Jeannette Walls Die andere Seite des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Die andere Seite des Himmels“ von Jeannette Walls

Die Kindheit ist ein Ort, an den wir immer wieder zurückkehren. Kalifornien 1970: Bean und ihre ältere Schwester Liz sind von ihrer chaotischen Mutter einiges gewohnt. Sobald Probleme am Horizont auftauchen, ergreift sie die Flucht. Dass sie die Mädchen wochenlang allein zurücklässt, ist jedoch neu. Mutig schlagen sich die beiden bis nach Virginia durch, wo sie ihr verschrobener, aber liebenswerter Onkel Tinsley unbeholfen aufnimmt. Doch es dauert nicht lang, da müssen Bean und Liz ihr Schicksal erneut selbst in die Hand nehmen.

Eine tolle, emotionale Geschichte die mich von Anfang bis Ende gepackt und berührt hat!

— MissRichardParker

Wieder eine tolle Geschichte von Jeannette Walls ... ich freue mich auf die Nächste!

— Speckelfe

Gefühlvolle Geschichte über eine schwierige Kindheit, Familienproblemen und das Kleinstadtleben

— bearelic

Das Cover besticht nicht umsonst. Die andere Seite des Himmels verführt den Leser, genau dorthin zu folgen...

— Lucy24

Wer sich hier vom Cover zum Buch verleiten lässt, wird nicht enttäuscht. Wunderbar emotional und eine Botschaft an die Gesellschaft! Toll.

— Floh

Herzergreifend, erschütternd mit einer tollen Protagonistin!!!

— Federzauber

Ich hab den Roman verschlungen. Tolle Geschichte! Hat mir sehr gut gefallen!

— Pagina86

Es hat mir einfach wahnsinnig gut gefallen, unspektakulär aber im positiven Sinne :-)

— BlueOcean8519

schöne Geschichte um den Zusammenhalt zweier Schwestern die mutig durchs Leben gehen.

— Ay73

Ich liebe die Bücher von Jeannette Walls, sie berühren mich.

— Tamaru

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  • Die Geschichte zweier Schwestern

    Die andere Seite des Himmels

    MissRichardParker

    07. November 2017 um 16:10

    Die Schwestern Liz und Bean sind schon sehr früh auf sich allein gestellt. Denn immer wieder verschwindet Ihre Mutter für ein paar Tage weil Sie Zeit für sich braucht und vor jedem Problem davon läuft. Als die beiden aber wochenlang auf ihre Mutter warten und sich die Polizei einschaltet, beschliessen Sie, von Kalifornien nach Virginia zu reisen, zur Familie ihrer Mutter. Etwas unbeholfen nimmt ihr Onkel die beiden Mädchen auf und schnell fassen Sie Fuss. Doch die beiden Mädchen laufen einer Gefahr entgegen, die sie zu spät erkennen...Eine richtig schöne, tolle und packende Geschichte von zwei Schwestern, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Die emotionale und sehr bildhafte Schreibweise der Autorin hat mich von anfang an sehr gepackt. Die Geschichte zeigt faszinierend auf, was es mit Kindern machen kann, die sehr früh auf sich allein gestellt sind. Sehr beeindruckend und absolut lesenswert!

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    • 5
  • Eine tolle Geschichte ...

    Die andere Seite des Himmels

    Speckelfe

    29. April 2017 um 16:01

    über die Schwestern Bean und Liz, die ihr Leben mehr oder weniger alleine meistern müssen, da ihre Mutter irgendwelche hochtrabenden Träume hat und auch mal mehrere Tage nicht mehr zu Hause auftaucht. Als sie jedoch nach Wochen noch nicht wieder da ist, schlagen sich die Mädchen auf eigene Faust quer durch Amerika um bei ihrem Onkel zu leben.Wieder eine toll geschriebene Geschichte der Autorin, diesmal das erste Mal keine Geschichte ihrer eigenen Familie, aber nicht minder lesenswert und fesselnd. Ein wenig erinnert dieser Roman an "Schloss aus Glas", was aber kein Nachteil ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf's nächste Werk der Autorin.

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  • Zwei Schwestern gegen den Rest der Welt

    Die andere Seite des Himmels

    hello_marlie

    06. April 2017 um 20:27

    Die beiden Schwestern Bean, 12 Jahre und ihre ältere Schwester Liz haben sicher keine leichte Kindheit. Mit einer labilen Mutter, deren Rastlosigkeit und Unbeständigkeit die kleine Familie immer wieder durch die ganze USA ziehen lassen, und der Tatsache, dass man nebenbei sowas wie „erwachsen“ werden soll, ist das auch leicht nachvollziehbar. In Kalifornien schließlich, verschwindet die Mutter nach einem Nervenzusammenbruch für längere Zeit von der Bildfläche, einfach so.  Die Schwestern sind auf sich alleine gestellt, aber das ist weniger schlimm, denn sie haben ja sich und irgendwie kommt doch immer wieder die Leichtigkeit der eigentlich verloren gegangen Kindheit durch und lässt am Ende alles immer gut ausgehen.Eigentlich ein harter Tobak, über solch verworrene und schwere Kindheiten und Kind-Eltern-Beziehungen zu lesen, aber hier schafft es die Autorin, in ihre Erzählung trotzdem eine solche Leichtigkeit reinzubringen, dass das Lesen doch eine Freude bleibt.Dabei ist die Geschichte in keinem Fall ungläubig oder realitätsfern. Das merkt man an Stellen, in denen zum Beispiel eine örtliche Fürsorge beinahe eingreift und den Fall untersuchen möchte. Oder als die Mädchen vor eben jener Fürsorge nach Virginia flüchten, und auf ihrem waghalsigen Road-Trip von einem seltsam und lüstern wirkenden Mann in die Enge getrieben werden.Der Roman greift im Allgemeinen sehr viele ernste und große Themen auf wie zum Beispiel das Rassendenken im Süden Amerikas in den 70er Jahren, oder die  Emanzipation der Frau. Dennoch erdrücken einen diese Themen nicht, sondern machen das alles nur spannender, greifbarer. Durch Witz und Frohsinn wird dem Roman dann auch noch jene Leichtigkeit beigefügt, die so gar nicht zu diesen Themen passt, aber dem Roman das gewisse Etwas geben.Ein wirklich schöner, lebensbejahender und bemerkenswerter Roman der Autorin. Ich freue mich auf mehr von ihr!

