Jeff Lindsay Dunkler Dämon

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Inhaltsangabe zu „Dunkler Dämon“ von Jeff Lindsay

Dexter Morgan arbeitet weiterhin als Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami. Seiner Neigung, brutale Killer höchstpersönlich aus dem Weg zu räumen, darf er im Moment allerdings nicht frönen. Denn Sergeant Doakes, sein misstrauischer Kollege, hat ihn im Visier. Also versucht sich Dexter als solider Familienvater und kümmert sich um seine Freundin Rita und deren zwei Kinder. Doch das Häusliche liegt ihm nicht so, und vor allem kann er den ›dunklen Passagier‹, der in ihm schlummert, kaum noch bändigen. Kurz bevor er vor Langeweile fast durchdreht, wendet sich das Blatt: Ein besonders gefährlicher Serienmörder, der seine Opfer in Scheiben und Würfel schneidet, macht die Straßen von Miami unsicher. Dexter stürzt sich in den Kampf …

Nicht ganz so stark wie der Vorgänger, leichte Logiklücken aber gewohnt unterhaltsam.

— spocks_girl

toller zweiter teil ... die reihe ist nicht nur ein Muss für Dexter Fans!

— kattii

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  • Jeff Lindsay: »Dunkler Dämon«

    Dunkler Dämon

    Yurelia

    03. July 2016 um 13:49

    Der zweite Band der Buchreihe um Dexter Morgan gefällt mir auch wieder gut. Etwas Verwirrendes gab es in dem Band eigentlich nicht. Allerdings hat mir ein wenig Schmackes gefehlt. Es liest sich gut und ist auch spannend, aber es hat etwas gefehlt, das bei dieses atemraubende Lesegefühl auslöst. Der Anfang des Buches ist aber wirklich genial gelöst. Da denkt man, Dexter ist auf Mordtour und dann spielt er nur Dosentreten mit den Kindern. Das habe ich wirklich nicht erwartet und ließ mich sehr schmunzeln. Generell hielt der Band wieder ein paar Lacher parat aufgrund Dexters wirklich besonderem und aberwitzigem Humor. Trotzdem hat es mich gestört, dass Dexter das Problem seiner Verlobung nicht sofort gelöst hat. Ich mein, was wenn Chutsky oder Deborah irgendwann den Ring erkennen? Das fand ich in der Serie wirklich besser gelöst. Ein paar für mich unerwartete Wendungen beinhaltete das Buch auch wieder. Darüber war ich sehr froh. Ich denke, es wäre sonst ein wenig langweilig geworden. Trotzdem habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was mit Dexters Bruder aus dem ersten Band letztlich passiert ist. Das war so offen am Ende, dass es mir keine Ruhe lässt. Den Hass zwischen Doakes und Dexter hab ich im Übrigen immer noch nicht verstanden. Das war im ersten Band ja schon angeschnitten, wird in diesem aber noch besser thematisiert. Aber am Ende frage ich mich doch wieder: "Aber warum hassen sie sich so? Sie kennen sich doch eigentlich gar nicht!" Seit wann kann man sich denn völlig grundlos hassen? Das war auch der Grund, warum ich nicht verstanden habe, dass Dexter sich nicht an die Vorschriften hielt und dem Captain nicht gemeldet hat, dass Doakes verschwunden ist, als er dann plötzlich weg war. Er feiert lieber, dass er "frei" ist, was ich persönlich ziemlich leichtsinnig fand, weil er es ja nicht zu 100% wirklich wusste, dass Doakes weg ist. Es hätte ja auch sein können, dass Doakes einfach versteckter arbeitet. Auch frage ich mich, warum Dr. Danco "Danco" heißt. Als Leser bekommt man das Gefühl, dass das Wort "danco" eine tiefere Bedeutung hat. Das wird aber bis zum Schluss nicht aufgeklärt. Das Ende war weitestgehend unspektakulär aber nicht so verwirrend wie in Band 1. Ich fand es außerdem auch wirklich sehr gut vom Autor gelöst, dass man in Dexters Erkenntnis so hineingezogen wird, dass man Schritt für Schritt als Leser genau dasselbe erkennt, wie Dexter und am Ende mit ihm gemeinsam auf die Lösung kommt. Hatte ich so bisher noch in keinem Buch. Ich hab meist die Puzzleteile am Ende schneller zusammengesetzt wie die Figuren und war denen dann oft einen Schritt voraus. Das war hier jetzt überhaupt nicht so. Ich hatte den Eindruck, Dexter und ich hätten das Rätsel gemeinsam gelüftet. Eine tolle Leseerfahrung!Mein Fazit: Spannender Dexter-Thriller, der fesselt, dem aber leider das atemraubende Lesegefühl aus Band 1 fehlt.

