Jeannine Klos Übermorgen Sonnenschein: Als mein Baby vertauscht wurde

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(6)
(5)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Übermorgen Sonnenschein: Als mein Baby vertauscht wurde“ von Jeannine Klos

Jeannine Klos hat den Albtraum jeder Mutter erlebt: Zwei Tage nach der Geburt legte man ihr ein fremdes Baby in den Arm, und als sie sagte: "Das ist nicht mein Kind!", glaubte ihr niemand. Schließlich überwand sie ihr Gefühl und begann das Kind zu lieben. Doch sechs Monate später bewahrheitete sich ihre Angst. In den folgenden Monaten schaffte Jeannine es nicht nur, das Baby, das sie gestillt, in den Schlaf gewiegt, getröstet und getragen hatte, schrittweise loszulassen. Sie schloss auch ihre eigene Tochter endlich in die Arme.

Schönes Buch aber auch sehr traurig und herzergreifend.

— Anjali85
Anjali85

Herzergreifend

— Nurse
Nurse

...traurig,aber schön ich lese zur zeit viele erfahrungsberichte...das buch ist klasse

— my_violine
my_violine

"Übermorgen Sonnenschein" ist kein Buch, das man nur mal so nebenbei liest. Es ist vom ersten bis zum letzten Satz fesselnd. Authentisch und

— Saarlandman
Saarlandman

Stöbern in Biografie

Max

Ein wirklich intensiver Roman, aus dessen Sätzen einem die Leidenschaft für Kunst, Liebe und Sein förmlich entgegenspringt... LESENSWERT!

SomeBody

Slawa und seine Frauen

Autobiographisches Debüt. Nett zu lesen, aber wenige Highlights einer deutsch-ukrainischen Familienzusammenführung.

AnTheia

Gegen alle Regeln

biografischer, düsterer, regelrecht depressiv wirkender "Roman"

Buchmagie

Eisgesang

Toller Reisebericht, der auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Autorin gibt.

MissPommes

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Witzige Einblicke in Lauren Grahams Leben. Als wäre man mit ihr in Lukes Diner zum Kaffee verabredet. Herrlich!

I_like_stories

Neben der Spur, aber auf dem Weg

Ein tolles Buch, das ADS endlich auch für nichtbetroffene Greifbar und Erklärbar macht und das betroffenen Mut gibt. Danke!

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Interessantes Thema, problematisch umgesetzt

    Übermorgen Sonnenschein: Als mein Baby vertauscht wurde
    MikkaG

    MikkaG

    26. December 2013 um 16:06

    Es war das Cover, dass mich direkt angesprochen hat. Die friedliche Szene, im Gegensatz zu dem Untertitel... "Als mein Baby vertauscht wurde". Was für ein Albtraum! Ich war einfach neugierig: wie kann so etwas passieren? Wie, um Himmels willen, geht man damit um? Bei einem Buch wie diesem, dass auf Tatsachen beruht, kann ich natürlich meine üblichen Kriterien wie "Originalität", "Charaktere" oder "Romantik" nicht anwenden. Daher fällt die Bewertung leider schwer. Was mich aber direkt eher ins Zweifeln gebracht hat: die junge Mutter soll schon Wochen vor der Geburt plötzlich schlimme Albträume gehabt haben, in denen ihr Baby mit einem anderen Baby vertauscht wurde, und die Angst ließ sie angeblich auch tagsüber nicht los. Das kam mir eher vor wie der Versuch der Ghostwriterin, zusätzlich Spannung und Dramatik in die Geschichte zu bekommen... Leider fand ich auch den Schreibstil sehr platt und oft bemüht reißerisch. Die Mutter, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, wird gegenüber der zweiten Mutter immer als die Übermutter dargestellt, die weiß, wie man ein Kind behandelt und erzieht. Überhaupt kann sie nichts falsch machen: es gibt immer eine gute Erklärung für Alles, was sie tut, und dabei zieht sie noch des Öfteren über andere Menschen her und bildet sich sehr schnell ein Urteil. Bei jedem Problem ruft sie Familie und Freunde zu Hilfe, die dann alles tun, um ihr so viel wie möglich abzunehmen, und das nimmt sie fast schon als selbstverständlich hin. Ihre eigenen Probleme sind immer die wichtigsten, und nicht einmal die Tatsache, dass ihre Nichte Leukämie hat und Chemotherapie bekommen muss, ändert das wirklich. Und wenn dann doch auf dieses schlimme Thema eingegangen wird, hatte ich eher den Eindruck, dass es nicht wirklich um die Nichte geht, sondern eher darum, wie sehr unsere "Heldin" darunter leidet. Das hatte schon etwas fast Narzistisches, und daher konnte ich für sie auch kaum Sympathie aufbauen! Am Befremdlichsten fand ich aber, wie schnell das "falsche" Kind beiseite geschoben wird. Erst heißt es noch, die Mutter könne auf keinen Fall tauschen, da sie das Kind inzwischen doch so sehr liebe, und dann kann der Tausch gar nicht schnell genug gehen... Die Mutter sagt später selber, dass sie das "falsche" Kind überhaupt nicht vermisst, was ich sehr traurig fand. Der anderen Mutter, die sicher ihre Fehler hat, wenn man dem Buch Glauben schenken kann (sie ist erst fünfzehn und hat keine Ahnung von Kindererziehung, sie raucht in Gegenwart des Kindes, sie verfüttert Schokoladenmilch etc.), fällt der Tausch sehr viel schwerer, da sie das Kind, das sie bisher für ihr eigenes hielt, eben wirklich liebt. Aber natürlich ist schwer zu sagen, wieviel von alldem wahrheitsgetreu wiedergibt, wie Jeannine Klos wirklich fühlte und handelte, und wieviel davon das Werk der Ghostwriterin ist. Solche Erfahrungsberichte stehen oft irgenwo in der Grauzone zwischen Realität und Fiktion. Für mich kam aber weder wirkliche Spannung auf, noch das Gefühl, etwas mit Gewinn gelesen zu haben. Vielleicht habe ich auch zuviel erwartet? Zusammenfassung: Das Thema klingt interessant: die Vertauschung zweier Babys im Krankenhaus und die emotionale Achterbahnfahrt, die die Mütter danach durchmachen müssen... Aber für mich wurde das Thema leider eher unbefriedigend behandelt, und Sympathie für die Mutter, die im Mittelpunkt der Erzählung steht, kam für mich wenig bis gar nicht auf.

