Jeff Lindsay Die schöne Kunst des Mordens

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Inhaltsangabe zu „Die schöne Kunst des Mordens“ von Jeff Lindsay

Floridas Metropole Miami wird erneut von einer Mordserie erschüttert. Stets drapiert der Mörder seine Opfer zu einer Art Kunstwerk und stellt Videoclips seiner Taten ins Internet. Dexter Morgan, tagsüber Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami, ist klar, dass er als »gerechter« Serienkiller nachts mal wieder zu großer Form auflaufen muss....

Der neue Leser gefällt mjr nicht und die Rita, Astor, Cody Sache braucht auch mal etwas abwechslung...

— kattii

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    Die schöne Kunst des Mordens

    walli007

    18. November 2015 um 21:55

    Dexter und Rita verbringen ihre Hochzeitsreise in Paris. Viel Mühe gibt sich Dexter, den interessierten Touristen zu spielen. Doch sein wahres Interesse wird erst durch eine Kunstperformance geweckt, die einem normalen Bürger die Haare zu Berge stehen lässt, Dexters Geschmack aber genau trifft. Zurück in Miami muss Dexter die Arbeit wieder aufnehmen, gemeinsam mit seiner Schwester wird er zu verschiedenen Leichenfundorten gerufen. Wobei Fundort ein sehr harmloser Ausdruck ist für die Art und Weise wie die Leichen drapiert sind. Als Deborah bei einem Folgeeinsatz schwer verletzt wird, läuft Dexter nicht zu Höchstform auf, eher im Gegenteil. Gerade der Beginn dieses Teils der Reihe um Dexter ist in seinem Aberwitz geradezu köstlich. Dexter als Tourist, Dexter als Ehemann, Dexter bei einer wiedersinnigen Videoinstallation, die mit den Zuschauern spielt. Danach wirkt Dexter allerdings etwas gehemmt. Die Abwesenheit einer Seele mag man ihm nicht ganz abnehmen, denn irgendwie sorgt er sich doch um Deborah, um Rita und deren beide Kinder, die ihn mit ihrer unverstellten Art zu faszinieren scheinen. Auch die Kinder sind gezeichnet, möglicherweise steht ihnen ein ähnlicher Weg bevor wie Dexter. Jedenfalls wird Dexter sein Bestes geben. Doch die gefundenen Toten umgibt ein Rätsel. Bei diesem Hörbuch trägt die Stimme des Vortragenden Gero Wachholz noch besonders dazu bei, dass man einen Eindruck von Dexters Innenleben bekommt. Manchmal etwas arrogant näselnd wird Dexters schräges Gemüt noch besonders betont. Die irrwitzigen Situationen, in denen er manchmal landet, lassen den Zuhörer manchmal laut auflachen. Es ist so irre, dass es nicht sein kann, und doch kommt er mit Vielem durch. Zum einen dankbar eine ungekürzte Lesung vorgefunden zu haben, hätte bei kleinen Längen vielleicht eine behutsame Kürzung doch gut getan. Doch gerade zum Schluss läuft der Autor und mit ihm der Vorleser zu Höchstform auf, unglaublich, was da passiert und welches Unschuldslämmlein der gute Dexter doch manchmal ist. 3,5 Sterne

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