch über Werwölfe hindeutet und das ist es ja nicht, sondern viel mehr. Inhalt: Amy Ashford ist Colonel bei der US Airforce und soll einen super wichtigen und geheimen Top Secret Auftrag erledigen. Mit dem Auto soll sie in Zivil einmal quer durch die Wüste fahren um eine Akte zu einer anderen Base zu bringen. Obwohl sie überhaupt nicht versteht weshalb ausgerechnet sie, in zivil und noch dazu mit dem Auto, macht sie sich auf den Weg. Doch als dann mitten in der Wüste plötzlich der Wagen liegenbleibt bekommt Amy ein ungutes Gefühl. Der Reisebus der zufällig vorbeikommt und der ihre Rettung sein könnte entpuppt sich als Todesfalle und als Amy und einer der Insassen von zwei Cowboys gerettet werden muss sie feststellen das sie plötzlich wieder mitten im Leben einer Götterjägerin steckt, welchem sie vor Jahren abgeschworen hat und mit dem sie nichts mehr zu tun haben will. Aber als ihre Retter ihr von einer Verschwörung innerhalb der Airforce erzählen und das Amy das Opfer eines Anschlags werden sollte, setzt sie alles daran die Verschwörer zu finden und somit ihre Familie zu beschützen. Das sie dazu wieder dem unbändigen Drang “Monster” zu jagen nachgeben muss aber gleichzeitig begreift das nicht alles was anders ist auch gleichzeitig böse ist, schafft sie nur mit der Hilfe von Nathan, der anderen überlebenden des Busmassakers. Aber auch Nathan hat ein paar dunkle Geheimnisse… Meinung: Ich habe das Buch im Rahmen der Selfpublisher-Aktion von Bloggdeinbuch.de entdeckt und es klang so spannend das ich mich dafür einfach bewerben musste. Ich hatte seit längerem mal wieder Lust auf ein Fantasybuch das mehr für Erwachsene ist und dieses klang auch einfach mal nach etwas anderem. Schon direkt nach den ersten Sätzen des Buches war ich voll und ganz im Geschehen und konnte mich nur schwer von dem eBook losreißen. Das Buch ist von vorne bis hinten absolut spannend und entwickelt sich in einem sehr angenehmen Tempo. Der Schreibstil von Jeanne Winter ist locker, leicht und lässt sich sehr flüssig lesen, was dazu geführt hat das ich das eBook in 2 Tagen fertig hatte obwohl ich sonst immer ewig für eBooks benötige. Die Charaktere waren fast alle sehr sympathisch und man hat sie nebenher immer besser kennengelernt, einzig die beiden Cowboys waren für mich noch nicht so ganz greifbar aber das war nicht so schlimm. Was mir an dem Buch auch unglaublich gut gefallen hat, war das es in “Die Götterjäger” alle möglichen bekannten und auch unbekannten Wesen gibt wie Zombies, Vampire, Werwölfe, Dämonen aber auch Werratten und Katzenfeen. Die Entwicklungen in der Geschichte waren allesamt sehr überraschend und spannend und man wird einfach mitgerissen während man nebenher immer mehr Hintergrundinformationen bekommt. Einen winzig kleinen Kritikpunkt habe ich dann allerdings doch, mir hat es nicht gefallen das Amy immer wieder als “die Blonde” bezeichnet wird, das fand ich dann irgendwann etwas nervig. Aber ansonsten eine absolute Leseempfehlung und kauft euch am besten direkt Band zwei denn ihr werdet weiter lesen wollen ;)

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  • Sehr einfallsreich und mit einer Menge Action!

