Jeannette Walls Schloss aus Glas

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Inhaltsangabe zu „Schloss aus Glas“ von Jeannette Walls

Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu gehen, ihre egomanische Künstlermutter zu ertragen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Mit den Jahren allerdings werden die sozialen Verhältnisse schlimmer, die Sprüche des Vaters schaler und das Lügengebäude der Eltern so zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das der Vater jahrelang zu bauen versprochen hatte.

Auf jeden Fall lesenswert, eine nicht nur erschütternde, sondern auch interessante Lebensgeschichte, die vor allem dadurch besticht, daß sie

— supersusi
supersusi

Ich wollte die Eltern anschreien und ohrfeigen und hätte am liebsten die vier Kinder gerettet – allerdings konnten sie sich schon selber hel

— Krimifee86
Krimifee86

Unglaubliche, teils erschütternde Kindheitserinnerungen. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen!

— Apfelgruen
Apfelgruen

Sehr gutes buch.

— sonnenbuch
sonnenbuch

Bewegender autobiografischer Roman über eine sehr ungewöhnliche Kindheit

— littleowl
littleowl

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  • erschütternd und interessant

    Schloss aus Glas
    supersusi

    supersusi

    08. May 2017 um 09:14

    Lange hat sich die Journalistin Walls für ihre Eltern und Kindheit geschämt. Aber dann schildert sie in diesem Buch doch, was sie alles an Ungewöhnlichem, Erschütterndem und auch Schönem erlebt hat. Anfangs merkt man noch, wie sie alles aus Kindersicht sieht; ihre skurilen Eltern (Mutter Künstlerin und lebensuntüchtig, Vater Alkoholiker und Lebenskünstler) und deren Vernachläßigung eher verklärt beschreibt, da sie es nicht anders kennt. Je älter sie wird, desto mehr sieht sie auch die Nachteile des ständigen Vagabundenlebens. Sie vermisst z.B. die Wüste, als die Familie wiedermal von jetzt auf gleich die Flucht ergreift und langsam und zaghaft beginnt sie Dinge kritischer zu sehen. Verletzungen, die nicht ärztlich behandelt werden, der ständige Hunger, Pappkartons in denen geschlafen wird, die leeren Versprechungen des Vaters, der ständig vom großen Durchbruch spricht, die Weigerung der Mutter zu arbeiten, weil sie sich nicht in Normen zwängen lassen will... Aber auch von schönen Momenten wird berichtet, davon, wie der Vater jedem Kind einen Stern schenkt, wie sie mit ihrem Bruder in der Wüste umherstreift, wie ihre Eltern ihr Intersse an vielen Dingen wecken. Doch mehr und mehr nehmen die negativen Dinge überhand : der Vater, der den Kindern ihr hart verdientes Geld klaut, die Mutter, die ihren Kindern das letzte Eßbare heimlich wegißt usw. Als Teenager haust die Familie in einer völlig morschen Bruchbude ohne Strom und Wasser, außer an den Stellen, wo es reinregnet, mit Fußböden und Treppen, die einkrachen und nie repariert werden und sie schafft schließlich den Absprung. Ihr Rückblick wirkt in Anbetracht dessen, was sie erlebt hat eher versöhnlich/nüchtern anstatt anklagend oder sogar haßerfüllt, wie man es erwarten könnte. Das ist auch mit das Erschütternde daran, daß die Eltern immer noch geliebt werden, egal, was vorgefallen ist. Aber gerade, weil es keine Abrechnung ist, sondern eine Kindheitsgeschichte kommen auch Kinderphantasien, mystisches Denken, Hoffen, Träume und viel Humor nicht zu kurz. Und so bizarr und erschreckend, wie manche Ansichten und "Erziehungsideen" der Eltern auch sind, manches ist durchaus vernünftig und nachvollziehbar, auch wenn die Konsequenz mit der die daraus resultierenden Schlußfolgerungen durchgezogen werden das Ganze wieder ins Groteske kippen. Auf jeden Fall lesenswert, eine nicht nur erschütternde, sondern auch interessante Lebensgeschichte, die vor allem dadurch besticht, daß sie nicht angreift oder abrechnet, sondern eher wie eine Aussöhnung klingt.

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  • Ich möchte die Eltern ohrfeigen.

