Jeannine Meighörner Das fliehende Herz

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Inhaltsangabe zu „Das fliehende Herz“ von Jeannine Meighörner

KAISERIN SISI - EINE IKONE, DIE BIS HEUTE DIE HERZEN DER MENSCHEN BEWEGT Viermal besuchte KAISERIN ELISABETH Tirol - diese vier Episoden sind kaum bekannt, und doch trägt ein jeder Besuch das Siegel ihres ungewöhnlichen Lebens: Als Elfjährige kommt Sisi 1848 zum ersten Mal nach Tirol, um dort die Sommerfrische zu verbringen. Ein kleiner Wirbelwind, ein unbefangenes Naturkind ist sie da noch, doch ihre Mutter handelt sie schon als "gute Partie", denn auch die HABSBURGER, die vor den Wirren des heißen Revolutionssommers aus Wien geflohen sind, logieren dort. Jahre später kehrt sie nach Tirol zurück - nun schon als Ehefrau von KAISER FRANZ JOSEPH als Kaiserin von Österreich-Ungarn … MÄRCHENKAISERIN ELISABETH FLIEHT VOR DEM HOF Sisi gilt als schönste Monarchin Europas, doch das fremdbestimmte Leben im goldenen Käfig des Wiener Hofzeremoniells auf Schloss Schönbrunn verkraftet sie nicht: Sie hadert mit ihrer Rolle als Kaiserin und Ehefrau an der Seite Franz Josephs. Elisabeth möchte ihr eigenes Leben leben, immer wieder flüchtet sie vor der Öffentlichkeit, die sie umschwärmt. In TIROL trifft sie ihren glücklosen Verehrer aus Jugendtagen, wandelt auf den Spuren von Heinrich Heine in der INNSBRUCKER Hofkirche, überwintert in MERAN dem sie damit zum Ruf eines mondänen Kurortes verhilft. So sehr Tirol ihr auch Zufluchtsort ist - das Verhältnis zu Tirol und den Tirolern, die ihr mit kindlicher Anhänglichkeit begegnen, bleibt ein gespaltenes. Es folgt ein letzter, trauriger Besuch als Opfer des Genfer Mordanschlags, mit dem Kaiserin Sisi endgültig als Legende in die Geschichte eingeht … SCHON ZU LEBZEITEN VOM MYTHOS UMGEBEN: EIN RASTLOSES LEBEN IN EINEM RASTLOSEN JAHRHUNDERT Diese BISHER KAUM BEKANNTEN AUFENTHALTE IN TIROL enthüllen das Muster des Lebens einer Frau, die in ein Jahrhundert des Umbruchs hineingeboren wurde, und als ewig junge und schöne Kaiserin, als hochsensible und kapriziöse Persönlichkeit, als unglückliche und missverstandene Monarchin zur Legende wurde. Jeannine Meighörner begeistert mit großer Hingabe, beeindruckender Sachkenntnis und einer feinen Prise Humor. EIN ANSPRUCHSVOLLER UND UNTERHALTSAMER HISTORISCHER ROMAN ÜBER DIE ÖSTERREICHSICHE KAISERIN DER HERZEN. ******************* "Bei all den Filmen und Büchern und Ausstellungen zu Kaiserin Sisi frage ich mich immer: Wer war diese Frau mit den Sternen im Haar wirklich? Jeannine Meighörner schafft es in ihrem Roman, dieser 'wahren Sisi' auf die Spur zu kommen. Endlich ein gut recherchiertes, unterhaltsames Buch ohne die ganzen Klischees, die man sonst so kennt. Absolut lesenswert!" Leserstimme "Als großer Sisi-Fan habe ich schon alles über Kaiserin Elisabeth gelesen - aber diese vier Episoden im Leben der Kaiserin habe selbst ich bislang nicht gekannt. Ein ausgesprochen toller Roman mit der richtigen Prise Humor!" Leserstimme "Ein Sisi-Roman, der den Zauber der legendären Kaiserin einfängt, aber ohne Kitsch und Vorurteile auskommt: Jeannine Meighörner verfügt nicht nur über literarisches Talent, sondern hat sich eingehend mit dem 'Mythos Sisi' auseinandergesetzt und legt einen anspruchsvollen historischen Roman vor, den ich nur empfehlen kann." Leserstimme "Dieses Buch hat mich zu Nachdenklichkeit bewegt, zum Staunen und zum Schmunzeln gebracht - alles auf einmal. Die vier Besuche von Sisi in Innsbruck bilden ihr Leben im Kleinen ab und zeigen gleichzeitig, wie sehr die politischen Zusammenhänge das Leben dieser außergewöhnlichen Frau beeinflusst haben. Erhellend, unterhaltend, begeisternd!" Leserstimme *******************

Einfach toll! Authentisch, witzig und überaus kritisch. Dazu spannend und lehrreich.