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  • Dexter Morgan ist wieder da

    Dunkler Dämon

    Nirena

    "Dunkler Dämon" ist der zweite Teil der Reihe um Dexter Morgan, unseren Psychopathen auf der richtigen Seite des Gesetzes (wie er meint), der vielen auch aus der Fernsehserie "Dexter" bekannt sein dürfte. Wenn man die Reihe um Dexter Morgan liest, sollte man vorgewarnt sein, denn wenn man nur das Cover mit Genrebezeichung "Psychothriller"  und dazu dem Sticker "Hochspannung" sieht, erwartet man sicher etwas anderes. Denn wie auch im ersten Teil, ist der Schreibstil geprägt von schwarzem Humor und mehr als einmal muss man sich beim Lesen ins Gedächtnis rufen, dass dies genau Dexters Art entspricht, da er selbst keine Gefühle empfindet, sondern nur gelernt hat, diese nach außen vorzuspiegeln. Ist man sich bewusst, was einen erwartet, steht allerding vergnüglichen Stunden nichts im Weg - auch wenn einige Beschreibungen der Vorgehensweise unseres Serienkillers Dr. Danco sicher nichts für empfindliche Mägen ist. Davon abgesehen, würde es im Bereich des Psychothrillers ein Äquivalent zu den "Häkelkrimis" geben, würde Dexter Morgan gerade dort hervorragend hineinpassen. Ich habe ziemlichen Gefallen an dieser Reihe gefunden, bin mir aber bewusst, dass gerade der Schreibstil etwas ist, was man liebt oder haßt - ich werde auf jeden Fall auch den nächsten Band lesen!