    Schloss aus Glas
    Krimifee86

    Krimifee86

    15. March 2017 um 13:37

    Inhalt: „Schloss aus Glas“ erzählt die wahre Geschichte von Jeannette Walls, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. Sie und ihre drei Geschwister werden von den Eltern quer durch die USA gescheucht, wechseln Wohnort und Schule fast häufiger als ihre Unterwäsche. Ihre Eltern verkaufen ihnen die Reisen stets als großes Abenteuer und behaupten, es würde sie abhärten, nichts zu essen zu haben. Irgendwann werden sie dann doch sesshaft, erst in Phoenix und schließlich in einem kleinen Ort in West Virginia (Welsh), wo sie in einer 1.000-Dollar-Bruchbude leben. Der Vater wird immer mehr zum Alkoholiker und versäuft das wenige Geld, das die Familie zusammenträgt. Als er sich sogar am Sparschwein der Kinder vergreift, ziehen diese die Reißleine.Charaktere: Wir haben Lori, Jeannette, Brian und Maureen, vier Geschwister und deren Eltern. Zu den Charakterisierungen möchte ich mir eigentlich kein Urteil anmaßen, da ich nicht genau weiß, was davon stimmt und was nicht. So wie sie in dem Roman dargestellt wurden, mochte ich die Eltern am Anfang sehr. Sie hatten nicht viel Geld, aber sie haben alles dafür getan, dass es den Kindern gut geht und haben gezeigt, wie man als Familie zusammenhält. Leider haben sie immer mehr Entwicklungen durchgemacht, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Der Vater wird alkoholkrank, zwingt seine Tochter dazu, Männer anzumachen, um Geld zu bekommen, klaut den Sparstrumpf der Kinder und allerhand weitere Widerlichkeiten. Ich habe ihn irgendwann nur noch verachtet. Auch für die Mutter hatte ich irgendwann nichts mehr übrig. Ihre Kinder waren ihr fast schon egal, statt ihnen Essen zu kaufen, hat sie sich selbst Schokolade gekauft, statt arbeiten zu gehen, sich ihrer „Kunst“ gewidmet.Meiner Meinung nach waren die Eltern einfach beide psychisch krank und hätten Hilfe gebraucht. Ebenso wie die vier Kinder.Das hat mir gut gefallen: Ich finde es einfach nur bewundernswert, wie sich die vier Kinder entwickelt haben und dass sie es alle vier geschafft haben, aus Welch herauszukommen. In vielen Fällen ist es ja leider wirklich so, dass die Kinder einfach am Wohnort der Eltern kleben bleiben und wenig Ehrgeiz entwickeln, weiter zu kommen. Bei diesen vieren ist das anders gewesen. Sie waren nicht nur in der Schule fleißig, sondern auch im „wahren Leben“, haben hart für ihre Ziele und Wüsche gearbeitet und waren dazu auch noch ehrlich (Thema Armbanduhr) und sind (weitestgehend) sauber geblieben. Vor so etwas kann ich nur den Hut ziehen.Das hat mir nicht so gut gefallen: Ich habe mich in manchen Situationsbeschreibungen gefragt, ob die Dinge wirklich so wie geschildert, geschehen sind. Manches kam mir doch ein wenig beschönigt vor. Andererseits kann ich das auch nachvollziehen, immerhin kann die ganze Welt die Lebensgeschichte von Jeannette Walls nachlesen und wer möchte sich schon selbst bzw. seine Familie in einem (noch) schlechte(re)n Licht darstellen?Fazit: Ich schreibe das in jeder meiner Rezensionen zu Büchern in denen es um wahre Begebenheiten gibt: Wer bin ich, dass ich das Leben anderer Menschen beurteilen möchte? Ich kenne nicht die ganze Wahrheit, ich kenne nur Jeannettes Wahrheit. Und trotzdem, ich hätte diese Eltern so gerne geschüttelt und angeschrien und keine Ahnung was. Wie verantwortungslos und wie egoistisch kann man nur sein? Und das gilt definitiv für beide Elternteile! Zum Buch an sich möchte ich sagen, dass es gut geschrieben war, interessant war, aber auch seine Längen hatte. Die Geschichte zu beurteilen finde ich nicht fair, allerdings ist es toll, wie sich (fast) alle Kinder angesichts der Umstände so gut entwickelt haben. Chapeau dafür und drei Sterne für das Buch.

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  • Bekenntnisse einer wirklich starken Frau

    Schloss aus Glas
    enii

    enii

    06. July 2016 um 13:19

    Ich fand das Buch toll. Es ist bewundernswert, wie Kinder aus einem derart desolaten Elternhaus ihren Weg meistern. Jeannette Walls erzählt ehrlich und knallhart von ihrer schweren Kindheit. Trotz allen Entbehrungen und schweren Zeiten, die sie durchleben musste, schreibt sie doch mit einer Zuneigung - speziell über ihren Vater, die man ihr auch abkauft. 'Ein ungezähmtes Leben' - die Lebensgeschichte ihrer Großmutter - habe ich ebenfalls bereits gelesen. Ich war von beiden Büchern begeistert. Jeannette Walls ist wahrlich eine Meisterin ihres Fachs. 