— MyriamErich

Ein paar neue und alte Eigenschaften der österreichischen Kaiserin Elisabeth.

— Sancro82

Sisi in Tirol – ein neuer Blickwinkel auf die Kaiserin durch die Augen einiger Innsbrucker

— Minangel

Sisi, wie sie wahrscheinlich sonst nur Kenner kennen! Reisen einer Frau, die eigentlich gar keine Kaiserin sein möchte.

— igbuchblueten

Die Innsbrucker haben ihre Probleme mit dieser Frau, die nur auf Durchreise ist und ihre Bemühungen gar nicht zu würdigen weiß ...

— Leseratte-uhu

Ungewöhnlicher Roman über die österreichische Kaiserin.

— Bibi1960

Kaiserin Elisabeth und die Tiroler....ein gespaltenes Verhältnis, das man aber durchaus mal näher unter die Lupe nehmen darf!

— Miamou

Kurzweilig und nett geschrieben - schöne Einblicke in die Außenwahrnehmung von Kaiserin Elisabeth

— tanteruebennase

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  • Die Geschichte konnte mich leder nicht überzeugen

    Das fliehende Herz

    ejtnaj

    04. June 2017 um 15:25

    Die Autorin Jeannine Meighörner hat in diesem historischen Roman aus der Zeit erzählt als Sisi einige Male Innsbruck besucht hat.Da ich schon als Kind ein großer Fan von Sisi war bzw. die Person mich damals wie heute faszinierend finde, war ich auf diesen fiktiven Roman doch recht gespannt. Mir war von Anfang an klar, dass es sich um eine Geschichte handelt die sich zwar auf belegbare Hintergründe stützt aber eben auch einiges der Fantasie der Autorin entsprungen ist.Ich bin leider nur sehr schwer in den Roman reingekommen und habe mich die ganze Zeit mit dem Roman recht schwer getan.Die Geschichte an sich ist auf vier Teile aufgebaut sprich für jeden ihrer Besuchte einen eigenen Teil, wobei hier der zweite Besuch den größten Teil des Buches einnimmt.Für mich persönlich waren es zu viele verschiedene Erzählstränge wodurch einiges zu unübersichtlich wurde und man recht große Probleme hatte allem gut folgen zu können.Auch ist mir klar, dass die Kaiserin kein einfacher Mensch war, aber hier wird mir dann doch einiges zu überzogen dargestellt was aber natürlich nur meine persönliche Meinung ist.Die Handlungsorte waren mir viel zu leblos und ja eigentlich so gut wie gar nicht beschrieben und so habe ich mich hier sehr schwer getan mir diese vorzustellen.Auch die Figuren des Romans hätten etwas mehr Liebe zum Detail vertragen können damit man sie sich noch detaillierter vor dem inneren Augen entstehen lassen hätte können.Alles in allem hatte ich wirklich sehr große Probleme mit dem Roman und ich habe mich wirklich sehr schwer getan mit der Punktevergabe. Nach längerer Überlegung vergebe ich hier zwei von fünf Sternen.Für jeden der sich für die Kaiserin Sisi interessiert kann ich nur empfehlen eine Biografie zu lesen.

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  • Eine eigenwillige Schönheit ...

    Das fliehende Herz

    engineerwife

    01. June 2017 um 10:43

    Oh, was für ein zauberhaftes kleines Buch über meine Lieblingskaiserin Elisabeth, die sich sehr zum Leidwesen einiger Innsbrucker, insbesondere Advokat Oberrauch, seines Zeichens Vorsteher beim Ortsverschönerungsvereins, zu Lebzeiten dort immer rar gemacht hat. Obwohl aufgeteilt in vier Teile, die jeweils einen der seltenen Besuche beschreiben, hat es die Autorin geschafft, eine stimmige Geschichte daraus zu knüpfen. Neben den Royalitäten treffen wir in jeder Episode wieder alte Bekannte … bereits genannten Aloys Oberrauch, die junge und später nicht mehr ganz so junge Pauline und natürlich den guten alten Sepp, den Nachtwächter, dem Sisi einst seinen liebsten Begleiter nahm. Jeannine Meghörner hat mir auf diesem Weg bekannte und auch manche unbekannte Fakten aus dem Leben der einst schönsten Frau der Welt nahe gebracht. Jedem Sisi Fan und auch dem der es vielleicht erst werden möchte, sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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    • 3
  • Leserunde zu "Das fliehende Herz" von Jeannine Meighörner

