Jeff Lemire

 4.4 Sterne bei 72 Bewertungen

Neue Bücher

Gideon Falls. Band 3

 (1)
Neu erschienen am 30.04.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Gideon Falls. Band 3 (limitierte Vorzugsausgabe)

Erscheint am 01.07.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Ascender. Band 2

Erscheint am 03.07.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Berserker Unbound

Neu erschienen am 27.03.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

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Cover des Buches Sweet Tooth9783862013357

Sweet Tooth

 (16)
Erschienen am 18.06.2012
Cover des Buches Black Hammer. Band 19783962190811

Black Hammer. Band 1

 (6)
Erschienen am 20.03.2018
Cover des Buches Descender. Band 19783958391666

Descender. Band 1

 (5)
Erschienen am 01.12.2015
Cover des Buches Descender. Band 29783958391673

Descender. Band 2

 (2)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Black Hammer. Band 29783962190828

Black Hammer. Band 2

 (2)
Erschienen am 21.05.2018
Cover des Buches Green Arrow9783957984791

Green Arrow

 (2)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Descender. Band 39783962197933

Descender. Band 3

 (2)
Erschienen am 07.11.2018

Neue Rezensionen zu Jeff Lemire

Neu

Rezension zu "Descender. Band 1" von Jeff Lemire

Achtung - Comic könnte zu schnell ausgelesen sein. Potenzielle Suchtgefahr!
NerdBlickvor einem Jahr

Was für ein Comic! Ich habe den ersten Band geradezu inhaliert und ich muss in den nächsten Comicladen meines Vertrauens, um den nächsten Band zu besorgen!

Die Geschichte beginnt mit einer Wende, die Menschheit ist höchst weiterentwickelt und verbringt ihren Alltag mit hoch entwickelten Robotern. Eines Tages tauchen an den Hauptstädten in der ganzen Galaxie riesige Roboter auf und greifen die Menschen an, dabei sterben Tausende. So schnell sie aufgetaucht sind, so schnell verschwinden sie auch wieder und die Menschen sind fassungslos. Wie Menschen so sind, sie sinnen nach Rache und ihr ganzer Hass richtet sich gegen ihre Roboter - ein ganzer Genozid entfacht. 10 Jahre später geht die Geschichte weiter mit Tim-21. Er ist ein Roboter mit hoch entwickelter künstlicher Intelligenz, welcher entwickelt wurde um für Kinder ein Freund, Beschützer und Lehrer zu sein. Durch sein vorinstallierten Empathie-Programm kann er sich seinem menschlichen Gefährten annähern und entwickelt sich zu einem Teil der Familie. Er erwacht mitten im nirgendwo und ist allein, in was für Abenteuer er dann verstrickt wird, verrate ich an dieser Stelle nicht, aber es ist eine wunderbare spannende Geschichte.

Der Zeichenstil ist unglaublich schön. Sehr detailliert, doch trotzdem einzigartig. Die einzelnen Roboter sind beschädigt, haben Kratzer und Dreck auf ihrer Hülle, doch es wirkt nicht künstlich, sondern einfach so als gehöre es so. Emotionen kommen sehr gut rüber und die Umgebung ist wunderbar abwechslungsreich und liebevoll. Das Weltall ist nicht schwarz mit weißen Punkten, auch da gibt´s viel zu sehen!

Die Charaktere sind völlig unterschiedlich und durch ein gemeinsames Ziel werden sie zusammengebracht und starten gemeinsam in ein Abenteuer. Klingt bekannt? Aber so was von! Aber der Rest der Story ist einmalig und macht wirklich Spaß. Man ist gespannt, wie es weiter geht, ist nervös, man lacht oder schmunzelt. Fasse ich es in einem Wort zusammen: Abwechslungsreich!

Ich bin begeistert und ich hoffe, das konntest du merken. Suchst du einen neuen Comic, bzw. eine neue Comic Reihe und stehst auf eine spannende und düstere Geschichte? Dann bist du hier richtig!