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  • Zwei Schwestern sorgen für Wirbel

    Die andere Seite des Himmels

    YukBook

    23. January 2016 um 12:19

    Ein Roman, der von zwei Teenagern handelt und auch Erwachsenenherzen tief berührt. Worum geht's? Die zwölfjährige Bean steht zunächst im Schatten ihrer großen klugen Schwester Liz, die sie bewundert. Beide leiden unter der Rastlosigkeit ihrer Mutter, die auf den großen Durchbruch als Sängerin wartet. Dennoch halten sie zusammen, essen ständig Hühnerpastetchen und nennen sich stolz „Stamm der drei“. Eines Tages verschwindet die Mutter für längere Zeit, und die Schwestern sind gezwungen, ihren Onkel Tinsley aufzusuchen. So machen sie sich auf den Weg in ihren Heimatort Byler in Virginia. Obwohl sie in der konservativen Kleinstadt immer wieder anecken, verläuft ihr Leben zum ersten Mal in geregelten Bahnen – bis sie heimlich anfangen, für den herrschsüchtigen Maddox zu arbeiten. Der Leiter der Weberei entpuppt sich als mächtigster Mann der Gemeinde und bringt Liz in große Schwierigkeiten. Der Onkel resigniert und geht jedem Konflikt aus dem Weg. So hängt das Schicksal der Schwestern allein von Bean ab. Es ist faszinierend und bewegend zugleich, welche Wandlung das anfangs noch unbedarfte Mädchen in dieser Geschichte durchmacht und wie sie mit unbeirrbarem Gerechtigkeitssinn für ihre Schwester einsteht. Auch der Rassismus und die Vorurteile, die bei den Kleinbürgern tief verankert sind, werden thematisiert. Besonders gut gefallen hat mir die Prise Poesie, die die Autorin mit dem Auftritt zweier Emus in die Geschichte bringt und für ein fantasievolles Ende sorgt.

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  • Kleines Mädchen ganz groß

    Die andere Seite des Himmels

    Lucy24

    09. August 2015 um 21:23

    "Die andere Seite des Himmels" von Jeanette Walls umfasst 363 Seiten in der Taschenbuchausgabe von 2013 und erzählt die Geschichte von 2 Mädchen, die durch das Abhauen der Mutter schneller erwachsen werden. Die Protagonistinnen sind Bean und Liz, 2 Schwestern unterschiedlicher Väter, die 2 einhalb Jahre auseinander sind und sich charakterlich ganz unterschiedlich entwickeln. Der Leser verfolgt die 12 und 15 jährigenTeenager, wie sie zusammen mit ihrer Mutter und deren imaginären Freund aus einer amerikanischen Stadt abhauen und nach dem Zusammenbruch der Mutter bei Ihrem Onkel Tinsley Holladay unterkommen. In der Kleinstadt, in die die Mutter nie zurückkehren wollte. Deshalb verläßt die Sängerin und Songschreiberin ihre Kinder in guter Obhut, um in New York eine Karriere aufzubauen. Die Familiengeschichte der Holladays liest sich sehr erfolgreich. Der Name ist in der Gegend sehr bekannt durch den örtlichen Arbeitgeber - der gleichnamigen Weberei. Die Mädchen kommen beim Onkel unter, der sich liebevoll kümmert. Er ist Rentner, nachdem er aus der Weberei verdrängt wurde zu Gunsten des Tyrannen Maddox, der die Arbeiter gegeneinander ausspielt und Höchstleistung verlangt. Während ihres Aufenthalts in Byler lernen die Mädchen Bekannte und Verwandte kennen, die ihnen aus ihrer eigenen Vergangenheit erzählen. So erfährt Bean über den heldenhaften Tod ihres Vaters, während Liz ihre Liebe zur Musik entdeckt und eher nach der exzentrischen Mutter gerät. Um für ihren Schulaufenthalt selber finanziell aufzukommen, finden die 2 Mädchen ausgerechnet bei Maddox Arbeit und verschweigen es dem Onkel. Als dieser sich sexuell an die ältere Liz heranmacht, wird die kleine Bean ganz schnell erwachsen und strebt danach, durch eine Anzeige die Wahrheit ans Licht zu bringen. Bisher hat Liz ihre kleine Schwester beschützt, nun dreht sich der Spieß und Bean macht eine große Entwicklung mit. Die Mutter glänzt mit Abwesenheit, während der Onkel allzeit für die Mädchen einsteht. Maddox wird vor Gericht freigesprochen, erhält aber dennoch seine gerechte Strafe.  Das Buch von Jeanette Walls besticht durch den intimen Einblick in ein unvoreingenommenes Teanagerleben. Die Geschichte wird in Ich-Form aus der Sicht der kleinen Bean erzählt und hat viel Wortwitz und Charme. Man fühlt mit der Protagonistin. Jätet Unkraut mit ihr und geht mit ihr gemeinsam zum ersten Schultag in neonfarbenen Klamotten. Man fühlt ihren Schmerz, als es der Schwester Liz schlecht geht und wird Zeuge von den Erkenntnissen über die Familienwahrheiten, die sich nach und nach einstellen. Als Leser wird man auch Zeuge von schwierigen Themen wie Rassentrennung und der langsamen Annäherung der Kulturen. Alles sehr anschaulich dargestellt und mitfühlend beschrieben.  Dieses Buch schneidet insgesamt sehr schwere Themen an, die von der Autorin fast spielend umschrieben werden und von einer anderen Seite beleuchten - der eines kleines Kindes, das die Welt entdeckt. Und dabei entdeckt, daß diese auch böse sein kann. Doch wenn man an das Gute glaubt und dem Guten folgt und vor allem sich selber treu bleibt, wird es am Ende auch gut. Ich möchte dieses Buch uneingeschränkt empfehlen als Sommer- Winter- Reise- oder einfach-so zwischendurch Lesebuch. Es ist leicht verständlich, nachvollziehbar und eine wunderbare Erzählung, an die man sich gerne erinnert.