    Das fliehende Herz

    meighoerner

    Liebe Leserinnen und Leser, habt ihr Lust auf eine bisher unbekannte Geschichte aus dem Leben der Kaiserin Sisi? Dann begebt euch mit meinem soeben erschienenen Buch „Das fliehende Herz“ auf eine Zeitreise in die Welt der so außergewöhnlichen Kaiserin und lernt die Ikone, die schon zu Lebzeiten von einem Mythos umgeben war, von einer völlig neuen Seite kennen! Bewerbt euch hier bis zum 2. Mai für eines von 15 Freiexemplaren und diskutiert in dieser Leserunde über eine einzigartige, turbulente Zeit und eine Ikone ihres Jahrhunderts, das ganz im Zeichen des Umbruchs stand. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf eure Fragen und freue mich bereits darauf, mich mit euch über Sisis Innenleben, die historischen Hintergründe, über die Entstehung des Buches und vieles mehr zu unterhalten!  Über das Buch: Märchenkaiserin Elisabeth flieht vor dem HofSisi gilt als schönste Monarchin Europas, doch das fremdbestimmte Leben im goldenen Käfig des Wiener Hofzeremoniells auf Schloss Schönbrunn verkraftet sie nicht: Sie hadert mit ihrer Rolle als Kaiserin und Ehefrau an der Seite Franz Josephs. Elisabeth möchte ihr eigenes Leben leben, immer wieder flüchtet sie vor der Öffentlichkeit, die sie umschwärmt. In Tirol trifft sie ihren glücklosen Verehrer aus Jugendtagen, wandelt auf den Spuren von Heinrich Heine in der Innsbrucker Hofkirche, überwintert in Meran, dem sie damit zum Ruf eines mondänen Kurortes verhilft. So sehr Tirol ihr auch Zufluchtsort ist - das Verhältnis zu Tirol und den Tirolern, die ihr mit kindlicher Anhänglichkeit begegnen, bleibt ein gespaltenes. Es folgt ein letzter, trauriger Besuch als Opfer des Genfer Mordanschlags, mit dem Kaiserin Sisi endgültig als Legende in die Geschichte eingeht …Schon zu Lebzeiten vom Mythos umgeben: ein rastloses Leben in einem rastlosen JahrhundertDiese bisher kaum bekannten Aufenthalte in Tirol enthüllen das Muster des Lebens einer Frau, die in ein Jahrhundert des Umbruchs hineingeboren wurde, und als ewig junge und schöne Kaiserin, als hochsensible und kapriziöse Persönlichkeit, als unglückliche und missverstandene Monarchin zur Legende wurde. Alle Infos zum Buch findet ihr hier: https://goo.gl/dyUb3g Hier geht’s zur Leseprobe: http://b2l.bz/TD6gwS Ich freue mich auf eure Bewerbungen und eine rege, interessante und spannende Diskussion mit euch!Liebe Grüße Jeannine Meighörner

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    • 208
  • Ein nicht kitschiger historischer Roman über Sisi

    Das fliehende Herz

    Sancro82

    28. May 2017 um 20:39

    In dem Buch „Das fliehende Herz“ von Jeannine Meighörner dreht sich alles über die Besuche von Sisi in Tirol. Insgesamt war Kaiserin Elisabeth wohl vier mal in Tirol zugegen und zwar als Kind und zuletzt ihr Leichnam auf der Durchreise von Genf nach Wien. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven u.a. auch aus Sisis Sicht, aber was ich beeindruckender fand aus Sicht des Nachtwächters, einer Hofdame und einem großen Bewunderer Sisis. Es waren für mich zum Teil neue Erkenntnisse von Sisi dabei, aber auch Dinge die ich schon wußte. Dennoch war der Roman für mich nicht langweilig und dank des Schreibstils flog ich nur so über die Seiten. Ich kann den historischen Roman allen Sisi-Fans nur ans Herz legen und auch den Lesern, die gerne historische Romane lesen.  