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    MikkaG

    MikkaG

    01. June 2015 um 21:37

    Ehrlich gesagt hatte ich vom Titelbild her eher eine harmlose romantische Fantasy erwartet - aber diese Erwartung musste ich ganz schnell überdenken, denn die Protagonistin gerät schon in den ersten Kapiteln unverhofft in ein wahres Horrorszenario! Und ein Bus voller blutrünstiger Zombies ist nur der Auftakt, sozusagen das blutige Appetithäppchen,  für eine rasante Geschichte, die auch vor harter Gewalt nicht zurückschreckt und daher oft nichts für Zartbesaitete ist... Ich habe mir mehr als einmal gedacht, was für ein absolut genialer Actionfilm dieses Buch sein könnte! Wobei das keineswegs heißen soll, dass die Geschichte nur hirnlose Brachialunterhaltung bietet und ansonsten keine Substanz hat - tatsächlich zündet die Autorin sogar ein richtiges Feuerwerk an spannenden, originellen Ideen. An der Kreuzung 08 ist sie definitiv nicht auf die 15 abgebogen... Zombies, Werratten, Vampire, Töchter der Arachne... In dieser Welt gibt es eine Vielzahl von übernatürlichen Wesen - und es gibt die Götterjäger, die diese "Monster" erbarmungslos jagen.  Für den typischen Jäger gibt es keine guten Vampire oder Werwölfe. Das Übernatürliche ist in ihren Augen immer das abgrundtief Böse und muss vernichtet werden, wobei sie ihre eigenen übernatürlichen Fähigkeiten, die sie als gottgegeben betrachten, einsetzen. Amy war früher Jägerin, will nun aber mit dieser blinden Mordlust nichts mehr zu tun haben. Deswegen ist sie alles andere als begeistert, als sie in diesen uralten Konflikt wieder hineingezogen wird... Für mich war sie die perfekte Heldin für diese Geschichte. Sie ist eine taffe Frau, die entschlossen und mutig für das einsteht, was sie für richtig hält - und so weit entfernt von einem hilflosen Burgfräulein in Nöten, wie man nur sein kann! Auch ihre neuen Verbündeten waren in meinen Augen großartige Charaktere.  Allen voran der mysteriöse Nathan, der seine eigenen, tragischen Gründe hat, dem Jägertum den Rücken zu kehren. Über ihn möchte ich noch nicht zu viel verraten, denn man bekommt auch als Leser nur bruchstückhaft die Fragmente seiner Vergangenheit vorgesetzt, aber er ist ein zutiefst zwiegespaltener Mensch, der große Schuld auf sich geladen hat... Oder doch nicht? Jedenfalls fand ich die Freundschaft, die sich zwischen ihm und Amy entwickelt, sehr bewegend! Dann gibt es im ungleichen (und zum Teil widerwilligen) Team noch eine lüsterne Werratte, die Powerfrau Stevie, zwei weitere Götterjäger und die kleine Feenkatze Cyrill, die in menschlicher Gestalt aussieht wie ein Teenager und nur in Lügen sprechen kann... Besonders diese habe ich sehr ins Herz geschlossen! Die Romantik spielt (noch?) eine erstaunlich untergeordnete Rolle, denn Amy ist sich ihrer eigenen Gefühle nicht mehr sicher. Liebt sie noch ihren Ex-Mann, oder kann sie Gefühle für Nathan entwickeln, der ihr so wenig über sich selbst erzählt? Der Schreibstil hat mich beeindruckt, vor allem, wenn man bedenkt, dass dies kein von einem Verlag herausgegebenes Buch, sondern eine Selbstveröffentlichung ist! Er ist sehr einfallsreich, mit tollen Metaphern und interessanten Formulierungen... Die Autorin hat es wirklich drauf, Atmosphäre zu erzeugen und das Tempo gnadenlos hochzuschrauben.  Für ein "Selfie" wirkt das Buch sehr professionell. Nur ab und an haben sich ein paar Kleinigkeiten eingeschlichen: der ein oder andere Komma- oder Rechtschreibfehler, gelegentlich mal ein falsch gewähltes Wort... Zum Beispiel wird oft "prangerte" statt "prangte" verwendet. Das sind alles Dinge, die ein professionelles Lektorat sicher ausgebügelt hätte, aber es sind, wie gesagt, eher Kleinigkeiten, die meiner Meinung nach das Lesevergnügen kaum schmälern.  Und die Geschichte an sich hat mir wirklich, wirklich gut gefallen! Man merkt, dass die Autorin viel Herzblut in die Erschaffung ihrer Welt und die Entwicklung der Handlung gesteckt hat. Fazit: Die Götterjäger sind eine Art Geheimorden, deren Mitglieder ihre übernatürlichen Fähigkeiten dazu benutzen, das Übernatürliche gnadenlos auszumerzen. Nur ein toter Werwolf ist ein guter Werwolf! Amy Laurent Ashford hat diesem Leben vor Jahren schon den Rücken gekehrt und lebt seither als Soldatin. Sie war schon im Irak und in Afghanistan, aber das ist ihr immer noch lieber als die Mordlust, die als Jägerin ihr ganzes Sein beherrscht hat... Aber um ihre Familie zu schützen, muss sie sich dieser Welt doch wieder zuwenden. Mich hat dieses Buch positiv überrascht! Es ist hochspannend, randvoll mit Action, einfallsreich und originell, und dabei  sehr gekonnt und professionell geschrieben.