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  • Ein unvergesslichers Buch voller Geschwisterliebe

    Die andere Seite des Himmels

    Franzis2110

    02. August 2015 um 17:51

    Die beiden Schwestern Bean, 12 Jahre, und ihre ältere Schwester Liz, sind oft auf sich alleine gestellt. Doch das stört sie nicht, denn sie können gut auf sich aufpassen. Ihre Mutter hat in ihrem Leben nur Platz für ihre Träume, nur wenig für ihre Töchter. Deshalb wundern sich Bean und Liz nicht, als sie nach einem Streit die Flucht ergreift. Dass sie allerdings wochenlang verschwindet, ist neu. Die beiden schlagen sich quer durch Amerika von Kalifornien bis nach Virginia um bei ihrem Onkel unter zu kommen. Endlich lernen die beiden ihre Familie kennen. Doch gerade als sie sich wie zu Hause fühlen, taucht ihre Mutter wieder auf… Meinung Schreibstil Ich kann zwar nicht genau beschreiben warum, aber der Schreibstil von Jeanette Walls hat mich einfach vom ersten Satz an komplett gefangen, quasi magisch angezogen. Ich kann wirklich nur ganz schwer erklären warum. Die Geschichte wird uns von Bean erzählt, zum Teil so sachlich, nüchtern und realistisch. Walls hat es geschafft, diese Sachlichkeit und Nüchternheit dennoch authentisch für eine recht selbstbewusste, aber trotzdem kindliche 12jährige zu schreiben. Ich glaube, dass ist, was mich so fasziniert. Charaktere und Geschichte „Sie hatte mich gerettet. So eine Schwester war Liz. Und deshalb machte ich mir an dem Abend, als das ganze Chaos anfing, auch keine Sorgen, dass Mom seit vier Tagen weg war.“ (S. 10) Bean und Liz sind zwei so wundervolle, authentische und liebenswerte Charaktere. Die Geschwisterliebe und der Zusammenhalt strahlt aus jedem Satz heraus. Gemeinsam trotzen sie der Umwelt, schlagen sich durch, auch wenn ihre Mutter sie wieder im Stich lässt. Zusammen fahren sie mit dem Bus nach Bayler, als ihre Mutter mehr als zwei Wochen verschwindet und langsam das Jugendamt aufmerksam wird. Liz weiß noch, das dort ihr Onkel Tinsley wohnt. Dieser wirkt anfangs etwas verschroben und weiß nicht recht, wie er damit umgehen soll, dass die beiden vor seiner Tür stehen. Schnell merkt man aber, wie liebenswürdig er eigentlich ist und wie schwer er es in seinem Leben bisher so hatte. Da verzeiht man ihm auch seine Verschrobenheiten. Allgemein sind sämtliche Charaktere, egal ob die liebenswerten oder die bösen, sehr realitätsnah gezeichnet. Obwohl ihre Mutter die Mädchen oft im Stich lässt, so kann man sie dennoch nicht hassen, denn schnell merken wir, was sie selber alles mitgemacht hat und das sie psychisch viele Probleme mit sich trägt. Wir erleben nicht nur, wie sich die beiden durchschlagen und wie sie eine nicht gerade einfache Kindheit meistern. Sondern werden ebenfalls mit schweren Themen wie dem löchrigen Rechtssystem der damaligen Zeit, der Rassentrennung und dem Vietnam-Krieg konfrontiert. Denn die Geschichte spielt in den 70er Jahren. Das machte die Geschichte aber keinesfalls langweilig oder überfrachtet sondern hat sie zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wells schafft es die Kindheitsgeschichte zweier unzertrennlicher, herzensguter Schwester geschickt mit den damaligen Verhältnissen in einer typischen Kleinstadt der Südstaaten zu verweben und einen fesselnde Geschichte zu erschaffen. Fazit Jeanette Walls konnte mich in allen Punkten überzeugen. Mit ihrem nüchternen, sachlichen Schreibstil der dennoch das kindliche der 12jährigen Bean, die die Geschichte erzählt, widerspiegelt, hat sie mich gefangen. Sie schafft es die Problematiken einer Kleinstadt der Südstaaten in den 70er Jahre mit löchrigem Rechtssystem, Rassentrennung und den Meinungen zum Vietnam-Krieg mit einer berührenden Kindheitsgeschichte zweier liebenswerter und herzensguter Mädchen zu verweben.