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  • Schicksalstage in Innsbruck

    Das fliehende Herz

    Susimueller

    26. May 2017 um 19:03

    Historische Romane sind immer etwas gewagt, wenn sie ein Thema behandeln, das schon so oft durchgekaut wurde. Deshalb war ich auf diesen Sisi Roman besonders gespannt. Sisi hat im laufe ihres Lebens Innsbruck mehrmals besucht und genau davon handelt der Roman. Die Autorin erzählt die Geschichte durch eigentliche Randfiguren in einer Art Mauerschauperspektive. So erfährt man sehr viel über die Gesellschaft und Historie der Zeit und kann auch einen kritischen Blick auf die Kaiserin werfen. Die Randfiguren sind nämlich Menschen aus dem Volk, die nicht nur den Schein der Kaiserin sehen, sondern auch durchaus Kritik am kaiserlichen Hofe erkennen. Sehr gut gelungen ist die lebendige Erzählweise des Romans, die eine Mischung aus alter Sprache und dennoch einer lebendigen Modernität ist. "Das fliehende Herz" ist durchaus eine kritischere Sicht auf Sisis Leben, als in den meisten bisher erschienen Romanen oder dem Musical oder gar den Filmen. Dennoch hat auch hier Sisi ihren Charme, mit dem sie alle für sich gewinnen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Fazi: auf jeden Fall lesenswert.

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  • REZENSION: Das fliehende Herz (Sisis Schicksalstage in Tirol)

    Das fliehende Herz

    igbuchblueten

    25. May 2017 um 11:46

    Wer Sisi/Sissi lediglich durch die märchenhafte Verfilmungen mit Romy Schneider kennt, der wird wahrscheinlich beim Anblick der nackten Wahrheit ein wenig abgeschreckt, für große Sisi Fans, die die Macken und Eigenheiten Österreichs Kaiserin der Herzen schon kennen, ist es eine schöne Zusatzgeschichte. Es wird schon auf dem Buch an sich darauf hingewiesen, dass Sisi zwar wirklich für wenige Besuche in Tirol war, wie diese abgelaufen sind, entspringt jedoch der Fantasie der Autorin. Die Handlung ist also fiktiv, jedoch an den Charakter der Kaiserin angelehnt. Das Cover sticht in meinem vor Jugendbücher überquellenden Regal, durch den Stil des späten 19. Jahrhunderts, gut heraus, ich finde es schön anzusehen und es stimmt definitiv auf den Flair der Geschichte ein. Als nächstes möchte ich auf den Schreibstil der Autorin eingehen. Dieser war einfach herausragend. Ich habe die Worte förmlich in mich aufgesogen, war total gefesselt und habe mir einiges im Buch markiert. Der Schreibstil hat mich auch dazu veranlasst, mir bald weitere Bücher der Autorin zu bestellen, da ich einfach nicht genug davon bekomme! Das Buch an sich ist in 4 Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt erzählt eine Reise, als Sisi noch ein junges Mädchen ist, in den anderen 3 ist Sisi schon Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Die Geschichte wird durch einen auktorialen Erzähler erzählt, der mal Einblicke in die Gedanken der Kaiserin, mal in die Gedanken der Innsbrucker Bürger gibt. Wie schon gesagt, wer mit dem Leben der echten Sisi nicht ganz vertraut ist, dem wird ihr Charakter vielleicht ein wenig komisch vorkommen, ich beschäftige mich aber privat sehr gerne mit ihrer Person und habe mich deshalb auch sehr über und auf das Buch gefreut. Sisi ist anfangs ganz das quirlige, aufgedrehte Mädchen, das nichts schöneres kennt, als von ihrem Vater Kunststücke auf dem Rücken ihres Ponys Gustl zu lernen. Wir wissen alle, dass Sisi ihre Freiheit über alles liebte und sich als Kaiserin, wie in einem goldenen Käfig gefühlt hat, das kommt ja auch in den Filmen gut zur Geltung. Das Buch beschreibt die Sache noch eingehender und man bekommt als Leser mit, wie unwohl sie sich bei z. B. öffentlichen Auftritten gefühlt hat und welche "Macken" sich daraus entwickelt haben. Zeitenweise taten einem die Innsbrucker richtig leid, da sie sich jedes Mal so große Mühe gemacht haben und es immer den Anschein erweckte, dass die Kaiserin das nicht zu würdigen wusste. Besonders mit Aloys konnte ich richtig mitfühlen, wer das Buch gelesen hat wird wissen, was ich damit meine. Von der Tiroler Umgebung bekommt man gerade so viel mit, dass im Buch diese heimelige und friedliche Stimmung aufkommt, ich habe teilweise ein wenig Fernweh bekommen und mir fest vorgenommen, den Alpen bald wieder einen Besuch abzustatten. Es ist zu empfehlen das Buch wirklich nach den 4 Abschnitten zu lesen, ich habe immer eine kleine Pause gebraucht um mir einzuprägen, was auf dieser Reise geschehen ist und mich daran zu erinnern, dass der nächste Abschnitt wieder mehrere Jahre Zeitunterschied hat. Alles in allem war es ein informatives Buch, die Innsbrucker habe ich sofort in mein Herz geschlossen und wenn es für jemanden von euch den Anschein geweckt hat, dass man ein Sisi-Spezialist sein muss, um dieses Buch zu verstehen, dann kann ich sagen: Nein, das Buch ist für jeden, der Sisi-begeistert ist, etwas mehr über diese interessante Persönlichkeit erfahren möchte und vielleicht ein wenig Tiroler Bergluft schnuppern möchte!