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  • Götterjäger

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    anra1993

    anra1993

    28. March 2015 um 14:20

    Klappentext Amy Laurent Ashford hasst es Jägerin zu sein – denn ihr übernatürlicher Instinkt lässt sie nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, sondern verdammt sie zum Töten. Um dem Kreislauf zu entkommen, stürzt sie sich in ihr Leben als Soldatin der U.S. Airforce. Bis zu dem Tag, an dem sie den verhängnisvollen Befehl bekommt, eine Top Secret-Akte zu transportieren. Ihr Wagen erleidet mitten in der texanischen Wüste eine Panne. Notgedrungen muss sie sich von einem Reisebus mitnehmen lassen. Doch noch bevor sie diesen betritt, dringt der erste unmenschliche Laut aus dem Fahrzeug und zieht sie in einen alten Albtraum, aus dem sie nie wieder erwachen soll… Meine Meinung Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen, in der über das Buch diskutiert wurde.Das Cover finde ich toll. Es zeigt zum einen die Protagonistin und zum anderen das düstere Setting, in dem der Roman stattfindet.      Den Klappentext finde ich auch gut getroffen. Er erzählt den Anfang des Buches und gibt einen kleinen Hinweis darauf, wie es weiter geht. Ich finde, dass das sehr neugierig auf das Buch macht.      Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Wir erfahren etwas über Amy, die auf dem Weg ist, ein wichtiges Dokument abzugeben. Dabei geschehen ihr Dinge, die wir uns gar nicht vorstellen wollen. Gerade der Anfang war sehr blutig und gruselig und natürlich auch sehr spannend. Ich konnte mich in das Geschehen sehr gut hineinversetzen und wurde von der ersten Sekunde mitgerissen.   Die Charaktere haben mir generell sehr gut gefallen. Ich hatte von jedem einzelnen eine gute Vorstellung, wie sie aussehen und was sie in dem Moment tun. Für mich waren sie sehr authentisch und sympathisch. Ich finde, dass das eine gute Charaktergestaltung ausmacht. Vor allem Amy hatte es mir angetan. Zwar ist sie eine taffe Persönlichkeit, jedoch hatte ich oft gemerkt, wie sehr sie eigentlich unter der Situation leidet und ich konnte mich dabei direkt in sie hineinversetzen. Aber auch sie hat ihre Geheimnisse, die nicht direkt am Anfang ausgesprochen wurden. Nathan war mir, wie oben schon genannt, ein Rätsel. Ganz schlau wurde ich im Laufe des Buches nicht aus ihm. Auf der einen Seite ist er ein taffer Mann, welcher Amy beschützt und für sie gerade steht, auf der anderen Seite scheint er zerbrechlich und ein Geheimnis zu hüten, welches ich im ersten Buch nicht erfahren habe. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin sich nicht nur auf ein übernatürliches Wesen beschränkt hat. So treffen wir nicht nur auf Zombies und Vampire, sondern auch zum Beispiel auf Feenkatzen, Kobolde und Werratten. Dadurch gab es eine gesunde Abwechslung an Charakteren. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in dem noch einmal alle verschiedenen Wesen erklärt werden. Dadurch kommt man nicht durcheinander und hat einen guten Überblick über alle. Besonders die Feenkatze hat es mir angetan, da sie von ihrer Art sehr süß und liebevoll war und man bei ihr immer umdenken musste. Warum man bei ihr umdenken muss, solltet ihr am besten selbst lesen.   >>Verbünde dich nicht mit jenen,die niemals hätten existieren dürfen. Sie formen die Welt, wie es der Natur in ihrer Endlosigkeit niemals vorbestimmt war. Und sie werden dich zu ihrem Werkzeug machen.<< Ob das wirklich so ist?      

