Ein Riss im Himmel

von Jeannie A. Brewer 
4,4 Sterne bei154 Bewertungen
Ein Riss im Himmel
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Positiv (133):
C

Super....Daumen hoch.... traurig aber sehr echt

Kritisch (9):
isleofbookxs avatar

Die Geschichte konnte mich leider überhaupt nicht mitreißen.

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Inhaltsangabe zu "Ein Riss im Himmel"

Sie hatten alles, nur keine Zeit. Sie spürten es beide, ohne daß ein Wort fiel. Es war in der Luft - überall. Es war Liebe von der ersten Sekunde an. Später fanden sie sich blind, als wären sie immer zusammengewesen. Ihre Liebe war bedingungslos und leidenschaftlich, zärtlich und tief. Sie waren einander verfallen bis in die letzte Stunde.§ "Eine Love Story der 90er Jahre, voll Romantik und Leidenschaft - bittersüß und anrührend. Eine Autorin, die ein großes Thema souverän beherrscht. Endlich wieder einmal eine moderne Liebesgeschichte, die ihre Leser packt und zu Tränen rühren kann." (New York Times)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426621004
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:328 Seiten
Verlag:Droemer/Knaur

Rezensionen und Bewertungen

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    isleofbookxs avatar
    isleofbookxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte konnte mich leider überhaupt nicht mitreißen.
    Sehr enttäuschendes Buch

    Inhalt: "Ein Riss im Himmel" handelt von Alexandra und Eric, die sich auf den ersten Blick ineinander verlieben und sich schließlich in eine Beziehung voller Leidenschaft stürzen. Als Eric zufällig erfährt, dass er HIV-positiv ist, bricht für das Paar eine Welt zusammen. Sie versuchen alles um Eric zu retten - mehr Zeit zusammen ist alles, was sie wollen.


    Cover: Das Cover ist ganz nett gestaltet, aber definitiv nichts Besonderes. Schade finde ich, dass es weder etwas mit dem Titel des Buches, noch mit dem Inhalt zu tun hat. 


    Meine Meinung: Nachdem ich "Dem Horizont so nah" von Jessica Koch gelesen und geliebt habe, bin ich sehr skeptisch an "Ein Riss im Himmel" herangegangen. Beide Bücher behandeln das Thema HIV bzw. Aids - eine Thematik, die mich persönlich sehr interessiert und die ich als äußerst wichtig empfinde. Ich sollte mit meiner Skepsis recht behalten.


    Das Buch startet mit der Beerdigung von Eric, somit war der Ausgang eigentlich schon vorweggenommen. Natürlich rechnet man mit einem Tod, vor allem wenn der Untertitel des Buches "Nur die Liebe ist stärker als der Tod" lautet, aber meiner Meinung nach war dieser Beginn einfach unnötig. Ich hatte schon ab diesem Zeitpunkt eigentlich keine Lust mehr weiterzulesen.


    Die Protagonisten und deren Liebesgeschichte machte es nicht besser, im Gegenteil: Die Charaktere blieben das ganze Buch über sehr blass und ohne jegliche Individualität, weshalb ich auch keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Erics und Alexandras Liebesgeschichte wirkte zu konstruiert und ging für meinen Geschmack auch viel zu schnell. Generell hatte ich das ganze Buch über das Gefühl, dass sich die Handlung über zwei, drei Monate erstreckt, dabei waren es mehrere Jahre. 


    Positiv herauszuheben ist allerdings der Schreibstil der Autorin, der sich angenehm und auch schnell lesen lässt. Jeannie Brewer hat definitiv eine philosophische Ader! Manche ihrer Sätze und Gedanken über die Liebe und das Leben waren wirklich wunderschön formuliert und regten mich zur Reflexion meines eigenen Lebens an. Allerdings gab es auch einige Stellen, an denen ich im Geiste die Augen verdrehen musste. Zum einen übertreibt sie mit Sätzen wie "Er explodierte in einem Orgasmus von solcher Gewalt, wie ich es noch nie gesehen hatte." ein bisschen bei der Beschreibung des Geschlechtsverkehrs, zum anderen gibt es teilweise extrem komische Dialoge, die im echten Leben niemals auf diese Art stattfinden würden - zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. 


