Jeff Povey

 3.3 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Der Club der Serienkiller, The Serial Killers Club und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jeff Povey

Jeff PoveyDer Club der Serienkiller
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Der Club der Serienkiller
Der Club der Serienkiller
 (43)
Erschienen am 04.03.2010
Jeff PoveyThe Serial Killers Club
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The Serial Killers Club
The Serial Killers Club
 (5)
Erschienen am 01.06.2007
Jeff PoveyShift
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Shift
Shift
 (0)
Erschienen am 01.03.2014

Neue Rezensionen zu Jeff Povey

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SaintGermains avatar

Rezension zu "Der Club der Serienkiller" von Jeff Povey

schwarze Kriminalkomödie
SaintGermainvor einem Jahr

Serienkiller sind auch nur Menschen »Ich schätze, es geschieht nicht alle Tage, dass dir ein toter Serienkiller zu Füßen liegt.« Mit dieser Erkenntnis beginnt für unseren neugierigen Helden eine Odyssee in eine unglaubliche Welt. Nachdem er in der Brieftasche des Toten eine mysteriöse Einladung gefunden hat, nimmt er eine fremde Identität an und betritt den »Club der Serienkiller«, eine Vereinigung von Psychopathen, die sich regelmäßig trifft. Wie alle Minderheiten bestehen auch sie auf ihrem Recht auf Geselligkeit. Doch wie lange kann unser Held sein falsches Spiel geheim halten? Bald ist er gezwungen, sich der ersten misstrauischen Kollegen zu entledigen.

Jeff Povey führt den Leser in eine herrlich schwarz-komische Welt, in der der Held, der vorerst keiner sein wollte, oftmals auf die Probe gestellt wird. Ein Mann ohne wirkliche Perspektive wird zu einem Killer, auch wenn er dazu gezwungen wurde, doch macht er seinen Job gut. Zu gut, sodass das FBI ihn verdächtigt, der gefürchtetste Killer überhaupt zu sein. Der Schluss ist sehr gut gelöst, denn der Autor führt den Leser auf eine falsche, aber zugleich etwas zu deutliche Fährte, um nachher doch zu zeigen, dass alles anders kommt.

Der Schreibstil des Autors gefiel mir sehr gut, die Protagonisten waren gut gezeichnet, der Roman strotze vor schwarzem Humor und Skurrilität. Auch die Ideen mit den Decknamen fand ich genial.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch für zwischendurch für alle die schwarzen Humor lieben.

Kommentare: 1
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Fleur91s avatar

Rezension zu "Der Club der Serienkiller" von Jeff Povey

Sympathische Gesellen......
Fleur91vor 4 Jahren

Was tut man, wenn man von einem Serienkiller angegriffen wird und es schafft, ihn dabei zu töten? Genau! Man nimmt seine Identität an. Das dachte sich jedenfalls der Protagonist dieses Buches. Im Geldbeutel des Serienmörders findet er auch noch einen Zeitungsausschnitt mit der Anzeige eines Clubs, indem er aufgefordert wird, sich ihm anzuschließen. Genau so kommt es auch und er lernt einige andere "Kollegen" kennen. Doch bald schon läuft alles anders als geplant, denn einige fangen an, seine Identität in Frage zu stellen und der merkwürdige FBI Agent Wade tritt in sein Leben, genauso wie die hübsche Serienkillerin Betty...

Ich finde es schwer, dieses Buch zu beurteilen. Es war sehr leicht zu lesen und die Handlung fand ich fast schon recht interessant. Leider fand ich es aber weder amüsant, noch musste ich auch nur ein einziges Mal schmunzeln. Die Charaktere waren alle sehr oberflächlich gehalten, man erfährt im Grunde nichts über sie. Außer dem "running Gag", dass bei jedem Serienkiller wohl die Mutter schuld sei. Die aufgesetzte Liebesgeschichte empfand ich als recht deplatziert und absolut unglaubwürdig. Mit so einer Wendung am Ende habe ich daher fast schon gerechnet, auch wenn sie am Ende etwas anders war als gedacht. Das ist wohl auch der einzige wirkliche "Überraschungsmoment" in dem ganzen Buch. Ansonsten erlebt man mit dem Protagonisten in diesem Buch viele brenzlige Situationen, doch meist hat er immer mehr Glück als Verstand und es verläuft doch noch glimpflich. Im Grunde kann ich nur dazu sagen: Kann man mal lesen, muss man aber nicht...