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  • Fantasy mit Horror und Spannung

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    Chiawen

    Chiawen

    11. March 2015 um 16:25

    „Götterjäger – Aus dem Exil“ von Jeanne Winter ist ein Urban-Fantasy-Roman. Es soll nur ein Auftrag für Amy sein. Als Soldatin der U.S. Airforce transportiert sie eine Top-Secret-Akte. Doch ihr Auto hat eine Panne und sie muss mit einem Bus weiterfahren. Nur holt sie dort ihre Vergangenheit ein. Amy hat an ihren übersinnlichen Instinkten zu kämpfen. Erst hat sie sie abgelegt um „normal“ Leben zu können. Auch erfährt man, dass sie nichts mit den Jägern zu tun habe möchte. Man bekommt nur kleine Brocken zugeworfen, dies macht es aber interessant. Die Charaktere als auch die Fantasywesen sind gut durchdacht und passen in die Geschichte. Es ist alles in sich schlüssig. Es gibt einige Charaktere die dem Leser ans Herz wachsen durch ihre Art. Man kann sich aber auch gut in sie hineinversetzten. Es gibt einige Fantasywesen zu lesen in der Geschichte. Anfangen tut es mit Zombies, aber auf ihnen liegt nicht so das Augenmerk. Welche noch hinzukommen, wird nicht verraten. Es ist aber eine tolle Mischung! Geschrieben ist es eigentlich richtig gut! Eine tolle Mischung aus Spannung, Horror, Witz, Romantik und jeder Menge Fantasy. Es ist abwechslungsreich und kann einen richtig packen (bei mir ist der Funke nur nicht übergesprungen). Gerade am Anfang wird ein rasantes Tempo angeschlagen und man ist sofort in der Geschichte. Es werden einige Fragen aufgeworfen, die unter den Nägeln brennen. Das Ende hat einen fiesen Cliffhanger. Das Cover zeigt eine düstere Landschaft mit einem Mond. Darüber ist ein Frauenkopf zu sehen. Alles ist in Blautönen gehalten. Spannend und rasant ging das Buch los. Normal genau das Richtige für mich. Auch die Brocken, die die Autorin einem hinwirft. Doch wollte der Funke nicht überspringen. Es ist ein gelungenes Buch und trotzdem habe ich mich teilweise echt quälen müssen. Es liegt aber glaube ich mehr bei mir als an der Autorin bzw. am Buch. Dies macht es mir auch so schwer das Buch jetzt zu bewerten. Aber nach langem Überlegen, weil das Buch eben viele positive Dinge aufweisen kann, gibt es: 4 von 5 Wölfen.

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  • Rasanter und spannender Einstand der Götterjäger!

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    Melody80

    Melody80

    20. January 2015 um 19:58

    Die junge U. S. Air-Force Soldatin Amy Laurent Ashford möchte ihr früheres Leben als sogenannte Götterjägerin hinter sich lassen und nimmt einen geheimen Auftrag von der Regierung an, der selbst ihr nicht verraten wurde. Auf der Straße nach Nirgendwo verreckt bedauernswerterweise ihr Auto. Glücklicherweise nimmt sie wenige Minuten später ein vollgepackter Reisebus mit, welch ein Glück! Was sie nicht ahnt ist, dass sie zusammen mit einem mysteriösen Fremden einem rasanten Action-Abenteuer entgegenfährt! Die Mitfahrer mitsamt dem unbekanntem Männe sind nicht das, was man unter normalen Menschen versteht! Von Anfang bis Ende wurde mir in diesem Buch Spannung geboten! Die Hauptprotagonistin Amy fand ich auf Anhieb sympathisch und auch die weiteren Kameraden im Laufe der Geschichte hatten so ihren Charme! In diesem Buch wimmelt es nur so von Monstern und unheimlichen Kreaturen. Werwölfe, Vampire, Zombies, Ghule, fast alles ist in "Aus dem Exil" vertreten und ich fand das klasse! Zombies sind mir am liebsten, da weiß man einfach, woran man ist! :) Die wollen (meistens) nicht knutschen oder einen mit nicht vorhandenem Charme um den Finger wickeln! Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut und erfrischend dynamisch. Jeanne Winter hat es schnell geschafft, die Charaktere sympathisch darzustellen. Jeder Charakter hat eine Vorgeschichte, die so denke ich, in den Folgeteilen bestimmt noch aufgearbeitet wird. Das eBook hat mir super gefallen. Lange nicht mehr so ein gutes Buch aus dem Bereich Fantasy gelesen. Freue mich auf mehr! :)

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  • Wer sind die wahren Monster?