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  • Dexter is back

    Dunkler Dämon

    Stefan83

    26. October 2011 um 10:16

    Seit ihrer Verfilmung in Form der US-Serie „Dexter“ sind die Bücher von Jeff Lindsay wohl alles andere als ein Geheimtipp mehr. Und selten konnte ich diese Art von Werbung so begrüßen, wie in diesem Fall, denn auch das zweite Werk um den sympathischen Serienmörder aus der Nachbarschaft, Dexter Morgan, ist einmal mehr ein äußerst amüsantes Lesevergnügen. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass man sich einer gewissen morbiden Neugier nicht schämt oder gar allzu zart besaitet ist. Das „Dunkler Dämon“ so einschlägt, hatte ich nach dem doch sehr kruden und uninspirierten Ende von „Des Todes dunkler Bruder“ ehrlich gesagt nicht erwartet. Kurzfristig spielte ich gar mit dem Gedanken, Lindsays Bücher komplett aus dem Regal zu entfernen. Gottseidank habe ich der Versuchung nicht nachgegeben, denn Dexters zweiter Auftritt deutet nicht nur das große Potenzial dieser Reihe an, sondern unterhält auch von der ersten bis zur letzten Seite. Kurz zur Ausgangsposition: Dexter Morgan, Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami, könnte DER Vorzeigeamerikaner sein, gäbe es da nicht ein kleines Problem: Sein heimliches Hobby. Seit frühester Jugend treibt ihn der „dunkle Bruder“ zum Morden an, eine zweite Persönlichkeit, welche nur dank dem Code des verstorbenen Onkels Harry im Zaum gehalten werden kann. Dieser hatte schon in Kindestagen Dexters „Problem“ entdeckt und ihn dazu angeleitet, die Klinge nur für diejenigen zu wetzen, die es verdient haben. Bis jetzt hat dieses Arrangement hervorragend funktioniert, so dass mittlerweile neununddreißig kleine Bluttropfen auf Objektträgern von der erfolgreichen Arbeit des „dunklen Bruders“, der von der geistigen Rückbank Dexters Taten lenkt, künden. Nach außen hin spielt er erfolgreich die Rolle des lieben, netten Kollegen, so dass niemand von seinem dunklen Geheimnis ahnt. Zumindest fast niemand, denn Sergeant Doakes, der seinerseits wohl auch einen düsteren Schatten in der Persönlichkeit trägt, hat ihn schon seit längerer Zeit im Visier. Er will Dexter bloßstellen und beginnt nun damit, diesen von morgens bis abends zu überwachen. Ein echtes Dilemma, denn die trockene Echsenzunge des dunklen Bruders lechzt verzweifelt nach neuen Bluttaten, da zwei weitere potenzielle Opfer, pädophile Kinderschänder und Mörder, bereits auf der Liste stehen. Dexter, der den Anschein von Normalität wahren will und jetzt jeden Abend mit Freundin Rita und deren Kindern verbringt, droht schon zu verzweifeln, als von anderer Seite die dringend benötigte Ablenkung kommt. In einem Haus in Miami wird ein Mann gefunden. Zumindest dessen Torso und Kopf. Sämtliche Gliedmaßen wurden chirurgisch präzise entfernt, der „Patient“ dabei am Leben gehalten. Dexter, der die Arbeit des mysteriösen Mörders insgeheim bewundert, nimmt gemeinsam mit seiner Schwester, der Polizistin Deborah, und, ironischerweise, Sergeant Doakes', die Ermittlungen auf ... Puh, was für ein Buch. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich für meinen Geisteszustand spricht, aber ich habe einen Großteil der Lektüre lauthals lachend verbracht. Während auf dem Papier Gliedmaßen abgesägt und Menschen gemeuchelt wurden, zog sich bei mir ein dauerhaftes Grinsen ins Gesicht, das wie bei Dexter der dunkle Bruder, nur schwer bis gar nicht abzuschütteln war. Jeff Lindsays Humor als schwarz zu bezeichnen, wäre immer noch zu hell, denn viel zynischer, düsterer und morbiderer als hier, geht es eigentlich nicht mehr. Mit einem Wortwitz der seinesgleichen sucht und einer Gagdichte, die man mit dem Messer schneiden kann, wird von Seite eins an Vollgas gegeben. Selbst friedlichste Pazifisten werden schwerlich ein Schmunzeln zurückhalten können, denn die Figur Dexter Morgan ist, so absurd das klingt, absolut sympathisch. Mit einer fast kindlichen und verwunderten Unbekümmertheit mordet er sich in das Herz des Lesers. Sein Art und Weise Umgebung und Mitmenschen wahrzunehmen, hat etwas zutiefst Unschuldiges. Frei von jeglichen Gefühlen, ob Liebe oder Zorn, ist ihm die Gesellschaft ein unverständliches Rätsel, das es nach und nach zu ergründen gilt. Während sich so zum Beispiel die Ambulanz ob des schrecklichen Anblicks eines verstümmelten Torso im Hinterhof übergibt, sinniert Dexter über die Ausführung das Messerschnitte und plant, aufgrund des grummelnden Magens, bereits das kommende Mittagessen. Wer hier keine Miene verzieht, geht zum Lachen wohl in den Keller. Nun ist aber „Dunkler Dämon“ ja laut Titelblatt ein Thriller. Also was ist mit der Spannung? Zum Teufel mit der Spannung! Hirn aus und unterhalten lassen. Im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres versucht Lindsay kein verwirrendes Geflecht von Indizien zu konstruieren. Die Handlung ist ziemlich stringent und die Frage nach der Identität des Täters schnell geklärt. Ob dieser gestellt oder gar gefasst wird, ist Dexter und damit letztendlich auch dem Leser, ziemlich gleichgültig. Was an dem Buch fesselt, ist nämlich der gute Dexter selbst, der mit seiner Rolle als Familienmensch, dunklen Gelüsten und dem sinistren Doakes zu kämpfen hat. Um zu wissen, wie das letztendlich alles unter einen Hut gebracht wird, liest man weiter. Und natürlich, weil eine innere, vielleicht auch etwas dunkle Stimme hofft, dass der so ruhige Blutspezialist am Ende mal so richtig von der Kette gelassen wird. Insgesamt ist „Dunkler Dämon“ eine äußerst gelungene, verdammt lustige Fortsetzung, welche den Vorgänger meines Erachtens um Längen toppt und die mir ein paar sehr unterhaltsame Stunden spendiert hat. Eine absolute Empfehlung für alle diejenigen, welche nach Laymons Pseudo-Splatter-Orgien mal eine blutige Geschichte auf sprachlich anspruchsvollerem Niveau geboten bekommen wollen. Ich wetze die Messer und freue mich auf Band 3!

