Jeff Lindsay DARKLY DREAMING DEXTER [Darkly Dreaming Dexter ] BY Lindsay, Jeff(Author)Paperback 19-Sep-2006

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Inhaltsangabe zu „DARKLY DREAMING DEXTER [Darkly Dreaming Dexter ] BY Lindsay, Jeff(Author)Paperback 19-Sep-2006“ von Jeff Lindsay

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    DARKLY DREAMING DEXTER [Darkly Dreaming Dexter ] BY Lindsay, Jeff(Author)Paperback 19-Sep-2006

    walli007

    15. June 2013 um 09:37

    Die beste Tarnung hat sich Dexter Morgan gewählt, er arbeitet in einem Polizeilabor als Experte für Blutspritzer. Nebenbei zieht er los, um seine Mordlust zu befriedigen. Wegen eines traumatischen Ereignisses in seiner Kindheit kann er keine Gefühle empfinden, nur wenn er die dunkle Seite in sich frei lässt, gibt es so etwas wie Befriedigung. Seine Adoptiveltern sind schon lange tot - sie sind durch natürliche Ursachen gestorben. Besonders zu seinem Ziehvater dem Cop Harry hat Dexter eine Art Zuneigung empfunden. Und nun ist nur noch Harrys Tochter Deborah da. Ihr größter Wunsch ist es zur Mordkommission zu kommen, leider mangelt es ihr an diplomatischem Geschick. Als dann einige fast klinisch zerstückelte Leichen gefunden werden, ist Deborahs Chance da und sie bittet Dexter, der ja ein besonderes Gespür für Killer hat, ihr zu helfen. Nach einer besonders guten Besprechung eines Romans dieser Reihe, wollte ich auch mal Näheres erfahren über Dexter. Die TV-Serie habe ich nicht geschaut und so konnte ich mich unvoreingenommen auf das Buch einlassen. Zwar habe ich hier zufällig den zweiten Band der Reihe erwischt, ich hatte aber nicht den Eindruck, dass dies beim Lesen stört. Sich von einem Killer unterhalten zu lassen, ist schon ein widersinniges Konzept, das aber funktioniert. Der Autor spickt seine Handlung mit kleinen Erinnerungen Dexters an seine Vergangenheit, um die er tatsächlich nicht zu beneiden ist. Denn er war mit drei Jahren schon zu verständig, um das Trauma einfach vergessen zu können, aber noch zu klein, um sich zu erinnern. Und gerade das macht eine Behandlung schwierig. Deshalb hat Dexter gelernt mit sich und seiner Gefühllosigkeit zu leben und eben nicht wahllos zu töten, sondern sich die auszusuchen, die es am ehesten verdient haben, der der Staatsgewalt aber entschlüpft sind. Damit wird Dexter doch sympathisch, gerade in den Momenten, wenn er doch mal unerwartet mit einer Art Gefühl konfrontiert wird und dann amüsant normal reagiert, sich jedoch hinterher fragt, wie das denn nun passieren konnte. Ungewöhnliche Thrillerkost, bei der der Leser verführt wird, seine Sympathien etwas ausgefallener zu verteilen als bei den meisten Romanen dieses Genres üblich. Doch dieser zerrissene Held, der trotz allem versucht in der Gesellschaft zu funktionieren, macht Lust auf mehr.

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