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  • mit wahren Elementen und viel Atmosphäre und Gefühl. Ein erstklassiger Roman.

    Die andere Seite des Himmels

    Floh

    Wenn es einer Autorin gelingt, den Grat zwischen Vergangenheit und finsterer Erlebnisse und die nagende Situation der Gegenwart in einem Roman zu vereinen, dann ist es die gefühlvolle und ambitionierte Autorin Jeanette Walls. Wer ihre Romane kennt, der weiß was ihn auch in ihrem besonderen Roman „Die andere Seite des Himmels“ erwarten wird. Die Autorin hat sich einen Namen geschaffen und bleibt ihrem Stil und ihrer Passion treu. Erschienen im Diana Verlag (http://www.randomhouse.de/diana/) Inhalt: „Die Kindheit ist ein Ort, an den wir immer wieder zurückkehren - Die zwölfjährige Bean und ihre Schwester Liz können gut auf sich allein aufpassen – und das müssen sie auch. Denn im Leben ihrer Mutter ist nur Platz für Träume, nicht für ihre Töchter. Bean und Liz wundern sich nicht, als sie nach einem Streit wieder einmal die Flucht ergreift. Dass sie jedoch wochenlang verschwindet, ist neu. Mutig schlagen sich die beiden Mädchen quer durch Amerika von Kalifornien bis nach Virginia durch, wo sie ihr liebenswerter Onkel unbeholfen aufnimmt. Endlich lernen Bean und Liz ihre Familie kennen. Doch gerade als sie sich zuhause fühlen, taucht ihre Mutter wieder auf …“ Schreibstil: Der Autorin ist ein Roman der düsteren, aber auch sehr emotionalen Töne gelungen, der nicht nur aufgrund der authentischen Geschichte und der bewegenden Begebenheiten intensiv erscheint. Besonders der geschickte Aufbau des Romans, bei dem zwischen Vergangenheit und dem gegenwärtigem Zeitpunkt ein schmaler Grat bewältigt wird. Durch Gedanken, Erzählungen, Protokolle und Sinnbilder wird diese Geschichte aus Bean Holladays Sicht erzählt. Dieser Schachzug der Autorin Jeanette Walls erzeugt absolute Nähe und Verbundenheit zur Tragik und Dramaturgie des Heranwachsens der beiden Schwestern und den familiären Problemen mit der exzentrisch erscheinenden Mutter, die von heute auf morgen aus dem Leben der beiden Teenager Bean und Liz verschwindet. Die Beschreibungen des harten Lebens, des Verlustes, das Leben bei dem Onkel, das Erwachsenwerden, mit all seinen Entbehrungen und Traditionen sind von der Autorin voller Verbundenheit und Herzblut niedergeschrieben und werden so enorm nachempfindbar für den Leser. All diese Facetten der Schriftstellerei versetzten mich während des Lesens wahrlich in die Zeit der 70iger Jahre zurück, da die Autorin die Aufbruchstimmung der Hippiezeit und des impulsiven Kaliforniens und den alleinigen Weg der beiden Schwestern nach Virginia in passende Worte einzufangen weiß. Meinung / Eindrücke: Das Buch ist definitiv kein reißerischer oder lebhafter Roman, es ist ein Werk der ruhigeren Töne, der großen Emotionen und der beschatteten Ereignisse. Die Ängste und Hoffnungen von Bean und Liz wirken still und somit umso eindrücklicher, schwermütiger. Dieses Buch gut, richtig gut. Es konnte mich sofort von der ersten Seite packen, fesseln, den Kopf schütteln lassen, hoffen, entsetzen, bewundern, wütend werden lassen, traurig machen und mit Funkeln und Hoffnung versehen. Man merkt sofort, dass die Autorin weiß wovon sie erzählt, da sie sehr ähnliches als Kind erlebt hat, und daher ehrliche und reale Gefühle in ihren Worten wiederspiegeln lässt. Meiner Meinung nach stellt dieser Roman ein berührendes und zugleich erschreckendes Portrait einer verurteilten Seele dar, das mich dank der hohen Erzählkunst in ganzer Linie überzeugen konnte. Klare Leseempfehlung für all diejenigen, die sich auf einen leisen und dennoch eindringlichen Gesellschaftsroman samt hoher Erzählkunst einlassen wollen. Nebst dem auktorialen Erzählstil besticht vor allem die gut gewählte Ich-Perspektive, die dem Leser Beans Innenleben sehr poetisch näher und die unter Eis gefangenen Emotionen und Gedanken langsam an die Oberfläche bringt. Ein Buch, welches für Beklemmungen aber auch großartige Vielfalt und atmosphärischer Schauplätze und Kulissen sorgt. Ein wunderbares Lesehighlight von Stärke, Mut und Zusammenhalt. Kritikpunkt: Da die Thematik doch sehr erdrückend und ernst ist, gerade als Liz Opfer eines Vergewaltigungsversuchs wird, hätte ich mir hier doch etwas mehr Tiefe und Intensität gewünscht. An manchen Stellen wirken die Themen, die dieses Buch ausmachen sehr blass. So werden Themen wie Armut, soziale Unterschiede, Geisteskrankheit und Rassentrennung speziell in den Südstaaten um 1970 angesprochen, jedoch unzulänglich ausgeführt. Hier möchte man gerne mehr Hintergrund erfahren, was jedoch sicherlich den Rahmen und den eigentlichen Kern der Geschichte verfehlen würde… Die Charaktere: Beide Protagonistinnen mochte ich sehr gern und habe schnell Bezug zu Bean und Liz bekommen. Aber auch in die Situation der egoistisch erscheinenden Mutter konnte ich mich gut versetzen. Ob ich ihre Aktionen und Beweggründe verstehe steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Bean und die ältere Schwester Liz polarisieren, und ich habe sie beide sehr für Ihre Stärken bewundert. Sehr gut gelungen ist es der Autorin Jeanette Walls, aufzuzeigen, wie unterschiedlich sich Bean und Liz im Laufe der Geschichte entwickeln, wie die Rollen sich umdrehen, sie beide füreinander sorgen und sich brauchen. Bean tritt vorwiegend als Ich-Erzählerin auf, das wirkt sehr nah und eindringlich, jedoch keinesfalls aufdringlich. Stark, selbstbewusst, realistisch und mit großem Sinn für Gerechtigkeit, so werden wir Bean erleben. Bewundernswert finde ich sowieso, wie beide ihr Leben meistern, durch dick und dünn gehen, sich behaupten und sich nicht klein kriegen lassen und einiges wagen, was die Erwachsenen in ihrem Umfeld sich nicht trauen. Eine Botschaft, die sich jeder Leser zu Herzen nehmen kann. Für ihr Alter zeigen Bean und auch Liz eine sehr ehrliche und wahre Reife, die sie durch die ganzen tragischen Erfahrungen und Schicksale geformt haben. Die Protagonistinnen sind kluge und selbstbewusste Frauen geworden, die für die damaligen Verhältnisse sehr eigenständig und couragiert waren. Somit hat die Autorin eine sowohl starke als auch vielschichtige Hauptfigur als Erzählerin gewählt, deren Leben zu einem Roman wird. Auch die anderen Charaktere, denen Bean auf ihrer Reise zusammen mit Liz begegnet, sind lebhaft skizziert. Die Autorin: „Jeannette Walls wurde in Phoenix, Arizona, geboren. Sie studierte am Barnard College und arbeitete über zwanzig Jahre als Journalistin in New York. 2006 erschien ihr Debüt Schloss aus Glas, das zum internationalen Bestseller avancierte und in dreiundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Walls lebt in Virginia.“ Das Cover: Eine düstere Leichtigkeit versprüht dieses Bild trotz der gedeckten Farben. Einladend und gut gewählt. TOP. Fazit: Ein sehr emotionales, leises und bestimmtes Buch. Die Autorin hat Wiedererkennungswert und setzt sich auch mit „Die andere Seite des Himmels“ ein Mal. Eine 4 Sterne Leseempfehlung, gern hätte ich noch viele Seiten mehr genossen!

