Jeff Povey The Serial Killers Club

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Inhaltsangabe zu „The Serial Killers Club“ von Jeff Povey

In a cross between Carl Hiaasen and DARKLY DREAMING DEXTER, this witty and irresistibly fresh debut novel concerns a man who unexpectedly finds himself in a club of serial killers and devises a plan to take them out one by one

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  • Serienkillerserienkiller - Idee sehr gut, Ausführung befriedigend

    The Serial Killers Club
    brudervomweber

    brudervomweber

    17. November 2013 um 23:38

    Normalerweise habe ich von einem Buch oder von dessen Autor schon einmal irgendetwas gehört, bevor ich es käuflich erwerbe. Ich bin in der Regel niemand, der Bücher kauft, weil sie ihm irgendwie vielversprechend erscheinen. Aber manchmal mache ich das. Ich schaue mir ein Buch an, lese die ersten zwei Seiten, höre auf die inneren Stimmen und kaufe es dann. So geschehen bei Jeff Poveys Romandebüt "The Serial Killers Club". Die Idee des Buchs, dass ein Mann sich unter der falschen Identität eines von ihm in Notwehr erschlagenen Serienmörders in einen Clubs ebensolcher Serienmörder einschleust, zu dessen Kassenwart aufsteigt und irgendwann anfängt, die Mitglieder, allesamt "Skiller" mit mehr als nur einem ordentlichen Sprung in der Schüssel, aus dem Weg zu räumen, besticht. Das klang irgendwie nach den Coens, jedenfalls sah ich beim Lesen Steve Buscemi als "Dougie" vor meinem geistigen Auge, und auch die anderen Figuren und deren Aufmachung schienen gewissermaßen aus dem Coeniversum zu stammen. Anders als die meisten Coen-Filme jedoch vermochte es der Roman nicht, mich wirklich zu fesseln. Ich habe "The Serial Killers Club" zwar bis zum Ende gelesen, aber über drei Monate hinweg. Zwischenzeitlich konnte ich das Buch einfach tagelang herumliegen lassen, ohne den inneren Drang zum Unbedingt-Weiterlesen-Müssen in mir zu verspüren. Poveys Debüt ist zweifellos amüsant, stellenweise auch wirklich witzig, aber irgendwann funktioniert die bauernschlaue Beschränktheit der Hauptfigur nicht mehr, die einen Großteil der Schmunzler generiert. "Dougies" Selbstbild (das hat man nach spätestens 50 Seiten raus) weicht eklatant von dem Fremdbild ab, das die Mit-Mörder und auch der Leser bald von ihm haben. Allerdings ist er der Erzähler der Geschichte, so dass man zwangsläufig alles durch einen Zerrfilter wahrnimmt, was im besten Fall lustig und im schlimmsten Fall nervtötend ist. Beides bietet der Roman. Die kontinuierlich falsch bewerteten Situationen, die "Liebesgeschichte" zwischen Dougie und einer neu hinzugestoßenen Serienmörderin, die beständigen, meist von vorneherein zum Scheitern verurteilten Versuche, dem Bundesagenten Wade, der in das Apartment des Protagonisten eingezogen ist, ein Schnippchen zu schlagen, all das verfolgt man irgendwann nur noch als teilnahmsloser Zuschauer, weil man den verschrobenen Gedankengängen "Dougies" teilweise einfach nicht folgen kann oder will. Dabei geht es weniger um die Frage, warum Dougie seine Clubgenossen abmurksen zu müssen glaubt, diese Motivation steht klar genug im Raum. Es geht um die ganzen kleinen Dinge, die ihm durch den Kopf und dem Autor über die Seiten schießen. Dougie ist schlechterdings unerträglich naiv und unerträglich vernagelt, mitunter so sehr, dass ich das Buch beiseite legen musste, um mich davon zu erholen. Unterm Strich hat "The Serial Killers Club" Licht und Schatten. Ich würde niemandem davon abraten, den Roman zu lesen, weil er in der Tat altbekannte Elemente auf erfrischende Art neu präsentiert. Aber er macht meines Erachtens zu wenig daraus, er hätte mehr sein können, bissiger, böser, lustiger, aber vor allem fesselnder als er ist. Fazit: Wer schräge Geschichten mag, wird mit "The Serial Killers Club" keinen wirklichen Fehlgriff tun, aber auch keine Offenbarung erleben. Vielmehr wird er ein (durchaus im Wortsinne) befriedigendes Buch lesen.

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  • Rezension zu "The Serial Killers Club" von Jeff Povey

    The Serial Killers Club
    Emyralia

    Emyralia

    28. July 2011 um 15:32

    "Kill a man, and you are an assassin. Kill millions of men, and you are a conqueror. Kill everyone and you are god. - Jean Rostand" --- Mit diesen Worten beginnt das Buch und ich dachte "Oh das kann ja nur gut werden" Und es ward gut ;) Dougie begegnet in einer dunklen Nacht einem Serienkiller, zwar ist er da noch nicht Dougie, aber dazu später. Anstatt wirklich als Opfer des Killers zu enden, endet der Killer als Opfer und Dougie durchsucht von Neugier getrieben, dessen Taschen, woraufhin er eine Einladung zu einem Club findet. Mitglieder sind, wie es den Anschein hat, verstorbene Hollywood-Stars. Da er einfach nicht anders kann, begibt er sich auf den Weg dorthin um herauszufinden, was das alles auf sich hat und bevor er's sich versieht ist er mitten drin. Als Douglas Fairbanks Jr. wird er zum Mitglied des "Serial Killers Club". Hier treffen sich Killer aus dem ganzen Land um über ihre Opfer zu plaudern und sicher zu stellen, dass keine 2 das selbe auswählen. Doch schon bald fällt dem Ein oder Anderen auf, dass es bei Dougie keine neuen Opfer gibt. Seine Antwort darauf hat mich so zum lachen gebracht wie schon langen nichtsmehr: "I mainly told the Club that I was going through a killer's block, which is sort of like writer's block minus the typewriter." Natürlich kann er es dabei nicht belassen und immer wenn jemand beginnt zu viele Fragen zu stellen, wird er ausgeschaltet. So richtig kniffelig wird es jedoch, als bemerkt wird, dass immer mehr Mitglieder plötzlich "verschwinden"... Wirklich faszinierend an diesem Buch ist nicht nur der sarkastische und düstere Humor, die Spannung und die Situationskomik, sondern (für mich als Psychologie-Fan) auch die Tatsache, dass Dougie gar nicht mitbekommt, wie er selbst zum Killer wird. Er hat schon 5 Leute ausgeschaltet und rechtfertigt sich nach dem Motto "Bevor sie mich als Nichtkiller entlarven, muss ich sie töten". Das macht das ganze wahnsinnig witzig und ich konnte es einfach nicht zur Seite legen. Ich hatte ja Angst, dass es wieder so eine klassische Killer vs FBI-Analytiker wird, aber diesmal nicht und das bringt gleich nochmal extra Punkte. Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen, es hat alles, was ein guter Thriller meiner Ansicht nach haben muss + dem zusätzlichen Schuss Witz.

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