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    ulla08

    ulla08

    16. December 2014 um 19:30

    Amy findet sich mitten in einem Albtraum wieder: Der verhängnisvolle Auftrag, den sie für die U.S. Air Force erledigen sollte und der sie fast das Leben gekostet hat, ist nur der Anfang. Ihre Vergangenheit, die sie eigentlich überwunden glaubte, meldet sich mit aller Macht zurück und ihre Instinkte als Götterjägerin sind wieder gefordert. Aber Amy hat sie sich aus gutem Grund abtrainiert. Sie ist nicht die Einzige mit dunklen Geheimnissen: Ihre Zufallsbekanntschaft Nathan ist ihr sympathisch, verbirgt aber etwas. Und ihre angeblichen „Retter“ sind ebenfalls mehr als undurchsichtig. Obwohl sie Götterjäger sind, scheinen sie mit den Monstern zu kooperieren. Aber wer sind eigentlich die wahren Monster? Jeanne Winter schafft in ihrer Serie um die „Götterjäger“ eine interessantes Urban Fantasy Universum. Relativ unbemerkt von der normalen Bevölkerung spielt sich ein gnadenloser Krieg zwischen den übernatürlichen Wesen, die die Erde bevölkern, und den sogenannten „Götterjägern“ ab. Diese beanspruchen für sich Menschen zu sein, sind aber im Gegensatz zu Otto-Normal-Mensch in der Lage die „Monster“ zu erkennen und haben durchaus ihre eigenen, übernatürlichen Fähigkeiten. Ihre größte Stärke, aber zugleich auch eine Schwäche, ist ihr angeborener Instinkt, die „Monster“ zu töten. Dem Leser wird schnell klar, dass die Situation gar nicht so eindeutig ist, wie die Götterjäger es gerne hätten: Sind wirklich alle Monster böse? Oder kann man mit ihnen sogar zusammenarbeiten? Und mehr noch: Ist es gar möglich, sich in sie verlieben? Im ersten Band der Serie „Die Götterjäger – Aus dem Exil“ entdeckt der Leser nach und nach die Geheimnisse, die Amy und ihre Mitstreiter eigentlich verbergen wollen, während sie sich eher unwillig zu einer Truppe von Jägern zusammenraufen, die einzigartig ist. Sie wollen nur noch jagen, was anderen Lebewesen schadet … Mir gefällt es sehr, dass hier keine Schwarz-Weiß-Malerei betrieben wird. Grundsätzlich muss jeder für seine Taten einstehen und mit den Folgen leben. Die Einsicht, dass man unter Umständen Unrecht getan hat, und die Frage, wie man damit nun umgehen soll, sorgen dafür, dass die Helden eine Menge interessanter Ecken und Kanten haben. Die Geschichte ist super spannend geschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin jetzt schon so süchtig nach mehr, dass ich der Autorin sogar etwas verzeihe, was ich eigentlich in Büchern hasse: Das Ende ist ein extrem böser Cliffhanger. Wer das nicht mag, sollte noch mit dem Lesen warten, sich aber auf gar keinen Fall dauerhaft davon abhalten lassen! Bei dieser Geschichte freut man sich als Leser definitiv, dass es noch weiter geht. Von mir gibt es hier solide 5 Punkte und eine Leseempfehlung. Ich bin wirklich gespannt auf den nächsten Teil: „Die Götterjäger –Totengott“! Kurze Anmerkung: Manchmal merkt man dem Buch an, dass es von einer Indie-Autorin stammt. Hin und wieder liegt sie mit einem Adjektiv haarscharf daneben, was ein Verlag mit einem professionellen Lektorat mit Sicherheit ausgebügelt hätte. Manchmal findet sich auch ein kleiner Fehler. Ich bin aber trotzdem wirklich begeistert von der Geschichte und finde sie ist ein tolles Beispiel dafür, dass der Indie-Markt echte Perlen für mich als Leser bereit hält. Die paar Tippfehler und Adjektive werden mit Sicherheit irgendwann einmal verbessert. Die Fähigkeit, eine spannende und in sich schlüssige Geschichte zu entwickeln, sie mit interessanten Charakteren zu beleben und flüssig zu erzählen dagegen, ist etwas, was man kaum lernen kann. Ich weiß nicht, ob ich Jeanne Winter und ihre „Götterjäger“ ohne das Selfpublishing kennengelernt hätte. Mich erinnert ihre fantasievoll bevölkerte Welt an die Universen, die mir Patricia Briggs oder Laurell K. Hamilton geschenkt haben. Dieses Buch ist für mich ein tolles und überzeugendes Beispiel, gerade auch Indie-Autoren immer wieder eine Chance zu geben. Man weiß nie, ob nicht die nächste Kostbarkeit auf einen wartet … Ich warte auf jeden Fall voller Vorfreude auf mehr von Jeanne Winter!