    Fazit: Für mich leider eine große Enttäuschung. Die Geschichte konnte mich trotz der sensiblen Thematik emotional einfach nicht mitreißen. Obwohl ich sehr nahe am Wasser gebaut bin, musste ich bei "Ein Riss im Himmel" keine einzige Träne vergießen - bei mir ein vernichtendes Urteil bei einem Buch, das von Tod und Krankheit handelt. 



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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Traurige Geschichte über die große Liebe mit leider sehr klischeebehafteten Charakteren
    Traurige Geschichte über die große Liebe mit leider sehr klischeebehafteten Charakteren

    Als sich die beiden Studenten Alex und Eric kennen lernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Alex trennt sich von ihrem Freund Peter und geht eine leidenschaftliche Beziehung mit Eric ein. Neben der emotionalen Verbundenheit der beiden nimmt auch die körperliche Anziehung der beiden in der Anfangszeit einen großen Raum in dem Buch ein. Eric, der aus schwierigen Familienverhältnissen stammt und vor allem von seinem Vater auf Abstand gehalten wird, zeigt Alex wie man das Leben und die Freiheit genießt. Er nimmt sie mit auf seinem Motorrad und unterstützt sie bei ihrem Vorhaben, den Pilotenschein zu machen. Sie macht anschließend sogar eine Ausbildung als Himmelschreiberin.

    Der Roman beginnt allerdings mit der Beerdigung von Eric, weshalb für den Leser von Anbeginn klar ist, dass diese Liebe nicht glücklich enden wird.

    Als sich der Medizinstudent Eric bei der Behandlung eines aidskranken Patienten im Krankenhaus mit einer Nadel sticht, erhält er nach einem Test die Diagnose, dass er HIV-positiv ist. Eric hatte sich aber bereits vor fünf Jahren, vermutlich durch eine verunreinigte Heroinnadel, angesteckt. Für Alex und Eric bricht eine Welt zusammen.

    Der Roman handelt im Jahr 1992, einem Zeitpunkt, zu dem die Forschung in Bezug auf Heilmittel für die Immunschwächekrankheit noch lange nicht so fortgeschritten war wie heute. Eric baut körperlich sehr schnell ab und wird bereits kurz nach der Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Er selbst möchte später keine lebensverlängernde Behandlung und bittet Alex, alle Entscheidungen in seinem Sinn zu treffen, wenn er selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Die Verantwortung lehnt Alex, die dem Tod Erics nicht ins Auge sehen will, lange ab, bis es fast zu spät ist. Als Eric an Krebs erkrankt und er ausschließlich palliativ versorgt werden soll, beginnt ein juristisches Tauziehen mit seinen Eltern, die die bestmögliche medizinische Versorgung für ihren Sohn möchten und ihn zu sich nach Chicago nehmen wollen.

    Auch wenn der Roman bereits vor über 20 Jahren spielt und manches Detail inzwischen überholt ist, hat das Thema Aids nichts an seiner Aktualität verloren. Der Roman ist von der ersten Seite an bewegend, da der Leser im Bewusstsein des nahenden Todes von Eric liest. Auch wenn Alex und Eric perfekt harmonieren und man wirklich das Gefühl hat, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden haben, schwingt von Anfang an ein Gefühl der Melancholie beim Lesen mit, was aber auch dem belastenden Verhältnis zwischen Eric und seiner Familie geschuldet ist. Der gefühlskalte Vater lehnt seinen Sohn, der immer um dessen Anerkennung bemüht war, ab. Es ist traurig zu lesen, wie kostbare Lebenszeit in Zwietracht verbracht wird und dann kurz vor Erics Tod wegen verletzter Gefühle oder reiner Machtspielchen Psychologen und Anwälte eingeschaltet werden, um für Erics vermeintliches Wohl zu sorgen.