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  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    zimmer

    23. September 2010 um 13:47

    Dexter Morgan, seines Zeichens Blutspurenanalyst bei Tag und mordender Metzger der moralisch stark Abgedrifteten bei Nacht, konnte sein geheimes, reales Ich im letzten Abenteuer noch mit Ach und Krach geschützt halten. Einzig und allein sein Kollege Sergeant Doakes hat eine Spur gewittert und klebt ihm seit diesem Zwischenfall in “Des Todes dunkler Bruder” dicht auf den Fersen. Ganz dem “Code Harry” entsprechend versucht Dexter seine Maske zu wahren, spielt den fürsorglichen Familienvater und unterdrückt seinen dunklen Passagier mit jeder Menge Lagerbier. Dass sich dieser nicht ewig bremsen lässt ist Dexter ganz bewusst. Glücklicherweise sind Doakes und die gesamte Polizei von Miami früh genug entsprechend abgelenkt, um Dexter freie Bahn zu lassen, würde er nicht bei diesem Fall ebenso stark beansprucht werden. Ein psychopathischer Ex-Soldat namens “Dr. Danco” sucht Miami heim, und seine Opfer erwartet schlimmeres als der Tod … Im zweiten Teil von Jeff Lindsays Dexter-Romanen baut der Autor auf altbewährtes. Trockener, bissig-böser Humor der schwärzesten Sorte, die vor allem von Dexters gefühlskalten und selbstironischen Betrachtungen ausgehen, trifft auf einen durchdachten und teilweise sehr überraschenden Kriminalfall. Dieses Mal werden vor allem die Nebenfiguren aus dem Vorgänger stärker ins Licht gerückt, über Dexters Vergangenheit gibt es ja nicht mehr allzu viel zu erzählen. Dabei ist Jeff Lindsay wieder ungewöhnlich grausam. Die äußerst brutalen Verstümmelungen werden zwar nicht im Detail erläutert, allerdings ist der Gedanke an diese Methode allein schon Garant für Ekel und Gänsehaut. Und sie wirken äußerst surreal, was natürlich auch an Dexters äußerst nüchternen Reaktionen liegt. Dieser nimmt sowieso eine sehr interessante Entwicklung in diesem Thriller. Seinen ständig gegenwärtigen, dunklen Passagier hat er diesmal auf die Ersatzbank gehievt, teilweise scheint er sogar das Leben als “Stinknormaler” regelrecht zu genießen. Außerdem sorgen diverse Fehltritte und Situationen mit Rita und den Kindern für entsprechende Lacher. Gerade bei Cody und Astor wird in Nebenhandlungssträngen die Basis für eine weitere, höchst interessante Geschichte gelegt. So bleibt Jeff Lindsay den Dexter Fans nichts schuldig: Man vertraut der Formel des Vorgängers, bauscht die Extreme noch weiter auf und kümmert sich gezielt an den richtigen Stellen für die Charakterentwicklung, damit man auch später noch einige Geschichten erzählen kann. Genauso soll ein Dexter-Nachfolger aussehen und sich anfühlen. Und trotz all der herrlich komischen Momente hatte ich wieder ein paar Nächte, in der ich den Türriegel doppelt vorschob, nur um auf Nummer sicher zu gehen.

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  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    mh3maria

