Jed Rubenfeld The Death Instinct

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Inhaltsangabe zu „The Death Instinct“ von Jed Rubenfeld

The eagerly awaited follow up to the million-copy selling THE INTERPRETATION OF MURDER, winner of the 2007 Richard and Judy Book of the Year (Quelle:'Fester Einband/16.09.2010')

Mindestens so gut, wie der Vorgänger. Intelligent, düster und unfassbar spannend.

— Frederike
Frederike
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  • Rezension zu "The Death Instinct" von Jed Rubenfeld

    The Death Instinct
    tedesca

    tedesca

    28. August 2012 um 12:19

    "September sixteenth", he proclaimed, his voice echoing off teh skyscrapers. "A date American will never forget.September sixteenth - the date on which Americans will say for the rest of time that our country changed forever. September sixteenth. On this spot where we now stand, one of the greatest outrages commited in the history of our country was perpetrated. Are we, as American citizens, going to close our eyes to this infamy? I say no, a thousand times no." (Seite 148) In gewissem Sinne stellt dieses Buch eine Fortsetzung zu "The Interpretation of Murder" (Morddeutung) dar, wir begegnen erneut Inspector Littlemore und Dr. Younger, die ja schon einiges gemeinsam erlebt haben. Diesmal stehen sie im Mittelpunkt der Untersuchungen rund um die Bombardierung der Wall Street im September 1920, dazu kommt noch, dass mehrere Personen hinter der jungen Radiologin Colette her sind, die entführt und angegriffen wird und immer wieder nur knapp davonkommt. Wir begegnen auch Dr. Freud wieder, der sich diesmal um Colettes kleinen Bruder Luc kümmert, der seit der Ermordung seiner Eltern durch deutsche Soldaten kein Wort mehr spricht. Und auch Madame Curie treffen wir in Paris. Rubenfeld vermischt erneut raffiniert bekannte Fakten mit herrlich spannender Fiktion, die Details dazu erklärt er in einem Nachwort. Witzige Dialoge lassen einen immer wieder schmunzeln, und auch für emotionalen Tiefgang ist dort gesorgt, wo es einerseits um die Erfahrungen der Menschen aus dem Krieg und andererseits die Arbeitsbedingungen der jungen Frauen geht, die das damals gerade in Mode gekommene Radium verarbeiten. Interessant sind Rubenfelds Ansätze und Ideen zur Lösung der Mysteriums rund um die Bombardierung, das bis heute nicht geklärt werden konnte. Wenn man das Zitat oben liest, könnte es auch gut rund 90 Jahre später entstanden sein. Es zeigt, dass Amerika sehrwohl vergisst, und in 100 Jahren auch Ground Zero nur mehr ein Monument aus der Vergangenheit sein wird.

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