    "Ein Riss im Himmel" ist eine traurige Geschichte über die große Liebe, die einem nur einmal im Leben begegnet und die den Leser berührt. Die Charaktere sind allerdings allesamt klischeebehaftet: Der gut aussehende Rebell Eric, der Alex zeigt, wie man lebt und genießt; Alex, die verträumte Kunststudentin, der es ein wenig an Selbstbewusstsein mangelt, die allerdings durch die Krankheit von Eric zu einer starken PersönlicEin Riss im Himmel" ist eine traurige Geschichte über die große Liebe, die einem nur einmal im Leben begegnet und die den Leser berührt. Die Charaktere sind allerdings allesamt klischeebehaftet: Der gut aussehende Rebell Eric, der Alex zeigt, wie man lebt und genießt; Alex, die verträumte Kunststudentin, der es ein wenig an Selbstbewusstsein mangelt, die allerdings durch die Krankheit von Eric zu einer starken Persönlichkeit reift. Nicht zuletzt auch der unverbesserliche, sture Vater von Eric, der bis zuletzt keine Gefühle zeigte, aber selbst vor einem Streit um den Leichnam nicht Halt machte. Aufgrund dieser Widrigkeiten blieben für mich die eigentliche Liebesgeschichte und Gefühle der beiden zueinander auf der Strecke.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Traurige Geschichte über die große Liebe mit leider sehr klischeebehafteten Charakteren
    Traurige Geschichte über die große Liebe mit leider sehr klischeebehafteten Charakteren

    Als sich die beiden Studenten Alex und Eric kennen lernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Alex trennt sich von ihrem Freund Peter und geht eine leidenschaftliche Beziehung mit Eric ein. Neben der emotionalen Verbundenheit der beiden nimmt auch die körperliche Anziehung der beiden in der Anfangszeit einen großen Raum in dem Buch ein. Eric, der aus schwierigen Familienverhältnissen stammt und vor allem von seinem Vater auf Abstand gehalten wird, zeigt Alex wie man das Leben und die Freiheit genießt. Er nimmt sie mit auf seinem Motorrad und unterstützt sie bei ihrem Vorhaben, den Pilotenschein zu machen. Sie macht anschließend sogar eine Ausbildung als Himmelschreiberin.

    Der Roman beginnt allerdings mit der Beerdigung von Eric, weshalb für den Leser von Anbeginn klar ist, dass diese Liebe nicht glücklich enden wird.

    Als sich der Medizinstudent Eric bei der Behandlung eines aidskranken Patienten im Krankenhaus mit einer Nadel sticht, erhält er nach einem Test die Diagnose, dass er HIV-positiv ist. Eric hatte sich aber bereits vor fünf Jahren, vermutlich durch eine verunreinigte Heroinnadel, angesteckt. Für Alex und Eric bricht eine Welt zusammen.

    Der Roman handelt im Jahr 1992, einem Zeitpunkt, zu dem die Forschung in Bezug auf Heilmittel für die Immunschwächekrankheit noch lange nicht so fortgeschritten war wie heute. Eric baut körperlich sehr schnell ab und wird bereits kurz nach der Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Er selbst möchte später keine lebensverlängernde Behandlung und bittet Alex, alle Entscheidungen in seinem Sinn zu treffen, wenn er selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Die Verantwortung lehnt Alex, die dem Tod Erics nicht ins Auge sehen will, lange ab, bis es fast zu spät ist. Als Eric an Krebs erkrankt und er ausschließlich palliativ versorgt werden soll, beginnt ein juristisches Tauziehen mit seinen Eltern, die die bestmögliche medizinische Versorgung für ihren Sohn möchten und ihn zu sich nach Chicago nehmen wollen.

    Auch wenn der Roman bereits vor über 20 Jahren spielt und manches Detail inzwischen überholt ist, hat das Thema Aids nichts an seiner Aktualität verloren. Der Roman ist von der ersten Seite an bewegend, da der Leser im Bewusstsein des nahenden Todes von Eric liest. Auch wenn Alex und Eric perfekt harmonieren und man wirklich das Gefühl hat, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden haben, schwingt von Anfang an ein Gefühl der Melancholie beim Lesen mit, was aber auch dem belastenden Verhältnis zwischen Eric und seiner Familie geschuldet ist. Der gefühlskalte Vater lehnt seinen Sohn, der immer um dessen Anerkennung bemüht war, ab. Es ist traurig zu lesen, wie kostbare Lebenszeit in Zwietracht verbracht wird und dann kurz vor Erics Tod wegen verletzter Gefühle oder reiner Machtspielchen Psychologen und Anwälte eingeschaltet werden, um für Erics vermeintliches Wohl zu sorgen.