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  • Schloss aus Glas

    Schloss aus Glas
    littleowl

    littleowl

    28. June 2016 um 15:06

    Worum geht’s? Die erfolgreiche New Yorker Journalistin Jeannette Walls blickt nach einer Begegnung mit ihrer obdachlosen Mutter zurück auf ihre Kindheit, die von Armut, Hunger und fluchtartigen Umzügen bei Nacht und Nebel geprägt ist. Zusammen mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern zieht sie quer durch die USA von einer Bruchbude zur nächsten, immer am Existenzminimum und voller Ungewissheit, was der nächste Tag bringen wird. Für die kleine Jeannette ist all das ein großes Abenteuer und ihr Vater ist für sie ein Held, der mit ihr Dämonen jagt und verspricht, ihr eines Tages ein Schloss aus Glas zu bauen. Doch je älter sie wird, desto mehr wächst in ihr die Wut auf die Sturheit und Ich-Bezogenheit ihrer Eltern, die ihre Kinder sich selbst überlassen und sich weigern, Sozialhilfe anzunehmen. Meine Meinung Jeannette Walls ist seit Jahren als Journalistin erfolgreich, hat aber immer versucht, ihre Herkunft geheim zu halten. Dass sie schließlich mit einem so ehrlichen autobiographischen Roman die Wahrheit enthüllt hat, verdient auf jeden Fall Respekt. „Schloss aus Glas“ ist ein sehr persönliches Buch, das gleichzeitig mich als Leserin zum Nachdenken angeregt hat. Die Autorin hat mich insbesondere dazu gebracht, Obdachlose in einem neuen Licht zu sehen. Es gibt zwar keinen Spannungsaufbau im klassischen Sinn, doch langweilig wird es trotzdem nie. Immer, wenn es für die Familie gerade gut läuft, schöpft man genau wie Ich-Erzählerin Jeannette Hoffnung, wird dann aber doch wieder enttäuscht. Außerdem war ich natürlich von Anfang an gespannt darauf, zu erfahren, wie Walls am Ende den Weg aus der Armut geschafft hat. Jeannette Walls ist wirklich eine begnadete Erzählerin und beschreibt die Odyssee ihrer Familie wunderbar bildhaft und lebendig. Dabei hält sie sich mit Wertungen bewusst zurück und lässt stattdessen die Ereignisse für sich sprechen. Besonders toll fand ich, wie sie die Kinderperspektive einfängt. Die Autorin zeigt uns die Welt aus der Sicht des kleinen Mädchens, das seinen Vater vergöttert, obwohl aus Erwachsenensicht alles dagegen spricht. Diese Desillusionierung entwickelt sich auch bei Jeannette ganz allmählich und schleichend. Gut gefallen hat mir, dass man tatsächlich an der Erzählstimme merkt, wie die Protagonistin immer älter wird. Obwohl ich dank der Ich-Perspektive nachvollziehen konnte, dass Jeannette (zumindest zu Beginn) nicht unglücklich mit ihrem Leben ist, hat dieser Roman mich wütend gemacht. Das Verhalten der Eltern ist absolut unverantwortlich und egoistisch. Die Mutter interessiert sich nur für ihre (erfolglose) Kunst und verschließt die Augen vor der Realität. Der Vater liebt insbesondere Jeannette über alles, ist aber nichtsdestotrotz ein unverbesserlicher Säufer und ist sich nicht zu schade, seine eigenen Kinder zu bestehlen. Schockierender als alles andere fand ich, dass die beiden selbst sexuelle Belästigung mit einem Achselzucken hinnehmen. Allerdings bekommt man als Leser auch Hinweise darauf, was in der Kindheit der Eltern „schiefgelaufen“ ist. Wirklich tragisch, dass selbst Jeannette und ihre Geschwister noch unter den Fehlern ihrer Großeltern leiden. Umso schöner finde ich es, dass sie letztendlich alle ihren Platz in der Welt gefunden haben.   Fazit Ein sehr persönlicher und aufrüttelnder Roman über eine äußerst ungewöhnliche Kindheit. Authentisch und einfühlsam erzählt Jeannette Walls von ihrem Weg zur erfolgreichen New Yorker Journalistin.

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    • 5
  • Leserunde zu "Die Bücherfreundinnen" von Jo Platt

    Die Bücherfreundinnen
    aylareadsbooks

    aylareadsbooks

    "Es wäre doch langweilig, wenn wir dieses Buch alle gleich verstanden hätten. Wir wüssten überhaupt nicht, worüber wir reden sollten." Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen, denn sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertig zu werden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will. Na, wenn dieses Buch nicht perfekter Lesestoff für eine Leserunde ist? Mögt ihr gerne Bücher über Bücher und seid ihr sowieso Büchernarren und bibliophile Leseratten? Dann macht doch gleich mit bei unserer Leserunde zu "Die Bücherfreundinnen" von Jo Platt! Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Liebe und das Lesen erwartet euch!Zum Inhalt "Die Bücherfreundinnen", der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller 'Herz über Kopf', ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen. Wer sind die Bücherfreunde? Alice, 32, Innenarchitektin, liebt ihren Job und ihre kleine Wohnung mit Garten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und überspielt gerne ihre Gefühle mit Scherzen, aber davon lassen sich ihre Freundinnen längst nicht mehr täuschen. Miriam, seit der Uni liiert mit Craig, hat seit einiger Zeit die Sorge, nur noch als Mutter wahrgenommen zu werden, und ist zu recht nicht glücklich, wenn Craig sie in ihrem neuen Kleid unsensibel mit einer Presswurst vergleicht. Connie, 40, neigt zur Selbstunterschätzung, in anderen sieht sie aber immer nur das Gute. Sie lässt sich aus Sicht ihrer Freundinnen zu sehr auf der Nase herumtanzen von ihrem tyrannischen dreijährigen Sohn und auch von Ehemann Greg. Abigail, genannt Abs, die jüngste in der Runde, Lehrerin mit Leib und Seele, extrem begeisterungsfähig, lebt zusammen mit Pete, einem phlegmatischen, aber herzensguten Anästhesisten, der den leidenschaftlichen Ausbrüchen seiner Freundin mit bewundernswerter Ruhe begegnet. Sophie, Alices lebensfrohe Kollegin, ihr lautes Mundwerk lässt Außenstehende manchmal ihr großes Herz übersehen. Ihre Freunde wissen aber längst, dass sie eine loyale Freundin ist und schätzen ihre Ehrlichkeit.Neugierig geworden? Hier gehts zur Leseprobe!Mehr über die AutorinJo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St. Albans, wo ihr erste Roman "Herz über Kopf" spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.Zusammen mit dem Rowohlt Verlag vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 50 Exemplare von "Die Bücherfreundinnen" von Jo Platt. Bewerbt euch bis zum 18.05.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:Kollegen, Freunde, Familie oder berühmte Persönlichkeiten – wer wäre Mitglied in eurem Buchclub und warum?Und mit ein bisschen Glück könnt ihr sogar zusätzlich noch ein großes Rowohlt-Buchpaket gewinnen!Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    • 1217
  • Die Geschichte einer unglaublichen Kindheit

