Jeff Lemire , Greg Smallwood Moon Knight

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Inhaltsangabe zu „Moon Knight“ von Jeff Lemire

GÖTTLICHER WAHNSINN
Marc Spector hatte schon immer heftige psychische Probleme. Trotz allem kämpfte er nach seiner Rückkehr aus dem Reich der Toten als weiß gekleideter Antiheld Moon Knight, als maskierter Detektiv Mr. Knight und als Avatar des altägyptischen Gottes Khonshu für das Gute. Oder vielleicht doch nicht? Was, wenn er sich das alles bloß eingebildet hat? Jetzt sitzt Spector nämlich in einer geschlossenen Anstalt und wird von den Pflegern misshandelt. Aber wenn seine Taten als Mondritter und seine Gespräche mit Khonshu wirklich nur eine Wahnvorstellung sind, wieso sieht er in anderen Insassen dann frühere Weggefährten und im skrupellosen Personal die Diener feindlich gesinnter, seelenfressender Götter?

Der intensive, fesselnde Start der neuen MOON KNIGHT-Saga, geschrieben von Jeff Lemire (HAWKEYE
MEGABAND) und mit Artwork von Greg Smallwood (MOON KNIGHT: BLACKOUT) und anderen.

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    Moon Knight

    Mueli77

    05. March 2017 um 15:43

    Wie kam er überhaupt hierher? Und wo ist hier eigentlich? Wieso kann er sich an Nichts erinnern und weshalb will Konshu ihm nicht helfen? Marc Spector sieht sich mit mehr Fragen konfrontiert, als er beantworten könnte. Eigentlich ist er der Superheld Moon Knight. Mit seinen Freunden, dem ausgezeichneten Piloten und Nahkämpfer Jean-Paul „Frenchie“ DuChamp, dem Informanten und Säufer Bertrand Crawley, der Diner-Besitzerin Gena Landers und seiner großen Liebe Marlene Alraune, hat er schon so manches Abenteuer erlebt. Nun jedoch findet er sich in einer Nervenheilanstalt wieder und erfährt, dass er hier seitdem er zwölf ist, lebt. Dass alle seine Abenteuer nur Wahnvorstellungen waren. Dass seine vermeintlichen Freunde nur Mitinsassen sind. Nichts von allem, was er bisher glaubte erlebt zu haben ist wirklich passiert. Aber wieso spricht dann Konshu trotzdem mit ihm und versucht ihn aus dieser Anstalt zu befreien? Fragen über Fragen, auf die Marc nur dann Antworten bekommt, wenn er sich auf den Weg macht, um den eigentlichen Drahtzieher hinter diesen Ereignissen zu finden … Mit dem hier vorliegenden Band sammelt Panini die ersten fünf Ausgaben der inzwischen achten Serie dieses außergewöhnlichen Helden, der viel zu oft, in meinen Augen auch unberechtigterweise, als Anthiheld bezeichnet wird. Sicher ist er kein Held im klassischen Sinne und auch sonst erinnert er sehr stark an Batman, vor allem, wenn man seine Identität als Millionär Steven Grant heranzieht, aber Moon Knight war schon immer mehr, als das. Wenn es nach meiner persönlichen Meinung ginge, wäre dieser Arc perfekt geeignet, um Moon Knight in das Marvel Movie Universe einzuführen. Er würde einen sehr guten Mystery-Psycho-Thriller abgeben. Aber genug der Fantastereien. Jeff Lemire, der bereits Erfolgsserien wie „Sweet Tooth“ kreierte und bei DCs Neustart der New 52 auch „Animal Man“ wieder zu neuem Glanz verhalf erzählt ein spannendes Abenteuer, welches sehr viel Potenzial in sich birgt. Hier geht es nicht einfach weiter und nach den Ereignissen in diesem Band ist wieder alles beim Alten. Stattdessen bleibt der Leser mit der Frage zurück, ob und wie es nun weitergeht, da das Ende, kein wirkliches Ende ist. Ist es ein neuer Anfang, ist es wieder eine Fantasie, oder gar etwas gänzlich anderes. Die Verbindung von altägyptischen Mythen, Psychoelementen und einem Crime Noir-Flair erzeugen eine ganz besondere Stimmung, der man sich nur schwer entziehen kann. Einen sehr großen Teil zu eben jener Stimmung tragen auch die grandiosen und extrem atmosphärischen Zeichnungen von Greg Smallwood, der schon mit Brian Wood an „Moon Knight: Black Out“ gearbeitet hat. Sein skizzenartiger Zeichenstil, der größtenteils ohne Inks auskommt und mich stark an Kohlezeichnungen erinnert, ist die ideale Ergänzung zur mythischen Handlung mit ihren Mystery und Psychoelementen. Er schafft es, dass alte ägyptische Pyramiden und viel Sand, sich in einer Großstadt, wie New York, nicht so merkwürdig anfühlen und aussehen, wie es auf den ersten Blick klingen mag. Ganz einfach gesagt ist dieser Band optisch eine wahre Augenweide. Fernab dessen, was andere Zeichner abliefern, und durchaus auch gute Arbeit leisten, ist es hier fast schon wie eine visuelle Offenbarung. Besonders das fünfte und letzte Kapitel, bei dem neben Greg Smallwood auch der sehr talentierte und ebenfalls für seine experimentellen Stile bekannte Francesco Francavilla, sowie James Stroke und Wilfredo Torres beteiligt waren. Dieses US-Heft zeigt eine künstlerische Vielfalt, wie kaum eine andere Ausgabe und dennoch bilden die verschiedenen Stile eine wunderbare und homogene Einheit. Kein Stil bricht sich mit einem anderen und bewahrt dennoch seine Eigenständigkeit. Wenn ich ehrlich bin, kannte ich Moon Knight bisher nur aus seinen Abenteuern aus der Condor-Ära in den 80er und 90er Jahren, plus ein paar wenige Geschichten, wie der One-Shot „Silent Knight“, oder Ausgaben der Serie von Charlie Huston und Brian Finch (auf Deutsch zu finden in mehreren 100% Marvel-Ausgaben von Panini). Doch keines hat mich bisher so faszinieren können, wie dieser Band. Zwar waren auch diese Geschichten nicht wirklich schlecht, aber ihnen fehlte einfach das Besondere, was dieser Band eben vorzuweisen hat.Klar und deutlich gesagt ist dieser Band eine absolute Pflichtlektüre, egal ob man bereits Erfahrungen mit dieser Figur gemacht hat, oder nicht.

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