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  • Die Götterjäger: Aus dem Exil

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    viviilovee

    viviilovee

    03. September 2014 um 14:42

    Klappentext "Hinter der Welt, die die Menschen kennen, existiert eine verborgene.Eine Welt voller grausamer Kreaturen und Bestien, welche von den alten Göttern geschaffen wurden, lange Zeit vor der Geschichtsschreibung.Für die Götterjägerin Amy Laurent Ashford, die sich ihrer Bestimmung verweigert, offenbart sich diese Schattenseite erneut, als sie in eine Intrige dunkler Mächte hineingezogen wird. Schnell muss sie lernen, dass ihre eigene Vergangenheit der Schlüssel zum nackten Überleben ist." Meine Meinung Dieser Debutroman hat mir richtig gut gefallen! Am Anfang war ich aufgrund des Titels noch ein wenig skeptisch, da ich eher ein Fan von "realen Wesen" bin, doch man kommt überraschend gut mit den Werwölfen, Vampiren und Dämonen klar, weil sie einfach nicht unbedingt den Hauptteil des Buches ausmachen. Der Schreibstil von Jeanne Winter super, ich konnte lesen ohne müde zu werden und musste nie Wörter nachschlagen. Natürlich war ich am Anfang noch verwirrt, was es mit den Menschen im Bus auf sich hat, und wie die Vorgeschichte von der Protagonistin Amy ist, doch mit der Zeit liest man das alles raus und man kann sich quasi in die Welt der Götterjäger "hineinleben". Amy selbst hat mir mit ihrer Art sehr gut gefallen, da sie eine starke Frau ist, die weiß was sie will und was von ihr erwartet wird. Sie ist Pilotin bei der Airforce, bei dem sie sich wohl gegen viele Männer durchsetzen musste. Am Anfang ist sie natürlich restlos mit ihrer neuen Situation überfordert, doch im Laufe der Geschichte findet sie sich immer besser in der Jägerwelt zurecht, die sie vor Jahren für ihre Familie aufgegeben hat. Es hat mir gefallen, dass auch Amy nicht von allen Monstern wusste, die es gab. So war ich nicht die einzige, die bei diesen Stellen kurzzeitig verwirrt war ;) Auch Nathan, der andere Protagonist war super. Gemeinsam mit Amy hat er die Busfahrt überlebt und muss sich nun mit ihr zusammen in der Welt der Götterjäger zurecht finden. Auch er hat schon lange nicht mehr gejagt, denn in seiner Vergangenheit ist etwas schlimmes passiert. Etwas, was mit den Monstern zu tun hat. Anfangs ist man verwirrt, über die vielen Namen, mit denen er bezeichnet und angesprochen wird, doch das geht nach den ersten Kapiteln wieder. Man merkt sofort, dass er Gefühle für die verheiratete Amy entwickelt. Sehr cool fand ich auch Cyrill, ein "Monster", das mit den Jägern befreundet ist. Man muss sein Gehirn anschmeißen, wenn sie spricht, denn die "Monster" ihrer Art lügen bei jedem Satz. Manchmal war ich komplett verwirrt, aber als ich den Satz dann umgewandelt habe, war wieder alles ganz logisch. Ich hätte beim Schreiben bestimmt vieles verdreht, aber die Autorin hat hier gute Arbeit geleistet und ist immer dem "Schema" treu geblieben! Insgesamt war das Buch super, nur hat mir persönlich die Spannung an einigen Stellen gefehlt. Dennoch gab es genug Gelegenheiten mitzufiebern und Dinge zu erfahren, die man so gar nicht erwartet hatte! Sowas muss man als Autor erst einmal schaffen, oftmals sind solche Überraschungen schon am Anfang ziemlich offensichtlich. Ich hätte mir gewünscht, dass es für Nathan nicht so viele unterschiedliche Namen und Spitznamen gegeben hätte, das hätte das Lesen an einigen Stellen erleichtert. Das Ende fand ich okay. Es endet leider mit einem Cliffhanger, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es denn nun weiter geht. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, der voraussichtlich im Winter 2014 herauskommen soll. Sehr gut fand ich übrigens auch das Verzeichnis hinten im Buch, in dem noch einmal die ganzen vorgekommenen Namen und Gattungen erklärt wurden!

