Jeannine Klos Übermorgen Sonnenschein

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Inhaltsangabe zu „Übermorgen Sonnenschein“ von Jeannine Klos

Jeannine Klos hat den Albtraum jeder Mutter erlebt: Zwei Tage nach der Geburt ihrer Tochter legte man ihr ein fremdes Baby in den Arm, und als sie sagte: "Das ist nicht mein Kind!", glaubte ihr niemand. Sie zweifelte, fragte nach, beharrte - und ließ sich schließlich doch überzeugen. Sie nahm das Kind an, stillte es, wenn es hungrig war, tröstete es, wenn es weinte, wiegte es in den Schlaf, wenn es müde war, und begann es zu lieben. Doch sechs Monate später bewahrheitete sich ihre Angst -

Interessante, berührende Geschichte mit fragwürdigen Meldungen der Autorin!

— Sumsi1990
Sumsi1990

Schade, dass sie sich so als Übermutter darstellt. Für mich riecht das nach "Rache"

— woelfchen90
woelfchen90

Eine sehr ergreifende und emotionale Geschichte.

— ElkeK
ElkeK

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  • Übermorgen Sonnenschein

    Übermorgen Sonnenschein
    Sumsi1990

    Sumsi1990

    02. August 2016 um 17:45

    In diesem Buch, welches Teil der Bastei Lübbe Reihe Erfahrungen ist, erzählt eine Mutter deren Baby bei der Geburt im Krankenhaus vertauscht wurde ihre Geschichte. Ich mag diese Reihe sehr gerne und fand den Hintergrund dieses Buchs sehr interessant. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er (weil bei fast allen Bücher dieser Reihe) sehr leicht und schnell zu lesen ist. Auch die Geschichte war wirklich ergreifend und spannend. Auch sicherlich polarisierenden Aussagen der Kindesmutter / Autorin bzw. dass diese phasenweise wirklich eine Überheblichkeit in punkto Kindeserziehung an den Tag gelegt hat, hat mich anfangs eigentlich nicht gestört, da ich der Meinung bin, eine solche Situation nicht einmal ansatzweise nachvollziehen kann!Jedoch nach zirka einem dreiviertel des Buchs nachdem sie sich letztendlich in psychologische Behandlung begibt, zieht die Autorin auf eine Art über ihre eigene Mutter her bzw. schwärzt diese an, die ich ganz und gar nicht gutheißen kann. Ich finde so etwas hat in einem - und sollte er auch noch so persönlich sein - Buch nichts zu suchen. Ferner hat mich auch wirklich der Umgang mit dem Thema Taufpaten gestört. Die Autorin hat diesbezüglich eine solch strikte, eingeschränkte Vorstellung, zuckt aber nicht mit der Wimper als sie der "Tauschmutter" die Patenschaft zur Tochter kündigt! Dies ist mir nicht erklärlich und macht die Autorin aur den letzten 50 Seiten leider extrem unsympathisch.Alles in allem war dieser Erfahrungsbericht aber wirklich lesenswert, auch wenn der Autorin sicherlich nicht bewusst war, wie so manche Meldung auf den Leser wirkt!

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  • Rezension zu "Übermorgen Sonnenschein"

    Übermorgen Sonnenschein
    ElkeK

    ElkeK

    09. April 2015 um 06:04

    Inhaltsangabe: Schon vor der Geburt ihres zweiten Kindes hatte Jeannine Klos hatte sie die Befürchtung, das ihr Baby vertauscht werden könnte. Ihren Mann Ralf nahm sie das Versprechen ab, das er auch wirklich aufpassen würde, wenn das Kind gleich nach der Geburt versorgt werden würde. Tatsächlich fand die Vertauschung erst zwei Tage später statt. Doch all ihre Einwände und Zweifel wurden nicht gehört. Im Gegenteil, sie wurde belächelt und man meinte, die Kinder würden sich durchaus über Nacht verändern. Schließlich glaubte Jeannine selbst nicht mehr an eine Vertauschung und nahm das Kind mit nach Hause. Ein halbes Jahr später jedoch meldete sich die Klinik und ihr Alptraum bestätigt sich: Ihr Baby wurde vertauscht. Es begann ein Martyrium … Mein Fazit: Welche werdende Mutter hat nicht mal zwischendurch diese Horror-Vision vor Augen gehabt? Ein vertauschtes Baby … Ich natürlich auch, umso mehr interessierte es mich, wie man als Mutter damit umgehen kann. Ob ich so handeln würde wie Frau Klos es in ihrem Buch beschrieben hat, weiß ich nicht. Sie hat sich schon sehr tolerant und vernünftig gegebenüber der Klinik gezeigt, die eindeutig Schuld an dem Desaster war. Nicht nur, das ihre Zweifel und Einwände nicht ernstgenommen wurden. Auch fiel ihr auf, das die Arm-Bändchen der Babies viel zu locker saßen und somit eine Vertauschung ohne weiteres möglich war. Sie durchlitt Höllenqualen, emotionale Hochs und Tiefs. Sie fand Unterstützung von Familie und Freunden und von einem befreundeten Psychologen. Es gab für jeden Bereich Spezialisten, die sie mehr oder weniger auf ihrem Weg zum leiblichen Kind begleiteten. Ihre anfängliche Sympathie für Vanessa, der anderen Mutter, begründete auf das gemeinsame Schicksal. Wobei Vanessa durchaus labiler war, was wohl auf ihr jugendliches Alter zurückzuführen ist. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Geduld ging Jeannine Klos den Weg zu ihrem leiblichen Kind, das sie anfangs ablehnte. Ich konnte ihre Gedankengänge, emotionale Achterbahn und Handlungsweise sehr wohl nachvollziehen. Allerdings störten mich einige abwertende Bemerkungen, wie man ein Baby zu versorgen habe (Stichwort Kunstmilch, Schlafsituation etc.). Inzwischen sollte wohl jeder Mutter und jedem Vater klar sein, das es nicht nur den einen Weg gibt, sondern viele verschiedene Wege. Ansonsten fand ich die Geschichte um Leni und Lina sehr spannend, emotional und ergreifend geschrieben, daher bekommt es fünf Sterne von mir.

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