    23. April 2010 um 19:36

    Wie bereits in “Des Todes dunkler Bruder” ist auch bei “Dunkler Dämon” Dexter Morgan, ein Blutspurenanalytiker bei der Polizei in Miami und sein dunkler Passagier auf Jagd nach brutalen Killern, die dem Gesetz entkommen konnten. Doch sein Kollege Seargent Doakes, welcher schon immer ahnt dass bei Dexter irgendetwas nicht stimmt, verfolgt ihn auf Schritt und Tritt. Um sein dunkles Geheimnis also nicht zu verraten, zieht sich Dexter in sein Privatleben mit seiner Freundin Rita und ihren beiden Kindern Astor und Cody zurück und wird ein richtiger Familienvater, was ihm bald langweilig wird. Gott sie Dank gibt es bald einen spannenden Fall für die Polizei, bei der ein Serienkiller seine Opfer total verstümmelt aber lebendig zurücklässt. Doch leider sind diese nicht mehr in der Lage Hinweise auf den Täter zu geben. Da auch Doakes mit in diesen Fall verwickelt wird, bekommt Dexter auch nun wieder Zeit für sein nächtliches Hobby. Auch dieses Buch ist wieder mit viel dunklem Humor gespickt und noch immer finde ich Dexters Art, wie er mit menschlichen Wesen interagiert lustig und spannend. Ganz ausversehen macht er seiner Rita einen Heiratsantrag und erfährt bei einem Angelausflug dass der kleine Cody ähnliche Neigungen hat wie er. Obwohl, oder gerade weil dieses Buch rein gar nichts mit der 2. Staffel der Serie zu tun hat, ist es auf jeden Fall lesenswert für diejenigen, die “Des Todes dunkler Bruder” kennen und mögen.

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  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    Illaria

    10. December 2009 um 00:55

    Alles wird noch doller als im ersten Teil. Vorallem der Humor hat mich in der Öffentlichkeit zum Prusten gebracht ^^ Serie und Buch entwickeln sich hier auseinander. Dexter-Süchtige können also beides genießen.

  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    M_Steinwitz

    27. April 2009 um 01:42

    Eines der wenigen Beispiele, bei denen die Hauptfiguren in Buch und TV nicht meilenweit auseinander liegen. So stelle ich mir Dexter vor. Super, Spannend, Grausam.

  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    Wortklauber

    23. December 2008 um 16:07

    Dexter Morgan ist Experte für Blutspuren bei der Spurensicherung Miami. Obwohl er Blut verabscheut, kommt diese Tätigkeit doch seiner wahren Passion zugute. Denn Dexter ist ein Serienkiller! Und da er durch seinen Adoptivvater, der seine "Neigung" früh erkannte, in eine bestimmte Richtung gelenkt wurde, tötet er nur Menschen, die ihrerseits Serienkiller sind. Dexter Morgan gibt's nicht nur im Fernsehen, sondern auch in Büchern. Und - und das kommt Büchern in jedem Fall zugute - die Bücher gab's zuerst! Dexter, allseits beliebt - außer bei seinem Kollegen Doakes - ist einem pädophilen Mörder auf der Spur. Nachdem er diesen endgültig aus dem Weg geräumt hat, bliebe noch, sich um dessen Komplizen zu kümmern, einen Fotografen. Doch just nachdem Dexter den Haupttäter hat verschwinden lassen, heftet sich Doakes an seine Fersen und lässt ihn keinen Moment aus den Augen. Doakes ahnt nämlich, dass mit Dexter irgend etwas nicht in Ordnung ist. Dexter bleibt nichts anderes übrig, als sich ruhig zu verhalten und mittels Freundin Rita und deren beiden Kindern Astor und Cody den biederen Familienmann zu mimen. Während diese Rolle ihm denkbar schwer fällt, taucht ein Serientäter in Miami auf, der seine Opfer zwar am Leben lässt, sie durch die Verstümmelungen, die er ihnen zufügt, aber dadurch nur noch mehr straft. "Jodelndes Gemüse", so bezeichnet Dexter die Opfer - vollkommen unethisch, aber treffend. Der Polizei wird der Fall offiziell aus der Hand genommen. Das FBI übernimmt. Bald wird deutlich, dass der Mörder es auf einen bestimmten Personenkreis abgesehen hat: alles Männer, die in äußerst zwielichtiger Mission im Krisengebiet El Salvador unterwegs waren. Der Täter scheint eine alte Rechnung begleichen zu wollen. Und auch Doakes scheint darin verwickelt zu sein ... So, wie man Dexter einen hohen Grad an Charme zugesteht, bescheinigt man seinem Erfinder Jeff Lindsay ein hohes sprachliches Niveau. Und er hat seinem Dexter - eher ungewöhnlich für einen gefühllosen Serienkiller - durchaus Humor mitgegeben. Allerdings bleibt einem das Lachen dann doch oft im Halse stecken, eben weil es harter Tobak ist, der einem da serviert wird. Es gibt eben keinen strahlenden Helden. Derjenige, der den Karren aus dem Dreck ziehen soll, ist moralisch durch und durch verkommen, hat keinerlei Gefühle und bringt am liebsten in Vollmondnächten selbst Leute um - aber eben doch "nur" Killer, nach dem Harry-Kodex, den Richtlinien seines Stiefvaters, der hoffte, seinen Ziehsohn durch seine "Ausbildung" vor dem elektrischen Stuhl bewahren zu können. Ich habe diesen Roman innerhalb von zwei Tagen geradezu verschlungen. Für mich ein klarer Volltreffer!