    "Ein Riss im Himmel" ist eine traurige Geschichte über die große Liebe, die einem nur einmal im Leben begegnet und die den Leser berührt. Die Charaktere sind allerdings allesamt klischeebehaftet: Der gut aussehende Rebell Eric, der Alex zeigt, wie man lebt und genießt; Alex, die verträumte Kunststudentin, der es ein wenig an Selbstbewusstsein mangelt, die allerdings durch die Krankheit von Eric zu einer starken Persönlichkeit reift. Nicht zuletzt auch der unverbesserliche, sture Vater von Eric, der bis zuletzt keine Gefühle zeigte, aber selbst vor einem Streit um den Leichnam nicht Halt machte. Aufgrund dieser Widrigkeiten blieben für mich die eigentliche Liebesgeschichte und Gefühle der beiden zueinander auf der Strecke.

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    kitty_montamers avatar
    kitty_montamervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein hoch emotionales Buch, welches mir gleich auf der ersten Seite feuchte Augen beschert hat. Es ist großartig! ♥
    Ein Meisterwerk!


    Inhalt
    Als Alex während eines Jobs auf Eric trifft, ist sie sogleich fasziniert von ihm und fühlt sich zu ihm hingezogen. Eric ergeht es ebenso. Für ihre Liebe trennt sich Alex sogar von ihrem Freund. Fortan beginnt eine starke und innige Liebe des Paares, welche durch nichts und niemand getrennt werden kann. Doch dann bekommt Eric eine erschreckende Diagnose, die das gesamte Leben der Beiden auf den Kopf stellt...


    Meine Meinung
    Ich habe lange überlegt, wie ich zu diesem Roman die passenden Worte finden soll, denn selbst jetzt hallt die Geschichte noch so sehr in mir nach, dass ich immer noch ein bisschen sprachlos und auch traurig bin.
    Schon auf der ersten Seite hat mir die Autorin ihre Protagonistin so nahe gebracht, dass ich sogleich in ihre Rolle geschlüpft bin. Dadurch, dass Alex die Ich-Erzählerin dieses Romans ist, fiel mir die Identifizierung mir ihr, mehr als nur leicht. Ich hatte gerade mal die ersten paar Sätze gelesen, als mir auch schon das Wasser das Augen lief...
    Jeannie A. Brewers Schreibstil hat für mich etwas märchenhaftes und gleichzeitig magisches. Ich kann es nicht beschreiben, was während des Lesens durch meinen Kopf und vor allen durch mein Herz geströmt ist. Ich habe das Buch nicht nur gelesen, ich habe es wahrhaftig gefühlt! Sie schreibt nicht nur, ich finde, sie zaubert.
    Zu Beginn lernen wir Alex kennen - auf der Beerdigung ihres Lebenspartners. Man könnte meinen, dass die Tatsache, so ein wichtiges Ereignis schon auf den ersten Seiten zu lesen, die Spannung und die Gefühle aus diesem Roman nimmt, doch das ist absolut nicht der Fall. Im Gegenteil: Man lernt die Protagonisten kennen. Wie sie sich selbst zum ersten Mal trafen, sich ineinander verliebten und wie diese Liebesgeschichte ihren Lauf nimmt. Bis zum bitteren Ende.

    »"Hast du Angst, Eric?"
    "Manchmal."
    Ich zwinkerte heftig, um nicht zu weinen.
    Er fuhr fort: "Ich fürchte mich nicht vor dem Sterben, sondern davor, von dir getrennt zu sein."
    Meine Tränen begannen zu fließen. "Dann lassen wir nicht zu, dass das passiert."«
    Zitat aus: "Ein Riss im Himmel"

    Die gesamte Zeit schwebte die dunkle Wolke über mir. Das Wissen, wie das Buch ausgehen würde und doch habe ich die ganze Zeit gehofft. Ich habe mit Alex und Eric zusammen gelacht und geweint. Habe mit ihnen verschiedene Möglichkeiten in Betracht gezogen, sowie ausgeführt. Ich habe ihre Liebe gesehen und gespürt. Die Verzweiflung, die das Paar irgendwann ohne Zweifel nach außen trägt, hat mich mit voller Wucht erwischt. Ich hatte stellenweise das Gefühl, es würde sich irgendjemand auf meinen Brustkorb setzen und mir so die Möglichkeit zum Atmen nehmen.
    Die Autorin bringt das Thema AIDS sehr sensibel zur Sprache und findet grundsätzlich immer die richtigen Worte, um diese ernste Thematik hin und wieder auch mal aufzulockern. Man bemerkt praktisch, wie nach dem Regenschauer plötzlich die Sonne erscheint und verliert sich völlig in dem Moment, in dem sich ihre liebevoll charakterisierten Protagonisten befinden. Ich habe mit beiden gleich stark sympathisiert und hatte das Gefühl, dass ich irgendwas tun muss, damit es Eric besser geht, oder sogar irgendwie geheilt wird.
    Dadurch, dass ich den Platz von Alex in diesem Roman völlig eingenommen hatte, hat mich das Ende völlig fertig gemacht. Ich wusste zwar genau, was passiert, aber dennoch wollte ich es einfach nicht wahr haben. Ich hatte sogar das Gefühl, als hätte ich einen Freund verloren.