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    • 8
  • Herzergreifend, erschütternd, mit einer tollen Protagonistin!

    Die andere Seite des Himmels

    Federzauber

    18. July 2015 um 23:40

    Nachdem ich die Autobiographie der Autorin " Schloss aus Glas " gelesen hatte, musste ich unbedingt auch dieses Buch von ihr lesen. Diesmal ist es eine erfundene Geschichte, wobei die Autorin, aber in einem ähnlichen Thema bleibt. Hier geht es um die beiden Schwestern Bean und Liz, die sehr schnell lernen müssen verantwortungsbewusst und selbständig aufzuwachsen. Die Mutter ist sehr unzuverlässig und labil und lässt beide Mädchen gerne öfter und über Tage alleine zu Hause. Doch diesmal kommt sie nach Wochen immer noch nicht zurück, die Nachbarn werden neugierig, die Polizei schaut vorbei. Da entscheiden sich die Mädchen, zum Onkel zu fahren in der Hoffnung, dass er sie aufnimmt. Auch das Buch war richtig, richtig gut! Es konnte mich sofort von der ersten Seite packen, fesseln, den Kopf schütteln lassen, hoffen, entsetzen, bewundern, wütend werden, traurig machen. Man merkt sofort, dass die Autorin weiß wovon sie erzählt, da sie sehr ähnliches als Kind erlebt hat, teilweise noch schlimmer. Beide Protagonistinnen mochte ich sehr und ich habe sie Beide sehr für Ihre Stärken bewundert. Sehr gut gelungen fand ich auch wie unterschiedlich sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln, wie die Rollen sich umdrehen, sie Beide füreinander sorgen und sich brauchen. Bean ist die Ich-Erzählerin. Stark, selbstbewusst, realistisch und mit großem Sinn für Gerechtigkeit. Werte, die ich sehr schätze und ich nur an Bean bewundern kann. Bewundernswert finde ich sowieso, wie beide ihr Leben meistern, durch dick und dünn gehen, sich behaupten und sich nicht klein kriegen lassen und einiges wagen, was die Erwachsenen in ihrem Umfeld sich nicht trauen. Für ihr Alter zeigen sie durch die Umstände und die vielen besonderen Erfahrungen, die sie in ihren jungen Jahren erlebt haben, eine sehr ehrliche und wahre Reife. Ein Buch, dass ich nur empfehlen kann, es war super!!!