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  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2008 um 00:37

    Diesen Killer muss man einfach lieben! Dexter Morgan: gutaussehend, furchtbar nett, humorvoll und tödlich. Jeff Lindsey hat hier einen Charakter erschaffen, der sich schon in "Des Todes dunkler Bruder" in mein Herz gemordet hat. Die humorvolle emotionslose Art des Mörders in Polizistengestalt ist einfach genial und sorgt neben Spannung auch für diverse Lacher bei der Lektüre. Genauso viel Gespür für interessante Persönlichkeiten hat der Autor bei den Nebenfiguren bewiesen. Dexters ständig fluchende Schwester Deborah, der misstrauische Sergeant Doakes oder der ewig an Sex denkende Vince, sie alle sind perfekt für diese Story. Im zweiten Band um Dexter geht es noch heftiger zur Sache. Ein Killer entführt seine Opfer und amputiert ihnen nach und nach alle Gliedmaßen, sogar Lippen, Zungen und Augenlider, um sie völlig dem Wahnsinn verfallen zurück zu lassen, denn sie müssen in einem Spiegel jede seiner Oprerationen verfolgen. Dexter ist fasziniert, doch er fühlt sich dennoch völlig machtlos. Doakes verfolgt ihn auf Schritt und Tritt und so muss er trotz der Unruhe seines "dunklen Passagiers" auf heile Welt mit Rita machen. Letztendlich kommt es tatsächlich soweit, dass er mit Doakes zusammenarbeiten muss, als Deborahs Freund ebenfalls von dem Killer entführt wird. Alles in allem ein genialer Thriller, den man kaum zur Seite legen kann und der mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Man merkt überhaupt nicht, dass es erst Lindsays zweites Buch ist. Bis zum Ende extrem gute Unterhaltung, für Thriller-Fans absolut zu empfehlen. Im März 2009 erscheint zum Glück schon die Fortsetzung...

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  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    dark_angel

    09. January 2008 um 19:47

    Teil 2 der Dexter Morgan Reihe. Genau so lesenwert wie der erste Teil - des Todes dunkler Bruder. Auch hier wieder in der altbekannten Ich-Perspektive geschrieben, so dass wir Dexters Gedanken ganz nahe sind. Voll gespickt mit schwarzem, makabrem Humor und der unglaublichen Tatsache, dass ein Mörder andere Mörder umbringt, weil sie es verdient haben, und tagsüber einer normalen Arbeit nachgeht - bei der Polizei.

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  • Rezension zu "Dunkler Dämon" von Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

    Catty

    08. July 2007 um 23:10

    Teil 2 aus der Geschichte von Dexter: Ein Polizist der Selbstjustiz an Mördern, Kinderschändern usw. verübt - obwohl dies natürlich selbst ein Verbrechen ist. Und WIE er die Verbrecher um die Ecke bringt... Dieser Dexter ist ein Psychopath, der Psychopathen jagt. In der Tat mal etwas anderes und sehr lesenswert. Das Beste ist dieser unglaubliche, schwarze Humor. Man muss sich selbst bei den widerwärtigsten Szenen noch totlachen. Unglaublich genial! Hier mal ein kleines Beispiel, für den absolut trockenen schwarzen Humor: Zitat: "Wir setzten uns einen Moment und genossen die Aussicht - Mond über dem Wasser, im Vordergrund Pädophiler in der Schlinge, sehr schön." Unglaublich krank und doch oft von bestechender Intelligenz. Komödie, Horror, Thriller und Psycho in Einem. Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes der reine Wahnsinn - eine ganz neue Art des Psychothrillers.

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