    Mehr
  • Authentisch und intensiv.

    Übermorgen Sonnenschein: Als mein Baby vertauscht wurde
    Saarlandman

    Saarlandman

    28. October 2013 um 16:50

    Viele viele Hundert Bücher habe ich in meinem Leben schon gelesen. Nur sehr wenige aber haben mich emotional derart mitgenommen, ja mitgerissen, wie "Übermorgen Sonnenschein". Die Realität, die sich in diesem Buch widerspiegelt, übertrifft jegliche Fiktion. Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Ein Bericht über Ereignisse, wie sie eigentlich niemals vorkommen dürfen. Und doch: Es ist passiert. Gar nicht einmal weit entfernt von meinem Wohnort; in der Klinik, in der auch meine Kinder das Licht der Welt erblickten: Zwei Neugeborene wurden vertauscht. Eines davon war das Baby von Jeannine Klos. In "Übermorgen Sonnenschein" kehrt nun Jeannine Klos ihr Innerstes nach außen. Sie erzählt von ihren Zweifeln schon in dem Moment, als sie von einer Krankenschwester ein Baby in den Arm gedrückt bekam, das nicht ihres zu sein schien. Und sie erzählt davon, wie niemand, wie absolut niemand diese Zweifel ernst nahm. Niemand konnte glauben, dass so etwas möglich sein soll. Schließlich darf es so etwas ja auch garnicht nicht geben. Jeannine Klos stand mit ihren Sorgen, ihren Befürchtungen, ihrer Angst ganz alleine da. Bis sie selbst glaubte, alles sei nur Einbildung. Und so schenkte sie der kleinen Leni ganz selbstverständlich ihre Liebe, stillte sie, tröstete sie wenn sie weinte. Und alles war gut. Doch dann - rund ein halbes Jahr später - erzählte eine Nachbarin ganz unbedarft, welch ungeheuerliche Nachricht sie gerade im Videotext gelesen habe: "Stell dir mal vor, in einer Saarlouiser Klinik sind zwei Babys vertauscht worden". In der gleichen Sekunde war alles wieder da: Sorgen, Befürchtungen, Angst - und eine erschreckende Erkenntnis... "Übermorgen Sonnenschein" ist kein Buch, das man nur mal so nebenbei liest. Es ist vom ersten bis zum letzten Satz fesselnd. Authentisch und intensiv. Es ist aber auch ein Buch über Freunde die zu dir halten und die dann, wenn du sie brauchst, für dich da sind. Ich kann nur empfehlen: Lesen Sie dieses Buch! http://eppelblog.blogspot.com

    Mehr