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  • Die andere Seite des Himmels von Jeannette Walls

    Die andere Seite des Himmels

    Helli

    30. March 2015 um 17:03

    Die andere Seite des Himmels von Jeannette Walls Buch:   Kalifornien 1970. Bean Holladay und ihre älteste Schwester Liz sind Teenager, als ihre geniale Mutter mal wieder von der Bildfläche verschwindet. Für die Mädchen zunächst nicht weiter beunruhigend. Sobald Probleme am Horizont auftauchen, ergreift ihre Mutter die Flucht. Doch dieses Mal scheint die Sache ernst zu sein…Nachdem die Fürsorge bei den Mädchen auftaucht, wissen sie, dass sie sich schnellstens aus dem Staub machen müssen. Mutterseelenallein legen sie den langen Weg nach Byler, Virginia, zurück, dem Heimatort ihrer Mutter. Dort betreten sie eine Welt, die anders ist als alles, was sie bisher erlebt haben. Sie lernen ihren verschrobenen, aber liebenswerten Onkel Tinsley kennen, erfahren erstmals, dass ihre Mutter aus einer wohlhabenden Familie stammt, und erkunden staunend das familieneigene Anwesen. Bean und Liz gefällt es in ihrer neuen Umgebung, sie merken jedoch bald, dass sie in dem konservativen Ort zuweilen anecken. Und weil sie sich nichts gefallen lassen, haben sie plötzlich den mächtigsten Mann der Gemeinde gegen sich... Autor:   Jeannette Walls wurde in Phoenix, Arizona, geboren. Sie studierte am Barnard College und arbeitete über zwanzig Jahre als Journalistin in New York. 2006 erschien ihr internationaler Bestseller Schloss aus Glas, der in 23 Sprachen übersetzt wurde. Eine Kinoverfilmung ist in Arbeit. Ein ungezähmtes Leben, die 2009 veröffentlichte Romanbiographie über ihre Großmutter, belegt seit Jahren die deutschen Bestsellerlisten. Walls lebt mit ihrem Mann in Virginia. Meinung:   Jannette Walls stellt uns ihr neues Buch vor, die andere Seite des Himmels, in dem sie eine Familiengeschichte zu ihrem besten darlegt.  Die Story ist aus der Ich-Perspektive Beans geschrieben, wodurch man alles wunderbar nachvollziehen kann, wie es in dem Mädchen aussieht und in ihr vorgeht. Auch die anderen Charaktere hat die Autorin gut beschrieben, wie die von Liz, Beans große Schwester. Der Schreibstil der Autorin lässt den Leser in die Geschichte eintauchen. Beide Mädchen, nachdem ihre Mutter ständig den Hang hat spurlos zu verschwinden, versuchen alleine zurechtzukommen. Nur leider müssen sie ihre Sachen packen bevor die Fürsorge sie abholt, und so schlagen sie sich zu ihrem Mütterlicherseits Onkel. Was ihnen dort wiederfährt, erfahrt ihr im Laufe des Buches.  Fazit:   Eine wundervolle Geschichte, die das Leben zweier Mädchen beschreibt. 

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  • Die andere Seite des Himmels

    Die andere Seite des Himmels

    Ay73

    11. March 2015 um 08:59

    Mein zweites Buch dieser Autorin und ich wurde nicht enttäuscht. Die zwei Schwestern Liz (14) und Bean (12) leben mit ihrer etwas exzentrischen Mutter in Kalifornien. Die Mutter versucht seit Jahren ihre Sängerin-Karriere voranzutreiben was ihr nicht immer gut gelingt. Sie fährt oft dann weg um sich künstlerisch auszutoben und lässt dabei ihre Töchter alleine. Die Mädchen die sich auch sehr gut verstehen, bekommen es mit der Angst zu tun, als sie die Fürsorge vor der Tür sehen und beschließen nach Virginia zu fahren um ihren Onkel Tinsley zu besuchen. Sie hinterlassen der Mutter eine Nachricht um sie zu unterrichten wo sie sich befindne, falls sie auftaucht.. sie ist nämlich zu diesem Zeitpunkt schon fast zwei Wochen weg ohne sich bei den Töchtern zu melden. Die Fahrt nach Byler ist schon mysteriös und Onkel Tinsley ist ziemlich überrascht die Mädchen vor der Tür zu finden. Die Farm bzw. die Familie war früher sehr reich weil sie eine große Weberei-Fabrik besaß und nun nicht mehr hat und mit dem wenigen zurecht kommt. Die Mädchen fühlen sich bei ihrem Onkel sehr wohl und beschließen auch dort zur Schule zu gehen. Da Bean und Liz Halbschwester sind, lernt Bean die Familie ihres verstorbenen Vaters kennen und hat gleich einen sehr guten Draht zu denen. Irgendwann taucht doch die Mutter auf will die Töchter mit nach New York nehmen, aber die Mädchen wollen lieber das Schuljahr in Byler beenden. So fährt die Mutter wieder weg und lässt die Kinder in der Obhut ihres Bruders. Die Mädchen wollen arbeiten und sich ihr eigenes Geld verdienen, also nehmen sie einen Job an. Ne lange Zeit läuft es recht gut, bis Liz sexuell von ihrem Chef belästigt wird und ihn dann auch anzeigt. Die Familie hält (die Mutter ist endlich wieder da) während des Prozess zusammen aber das Urteil fällt nicht zugunsten von Liz aus. Eine wundervolle Geschichte, wie zwei Schwestern in so jungen Jahren gelernt haben für einander da zu sein, sich gegenseitig zu stärken und ohne Furcht durchs Leben gehen. Die Mutter hat mich ziemlich genervt, weil sie nicht verantwortungsvoll handelt. Beeindruckt war ich von Onkel Tinsley... wunderbar...  