    Schloss aus Glas
    Barbara62

    Barbara62

    Wie wachsen Kinder auf, wenn die Eltern bewusst jede Form der sozialen Anpassung verweigern? Wenn aus ideologischen Gründen keine Sozialhilfe beantragt wird, obwohl man weit unter dem Existenzminimum lebt? Die New Yorker Journalisten Jeannette Walls erzählt in Schloss aus Glas in knappem, klarem Stil und ohne Sentimentalität die Geschichte ihrer unglaublichen Kindheit. Beide Eltern sind geprägt durch ihre hochgradige Ichbezogenheit. Der Vater, Alkoholiker wie schon seine Eltern, ist ein begabter Tüftler, ein Träumer und Geschichtenerzähler, der zu keiner geregelten Arbeit fähig ist. Die Mutter, ausgebildete Lehrerin und aus gutbürgerlicher, wohlhabender Familie, arbeitet nur im höchsten Notfall und gibt sich lieber ihren Künstlerallüren hin. Die sechsköpfige Familie vagabundiert auf der Flucht vor Gläubigern durch die USA, Ortswechsel vollziehen sich in der Regel innerhalb weniger Stunden. Heruntergekommene Unterkünfte ohne Sanitäreinrichtungen, Heizung und Strom sowie Ungeziefer, Schmutz, Hunger, Nahrungssuche in Mülltonnen und zerlumpte Kleidung sind ihr Alltag. Nur für geistige Anregungen ist gesorgt: Früh bringen die Eltern ihren Kindern das Lesen bei, der Vater rechnet mit ihnen im Binärsystem und erklärt ihnen die Natur. In der Schule fallen sie durch ihre Intelligenz auf. Je untragbarer die Situation in der Familie wird, desto größer wird der Zusammenhalt der Kinder untereinander und desto zielstrebiger werden sie. Noch bevor sie die Schule beendet haben, gehen sie eins nach dem anderen nach New York. Während die Eltern schließlich vollends in der Gosse landen, bauen sie sich selbständig ein eigenes, erfolgreiches Leben auf. Schloss aus Glas ist eines der fesselndsten Bücher, das ich in den letzten Monaten gelesen habe. Die beeindruckende, sehr sachliche und unsentimentale geschriebene Buch hat mich gepackt wie ein Krimi und lässt mich auch nach der letzten Seite nicht los. Dass es stilistisch nicht besonders gut ist, hat mich in diesem Fall ausnahmsweise weniger gestört.

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    • 3
  • Ein tolles Buch

    Schloss aus Glas
    KarinLindberg

    KarinLindberg

    05. November 2015 um 10:27

    Inhalt: Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater geht mit ihr auf Dämonenjagd, holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße, und eine Adresse gibt es schon lange nicht mehr. Mein zweites Buch von Jeannette Walls. Ich habe es schon zu ihrem anderen Buch gesagt: ich mag ihren Schreibstil, klar, einfach und trotzdem schön. Die Story beruht wieder auf einer wahren Geschichte, und zwar ihrer eigenen. Das ist es auch was mich erschüttert hat. Dass ein Kind wirklich so leben musste und trotzdem nicht komplett verloren gegangen ist sondern auch dabei Schönes erlebt hat. Man möchte den Vater und die Mutter nur schütteln und anschreien. Das Buch hat mich emotional bewegt und ich würde es definitiv weiterempfehlen.  