    Fazit:
    Für mich ist Ein Riss im Himmel zweifellos ein absolutes Meisterwerk, welches man gelesen haben sollte. Es ist voller Emotionen und hat mich mehr als nur einmal zum Weinen gebracht. Die Autorin hat mich mit ihrer wundervollen Art zu Schreiben von ihrem Können absolut überzeugt. Ich wünschte, es würde noch mehr Romane von ihr geben.

    © www.mybooksparadise.de

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    wunderliteraturs avatar
    wunderliteraturvor 4 Jahren
    Wunderschön. Dramatisch. Herzzerreißend.

    Die Ewigkeit gibt es für niemanden von uns. Sie ist unerreichbar. Ganz egal, wie viel von der Ewigkeit man haben möchte, es ist unausweichlich, dass sie aufreißt, und durch diesen Riss fällt man. Seite 262

    Ein Riss im Himmel hat mich im ersten Moment sprachlos und aufgewühlt zurückgelassen. Bevor ich jedoch auf das Ende zu sprechen komme, möchte ich von vorne beginnen. Der Einstieg beginnt, zumindest für mich, völlig überraschend. Obwohl man aufgrund des Klappentextes bereits weiß, dass die Protagonisten einen schweren Schicksalsschlag erleiden, hatte ich nicht damit gerechnet auf den ersten Seiten sofort mit der Beerdigung von Eric konfrontiert zu werden. Viel eher bin ich davon ausgegangen, dass es an einem früheren Punkt der Geschichte startet. Dem war nicht so.

    Nach dem ersten Kapitel folgt dann jedoch eine Art Rückblick. So weiß man als Leser einerseits bereits worauf es hinausläuft und erfährt andererseits aber auch, wie sich Alex und Eric kennen gelernt haben. Diese Phase des Kennenlernens, die ersten Schmetterlinge im Bauch, das Vertrauen, das von der ersten Sekunde an zwischen den beiden herrscht ist, nahezu greifbar.

    Eric ist ein unfassbar charmanter und lustiger Mensch, der scheinbar völlig frei von jeglichen Zwängen der Gesellschaft durch das Leben geht. Er strahlt pure Lebensfreude aus, die auch auf mich als Leser übergesprungen ist. Alex ist als Künstlerin wahnsinnig talentiert und kreativ. Im ersten Moment fragt man sich, was ein Medizinstudent und eine freie Künstlerin gemeinsam haben könnten. Und es erscheint einem vielleicht zunächst nicht besonders wahrscheinlich, dass sie etwas gemeinsam haben. Für mich war aber sofort klar, dass zwischen den beiden die Chemie stimmt.

    Wie oben bereits erwähnt, ahnt man welche Richtung die Geschichte der beiden einschlägt. Daher hatte ich von Anfang an ein mulmiges Gefühl und die Angst als leisen Begleiter im Hinterkopf. Gleichzeitig war ich der Meinung, auf das was kommt vorbereitet zu sein. Aber trotz allem ist die Diagnose, die Eric später erhält, auch für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Eric und Alex scheinen mit der Krankheit völlig unterschiedlich umzugehen. Jeder auf seine Weise. Dennoch halten sie zusammen und stellen sich gemeinsam ihrem Schicksal. Die Veränderung, die die beiden zusammen durchmachen ist greifbar und authentisch dargestellt. Ich habe die zwei auf diesem schwierigen Weg begleitet, der mit nichts zu vergleichen ist. Ich habe mit ihnen gelacht und geweint. Bis zum Schluss. Ein Riss im Himmel hat mich wachgerüttelt und wird ganz bestimmt lange Zeit nachklingen.

    Wir können immer nur in der Sekunde leben, die gerade ist. Wir können nicht in der Vergangenheit leben oder in der Zeit, die vor uns liegt. Seite 263

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    Sarah26blns avatar
    Sarah26blnvor 4 Jahren
    Ein Buch das berührt!!!