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  • Starke Schwestern

    Die andere Seite des Himmels

    nic

    01. March 2015 um 12:54

    Bean und ihre ältere Schwester Liz sind ein eingespieltes Team. Sie leben Anfang der 1970er Jahre alleine mit ihrer Mutter, ziehen oft um, müssen oft die Schule wechseln und haben eigentlich keine Bezugsperson, auf die wirklich Verlass ist. Die Mutter ist eine erfolglose Künstlerin, die, sobald irgendwo Probleme auftauchen, verschwindet, anstatt sich ihnen zu stellen. Die Mädchen sind daran gewöhnt, dass sie oft ein paar Tage alleine sind und kommen zurecht. Sie essen Hühnerpastetchen, erfinden Spiele und erziehen sich quasi alleine. Nach einem Streit verschwindet die Mutter wieder einmal. Allerdings bleibt sie jetzt länger weg, ist unauffindbar und nicht zu erreichen. Ein Nachbar informiert die Fürsorge, und so fassen die Mädchen den Plan, sich auf den Weg zu ihrem Onkel zu machen, den Bruder ihrer Mutter, zu dem eigentlich kein Kontakt besteht. Die Kinder verschwinden heimlich, lassen jedoch eine verschlüsselte Nachricht für ihre Mutter zurück. Bean und Liz machen sich mit dem Bus auf die lange Reise nach Byler, wo ihre Mutter aufgewachsen ist. Dort lernen sie den Onkel kennen, der auf einem großen Anwesen lebt, und erfahren, dass sie eigentlich aus einer wohlhabenden Familie stammen, zu der ihre Mutter vor vielen Jahren den Kontakt abgebrochen hat. Die Schwestern lernen erstmals kennen, dass jemand sich um sie kümmert, dass sie Kinder sein dürfen und sich nicht um eine Erwachsene kümmern müssen. Sie fühlen sich wohl, auch wenn sie stellenweise anecken und versuchen, ihren Kopf durchzusetzen, wenn ihnen etwas nicht passt. Als sie gegen den Willen ihres Onkels neben der Schule Jobs annehmen, bringen sie sich nach einer Weile in Gefahr und nehmen es mit einem mächtigen und unangenehmen Zeitgenossen auf, wodurch sie in eine Situation geraten, in der die Rollen getauscht werden. Nun ist es Bean, die jüngere Schwester, die das Heft in die Hand nimmt und Stärke beweist. Sie steht hinter Liz, kümmert sich um sie und zeigt, dass sie bereit ist, eine große Verantwortung zu übernehmen. Jeannette Walls kannte ich schon von "Schloss aus Glas", und "Die andere Seite des Himmels" ist nicht weniger gut, sondern gefällt mir noch besser. Von der ersten Seite an hatte ich die Mädchen ins Herz geschlossen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Schwestern sind selbstbewusst und intelligent, absolut menschlich und herzerwärmend. Ist es anfangs noch Liz, die dafür sorgt, dass ihre kleine Schwester sich wohlfühlt, ändern sich irgendwann die Rollen und Bean, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist die Stärkere der beiden Teenager. Das Buch bietet alles, was einen guten Schmöker ausmacht, und greift die Themen auf, die zu dieser Zeit in den USA und vor allem in den Südstaaten aktuell waren. Vietnam, Rassismus, arm gegen reich. Nicht zuletzt, weil Harper Lees "Wer die Nachtigall stört" thematisiert wird, als es die Kinder in der Schule lesen, besteht zwischen den beiden Büchern eine minimale Ähnlichkeit. Zumindest hat Bean einen ähnlichen Charakter wie Scout. "Die andere Seite des Himmels" bietet alles, was das Leserherz begehrt und hat mich bestens unterhalten. Es gibt keine Längen, sondern durchgehende Spannung bis zum Ende, das noch einmal eine Überraschung bietet. Von mir gibt es deshalb eine klare Kaufempfehlung.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) franzzi (21/20) fredhel (33 / 30) FritzTheCat (1/20) Gela_HK (1/30) Ginevra (40 / 40) glanzente (34 / 30) Glanzleistung (31 / 30) Gloeckchen_15 (29/20) gra (10/20) GrOtEsQuE (31/30) Gruenente (31 / 30) gst (40 / 40) Gulan (23/30) gusaca (30 / 30) Gwendolina (34/40) hannelore259 (25/40) hexe2408 (20/20) hexepanki (30 / 30) Hikari (27/40) histeriker (24 / 20) Honeygirl96 (0/20) Icelegs (40 / 40) Igela (32/30) Igelmanu66 (39/40) ImYours (15/20) Insider2199 (32 / 30) IraWira (31 / 30) jacky2801 (5/20) Jadra (20 / 20) jala68 (20 / 20) Jamii (7/40) janaka (31 / 30) Jarima (34 / 30) jasbr (40 / 40) Jeami (15/20) Jecke (39/20) joel1 (0/20) JulesWhethether (9/20) JuliB (40 / 40) Kaiaiai (7/20) Karin_Kehrer (27 / 20) katha_strophe (38 / 30) kathiduck (20/30) kattii (34/40) Kerstin-Scheuer  Ketty (20 / 20) Kidakatash (21/30) Kiki2707 (6/20) kingofmusic (20 / 20) KirschLilli (5/20) KitKat88 (5/40) Kiwi_93 (10/20) Kleine1984 (31/30) kleinechaotin (3/40) Klene123 (36/40) Knorke (21/20) 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    • 8480

