Jeff Cohen Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen

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Inhaltsangabe zu „Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen“ von Jeff Cohen

»Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?« Samuel Hoenig ist ein ungewöhnlicher Mann, und er hat einen ungewöhnlichen Job: Er beantwortet Fragen jeglicher Art. Seine spezielle Persönlichkeit hilft ihm dabei, nahezu jede Antwort zu finden. Doch die Frage eines neuen Kunden entpuppt sich als besonders knifflig: »Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?« Samuels Ehrgeiz ist geweckt. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Ms. Washburn macht er sich auf die Suche. Als dann auch noch ein Mord geschieht, befindet sich Samuel plötzlich inmitten einer verzwickten Verschwörung …

Ein mittelmäßiger Krimi, der mehr Spannung vertragen könnte.

— nici_12
nici_12

Höchst ungewöhnlicher Ermittler - bin auf weitere Fälle mit ihm gespannt!

— LittleDream
LittleDream

Ungewöhnliche Story und noch ungewöhnlicherer Charakter. Unbedingt lesen

— beyond_redemption
beyond_redemption

Unbedingt lesen! Ein sehr außergewöhnlicher Krimi mit einem sympathischen Ermittlerduo.

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

Ein etwas anderer Krimi. Lustig, informativ und spannend bis zur letzten Seite.

— OmaInge
OmaInge

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  • Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen.

    Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
    nici_12

    nici_12

    22. January 2017 um 16:59

    Vorab vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar! Ich finde, dass der Klappentext schon sehr viel aussagt. Samuel ist Asperger-Autist und aufgrund seiner Fähigkeit hat er Fragen Beantworten eröffnet. Ein Büro, das Fragen beantwortet (wie es der Name schon sagt). Ms. Washburn kommt mit einer Frage zu ihm, aber bevor sie diese stellen kann, betritt Dr. Ackerman das Büro mit einer viel interessanteren Frage. Nämlich, was mit dem Kopf von Mrs. Masters-Powell geschehen ist. Ms. Washburn setzt sich für Samuel Hoenig ein, da er mit seiner Art der Fragen irritierend wirkt und manchmal nicht ernst genommen wird. Und schon ist Ms. Washburn als Assistentin dabei. Mrs. Masters-Powells hat ihren Kopf in einem kryonischen Institut aufbewahren lassen, in der Hoffnung, dass es eines Tages einen Weg geben wird, sie wieder aufzuwecken und ihre Krankheit heilen zu lassen. Nun ist ihr Kopf auf mysteriöse Weise verschwunden und Dr. Ackerman möchte nun, dass Samuel den Kopf wiederfindet. Denn ihnen rennt die Zeit davon, wenn dieser nicht richtig gelagert wird. Samuel und Ms. Washburn machen sich auf den Weg ins Insitut, um sich auf die Suche nach dem verschwundenen Kopf zu machen und treffen prompt auf die Leiche einer Ärztin des Instituts in einer der Kältekammern. Und schon ist auch die Polizei um den frischen Detective Lapides im Boot. Denn nun geht es nicht nur um einen verschwundenen Kopf, sondern auch um einen Mord. Nach kurzer Zeit gibt es für den Kopf dann auch noch eine Lösegeldforderung und außer den Institutsmitarbeitern, der Familie von Mrs. Masters-Powell, die alle irgendwie ein Motiv haben, ist auch eine Jouranlistin an dem Fall interessiert. Insgesamt fand ich das Buch mittelmäßig bis okay. Es kam für meinen Geschmack nicht richtig in Fahrt. Es gab Höhen, bei denen ich dachte, dass es jetzt richtig spannend wird, aber das flachte total schnell wieder ab und die Story plätscherte vor sich hin. Ich hab das Buch oft und auch für mehrere Tage deshalb unterbrochen, weil mich die Story nicht gefesselt hat, auch wenn ich nicht wusste, wer das/die Verbrechen begangen hat. Zum Ende war das Buch fesselnder (ca. die letzten 40 Seiten) und ich war über das Ende überrascht und hatte genau damit nicht gerechnet. Es war daher ein gelungener Abschluss, nur zwischendrin hätte es mehr Spannung vertragen können. Interessant fande ich, dass man Einblicke in die Welt eines Aspeger-Autisten erhält und warum sie sich manchmal so verhalten, wie sie sich verhalten. Und das hat in dem Buch auch zu dem ein oder anderen Schmunzler geführt, das muss ich ganz klar zugeben. Und es hat für mich persönlich auch Verständnis für das Asperger-Syndrom entwickelt.

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  • In einem anderen Kopf ...

    Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
    LittleDream

    LittleDream

    16. January 2017 um 17:25

    "In einem anderen Kopf" steckt man tatsächlich, wenn man sich auf Samuel Hoenig einlässt, der eigentlich nur eine Agentur zu "Fragen Beantworten" betreibt, aber dann mehr oder weniger in einen ernsten Kriminalfall samt Diebstahl, Entführung, Erpressung und Mord hineinstolpert. "In einem ungewöhnlichen, anderen Kopf" deswegen, weil Samuel Hoenig mit dem Asperger-Syndrom lebt, was offiziell als eine Form von Autismus definiert wird - doch Samuel selbst empfindet es eher als Charakterzug. Wir nehmen als Leserinnen die Welt mit Samuels Augen wahr, wundern uns über Gesichtsausdrücke, die wir nicht deuten können oder über Redensarten, die wörtlich genommen keinen Sinn ergeben. Solche einen Ermittler zum Protagonisten zu wählen ist grandios, denn so steht nicht nur der aktuelle Fall im Vordergrund, sondern auch diese vollkommen andere Wahrnehmung. Komplett sollte der Autor sich jedoch nicht nur auf das damit geweckte Interesse verlassen. Samuels erster Fall führt ihn sogleich in ein Unternehmen, in dem Tote oder deren Körperteile eingefroren werden - um sie irgendwann in der Zukunft womöglich wieder zum Leben zu erwecken. Solch ein Szenario wirkt noch zusätzlich befremdlich, zumal über weite Strecken die Handlung wie in einem Kammerspiel nur in diesem Institut spielt. Ich hatte zwischenzeitlich Schwierigkeiten, mir das Gebäude, die Kältekammern etc vorzustellen. Interessant wurde die Geschichte für mich immer besonders dann, wenn es für Samuel eher persönlich wurde: Wenn er seine Beziehung zu seiner Mutter, bei der er noch lebt, erklärt. Oder wenn seine Mutter ihn mehrfach darauf hinweist, dass seine neue Mitarbeiterin Ms. Washburn verheiratet sei. Was ja den Hinweis liefert, dass Samuel sich wahrscheinlich zu ihr hingezogen fühlt, ohne das - bedingt durch sein Asperger-Syndrom - erkennen zu können. Der Kriminalfall geriet für mich als Leserin mehr und mehr in den Hintergrund. Gespannt bin ich auf weitere Fälle mit diesem Ermittler, denn von denen erwarte ich mir weitere Vertiefung der emotionalen Verstrickungen zwischen Samuel und Ms. Washburn - und somit dem Punkt, der mich an dieser Geschichte letztendlich am meisten zu fesseln vermochte.

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  • Ein ungewöhnliches Buch!

    Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    05. December 2016 um 21:48

    Samuel Hoenig ist Ende 20, lebt zusammen mit seiner Mutter und ist selbständig. Sein Geschäft heißt schlicht „Fragen beantworten“. Er beantwortet Fragen aller Art. Eines Tages kommt Dr. Ackerman zu ihm. Aus seinem kryonischen Institut wurde der Kopf einer seiner „Gäste“ gestohlen. Samuel soll herausfinden, wer den Kopf gestohlen hat und wo er abgeblieben ist. Hilfe bekommt Samuel dabei von Janet Washburn.Samuel hat das Asperger Syndrom, was die Zusammenarbeit mit ihm manchmal etwas ungewöhnlich macht, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.  Mein Leseeindruck: Mir hat das Buch sehr viel Spaß bereitet! Gerade die doch eher außergewöhnlichen Charaktere machen die Geschichte so einzigartig. Samuel ist mir schnell ans Herz gewachsen, ebenso wie seine sympathische Assistentin Janet Washburn. Die beiden passen als Ermittlerteam sehr gut zusammen.  Der eigentliche Kriminalfall ist ebenfalls außergewöhnlich. Ich lese sehr viele Krimis und Thriller, und oft gibt es Parallelen, was die Handlungsweisen angeht. Das ist bei diesem Buch sicher nicht der Fall. Für mich war dieses Buch bzw. diese Geschichte etwas gänzlich Neues. Der Schreibstil des Autors ist dabei sehr angenehm. Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, dabei ist die Handlung aber sehr durchdacht und spannend. Ich habe hier gut miträtseln können, was ich immer sehr mag.  Mir hat dieses Buch viel Lesevergnügen geschenkt und ich hoffe sehr, dass noch weitere Fälle für Samuel und Janet Washburn folgen werden!