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Rezension zu "Black Hammer. Band 1" von Jeff Lemire

Eine ganz neue Blickrichtung mit viel Retro-Touch
NerdBlickvor einem Jahr

Was wäre, wenn es auf der Erde eine Gruppe Superhelden gibt, welche gemeinsam gegen das Verbrechen kämpfen. Völlig normale Leute werden durch zufällige Ereignisse zu Superhelden oder sie sind nur Spione von anderen Planeten die uns studieren, wie auch immer sie sind Superhelden und kämpfen für Recht und Ordnung. Eines Tages entbrennt ein Kampf mit einem besonders fiesen Fiesling und die halbe Stadt wird in Schutt und Asche gelegt und die Superhelden sind einfach weg. Keine Leichen, keine Spuren, nichts! Sie sind einfach verschwunden. Und jetzt versetzte dich mal in die Rolle der Superhelden die plötzlich irgendwo in einem kleinen Dorf aufwacht, nicht wissen wo sie sind und auch irgendwie durch etwas im Dorf gefangen sind. Ihr könnt nicht weg, das Dorf nicht verlassen bis auf eine kleine Ranch die ihr nun bewohnt und bewirtschaftet. Ihr versucht euch in das Stadtleben zu integrieren, aber ehrlich gesagt wollt ihr einfach nur wieder nach Hause. Jetzt weiß du was die Helden in Black Hammer fühlen, weil ihn zufällig exakt das passiert ist.

Es gibt dabei verschiedene Helden mit völlig unterschiedlichen Fähigkeiten. Der erste Band dient dabei vor allem der Vorstellung der einzelnen Charaktere. Ein Beispiel? Mark Markz gehört zu den Warlords vom Mars und ist eher minder einverstanden, das sein Volk gegen jeden erstmal einen Krieg anzettelt, auch gern gegen sich selbst. Eines Tages landet ein Raumschiff von der Erde auf dem Mars und der oberste Marsführer beschließt die Erde und seine Bewohner zu vernichten, doch Mark Markz schlägt vor die Menschen zu begrüßen oder durch ihre Formwandlung als Spion jemanden auf die Erde zu schicken und sie zu studieren und herauszufinden, ob sie Freunde oder Feinde sind. So schickt der Marsführer ihn auf die Erde, zum einen weil er das Vorgehen für aussichtslos hält und zum anderen, weil er Mark Markz und seine friedfertige Art nicht leiden kann.

So lernt man zu Beginn alle Charaktere kennen und in jedem Kapitel wird ein Charakter genauer unter die Lupe genommen. Die Geschichte ist gut geschrieben und die Dialoge der unterschiedlichen Personen ist gut nachzuvollziehen. Der Autor Jeff Lemire (Autor vom Meisterwerk Descender) kann einfach gute Geschichten schreiben! Leider gefällt mir persönlich der Zeichenstil nicht so gut, es wirkt alles so gedrungen und auch die Umgebungen sind nicht so einnehmend wie in Descender.

Aber alles in allem finde ich die Geschichte toll und die Charaktere sehr realistisch geschrieben. Der Stil, in dem der Comic gehalten ist, finde ich großartig, alles wirkt wie Comics aus den 60er/70er Jahren und hat so einen gewissen Retrotouch. Am Ende wurde noch mal ein kurzer Steckbrief für jeden Helden erstellt mit persönlichen Daten, Geschichte, Kräften, Waffen und dem Aussehen. Außerdem gibt es Notizen und Skizzen Zeichnungen.

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Rezension zu "Black Hammer. Band 1" von Jeff Lemire

Black Hammer 1: Vergessene Helden
Elmar Hubervor 2 Jahren

STORY
Unmittelbar nachdem Black Hammer, Abe Slam, Golden Gail, Barbalien, Colonel Weird, Talky-Walky und Madame Dragonfly Spiral City vor dem schier übermächtigen Anti-Gott gerettet haben, sind sie von der Bildfläche der Menschheit verschwunden. Black Hammer hat bei dem Kampf sein Leben verloren, die anderen fanden sich von einem Augenblick auf den anderen auf einer Farm im provinziellen Nirgendwo wieder, innerhalb eines begrenzten Areals, das sie nicht verlassen können. Rudimentäre „menschliche“ Kontakte bestehen nur zur nahen Kleinstadt. Während sich Abe Slam in den 10 Jahren, die sie nun hier schon fest sitzen, mit der Situation arrangiert hat und nach Außen die Rolle des Farmers und Familienoberhaupts spielt, leiden die anderen unter der Eintönigkeit und der Nutzlosigkeit, zu der sie verdammt sind.