    Queenelyza

    10. January 2015 um 00:08
  • Schicksalsroman um zwei mutige Mädchen

    Die andere Seite des Himmels

    Irmi_Bennet

    18. December 2014 um 11:46

    Inhaltsangabe des Verlags: „ Kalifornien 1970. Bean Holladay und ihre ältere Schwester Liz sind Teenager, als ihre geniale Mutter mal wieder von der Bildfläche verschwindet. Für die Mädchen zunächst nicht weiter beunruhigend. Sobald Probleme am Horizont auftauchen, ergreift ihre Mutter die Flucht. Doch dieses Mal scheint die Sache ernst zu sein … Nachdem die Fürsorge bei den Mädchen auftaucht, wissen sie, dass sie sich schnellstens aus dem Staub machen müssen. Mutterseelenallein legen sie den langen Weg nach Byler, Virginia, zurück, dem Heimatort ihrer Mutter. Dort betreten sie eine Welt, die anders ist als alles, was sie bisher erlebt haben. Sie lernen ihren verschrobenen, aber liebenswerten Onkel Tinsley kennen, erfahren erstmals, dass ihre Mutter aus einer wohlhabenden Familie stammt, und erkunden staunend das familieneigene Anwesen. Bean und Liz gefällt es in ihrer neuen Umgebung, sie merken jedoch bald, dass sie in dem konservativen Ort zuweilen anecken. Und weil sie sich nichts gefallen lassen, haben sie plötzlich den mächtigsten Mann der Gemeinde gegen sich. Ein mitreißender Roman über zwei mutige Mädchen, die sich gegen die Welt der Erwachsenen auflehnen.“ Mein Leseeindruck: Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn an „Schloss aus Glas“ erinnert fühlte und sich das Buch deshalb etwas zäh für mich anging. Eine ähnliche Geschichte, kannte man ja schon … nur hier ist sie rein fiktional und wirkt anfangs sehr konstruiert. Ab ca. Seite 100 entwickelt sich die Story aber langsam. Die beiden Mädchen leben sich auf dem Lande ein, lernen ihre Familie kennen und fühlen sich wohl in der Kleinstadt, in der die Zeit scheinbar irgendwo in den 50ern stehen geblieben ist. Aber das geregelte Leben gefällt den Mädchen, die bisher nur das unstete Leben mit ihrer durchgeknallten Hippie-Mutter kannten. Die Liebe und Zuneigung, die sie von ihrem Onkel und ihrer Tante erfahren, saugen sie wie Schwämme in sich auf. Sie finden Arbeit und besuchen die dortige Highschool. Erstmalig dürfen auch Schwarze die Schule besuchen, aber Vorurteile und Rassismus sind tief verankert bei den Kleinbürgern im tiefen Virginia. Plötzlich lernen sie die andere Seite des vordergründig so liebenswerten Städtchens kennen. Hier konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Berührend, spannend, aufreibend und interessant ist die Geschichte um die beiden Mädchen im Alter von ca. 13 und 16 Jahren, von denen sich vor allem die jüngere Bean stark und mutig für Gerechtigkeit einsetzt: Sie wird zum Vorbild für die Bewohner des Städtchens, die sich ebenfalls gegen Unterdrückung und Ausbeutung auflehnen und so als Zeichen für eine neue Perspektive im Leben – nicht nur der beiden Protagonistinnen. Eine schöne, gut erzählte Geschichte, die aber leider nicht ganz mit Walls Biographie „Schloss aus Glas“ verglichen werden kann und darf. Ich würde 4,5 Sterne geben, denn ich habe imich gut unterhalten gefühlt, uch wenn es der Geschichte zeitweise etwas an Tiefe fehlt.

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  • eBook Kommentar zu Die andere Seite des Himmels von Jeannette Walls

    Die andere Seite des Himmels

    Silke Kuzmanovic

    22. November 2014 um 08:29 via eBook 'Die andere Seite des Himmels'

    es ist selten, dass die Bücher weder sich zu stark ähneln, noch die Geschichten Spannung oder Faszination vermissen lassen…
    Danke Jeanette Walls!!!

  • Wunderschön

    Die andere Seite des Himmels

    Frau_Antje

    Wer wie ich die anderen Bücher der Autorin gelesen hat, wird mit einer hohen Erwartungshaltung an dieses Buch herangehen. Und: Sie wird nicht enttäuscht. Anders als bisher verarbeitet Frau Walls hier nicht ihre eigene Biographie oder die ihrer Familienangehörigen (Zumindest ist mir dies nicht bekannt), sondern erzählt die fiktive Geschichte zweier Teenager, die von ihrer realitätsfernen Sängerinnenmutter alleine gelassen werden und nun ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Sie begeben sich zum Heimatort ihrer Mutter, um bei ihrem - ihnen bis dato unbekannten - Onkel Tinsley zu leben. Dort erfahren sie nicht nur einiges über sich selbst und über ihre Familie, sondern sie müssen auch erleben, was es bedeutet. Opfer von Vorurteilen und Ungerechtigkeit zu werden. Das Buch hat Sogwirkung. Die Autorin hat ihre wunderbare Fähigkeit, mitreissend zu erzählen, auch hier wieder wunderbar ausgespielt. Auch in diesem Buch - wie in ihren anderen Büchern auch -  ist die erzählte Geschichte weit davon entfernt, eine heile Welt zu erzählen. Aber sie wird auf eine so wunderbar heitere und teilweise naive Art und Weise geschildert, dass trotz des teilweise doch brutalen Plotts beim Leser ein wohliges Gefühl zurück bleibt. Grosses Kino!

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    Floh

    20. August 2014 um 11:42
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