    Meine Meinung:

    Ich möchte gar nicht weiter auf den Inhalt der Geschichte eingehen, sondern eher auf die Emotionen, die ich beim lesen empfand. Denn dieses Buch lebt vom Gefühl.
    Ich muss sagen, dass ich selten von einer Liebesgeshichte so berührt gewesen bin, wie von dieser.Bei diesem Buch handelt es sich um keine oberflächliche oder gar kitschige Liebesgeschichte. Vielmehr wird eine tiefgreifende Liebe und die Verbundenheit zweier Menschen so gut dargestellt, dass das Buch unter die Haut geht. Die Liebe zwischen Alex und Eric ist so bewunderswert und tiefgründig beschrieben worden. Die beiden strahlten soviel Leidenschaft, Mut, Tapferkeit und eine grenzenlose Verbundenheit aus, dass dieses Buch bei mir bestimmt nicht in Vergessenheit geraten wird. Es hat mich zutiefst berührt und zu Tränen gerührt. Trotz all der Traurigkeit, die dieses Buch beeinhaltet, stellt es für mich die schönste Liebesgeschichte dar, die ich je lesen durfte.


    Ein tolles Buch welches 5 Sterne verdient!!!!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Berührend bis zum Schluss. Voller Liebe und Leidenschaft. Sehr lesenswert!
    "Der Geölte-Blitz"

    Für Alexandra und Eric, die beiden Studenten aus Philadelphia, ist es Liebe auf den ersten Blick, doch ihre Zeit ist begrenzt.

    Sie lernen sich durch Zufall kennen und sind sofort Feuer und Flamme füreinander. Alexandra ist noch in einer Beziehung und wird nicht ganz schlau aus dem lebensfrohen und charmanten Eric, der ihr Avancen macht. Doch umso mehr sie sich sehen, umso mehr verliert sich Alex darin und beendet ihre bestehende Beziehung um mit Eric zusammen sein zu können. Die Liebe der Beiden ist tief und leidenschaftlich, keine kurze Affäre und auch kein kleines Techtelmechtel, wie man am Anfang vermuten würde. Es ist die große Liebe, die einzig wahre Liebe.

    Doch das Schicksal spielt den Beiden übel mit, denn Eric wird krank, schwer krank ohne Ausweg (mehr dazu im Buch). Trotzdessen das man als Mensch in so einer Situation vermutlich Angst um seiner Selbstwillen hat, bleibt Alex bei ihm, um sich um ihn zu kümmern und ihn zu pflegen, ihm zur Seite zu stehen. Sie ist eine sehr bewunderswerte Frau und wird toll beschrieben in dem Buch, man kann bis auf ihr Herz schauen. So viel Stärke und so viel Leid. Im Prinzip kann man erahnen wie das Buch ausgeht, aber es ist kein (wie ich finde) sehr schlimmes Ende, sondern ein Ende mit Stolz und voller Liebe, sodass einem kein Kloß im Hals stecken bleibt.

    Es ist ein sehr schön geschriebenes, gefühlvolles Buch. Mit viel Taschentuch-Alarm und kleinen Schmunzlern! Die beiden Charaktere überzeugen auf ganzer Linie, auch wenn ich mir ein bisschen mehr Einblick in ihre Seelen und in ihr Leben gewünscht hätte. Es war mir zu kurz, aber den Umständen entsprechend hat es gepasst. Der Titel "Ein Riss im Himmel" ist so gefühlvoll und mitdenkend wie es das Buch selbst ist, tolle Wortwahl.
    Ich kann es persönlich nur empfehlen, es ist keine einfache Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte über zwei Menschen, die so stark sind, das sie durch jedes Feuer gehen würden.

    Sehr großes Lob!

    Kommentare: 4
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    erdbeere03s avatar
    erdbeere03vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschön und ohne Worte...
    Ein Riss im Himmel - Ein Buch das zutiefst berührt

    Ein wunderschönes und zugleich unglaublich trauriges Buch...

    Über den Inhalt muss man nicht viel sagen, es ist eigentlich schon alles gesagt, die Autorin schreibt sehr gut und das Buch liest sich super.