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  • Sisi in Tirol – ein neuer Blickwinkel auf die Kaiserin durch die Augen einiger Innsbrucker

    Das fliehende Herz

    Minangel

    24. May 2017 um 21:07

    Inhalt: Sisi, die bekannte Kaiserin von Österreich (1837-1898) hat in ihrem gesamten Wirken genau viermal in Innsbruck Halt gemacht. Von diesen besonderen Besuchen, welchen sich über ihr ganzes Leben erstrecken, erzählt der vorliegende Roman. Er offenbart uns auch eine vielleicht neue Seite und auch einige neue Geheimnisse dieser außergewöhnlichen, schüchternen und exzentrischen Kaiserin von Österreich.  Meine Meinung: Dieser vorliegende historische Roman von Jeannine Meighörner erzählt von Sisi und ihren Begegnungen mit den Innsbruckern. Vor allem aus der Sicht von Aloys Oberrauch wird viel im Buch erzählt. Dieser durfte die 11 jährige Sisi des Nächtens durch Zufall kennenlernen und bleibt ihr ein Leben lang zugetan. In späteren Jahren verfolgt er ihre Entwicklung aus der Ferne durch die Zeitungen und organisiert ihre Empfänge, als sie einen Besuch in Innsbruck ankündigt. „An diesem Wesen ist alles Anmut: Es geht nicht, es scheint zu schweben, es lacht nicht es lächelt wie ein scheuer Engel mit geschlossenem Mund, es spricht nicht, es haucht Worte dahin.“ So sein Empfinden, als er Jahre später Sisi wiedersieht und es soll nicht das letzte Mal sein... Auch der Nachtwächter Sepp und die Dienerin Pauline spielen immer wieder eine Rolle und sind mit Sisi verbunden. Sehr gut kann man die Treue und die Liebe der Tiroler zu ihrer Kaiserin spüren, was diese – ewig auf der Flucht – nur am Rande wahrnimmt. Der Einstieg und der Schreibstil waren anfangs gewöhnungsbedürftig und konnten mich im Laufe der Geschichte mehr begeistern. Die damalige authentische Sprache bringt schnelles Hineinversetzen in diese kaiserliche Zeit. Über einige Anekdoten von Sisi musste ich schmunzeln, manchmal musste ich auch den Kopf schütteln vor Ungläubigkeit. Besonders passend ausgewählt ist auch das Cover, welches die wunderschöne Sisi mit offenem Haar und dahinter eine prachtvolle Straße der Stadt Innsbruck mit den Bergen zeigt. Fazit: Interessante Einblicke, Episoden und Begegnungen gewährt uns die Autorin. Einige waren mir bekannt, durch andere durfte ich die Person Sisi noch besser kennen lernen. Kaiserliche 4 Sterne von mir krönen dieses Werk.  