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  • Gelungenes Debüt mit einem nerven zehrenden Ende!

    Die Götterjäger: Aus dem Exil
    Kati87

    Kati87

    26. August 2014 um 09:32

    Inhalt: Während eines Einsatzes bleibt Amy in der Wüste mit dem Auto liegen und als ob das nicht schlimm genug wäre, entpuppt sich der Bus der daraufhin anhält als Zeitbombe. Denn die Menschen im Bus sind infiziert und verwandeln sich fast zeitgleich in Zombies. Als klar wird, dass Amy nicht zufällig dort liegen blieb, muss sie sich entscheiden ob sie weiterhin das verleugnet was sie ist. Zusammen mit anderen Götterjägern ist Amy auf der Suche nach den Drahtziehern dieses Anschlags. Denn sie ist nicht die erste Jägerin die sterben sollte, andere vor ihr hatten jedoch nicht so viel Glück. Meinung: Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir gut, daher hatte ich keine Schwierigkeiten beim lesen und kam gut voran. Geschrieben ist es abwechselnd aus Sicht verschiedener Charaktere, vorwiegend jedoch aus der von Amy und Nathan. Meinung: Mit ihrem Reihenauftakt zu "Die Götterjäger" ist J. Winter ein wirklich tolles Debüt gelungen, welches mich überzeugen konnte. Der Start der Reihe setzt auf alt Bewehrtes, so begegnet man neben Zombies auch Vampiren oder anderen bekannten Wesen. Jedoch auch viel Neuem, oder sagen wir für mich war es neu. Amy hat mir gefallen, was vielleicht größtenteils durch ihre derbe Ausdrucksweise kam. Obwohl sie Jägerin war und somit eigentlich schon vertraut ist mit einigen Kreaturen, wirkte sie manchmal unsicher auf mich und gar nicht so abgebrüht wie sie nach außen hin zu sein scheint. Das fand ich gut! Andernfalls hätte ich ihr die Rolle der liebenden Mutter auch nicht abgenommen. Der Charakter um Nathan wird bei mir anfangs sehr viele Fragen auf. Durch das Verschleiern seiner Identität und den Aussagen das er sehr viel Mist gebaut hat, lässt viel Platz für Spekulationen. Diese gingen bei mir in die unterschiedlichsten Richtungen, daher fand ich den Charakter sehr interessant. Auch wenn mir manchmal etwas mehr Gefühl gefehlt hat. Die Nebencharaktere waren okay, aber auch nicht sonderlich tief ausgebaut. Am besten hat mir hier Ciryll gefallen, weil man bei ihr immer sofort alles Gesprochenen umdrehen wusste, da sie mit jedem Satz lügt. Aber auch so hat mir dieser quirlige Charakter gut gefallen und das Buch wirklich bereichert. Stevie mochte ich sofort, sie ist eine taffe Frau Jeff und George waren okay und brachten ihren Teil zur Geschichte bei, aber eher etwas blass. Spannung kam auch immer wieder durch die kurzen Abschnitte, in denen aus Sicht der Antagonisten geschrieben wurde. Die Autorin lässt dem Leser sehr viel Spielraum, um sich vieles selbst zusammen zu reimen, was nicht immer gut ist. Denn ist man zu sparsam mit Informationen kann es schnell langweilig werden und sich in die Länge ziehen, dies ist hier jedoch nicht der Fall. Jedoch bleibt auch am Ende noch einiges über was im nächsten Band zu klären ist. Der Fantasy-Horror Mix war gut, doch leider konnte ich mich nicht so oft gruseln wie ich es gern getan hätte und das setze ich bei dem Wort "Horror" in großem Maß voraus, aber es gab genügend Szenen wo es mir doch mal eiskalt den Rücken runter lief. Die Ideen und die Geschichte konnten mich überzeugen und ich freu mich auf die Fortsetzung, denn das Ende war wohl eines der schlimmsten das ich je lesen habe (ich hätte das Buch ehrlich kurz vor Ende lieber beiseite gelegt und auf die Fortsetzung gewartet). Fazit: Tolles Debüt, mit interessanten Ideen, tollen Hauptcharakteren und einem guten Maß an Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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