    Ich ziehe vor Alex wirklich den Hut, es ist unglaublich wie viel Mut, Liebe und Aufopferung sie Eric gegenüber bringt, es ist sooo schade das so eine unglaublich tolle Liebe auf so dramatische Weise auseinander geht, aber wie Erich ihr ja damals schon versprochen hat "Auf ewig vereint" und das ist doch das schönste Versprechen das man sich geben kann
    Tachentücher bereit halten...

    Sehr empfehlenswert, wer "Ein ganzes halbes Jahr" mochte, wird dieses Buch lieben.

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    Schokolatinas avatar
    Schokolatinavor 5 Jahren
    Lovestory meets Philadelphia

    Das Buch fängt so plätschernd an. Irgendwie war ich anfangs versucht, Alexandra für abenteuerlustig zu halten, wie sie da versucht, aus der gut verplanten - aber sicheren - Zukunft mit ihrem Freund zu entkommen und Eric verfällt, dem gut aussehenden, gefährlich verstohlen lächelnden Eric. Der für sie Modell sitzt, für sie, die Zeichnerin, für die es völlig normal ist, dass jemand nackt vor ihr sitzt. Nur dieses eine Mal nicht. 

    Eric - der Medizinstudent - bekommt eines Tages eine schockierende und lebensverändernde Diagnose und nichts ist mehr, wie es war, erträumt war oder sein sollte. 
    Dazu kommen ein despotischer Vater, der so gut, wie es geht, gemieden wird und eine Selbsthilfegruppe sowie ein kämpferischer Anwalt im Rollstuhl. 

    Alex - die Himmelsschreiberin - lernt, was es heißt, gehalten und getragen zu werden, halten und zu tragen, zu stützen, zu kämpfen, und doch trotz allem Kampf das Wichtigste in ihrem Leben zu verlieren. Auch wenn Sie Eric zu guter Letzt dann doch am Leben teilhaben lässt während sie das letzte Mal an den Himmel schreibt. 


    Alex erzählt ihre Geschichte teilweise etwas atemlos, wirkt selbst noch überrascht, wie sie vom ersten Treffen mit Eric erzählt, viele Charaktere kommen nicht ganz vertieft rüber, sind aber, weil sie ja eben doch irgendwie schwarz-weiß gemalt gebraucht werden, auch nicht näher vertieft. Das kann zum einen an "Fairness" liegen, weil gerade Erics Schwester so gar nicht greifbar ist, Alex sie aber auch nie wirklich kennengelernt hat bis auf die letzten Tage. Wie soll man da einen Charakter in der Ich-Erzähler-Form darstellen?! 

    Da das Buch schon ein bisschen älter ist, ist ganz klar, dass man über die möglichen Heilmittel schon besser Bescheid weiß. 

    Alex wählt ja nicht das sichere, vorgeplante Leben, um zu lernen, dass es das nie geben wird, dass das Leben immer Überraschungen für einen bereit hält, egal wie man sich vorher abstrampelt, um denen zu entgehen. Der kämpferische Rechtsanwalt im Rollstuhl bringt es auf den Punkt: Egal, wann der geliebte Mensch geht, ob mit Ende 20 oder Ende 80, immer ist man unzufrieden damit und immer will man noch ein bisschen mehr und ein bisschen länger mit ihm haben, immer fühlt man sich vom Leben unfair behandelt. 


    meine Bewertung: ganz lesenswert, wenn auch nicht der Oberhammer, Kleenexbox ist unbedingt nötig! 

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    Sara_1801s avatar
    Sara_1801vor 5 Jahren
    Ein Riss im Himmel

    Alex und Eric verlieben sich. Auf den ersten Blick. Hals über Kopf. Trotz bestehender Beziehung von Alex. Die Liebe siegt. Oder doch nicht?

    Als Alex Eric kennenlernt hat sie keine Ahnung welch bösartige Kreatur in Eric haust. Er weiß es selbst nicht. Doch dann ist der Schock groß: HIV-positiv!

    Doch Alex bleibt. Und sie kämpft. Für Eric. Für das Anrecht, sein Medizin-Studium abschließen zu können. Für eine Ausbildungsstelle. Gegen seinen tyrannischen Vater. Und gegen den Virus.  Ein Kampf ohne Aussicht auf Erfolg.

    Ein sehr bewegendes Buch, am Ende fließen die Tränen. Es erinnerte mich sehr stark an Tom Hanks in "Philadelphia" ( das Thema AIDS als auch der Schauplatz ).

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