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    • 2
  • Auftritte der Kaiserin Siss in Innsbruck

    Das fliehende Herz

    bettinahertz

    20. May 2017 um 14:00

    Das fliehende Herz Autor: Jeannine Meighörner Das fliehende Herz ist ein historischer Roman über die legendäre Elisabeth von Österreich-Ungarn, bekannt in der ganzen Welt als Sisi. Eindrucksvoll werden hier in vier Episoden ihre Aufenthalte bei den Tirolern in Innsbruck zum Leben erweckt. Dabei begegnen sich immer wieder Sisi und der einst revolutionäre Jungsporn und spätere Advokat Aloys Oberrauch, bis zum bekanntlich tragischen Ende. Auf der letzten Bahnfahrt Sisis hält der Zug noch einmal in Insbruck für zehn Minuten….. Das Buch hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Jeannine Meighörner versteht es hier sehr geschickt, die Hauptcharaktere mit den Nebencharakteren zu verknüpfen und einen Einblick in die Ikone Sisi zu erhalten. Zum Beispiel die beiden Nebenfiguren des Nachtwächters Sepp und der Bediensteten Pauline, später Sisis Kammerzofe. Durch die Gespräche der beiden erhält man immer wieder Informationen aus Sisis Privatleben und nimmt an ihrem Leben Teil und lernt somit ihre doch sehr gespaltene Seele/Erscheinung kennen. Pauline und Sepp empfand ich wie ein kleiner roter Faden im Buch. Die Geschichte wird zum einen aus der Perspektive von Sisi und von dem jungen Revolutionär Aloys Oberrauch, später Advokat in Innsbruck und glühender Verehrer Sis’s erzählt. Das erste Mal begegnen sich beide, als der kleine elfjährige Wildfang Sisi die Nacht dazu nutzte, die Gegend, vor allem den Pferdestall zu erkunden. Dieses kurze Zusammentreffen soll für Aloys prägend bleiben, kann er doch das Mädchen nicht aus seinen Gedanken vertreiben. Sie sehen sich das erste Mal wieder, als Sisi viele Jahre später bereits als Kaiserin in Innsbruck aufschlägt und die Organisatoren, darunter Aloys Oberrauch, an ihre Grenzen bringt, da sie so garnicht deren Ablaufplan einhält. Auch hier begegnet man durch die heimlichen Beobachtungen des Aloys zu „seiner“ Kaiserin fernab von er Öffentlichkeit sowohl eine sehr verletzliche Sisi, als auch die Kaiserin, die genau wusste, wie sie ihre Macht einzusetzen hatte. Dieses Buch gibt ein sehr interessantes Bild der einstigen Kaiserin Sisi, deren Schicksal so imposant, märchenhaft und tragisch war. Ich hab hier einen tollen Einblick in ihr Leben erhalten und kann diese Geschichte sehr empfehlen.

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  • Toleranz

    Das fliehende Herz

    Leseratte-uhu

    18. May 2017 um 21:45

    "Die Leute wissen nicht was sie mit mir beginnen sollen, weil ich in keine Traditionen und längst anerkannten Begriffe hineinpasse. Sie wollen nicht, dass man ihre Schubladenordnung störe. So gehöre ich denn mir ganz." Dieses Zitat von der Kaiserin Elisabeth von Österreich fasst das Buch von Jeannine Meighörner gut zusammen. In vier Episoden erzählt das Buch exemplarisch das Verhältnis der Innsbrucker zu einer, für die damaligen Verhältnisse, sehr exzentrischen Frau. Eine Frau, die durch ihren Vater eine Erweiterung ihrer Horizonte erfahren hat, doch diese Horizonte hat sie bei ihrer Umwelt nicht mehr gefunden. Im Mittelpunkt der Episoden steht nicht die Kaiserin, sondern der Bürgermeister, ein Komponist, ein Fotograph, der Vorsitzender des Innsbrucker Verschönerungsvereins, ein Nachtwächter und eine Zofe. Ungewöhnlich, ja, aber Jeannine Meighörner gelingt es über diese Charaktere, deren Verhalten und deren kleinen Eigenheiten indirekt ein Bild von der Kaiserin zu zeichnen, die wir so nicht aus den Erzählungen und aus den klassischen Filmen kennen. Es ist aber auch ein Aufruf, heute nicht alles nur von der eigenen Seite aus zu betrachten. Es gibt immer auch die Seite der Anderen - manchmal muss man nur mal den Blickwinkel ändern und schon versteht man warum die/der Andere so ist wie sie/er ist… Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Es hat viel Spaß gemacht, der Stil ist kurzweilig und humorvoll - ich habe das Buch fast in einem Zug ausgelesen. Da ich Innsbruck schon besucht habe, konnte ich viele Orte wiedererkennen – die Hofburg, die schwarzen Mander… Vielen Dank das ich das Buch geschenkt bekommen habe.  