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  • Luftschlösser

    Schloss aus Glas
    steffchen3010

    steffchen3010

    10. October 2015 um 23:26

    Jeannettes Kindheit ist von vielen Nacht- und Nebelaktionen bestimmt, in denen sie mit ihrer Familie Hals über Kopf den Wohnort wechselt. Für sie ist es ein unendlich großes Abenteuer mit farblich wechselnden Rostlauben von Ort zu Ort zu gurken und alles Wichtige von ihren Eltern zu lernen, anstatt wie andere Kinder in der Schule zu sitzen. Regeln engen ein, entfalten könne man sich laut ihren Eltern nur, wenn man alle Freiheiten der Welt hat. Dass die Familie kaum etwas zu Essen hat und zerrissene Kleider am Körper trägt, ist nur das notwendige Übel für die berauschende Zukunft, die ihnen ihr Vater prophezeit. Schließlich wird er ihnen eines Tages ein Zuhause bauen, wie es noch niemand gesehen hat: Groß, glänzend und gläsern. Ein Schloss aus Glas. So schlafen die Kinder Tag für Tag in der Hoffnung auf ein besseres Leben mit knurrenden Mägen in Pappkartons ein und erwachen in modrigen kalten Bruchbuden irgendwo am Arsch der Welt. An Weihnachten holt der Vater ihnen die funkelsten Sterne vom Himmel, jagt mit ihnen unsichtbare Dämonen und unterhält sie mit kühnen Abenteuergeschichten, die seiner wilden Fantasie entspringen. Doch der unkonventionelle Lebensstil der Eltern birgt auch eine Menge Gefahren in sich. Verletzungen jeglicher Art sind die Folge. Mit drei Jahren steht die kleine Jeannette bei dem Versuch sich Hot Dogs zu kochen, in Flammen, und erleidet schlimmste Verbrennungen, deren Narben sie ihr Leben lang begleiten. Kinder bräuchten das, das härte sie ab. "Mom sagte immer, die Leute würden sich einfach zu viele Sorgen um ihre Kinder machen. In jungen Jahren zu leiden tut jedem gut, erklärte sie. Es stärkt den Körper und die Seele, und deshalb achtete sie nicht auf uns Kinder, wenn wir weinten. Weinende Kinder zu betütern führt höchstens dazu, dass sie noch weinerlicher werden, sagte sie zu uns. Das ist bloß positive Verstärkung eines negativen Verhaltens." Zitat, Seite 41 Je älter Jeannette wird, umso mehr ist ihr die egoistische Künstlernatur ihrer Mutter, die ihren Kindern das Essen vor der Nase wegfrisst und der versoffene Vater, der in der Hoffnung auf Alkohol und Zigaretten nicht einmal davor zurückschreckt, seine Tochter von älteren Männern begrapschen zu lassen, zuwider. Gemeinsam mit ihrer Schwester Lori schmiedet sie einen Plan: die Flucht vor ihrer Familie. Doch kann man seiner Familie jemals entkommen? "Ich fragte mich, ob alle Feuer miteinander verwandt waren, so wie Dad sagte, dass alle Menschen miteinander verwandt waren. [...] Ich hatte keine Antwort auf meine Frage, ich wusste nur, dass ich in einer Welt lebte, die jeden Augenblick in Flammen aufgehen konnte. Ein solches Wissen hält dich auf Trab." Zitat, Seite 50 In "Schloss aus Glas" berichtet Jeannette Walls von einer ungewöhnlichen Kindheit in einer unangepassten Familie. Es ist ihre persönliche Geschichte. Der autobiographische Roman der Autorin, der von Dreck, Hunger und seelischem Schmerz begleitet wird, sorgt dennoch für große Begeisterung. Walls verfrachtet ihre Leser in die rostigen Gefährte der Familie und lässt sie Teil ihrer seltsamen Reise über die Straßen der Welt werden, in der Kinder während der Fahrt aus dem Auto fallen oder auf stockfinsteren Ladeflächen um Luft ringen. Sie richtet uns neben den anderen Kindern einen schäbigen Pappkarton zum Schlafen her, lässt uns durch modrige alte Häuser wandern, wo die morschen Holzböden unter unserem Gewicht zu ächzen beginnen und die Zimmer bei Regen unter Wasser stehen. Wir stürzen uns halb verhungert über Margarine mit Zucker her, ignorieren den grünen modrigen Film auf dem nichtgekühlten Schinken oder durchforsten Abfalleimer nach verbliebenen Essensresten. Es sind lebendige Zeilen, mit denen uns Walls von dieser abenteuerlichen Kindheit berichtet. Eine Kindheit, auf die sie trotz des üblen Beigeschmacks nicht mit Verbitterung zu blicken scheint, sondern vielmehr mit Liebe und Wehmut. Walls ist eine exzellente Geschichtenerzählerin, weshalb sie selbst für die erschreckensten Momente die richtigen Worte findet und ihre Momentaufnahmen uns wie glitzernd große Abenteuer begegnen. Als Ich-Erzählerin erzählt sie von dieser Kindheit in Form eines Rückblicks in die Vergangenheit, während die eigentliche Geschichte des Buches in der Gegenwart beginnt und Walls, längst wohl situiert und teuer bekleidet, zu einer Party in Manhattan fahren lässt. Auf dem Weg dorthin erblickt sie eine Obdachlose, die in Abfalleimern nach Essensresten wühlt und von der sie nicht gesehen werden will. Denn es ist ihre Mutter. Eine Mutter, für die sie sich schämt, und der, wie es scheint, sie nicht zu helfen versucht. Man fragt sich, wie es zu einer solchen Haltung kommen kann und stößt damit auf den Motor von Walls biographischem Debüt. Es ist ein Buch, das jeder lesen sollte. Es trifft dich mit emotionaler Wucht und lässt dich ergriffen und begeistert zurück. Es entsetzt dich ebenso sehr, wie es dich begeistert. Es ist eine Überlebensgeschichte, wie sie Tausende von Menschen zu ihrer eigenen machen könnten. Menschen, die auf der Straße leben und die von vorbeilaufenden Passanten angewidert betrachtet werden. Jede Obdachlosigkeit wird von etwas oder jemandem ausgelöst. Manche von ihnen sitzen dort gewollt, andere hatten nie eine wirkliche Wahl.

