Jeannine Mik

 4 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Mama, nicht schreien!, Mama, nicht schreien! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jeannine Mik

Jeannine Mik ist als Mentorin und diplomierte Kommunikationstrainerin in der Erwachsenenbildung tätig und Gründerin des »Zentrums für bewusste Elternschaft« in Wien. Sie bloggt seit 2014 auf Mini and Me, einem der erfolgreichsten Eltern-Blogs in Deutschland und Österreich.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Keine Angst, Mama! (ISBN: 9783466311576)

Keine Angst, Mama!

Neu erschienen am 10.05.2021 als Taschenbuch bei Kösel.

Alle Bücher von Jeannine Mik

Cover des Buches Mama, nicht schreien! (ISBN: 9783466311132)

Mama, nicht schreien!

 (16)
Erschienen am 27.05.2019
Cover des Buches Keine Angst, Mama! (ISBN: 9783466311576)

Keine Angst, Mama!

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Erschienen am 10.05.2021
Cover des Buches Mama, nicht schreien! (ISBN: 9783955679729)

Mama, nicht schreien!

 (1)
Erschienen am 01.07.2019

Neue Rezensionen zu Jeannine Mik

Cover des Buches Mama, nicht schreien! (ISBN: 9783466311132)F

Rezension zu "Mama, nicht schreien!" von Jeannine Mik

Konnte mir leider nicht helfen
Fabelhafte_Buecherweltvor einem Jahr

Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen wollte. So freute ich mich nach dem Erhalt wahnsinnig, endlich einige Tipps und Tricks zu erhalten, um in Krisensituationen, in denen ich normalerweise explodieren könnte, angemessener zu reagieren. Ich erwartete mir auch Hilfestellungen, um den Gefühlsausbrüchen meines Sohnes besser entgegentreten zu können. 

Leider wurde meine anfängliche Euphorie ziemlich schnell gebremst. Der Schreibstil ist auf einem eher höheren Niveau, sodass es schwierig ist, dieses Buch mal schnell nebenbei, also neben den Kinder, zu lesen. 

Auch hatte ich mir Tipps erhofft, die ich einfach nicht erhalten habe. Die ganze Zeit wird auf meine Kindheit hingewiesen. Meine ach so schreckliche und traumatische Kindheit, die ich erst aufarbeiten muss. Und natürlich müssen sich die Eltern, also mein Mann und ich, uns ändern. Wenn die Kinder das Badezimmer verwüsten und ich mich darüber ärgere, muss ja wohl in meiner Kindheit was falsch gelaufen sein. Immerhin habe ich ein Problem damit und nicht meine Kinder. Naja, das ist doch klar. Ich habe ein Problem damit, dass das Badezimmer verwüstet ist, immerhin muss ich es wieder putzen. Meinen Kindern gefällt es bestimmt. Sie spielen und es macht ihnen Spaß. 

Aber ich muss dem Buch in gewisser Hinsicht auch recht geben. Die Ansätze sind wirklich gut. Ich merke selbst, dass, wenn es mir gut geht, ich gelassener bin und weniger mit meinen Kindern schimpfe. Und ja, ich wäre gerne eine immer ausgeschlafene, nie gestresste Mutter, die immer gut drauf ist, keine Probleme und Sorgen hat und immer genug Zeit für ihre Kinder hat. Das wäre ich wirklich gerne. Aber leider sieht die Realität anders aus. Auch Eltern sind nur Menschen und auch wir dürfen, wie auch unsere Kinder, schlechtere Tage haben. Nach ein paar schlaflosen Nächten hintereinander – weil mein Kleiner wieder einmal Zähne bekommt oder Bauchweh hat oder… – bin ich vielleicht nicht mehr ganz so gelassen. Und wenn dann auch noch Kopfschmerzen oder andere Sorgen und Probleme dazu kommen, kann es einfach passieren, dass ich mich über den Brei, der im halben Esszimmer verteilt ist oder über meinen Großen, der einfach nicht in den Kindergarten will und tobt, obwohl wir eh schon spät dran sind, ärgere. 

Ich denke, dass es das Wichtigste ist, ehrlich zu sein. Auch den Kindern gegenüber. Manchmal reagiere ich über. Aber ich spreche immer mit meinem Sohn und entschuldige mich gegebenenfalls auch bei ihm. Er weiß, dass ich ihn immer liebe, egal was passiert und dass er immer zu mir kommen kann. Und wenn er eine Auszeit braucht oder mal einen schlechten Tag hat, dann lasse ich ihm den Freiraum, den er benötigt. 

Ich bedanke mich beim Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 

Fazit

Mir hat das Buch leider nicht wirklich weitergeholfen. Grundsätzlich finde ich es ganz interessant und regt bestimmt auch zum Nachdenken an. Aber ich habe mir etwas mehr erhofft. Mehr Tipps und Tricks oder praktische Beispiele. 

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Cover des Buches Mama, nicht schreien! (ISBN: 9783466311132)

Rezension zu "Mama, nicht schreien!" von Jeannine Mik

ein toller Ratgeber zum Thema Stressmanagement und gewaltfreie Kommunikation
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Ein wundervoller Ratgeber mit viel Hilfe zur Selbsthilfe – nicht nur, wenn man Probleme mit seinen Kindern hat. Denn um die geht es eigentlich gar nicht. Im Grunde geht es eher um den Untertitel „Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen“. Und wenn wir mal ehrlich sind: Stress und Wut haben wir nicht nur, wenn der Sohnemann mal wieder sein Zimmer nicht aufgeräumt hat oder das Töchterchen einen Wutanfall bekommt. DORT zeigt sich aber, wie gut wir mit Stress und negativen Gefühlen umgehen können.