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    • 2
  • Ein etwas anderer Krimi - super

    Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
    OmaInge

    OmaInge

    08. November 2016 um 14:07

    "Fragen beantworten" heißt die Agentur von Samuel Hoenig und er bekommt es hier mit einer außergewöhnlichen Frage zu tun: " Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?" Daraus entwickelt sich ein Krimi der lustig, interessant und sehr originell ist. Samuel Hoenig hat das Asperger Syndrom und dadurch eine etwas andere Herangehensweise bei der ihm gestellten Frage nach dem Kopf von Mrs Masters-Powell. Die Figur des Samuel war mir auf Anhieb sympathisch und das ist bis zum Ende des Buches so geblieben. Gerade durch seine teilweise seltsame (für uns, die wir kein Asperger Syndrom haben) Art entstehen lustige Situationen. Er nimmt z.B. Sprichwörter wörtlich - ihn will jemand auf den Arm nehmen....... Da springt bei mir das Kopfkino an und ich sehe Sprichwörter (im Augenblick) mit ganz anderen Augen. Der Kopf von Mrs. Masters-Powell ist aus einem Institut, welches Tote einfriert und lagert, verschwunden. Viel mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten. Eine weitere Protagonistin ist die nur für einen Tag angestellte Assistentin Janet Washburn. Sie versteht Samuel da sie schon mit Asperger Syndrom-Kindern gearbeitet hat. Sie vermittelt öfter zwischen Samuel und anderen Personen. Eine sympathische junge Frau mit eigenen Problemen. Der Schreibstil liegt mir, flüssig zu lesen und nie langweilig. Ich musste mich nur in die Gedankengänge von Samuel hineindenken aber der Autor versteht es, dies durch kleine Hilfen zu erleichtern. Fazit: Ein Krimi, der nicht nur durch einen guten Fall unterhält sondern auch lustig, informativ und bis zir letzten Seite spannend ist.

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  • Ja nicht den Kopf verlieren!

    Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
    Shiro_91

    Shiro_91

    19. October 2016 um 13:53

    Nicht mal der Klappentext konnte mich auf diesen humorvollen, amüsanten und interessanten Kriminalroman vorbereiten. Auch die Hauptfigur Samuel Hoenig ist eine Geschichte für sich. Obwohl er am Asperger Syndrom leidet, das heißt, er hat eine Schwäche im Bereich der sozialen Interaktion und Kommunikation. Was ihn aber nicht davon abhält eine eigene Detektei zu unterhalten (zwar mit ihm als einzigen Mitarbeiter) und sich Fragen jeglicher Art zu stellen und sie zu beantworten. Besonders hilfreich sind seine Fähigkeit der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Dies für auch dazu, dass Mr. Ackermann - Leiter einer Einrichtung die sich darauf spezialisiert haben, Tote einzufrieren um diese später wieder aufzuwecken - seine Dienste benötigt um den verschwundenen Kopf seiner Patientin Mrs. Masters-Powells zu finden.Dieser Kriminalroman ist etwas wirklich besonderes. Neben der für mich sympatischen Figur Samuel Hoenig fand ich auch die Story ziemlich interessant und originell. In bisher keinem Roman hatte ich schön über eine Institution gelesen, welche Tote einfriert um sie, wenn die Wissenschaft und Technik es ermöglicht, wieder zu beleben. Das schon alleine klingt, wenn man es zum ersten mal hört ziemlich skurril. Aber wie heißt es: Nichts ist unmöglich!Samuel war mir schon bei den ersten Seiten sehr sympatisch, zudem war es interessant, zu erfahren, dass es mehrere Varianten des Autismusspektrums gibt, wobei das Asperger Syndrom zu den milderen gehört. (Wikipedia sei Dank). Trotzdem hatte ich immer irgendwie Sherldon Cooper aus The Big Bang Therio im Hinterkopf, der mit seinen ''Marotten'' schon eine Gewissen parallele - meiner Meinung nach - zu Samuel hat. Neben Samuel hat mit aber auch seinen ''vorübergehende'' Assistentin Jenet Washburn gut gefallen und einige Sympatiepunkte eingeheimst, da sie Samuel immer ein wenig aus der Patsche hilft, wenn dieser gewisse Gestiken nicht richtig deuten kann. Eine sehr liebenswerte Frau.Nebenfiguren gibt es viele, aber nicht so viele, dass man den Überblick verliert, und die einen erheblichen Teil der Dynamik des Buches ausmachen und für Abwechslung sorgen, auch wenn ich manches mal nicht wirklich wusste, warum diese oder jene Person gerade so handelt. Neben der Frage, wo denn nun Mrs. Masters-Powells Kopf abgeblieben ist, muss Samuel plötzlich auch der Frage nachgehen wer der Mörder der aufgetauchten Leich ist. Also bleibt es bis zu Letzt spannend und ereignisreich.   Der Schreibstil von Jeff Cohen ist angenehm, leicht zu verfolgen und auch spannend. Man wird nicht durch unnötige Nebenstränge abgelenkt, man lernt viel über Samuel, ist am rätseln wohin der Kopf verschwunden ist und muss sich auf ein Ende gefasst machen mit dem man so nun allerdings nicht gerechnet hat. Ein tolles Buch, eine sympatische Hauptfigur und eine unterhaltsame Story, die mit Wenigem viel erreicht und zu vergnüglichen Lesestunden führt.

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