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    • 2
  • Ein Leben voller Tragik und Komik

    Schloss aus Glas
    leselea

    leselea

    Mom starrte mich erschrocken an. Ich hatte gegen eine unserer stillschweigenden Regeln verstoßen: Es wurde von uns erwartet, dass wir stets so taten, als wäre unser Leben ein einziges langes, unglaublich lustiges Abenteuer. (S. 97) Jeannette Walls Kindheit ist anders als die anderer Kinder: Ihr Vater schenkt ihr und ihren Geschwistern die Sterne am Himmel und gemeinsam planen sie ein Schloss aus Glas, in dem die Familie einst wohnen wird. Zur Schule muss sie nur gehen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, und mit ihrem Bruder darf sie die ganze Wüste auf eigene Faust erkunden. Doch das, was sich nach Freiheit und Leichtigkeit anhört ist nur eine Seite der Medaille: Der Vater ist Trinker, die Mutter kümmert sich lieber um ihre Kunstwerke als um ihre Kinder. Das Geld ist knapp, der Kühlschrank leer, ihre Wohnorte verlassen sie stets urplötzlich und als Bett bleibt den Kindern meist nur ein Pappkarton… Das Buch Schloss aus Glas kommt wie ein Roman daher, erzählt jedoch die tatsächliche Kindheit der Autorin Jeannette Walls. Gemeinsam mit ihren drei Geschwistern wird sie am Rande der Gesellschaft groß: Ihre Eltern sind (mehr oder weniger freiwillig) Vagabunden, die Mutter lebt für die Kunst, der Vater für Alkohol und seine verrückten Träume. Jeannette Walls wächst auf in einer Welt, in der Regeln nicht viel gelten, in denen man nicht wie „die anderen“ sein will. Es ist eine Welt voller Freiheiten und gleichzeitig voller Gefahren. Dennoch sind die Familienmitglieder durch tiefe Liebe und das Gefühl, eine eingeschworene Gemeinschaft zu sein, verbunden. Doch je größer die Kinder werden, desto mehr schauen sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Verzweiflung und Zynismus auf dieses Leben, das ihre Eltern ihnen aufgezwungen haben und aus dem man sich nur schwer befreien kann. Diese unglaubliche Geschichte, die vom Leser einiges abverlangt, erzählt Jeannette Walls dabei in einem unheimlich warmherzigen Ton, der einen nicht nur ganz in den Roman – und damit ja in ihre Kindheit – eintauchen lässt, sondern der mich auch schwer beeindruckt hat. Trotz all der schlimmen Dinge, die die Eltern den Kindern angetan haben, klagt Walls sie nicht an, rechnet nicht mit ihnen ab. Stattdessen versucht sie zu vermitteln, wie ihre Eltern die Welt gesehen haben und warum sie so gehandelt haben, wie sie gehandelt haben. Sie heischt nicht nach Mitleid, sie protzt auch nicht mit ihrer Erfolgsstory (denn das ist ihr Leben, wenn man sieht was sie daraus gemacht hat). Sie erzählt einfach nur ihr Leben, spart die schwierigen Situationen nicht aus, macht aber auch deutlich, dass sie durchaus auch so etwas wie eine „schöne Kindheit“ hatte – wenn auch auf eine besondere Weise. Das Buch lässt sich leicht lesen und holt dennoch aus dem Leser eine Vielzahl an Emotionen hervor: Wut, Mitleid, Staunen, Verzweiflung, Freude, Glück, Zufriedenheit. Man leidet mit den Kindern, fühlt Hass gegenüber den Eltern und ist einfach nur erleichtert, dass am Ende alle ihren Weg gegangen sind und dabei ihr Glück gefunden haben. Für diese Komplexität, die Ehrlichkeit der Autorin und den angenehmen Schreibstil gibt es 5 Sterne!

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    • 2
  • Eine bewegte Kindheit

    Schloss aus Glas
    Magena

    Magena

    19. August 2015 um 13:46

    Ein sehr ehrliches, herzberührendes, authentisches Buch über eine sehr bewegte Kindheit. Die Eltern der Protagonistin tun sich schwer mit der Bürgerlichkeit und den bürgerlichen Pflichten und Regeln. Als Konsequenz dessen sind sie als Familie fortwährend auf der Flucht, bleiben nie lange an einem Ort und leben mittelos sehr provisorisch. Die Eltern, zwei Träumer und Weltenverbesserer mit sehr eigenen Ansichten und Erziehungsmethoden bieten ihren Kindern eine sehr spezielle Kindheit. Eines der Töchter beschreibt als Ich-Protaginistin das chaotische Leben der Familie auf ständiger Reise und Flucht ehrlich und hart, aber auch liebevoll und rührend. Das Buch hat mich von der ersten Seiten an gefesselt und auch am Ende nicht mehr losgelassen.