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  • Kaum bekannte Episoden aus Sisis Leben

    Das fliehende Herz

    Bibi1960

    17. May 2017 um 18:23

    „Ich sehe sie schon: Die schönste Frau der Welt posiert vor den Bergen. Ihr Liebreiz ist noch zarter durch das Brutale der Landschaft. Wie ein Reh vor einer wilden Bestie.“ (Kapitel II S. 84 – Zitat Giuliani) Genauso ist das Cover des historischen Romans „Das fliehende Herz“ von Jaennine Meighörner gestaltet. Das berühmte Winterhalter-Gemälde (Sisi mit offenen Haaren) harmonisiert perfekt mit dem Innsbrucker Straßenzug und den Bergen. Es ist ein echter Hingucker! Zudem sind die Ecken des Buchs abgerundet, so dass schon allein die Optik etwas Besonderes ist. Wie wird es mit dem Inhalt sein? Kaum bekannte Besuche Sisis in Tirol? Eine Zeitspanne von 50 Jahren umfassend, schreibt Jeannine Meighörner über vier Episoden aus dem Leben der wohl berühmtesten österreichischen Kaiserin. Anders als sonst in den meisten Romanen üblich, lässt sie geschickt drei wiederkehrende Personen ihre Eindrücke und Sichtweisen erzählen: Aloys Oberrauch hatte sich in den 11jährigen Wildfang verliebt und versucht sein Leben lang, die vergangene Illusion zu erhaschen. Pauline, die Kammerzofe, ist immer dicht an der Kaiserin, bis sie nach Elisabeths Tod auch „frei“ ist. Sepp, der Nachtwächter, sieht und hört viel, wenn es dunkel wird… Obwohl der Anfang ungewöhnlich und der Einstieg dadurch ein bisschen holprig ist, schreibt Jeannine Meighörner stilsicher mit schöner Wortwahl und passendem Humor. Treffend schildert sie die immer größer werdende Kluft zwischen den Erwartungen des Volkes und den tatsächlichen „Leistungen“ der Kaiserin. In (leider) nur vier Kapiteln schafft sie es, die Entwicklung vom ungebärdigen Kind zur schicksalsgeprüften, vom „fliehenden Herz“ getriebenen alternden Frau darzustellen. Gerne hätte der Roman noch einige Kapitel mehr umfassen dürfen. Fazit: Mit dem Buch ist der Autorin eine ungewöhnliche, lesenswerte Ergänzung zu den gängigen Biographien und Romanen zum Thema Sisi gelungen.

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  • Sisi in Tirol...