Darum habe ich mir auch das Büchlein geholt. Ich selbst habe keine Kinder, aber Probleme mit meinem inneren Kind. Meine Kindheit ist nicht sehr rund verlaufen und ich habe nicht gelernt, wie ich mit starken Emotionen umgehe. Mit anderen Worten: ich bin ein emotionales Wrack und habe erst mit 34 verstanden, warum ich meiner Wut oder Trauer oft hilflos ausgeliefert bin – ich habe es schlichtweg nicht gelernt. Umgang mit Gefühlen ist etwas, was uns die Eltern mitgeben. Darum geht es auch in diesem Buch. Denn wenn man seine Kinder anschreit, weil man mal wieder zum Bersten voll mit Problemen ist und eigentlich eine ruhige Minute bräuchte, dann kann man seinen Kindern auch nicht beibringen, wie man gut mit Gefühlen umgeht. In vielen Beispielen wird auch darauf eingegangen und erklärt, warum das Verhalten der Erwachsenen für sich selbst und das Kind/ die Kinder nicht gut ist. Zum Beispiel wenn man sagt „mir würde es besser gehen, wenn mein Kind sein Zimmer aufräumt“, zieht man sein Kind in die Verantwortung. Das Kind hat also die Verantwortung dafür, wie der Erwachsene sich fühlt. Und das ist falsch. Wir selbst sind verantwortlich. Und wenn uns etwas stresst, müssen wir es selbst aus dem Weg schaffen oder unsere Einstellung ändern. Nicht alles, was uns Stress bereitet, ist auch wirklich Stress. Unsere Bewertung macht es dazu. Ein wütendes Kind muss keinen Stress erzeugen und ein unaufgeräumtes Zimmer schon mal gar nicht.

Dieses und viele andere Beispiele sind in dem Buch sehr gut dargestellt, mit vielen Übungen und Notfallhilfen. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, war das Buch für mich sehr hilfreich, was die Aufarbeitung meiner eigenen Kindheit angeht. Und es hat mir viel Klarheit verschafft. Die Übungen zum Umgang mit Stress sind auch für jeden geeignet, egal ob mit Kind oder ohne. Sehr empfehlenswert!

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Cover des Buches Mama, nicht schreien! (ISBN: 9783466311132)LittleShamrockLibrarys avatar

Rezension zu "Mama, nicht schreien!" von Jeannine Mik

Psychologisch, philosophisch und praktisch
LittleShamrockLibraryvor einem Jahr

Dieses Buch interessierte mich nicht nur weil ich vor 16Monaten Mama geworden bin, auch als Erzieherin sprach es mich an.

Selten habe ich ein Fachbuch rezensiert.
Ich versuche es dem Buch so gerecht wie möglich zu werden.

Ich fand das Buch sehr interessant.
In wie weit es mir bei meiner Erziehung hilft kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Die vorgeschlagenen Übungen in diesem Ratgeber bedürfen einfach mehr Zeit zur Erprobung.

Über den Aufbau des Buches lässt sich sagen, das er sehr bildhaft gestaltet und super umgesetzt ist. Ein wenig wie ein Schulbuch könnte man sagen.

Zu den meisten Themen gibt es eine Infobox, die mit Herzen versehen ist. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind darin z. B. zu finden.
Ausserdem gibt es Beispiele aus dem Alltag der Beispielfamilien, die widerrum mit einer Sonne gekennzeichnet sind. Praktische Übungen werden mit einem Stift markiert und die Notfallübungen mit einem Feuerlöscher.
Hervorgehoben werden alle diese dadurch, dass sie in roter Farbe geschrieben sind.

Die beiden Autoren haben sich sehr bemüht ihre Tipps und Anregungen verständlich rüber zu bringen. Vieles läuft auf Selbsreflexion hinaus. Führsorglich wird darauf hingewiesen, dass es durchaus seien kann, dass man sich Hilfe holen sollte, falls durch die Selbstreflexion zu viel Emotionen hoch kommen.
Ich würde behaupten man merkt den weiblichen Schreibstil.

Ich tolles Buch, gut strukturiert und praktisch aufgebaut. Ich denke ich werde es noch öfter zur Hand nehmen.
Vielen Dank an den Kösel Verlag und das Bloggerportal für mein Rezensionsexemplar.

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Gespräche aus der Community

Neues von den Autorinnen des SPIEGEL-Bestsellers "Mama, nicht schreien!"

»Unseren Kindern Sicherheit geben gelingt, wenn wir als Väter und Mütter unsere eigenen Ängste anschauen. Dieses Buch zeigt eindrücklich wie das gelingt!« (Mathias Voelchert, familylab.de)

Wir verlosen 20 Exemplare, dieses starken Ratgebers von Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter zum Thema Ängste und Zweifel als Eltern.

Bist Du neugierig geworden auf den neuen Eltern-Ratgeber des Bestseller-Autorinnen-Duos? Dann beantworte bis zum 13.Mai 2021 die Bewerbungsfrage

Welche Ängste und Zweifel beschäftigen Dich als Mutter oder Vater?

und mit etwas Glück gehörst Du zu den 20 Leser*innen, die bald schon das Buch in Händen halten.

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