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  • Schloss aus Glas von Jeanette Walls

    Schloss aus Glas
    yvonne13

    yvonne13

    21. May 2015 um 09:10

    Jeanette Walls erzählt von Ihrer Kindheit  in Armut in den USA mit einer Leichtigkeit, dass es sich fast wie ein Abenteuerroman lesen läßt. Zusammen mit ihren Eltern und ihren Geschwistern ziehen sie quer durch die USA, übernachten im Auto, in Pappkartons und unter freien Himmel. Hungrig und schmutzig werden sie in der Schule gehänselt und durchwühlen Papierkörbe nach Essen. Die Mutter  ist stellenweise sehr egoistisch und mehr mit sich selbst beschäftigt  und der Vater ist Alkoholiker. Trotzdem meistert die Autorin zusammen mit Ihren Geschwistern  die harte Kindheit und geht noch während Ihrer Schulzeit nach New York, um Journalistin zu werden. Immer wieder muss man sich vor Augen führen, dass es kein Abenteuerroman ist, sondern es sich hier um eine wahre Geschicht handelt. Wütend machten mich die Eltern, die scheinbar gleichgültig ihre vier Kindern in ihren (ihrer Meinung nach ) unangepassten Lebensstil hineindrückten. Den Hut ziehe ich vor Jeanette Walls und Ihren Geschwistern.

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  • Ein Schloss aus Glas?

    Schloss aus Glas
    Myriread

    Myriread

    18. February 2015 um 00:21

    Hallo liebe Leute, dieses Buch hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt eine Rezension ( meine 1.) dazu schreiben wollte.  In dem Buch geht es um die Autorin Jeannette Walls selbst. Sie erzählt ihre Geschichte und die fand ich einfach so berührend, dass dieses Buch eins meiner Lieblingsbücher geworden ist.  Teilweise ist die Geschichte so komisch und makaber, auf der anderen Seite aber auch bewegend und traurig.  Jeannette erzählt von Ihrer Kindheit wie Sie mit Ihren Eltern und Geschwistern aufgewachsen ist. Die Familie wechselt ständig den Wohnort, weil die Eltern nach einem Lebensmotto leben, welches glaube ich die wenigstens nachvollziehen können.  Mir hat dieses Buch so gut gefallen, weil es so echt war. Mich hat die Autorin einfach überzeugt mit dem Schreibstil und wie Sie das alles in Worte gefasst hat. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch weggelesen. Ich wollte Kapitel für Kapitel wissen wie es weitergeht, was aus der Familie wird und insbesondere: Was wird aus dem Schloss aus Glas?  Also an alle die bewegende, tragische, komische und gut geschriebene Familiengeschichten lesen wollen: Ich kann euch dieses empfehlen.  Ich fand´s toll!  Liebe Grüße:)

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  • Für einen Roman wärs too much ...