    Das fliehende Herz

    Miamou

    16. May 2017 um 15:32

    Vier Episoden von Kaiserin Sisi und den Tirolern, zu denen sie ein eher gespaltenes Verhältnis hat – so liest man im Klappentext zu „Das fliehende Herz – Sisis Schicksalstage in Tirol“ von Jeannine Meighörner. Und sie hat damit nicht zu viel versprochen.Die erste Episode dreht sich um die elfjährige Sisi, die erstmals Zeit in Tirol verbringt. Sie gilt als Wildfang, was man auch in jedem Satz dieser ersten Episode herauslesen kann. Besonders verzaubert sie den Studenten Aloys, der aufgrund seiner revolutionären Gedanken, von Wien nach Innsbruck verbannt wurde. Die beiden hätte eine wunderbare Freundschaft oder vielleicht auch mehr verbinden können, wenn sie nicht unversehens unterbrochen worden wären. In der zweiten Episode treffen die beiden mehr oder weniger wieder aufeinander. Jahre sind ins Land gezogen! Sisi ist mittlerweile die Frau des Kaisers und Aloys hat es zum Advokat gebracht, der unter anderem auch dafür sorgen muss, dass der Kaiserin Elisabeth ein großer Empfang gemacht wird. Doch scheinbar hält die größte und schönste Frau Österreichs herzlich wenig davon. Erst in der dritten Episode tauschen sie auch wieder Worte miteinander aus, wobei nicht ganz klar wird, ob Sisi Aloys tatsächlich als den jungen Studenten von damals erkennt. In der vierten und letzten Episode steht Aloys vor Sisis Sarg und gibt ihr die letzte Ehrerbietung. Besonders schön hat die Autorin die Entwicklung Sisis vom ungestümen Wildfang als junge bayrische Prinzessin bis hin zu der mysteriösen Kaiserin herausgearbeitet. Während man besonders zu Beginn mit der jungen Sisi sehr sympathisiert, umso mehr erlischt diese Sympathie, je weiter man liest. Sie wirkt immer unnahbarer, ja fast undankbar und die Tiroler Bevölkerung dauert einem schon fast. Die Tiroler bezeichnen sich als die besonders kaisertreuen und ausgerechnet Sisi verweigert sich ihnen. Und trotzdem gibt es immer wieder diese kleinen Einblicke in Sisis Gedanken – und Gefühlswelt, sodass man ihr als Leser dann gar nicht wirklich böse sein kann. Denn ja…man versteht, dass sie nach einer langen Reise nicht unbedingt an einem Galadiner teilnehmen will, sondern einfach lieber ihre Ruhe hätte. Nicht umsonst hat sich der Mythos der freiheitsliebenden Kaiserin, die sich jeder Etikette entzog, gebildet. Andererseits war sie dann aber auch gleich wieder so, dass sie sich ihre Welt so zurechtbog, wie sie das wollte, ohne Rücksicht auf Verluste. Auch ihre Eitelkeit und ihr Stolz kamen in dem Buch nicht zu kurz. Was ich sehr interessant fand…denn eigentlich wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Aloys erzählt, der es sogar wagte, an Sisis Schlossfenster zu warten, um sie in den Momenten zu beobachten, in denen sie authentisch war. Auch einige Nebenfiguren wird man in dem Buch finden und sie sind im Grunde Unikate. Trotzdem waren mir die Figuren und auch die Handlungen an sich oft ein wenig zu überstürzt erzählt. Meiner Meinung nach, hätte das Buch ruhig dicker sein dürfen, damit eben mehr Platz und mehr Tiefe möglich gewesen wäre. Dann hätten es eben nicht nur Episoden, sondern längere Erzählungen werden können, die diese wirklich gelungenen Ansätze noch viel intensiver gemacht hätten.Neben der Sicht auf die Kaiserin war der große Pluspunkt für mich auf jeden Fall der Schreibstil, der einen ironischen Unterton hatte und durch seine kurzen und prägnanten Sätze auch wirklich den Stil einer Erzählung hatten: Gerade so, als würde die Autorin vor mir sitzen und mir von Sisi und Aloys erzählen. Dabei hat sie bestimmt auch eine enorme Recherche für dieses Buch betreiben müssen, die aber nicht prahlerisch daherkommt. Nein…man muss oft zwischen den Zeilen lesen, um diese auch wahrzunehmen. Wer sich also für Sisi interessiert, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Schnell wird man merken, dass man es nicht wirklich mit einer einfachen, aber doch mit einer sehr faszinierenden Persönlichkeit zu tun hat, die es nicht immer leicht im Leben hatte, jedoch durch ihre Eitelkeit auch sehr verletzend sein konnte. Herzlichen Dank, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde geschenkt bekommen habe und mitlesen durfte. Und um mit den Worten von Kaiser Franz Joseph zu schließen: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!“

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  • Kurzweilig und schöne Einblicke in die Außenwahrnehmung von Kaiserin Elisabeth

    Das fliehende Herz

    tanteruebennase

    12. May 2017 um 10:35

    Da ich mich seit meinem Umzug nach Wien sehr viel mit den Habsburgern und Kaiserin Elisabeth beschäftigt habe, hat mir "Das fliehende Herz" nicht wirklich viel Neues über die exzentrische Kaiserin selbst erzählen können. Jedoch hat mir die Perspektive des Aloys Oberrauch sehr zugesagt, der die elfjährige Sisi bei ihrem ersten Besuch in Innsbruck als freiheitsliebenden Wildfang kennen - und offenbar auch lieben lernt. Er verfolgt aus der Ferne die Entwicklung der späteren Kaiserin Elisabeth und gehört bei ihren wenigen Besuchen zu den Organisatoren, die die Stadt aufs Höchste für den Empfang der Kaiserin herausputzen versuchen. Durch ihn bekommt man das Herzblut, die Liebe und Begeisterung einer Stadt zu spüren, die sich nach seiner Kaiserin sehnt und ihr einen solch pompösen Empfang bereiten möchte. Meistens wird doch nur über die Wiener berichtet, die sicherlich schon viel früher an den Eskapaden und Abwesenheiten von Sisi resigniert sind; hier war es besonders schön durch die Augen der Innsbrucker zusehen, die (zumindest Teile von Ihnen) die spätere Kaiserin schon als ungebändigten Wildfang in ihrer Stadt erleben durften und sich ihr dadurch und durch ihre von Sisi geliebten Berge noch etwas näher fühlten. Kurzweilige Unterhaltung, für jeden Sisi-Fan eine Leseempfehlung!      

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