MEINUNG
Die Situation, mit der BLACK HAMMER in das Geschehen einsteigt, klingt zunächst relativ unspektakulär, doch Superstarautor Jeff Lemire (SWEET TOOTH, GREEN ARROW, OLD MAN LOGAN) schafft es ziemlich schnell, den Leser für die Figuren zu interessieren, hinter denen spürbar mehr steckt, als es zunächst den Anschein hat. Die ganze Situation dieser Superhelden-Waltons scheint ein einziges Rätsel zu sein, der augenscheinliche ländliche Friede täuscht gewaltig. Golden Gail ist eine gestandene Frau, gefangen im Körper einer Neunjährigen; der in Rätseln dauerbrabbelnde Zausel Colonel Weird taucht, in seinem Raumanzug schwebend, mal hier, mal dort auf der Farm auf; sein Roboter Talky-Walky baut unermüdlich Sonden, um mit ihnen einen Kontakt mit der „Außenwelt“ herzustellen; Barbalien ist ein Krieger vom Mars, der unter seiner Einsamkeit leidet und auf dem Scheunendach sitzend gerne seinen Gedanken nachhängt und Madame Dragonfly ist durch einen Fluch mit der Hütte verbunden, in der sie alleine, einige Meter entfernt vom Farmhaus, lebt. Und Abe Slam versucht in der Rolle eines Familienoberhauptes Verantwortung zu übernehmen, den Anschein von Normalität zu vermitteln und diesen Haufen zusammenzuhalten. Dass er sich Sheriff Trueheart zum Feind macht, weil dessen Exfrau Abe im Diner schöne Augen macht, ist dabei nicht hilfreich. Ebenso wenig wie Gails Trotz-Aktionen, die regelmäßig ihren Schulbesuch torpedieren.

In kleinen Portionen, mit gezielten Andeutungen, unterfüttert Jeff Lemire diese Seifenoper mit Infoschnipseln und Rückblenden in die Vergangenheit der Helden, so dass nach und nach ein immer größeres Bild entsteht. Abenteuer, Tragik und Dramatik halten Einzug ins Geschehen und die Figuren werden regelrecht mit Leben aufpumpt. In jedem Kapitel (= jede US-Nummer) rückt dabei eine der Figuren in den Mittelpunkt, inklusive der jeweils passenden Origin-Story, wie es der US-Titel SECRET ORIGINS schon andeutet.

Parallel dazu werden nach und nach verschiedene Spannungsfelder aufgebaut, mit denen Lemire ebenfalls gekonnt jongliert. So deuten einige Szenen bereits an, dass sich für unsere Heldenwohngemeinschaft bald etwas ändern wird. Einmal sind er die zunehmenden Interaktionen mit den Stadtbewohnern, die plötzlich für ungeahnte Entwicklungen sorgen aber auch die jüngste einer Reihe von Sonden, die Talky-Walky beharrlich konstruiert, in der Hoffnung, mit ihnen die „Grenze“ zu durchbrechen und Kontakt mit der „echten Welt“ aufzunehmen. Tatsächlich kann die Sonde die Barriere überwinden und wird von den richtigen Leuten entdeckt. Nach 10 Jahren das erste Lebenszeichen der „größten Helden eines verlorenen Zeitalters“. Ein Fund, an dem die Reporterin Lucy Weber, Tochter von Joseph „Black Hammer“ Weber, ganz besonders interessiert ist.

Wie Jeff Lemire dies aufzieht und realisiert ist schon ganz großes Erzählkino. Hier sitzen jeder Dialog, jeder Schnitt und jede Szene. Zwar sind alle Elemente bekannt und Aufbau und Struktur bieten für Serienjunkies auch keine Überraschungen, doch greifen die Elemente so großartig ineinander und alles läuft so geschmiert, wie man es selten gelesen hat.

Dass BLACK HAMMER noch eine deutliche Meta-Ebene im Gepäck hat ist dabei nur noch ein zusätzliches Schmankerl. Die Vielzahl „neuer“ Helden, die unübersehbar dem „Golden Age“ angelehnt sind, ergibt im Zusammenspiel mit der komplexen Story eine Mischung aus AMERICAS BEST COMICS und WATCHMEN. Auch die Ähnlichkeit der Figuren mit „existierenden“ DC- und Marvel-Helden (Captain America, Thor, Shazam, Martian Manhunter, Adam Strange, Galactus, Swamp Thing) erinnert stark an die Werke von Allan Moore.

Zu allem Glück liefert Splitter – außer dem ohnehin größeren Albenformat – noch ein pralles Bonus-Paket. Neben einem Nachwort des Autors, der über die Ursprünge und die Entwicklung von BLACK HAMMER aufklärt, finden sich noch Jeff Lemires kunstvolle Steckbriefe der Helden (auch derer, die es (noch) nicht in die fertige Geschichte geschafft haben) und ein Sketchbook inkl. Notizen von Zeichner Dean Ormston.

FAZIT
Großartig konstruierte Mystery-Helden-Soap mit fantastischen Charakteren, großen Gefühlen und schier unendlichem Erzählpotenzial.

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