    Schloss aus Glas
    Lese-Hase

    Lese-Hase

    24. January 2015 um 21:59

    Wäre dieses Buch ein Roman, ich hätte es aus der Hand gelegt, weil ich es als gottlos übertrieben abgetan hätte. Aber es ist kein Roman, es ist wahr. True story. Und die geht so: Jeannettes Walls, erfolgreiche Journalistin mit Wohnsitz an einer der besten Adressen in New York, sieht eines Tages auf dem Weg zu einer Party aus dem Taxi heraus eine Obdachlose in einem Mülleimer wühlen. Es ist ihre Mutter. Jeannette Walls sinkt in den Sitz. Sie will nicht, dass ihre Mutter sie erkennt. „Ich hatte schreckliche Angst davor, dass die Leute etwas über meine Eltern herausfinden würden, darüber, dass ich als Kind in Pappkartons geschlafen und tagelang gehungert hatte. Deshalb erzählte ich niemandem von meiner Vergangenheit – bis jetzt.“ Doch dieses Erlebnis ist ein Wendepunkt. Sie entschliesst sich, ihre Geschichte zu erzählen. Und so erfahren wir in „Schloss aus Glas“ von einer Kindheit in äusserster Armut mit Eltern, die ständig am Existenzminimum leben und alles tun, um für ihre Kinder dieses Leben als grosses Abenteuer darzustellen. Was auch lange Zeit funktioniert. Jeannettes Walls’ Eltern halten nichts von Regeln und Konventionen. Oft verlassen sie Hals über Kopf – meist mitten in der Nacht – ihren momentanen Wohnort, auf der Flucht vor dem FBI, wie der Vater erzählt. In Wahrheit fliehen sie vor Gläubigern und dem Jugendamt. Die Mutter träumt von einer Karriere als Kunstmalerin und Schriftstellerin und arbeitet nur im äussersten Notfall in ihrem Beruf als Lehrerin, und auch das mehr schlecht als recht. Der Vater nimmt immer mal wieder Gelegenheitsjobs an, arbeitet aber eigentlich an einer Goldsuchmaschine, die die Familie endlich reich machen soll. Seinen Kindern verspricht er, ihnen ein Schloss aus Glas zu bauen. Diese wachsen grösstenteil unbeaufsichtigt auf, und die Eltern schaffen es immer wieder, ihr Leben als aufregendes und spannendes Abenteuer darzustellen. Sie weigern sich aus ideologischen Gründen, Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen. Stattdessen hausen sie in ungeheizten Bruchbuden mit abenteuerlichen sanitären Verhältnissen. Oft ist der Kühlschrank tagelang leer, und die Kinder sammeln Pfandflaschen, essen Katzenfutter oder durchwühlen die Abfallkörbe in den Schulen. Die Grundlage der Erziehung in dieser Familie lautet: Wer es in der Jugend schwer hat, ist später besser fürs Leben gerüstet. Dennoch fordern die Eltern den Intellekt der Kinder heraus, und in der Familie wird viel gelesen. Überhaupt scheint in diesen Jahren der Zusammenhalt in der Familie sehr stark zu sein, obwohl man es als Leser oft nicht glauben kann, wie unverantwortlich die Eltern handeln. Die Autorin vergöttert ihren Vater und glaubt ihm lange Zeit, dass er immer alles im Griff hat. Doch als Jeannettes ältere Schwester in die Pubertät kommt und unangenehme Fragen stellt, als sie in einem Schulsommercamp erlebt, dass sie als „ganz normales Mädchen“ wahrgenommen werden kann, entsteht ein Plan. Die Kinder nehmen kleine Aufträge an – Babysitten, Nachhilfestunden, Gartenarbeiten – und sammeln gemeinsam Geld, damit eines nach dem anderen nach dem Schulabschluss nach New York gehen und ein eigenes Leben aufbauen kann. Derweil wird der Vater immer mehr zum Trinker, und seine Tricks, zu Geld zu kommen, werden immer gerissener. Einmal nimmt er seine halbwüchsige Tochter sogar in eine Bar mit, um den Männern den Kopf derart zu verdrehen, dass sie zu viel trinken und er sie beim Billard schlagen kann. Dass seine Tochter dabei beinahe genötigt wird, quittiert er mit „Ich wusste ja, dass du dich wehren kannst.“ In der Liebe zum Vater entstehen erste Risse. Und als er schliesslich ihre Ersparnisse entdeckt und sie ungehemmt versäuft, steht für Jeannette fest, dass sie weg muss. Die drei älteren Geschwister schaffen es. Sie unterstützen sich gegenseitig in New York, die ältere Schwester wird Grafikerin, der Bruder Polizist und Jeannette ergattert sogar einen Studienplatz. Nur die jüngste Tochter bleibt ein Problemkind. Einige Jahre später ziehen die Eltern ebenfalls nach New York und leben als Obdachlose, bis der Vater schliesslich stirbt. Heute lebt die Mutter in einem Häuschen, das ihr Jeannette zur Verfügung gestellt hat. Ihre verwahrloste Lebensweise allerdings hat sie in dieses neue Zuhause mitgebracht. Das Beeindruckendste an dieser Geschichte ist aber, dass Jeannette Walls nicht anklagt. Sie macht keine Vorwürfe, sie will kein Mitleid und keine Genugtuung. Sie erzählt einfach ihre Geschichte, klar und direkt, ehrlich und ohne Effekthascherei. Und genau das macht die Stärke und die Wirkung dieses Buches aus. Dass Menschen mit einem derartigen Hintergrund es aus eigener Kraft schaffen, aus der Misere herauszukommen, ja sogar an einer der renommiertesten Universitäten zu studieren, das rückt das eigene Schicksal in ein ganz anderes Licht. Bewunderung bleibt zurück, Bestärkung. Und ein wenig Demut.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • diese Kindheit: schön oder schilimm oder beides?

    Schloss aus Glas
    dominona

    dominona

    24. October 2014 um 10:24

    Am Anfang staunt man noch über diese Art von Lebensführung und dann wird immer klarer, dass in dieser Familie einige Dinge komplett falsch laufen. Die Autorin berichtet hier von ihrer eigenen Familie und ich hatte mehr als ein Mal Mitleid. Um zu verstehen was ich meine, muss man das Buch gelesen haben. Nur als kleines Beispiel: als Jeanette Walls zehn Jahre alt wird, sagt ihr Vater, dass er ihr schenkt, was sie sich wünscht weil die Geburtstage so gut wie nie gefeiert werden und das Kind bittet ihren Vater daraufhin mit dem Trinken aufzuhören. Ich habe mir oft gesagt, dass man doch so nicht leben kann und schon gar nicht als Elternteil, aber anscheinend geht das doch. Beängstigend, aber gut zu Wissen, dass aus solchen Situationen trotz allem verantwortungsvolle, liebe und nette Menschen hervorgehen können.

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