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brudervomwebers avatar

Rezension zu "The Serial Killers Club" von Jeff Povey

Serienkillerserienkiller - Idee sehr gut, Ausführung befriedigend
brudervomwebervor 5 Jahren

Normalerweise habe ich von einem Buch oder von dessen Autor schon einmal irgendetwas gehört, bevor ich es käuflich erwerbe. Ich bin in der Regel niemand, der Bücher kauft, weil sie ihm irgendwie vielversprechend erscheinen. Aber manchmal mache ich das. Ich schaue mir ein Buch an, lese die ersten zwei Seiten, höre auf die inneren Stimmen und kaufe es dann. So geschehen bei Jeff Poveys Romandebüt "The Serial Killers Club".

Die Idee des Buchs, dass ein Mann sich unter der falschen Identität eines von ihm in Notwehr erschlagenen Serienmörders in einen Clubs ebensolcher Serienmörder einschleust, zu dessen Kassenwart aufsteigt und irgendwann anfängt, die Mitglieder, allesamt "Skiller" mit mehr als nur einem ordentlichen Sprung in der Schüssel, aus dem Weg zu räumen, besticht.

Das klang irgendwie nach den Coens, jedenfalls sah ich beim Lesen Steve Buscemi als "Dougie" vor meinem geistigen Auge, und auch die anderen Figuren und deren Aufmachung schienen gewissermaßen aus dem Coeniversum zu stammen. Anders als die meisten Coen-Filme jedoch vermochte es der Roman nicht, mich wirklich zu fesseln.

Ich habe "The Serial Killers Club" zwar bis zum Ende gelesen, aber über drei Monate hinweg. Zwischenzeitlich konnte ich das Buch einfach tagelang herumliegen lassen, ohne den inneren Drang zum Unbedingt-Weiterlesen-Müssen in mir zu verspüren.

Poveys Debüt ist zweifellos amüsant, stellenweise auch wirklich witzig, aber irgendwann funktioniert die bauernschlaue Beschränktheit der Hauptfigur nicht mehr, die einen Großteil der Schmunzler generiert. "Dougies" Selbstbild (das hat man nach spätestens 50 Seiten raus) weicht eklatant von dem Fremdbild ab, das die Mit-Mörder und auch der Leser bald von ihm haben. Allerdings ist er der Erzähler der Geschichte, so dass man zwangsläufig alles durch einen Zerrfilter wahrnimmt, was im besten Fall lustig und im schlimmsten Fall nervtötend ist. Beides bietet der Roman.

Die kontinuierlich falsch bewerteten Situationen, die "Liebesgeschichte" zwischen Dougie und einer neu hinzugestoßenen Serienmörderin, die beständigen, meist von vorneherein zum Scheitern verurteilten Versuche, dem Bundesagenten Wade, der in das Apartment des Protagonisten eingezogen ist, ein Schnippchen zu schlagen, all das verfolgt man irgendwann nur noch als teilnahmsloser Zuschauer, weil man den verschrobenen Gedankengängen "Dougies" teilweise einfach nicht folgen kann oder will.

Dabei geht es weniger um die Frage, warum Dougie seine Clubgenossen abmurksen zu müssen glaubt, diese Motivation steht klar genug im Raum. Es geht um die ganzen kleinen Dinge, die ihm durch den Kopf und dem Autor über die Seiten schießen. Dougie ist schlechterdings unerträglich naiv und unerträglich vernagelt, mitunter so sehr, dass ich das Buch beiseite legen musste, um mich davon zu erholen.

Unterm Strich hat "The Serial Killers Club" Licht und Schatten. Ich würde niemandem davon abraten, den Roman zu lesen, weil er in der Tat altbekannte Elemente auf erfrischende Art neu präsentiert. Aber er macht meines Erachtens zu wenig daraus, er hätte mehr sein können, bissiger, böser, lustiger, aber vor allem fesselnder als er ist.

Fazit: Wer schräge Geschichten mag, wird mit "The Serial Killers Club" keinen wirklichen Fehlgriff tun, aber auch keine Offenbarung erleben. Vielmehr wird er ein (durchaus im Wortsinne) befriedigendes Buch lesen.

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