Jeff Edwards Meer der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Meer der Schatten“ von Jeff Edwards

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  • Rezension zu "Meer der Schatten" von Jeff Edwards

    Meer der Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2012 um 21:43

    Inhalt: In einem deutschen Atomreaktor passiert ein kleiner Unfall, die britische Botschaft in Washington D.C. wird mit biologischen Waffen angegriffen und ein geheimes Waffengeschäft werden viele Fragen auf. All jene Vorfälle führen dazu, dass ein Alliierter der NATO sich mit einem Schurkenstaat im Nahen Osten verbündet. Eine Handvoll amerikanischer Kriegsschiffe bekommen nun die Aufgabe zugeteilt, eine Flotte von modernsten U-Booten zu jagen und zu zerstören. Doch der geübte Feind macht ihnen das Leben schwer. Meinung: Ich war gespannt, als ich das Buch begann zu lesen, was der Autor aus dem Inhalt raus holen würde. Leider folgte auf die Spannung erst mal Ernüchterung und zwar Ernüchterung bezüglich der deutschen Übersetzung: Zeichen- und Grammatikfehler waren das erste, das mir ins Auge gesprungen sind. Diese ziehen sich leider durch das ganze Werk und häufen sich so sehr, dass es, jedenfalls für mich, leider nicht zu ignorieren war. In der Beschreibung des Buches werden Ähnlichkeiten zu Autoren wie Tom Clancy und Co erwähnt und diese sind im Aufbau des Werkes stark spürbar. Jedes Kapitel wird nach Tag, Uhrzeit und Ort gegliedert. Da es viele Orts- und Szenensprünge gibt, ist dieses System gut und bringt die nötige Gliederung in die Geschichte. Wobei ich sagen muss, dass mich die vielen Szenensprünge bis zum Schluss etwas durcheinander gebracht haben, da es mir zu viele Personen auf einmal waren, mit denen man konfrontiert wurde. Da der Schreibstil äußerst analytisch ist, gab es auch keinerlei Möglichkeit irgendeinen Bezug oder eine Nähe zu einem der vielen Charaktere herzustellen. Im Falle eines solchen Werkes ist solch ein analytischer Schreibstil jedoch passend gewählt, da mehr die Handlung als die Personen im Mittelpunkt stehen. Jeder Leser dieses Buches muss sich von vornherein damit auseinandersetzen, eine Geschichte rein aus der politischen und gesellschaftlichen Sicht der USA geboten zu bekommen. Die persönliche Verbindung des Autors zur Navy ist das ganze Buch lang stark zu spüren. Die Geschichte ist spannend und interessant geschildert, aber für mich als Laie etwas störend waren die ganzen Fachbegriffe rund um Technik und Gepflogenheiten der Navy, die mir etwas zu geballt auftraten und manchmal den Lesefluss hemmten. Fazit: Alles in allem ein durchaus spannender Polit-Thriller - Wer dieses Genre mag, wird ein paar schöne Stunden mit dem Buch verbringen können.

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