Jeff Strand Benjamins Parasit

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Inhaltsangabe zu „Benjamins Parasit“ von Jeff Strand

Zu jedem Zeitpunkt beherbergt der menschliche Körper Millionen von Parasiten. Dies ist die Geschichte von nur einem von ihnen. Einem wirklich, wirklich widerlichen. Benjamin Wilson hatte einen lausigen Monat, und das sogar noch vor seinen Magenschmerzen. Er wurde bald 40. Einer seiner Schüler war erschossen worden, während er mit einem Fleischerbeil Amok lief. Und kurz nach dessen Beerdigung fühlte sich Benjamin nicht so wohl … Es verändert sich jetzt alles. Sein Körper wird auf eine sehr unangenehme Weise beeinträchtigt. Sein Charakter entwickelt ein paar 'Marotten'. Aber die größte Veränderung besteht darin, dass ein Haufen böser und/oder psychisch gestörter Leute versucht ihn umzubringen, um an den Parasiten zu gelangen. Seine einzige Hoffnung ist Julie, eine hinreißende Kopfgeldjägerin, die das Beste für ihn will – oder vielleicht auch nicht. Und die fähig genug ist, ihm irgendwie zu helfen – oder vielleicht auch nicht. Jeff Strand, Autor von The Sinister Mr. Corpse, Gleefully Macabre Tales und Pressure, liefert sein bislang abscheulichstes Abenteuer ab – einen völlig durchgeknallten Mix aus grauenvollem Body Horror und einer verrückten Road Trip-Komödie. Benjamins Parasit. Dir werden sich vor Lachen die Eingeweide umdrehen.

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  • Humorvoller Horror-Road-Trip

    Benjamins Parasit

    NiWa

    Der Highschool-Lehrer Benjamin fängt sich auf einem Begräbnis einen Parasiten ein. Leider ist es kein gewöhnlicher Schnupfen, sondern die ersten Symptome zeigen, dass er es mit einer ganz besonderen Art von Erkrankung zutun hat. Sein Charakter leidet darunter, er entwickelt einen Hang zur Maßlosigkeit und noch dazu zieht er merkwürdige Personen an, die nur eines wollen: den Parasiten aus seinen Bauch rausschneiden. Als ich mich für dieses Buch entschieden habe, dachte ich eher an einen klassischen Horrorroman, der vor allem Benjamins parasitären Befall in den Vordergrund rückt. Genauso war es eigentlich, auch wenn es anders als gedacht zuging. Der Roman ist in einem sehr ungewöhnlichen Stil verfasst und man hat es mit einer ausgefallenen Mischung aus Humor und Horror zutun. Trotz vieler witziger Elemente darf man sich nicht täuschen lassen, denn es geht von Vornherein sehr blutig und abstoßend zu, wofür man auf jeden Fall nicht zur zartbesaiteten Leserschaft zählen sollte. Genauso schlägt einem auch die Bekanntschaft mit dem Parasiten auf den Magen. Der ist ein wirklich grausliches Ungetüm und Benjamin kann einem schon richtig leidtun, während er versucht, sich irgendwie davon zu entledigen. Sehr überrascht hat mich der Aufbau des Romans, denn es handelt sich tatsächlich um einen Road Trip, die mir persönlich eher wenig liegen. Der Ablauf ist von seltsamen Zufällen gespickt, es gibt viel Action und recht klischeehafte Figuren, die sich zu einem merkwürdigen Gesamtwerk vereinen, wie ich es noch nie zuvor gelesen habe. Aufgrund des außergewöhnlichen Stils und der neuartigen Leseerfahrung denke ich, dass man den Road Trip mit Benjamin und seinem Parasiten versuchen kann, wenn man sich auf eine ungewöhnliche Reise durch die USA einlassen will, Blut nicht scheut und auf den seltsamen Humor des Autors neugierig ist. 

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    • 13

    Cridilla

    02. February 2016 um 05:14
    Krimiwurm schreibt Klingt vom Prinzip her sehr interessant! Danke für deine Rezi! :)

    Jep, sehe ich auch so !

  • Jeff Strand - Benjamins Parasit

    Benjamins Parasit

    burnedeyez

    04. June 2013 um 21:49

    Und wieder einmal haben wir es mit einem dieser Kandidaten zu tun, die vermutlich kaum ein Mensch kennt. Jeff Strand kann zwar insgesamt auf eine schon recht umfangreiche Bibliografie zurückblicken, allerdings sind die wenigsten Titel daraus bislang auf Deutsch erschienen. “Benjamins Parasit” war für mich auch der erste Roman des guten Mannes – den Empfehlungen nach war ich guter Dinge, dass das Buch etwas nach meiner Nase wäre. Die Geschichte selbst ist nun natürlich nicht sonderlich innovativ. Das Parasiten-Motiv ist aus diversen anderen Vorlagen bekannt und teils auch schon recht ähnlich interpretiert worden wie in dieser Geschichte. Allerdings muss man sagen, dass Strand sich nicht darauf verlegt, hier einen beinharten Horror-Thriller zu schaffen (wobei es doch einige härtere bis eklige Gewaltausbrüche gibt), sondern vielmehr den Fokus auf seine eigene Erzählweise legt. Und das bedeutet in diesem Fall, dass man eine eindeutige Humor-Schlagseite feststellen kann, welche die Gewalt an sich schon ins Absurde abdriften lässt und sie so einem Großteil ihrer realistischen Härte beraubt. Das macht aber gar nichts, denn genau dieses Element ist es, was “Benjamins Parasit” auszeichnet. Die Story ist schnell und actionreich erzählt und folgt einem konstanten Spannungsbogen, welcher sich auch bis zum Epilog durchzieht. Das Finale schließlich ist ebenfalls gelungen, auch wenn sich schon ab einer gewissen Zeit abzeichnet, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. “Benjamins Parasit” weist eine ganze Menge Figuren auf, von denen aber allenfalls Benjamin und seine Familie tatsächlich ernstzunehmen sind. Die anderen Figuren hingegen werden nach dem Prinzip der Überzeichnung geformt. Was nun in vielen Fällen ein herber Kritikpunkt wäre, passt hier aber wie die Faust auf’s Auge, denn man darf nicht vergessen, dass Strand auch in der Geschichte selbst viel nach diesem Prinzip gearbeitet hat. Das hat zwar zur Folge, dass nur die wenigsten Akteure mit einem glaubwürdigen Hintergrund daher kommen, aber wie gesagt: Überzeichnung ist Pflicht. Und das funktioniert hier in jeder Hinsicht gut. Der Stil des Autoren ist gut. Strand ist schnell und actionreich, so dass aus “Benjamins Parasit” ein Roadtrip wird, der zu keiner Zeit langweilig wird. Er gönnt seinen Akteuren zwar die eine oder andere Verschnaufpause, das jedoch nur aus Gründen der Bösartigkeit: gerade wenn sie es mal einigermaßen entspannt haben, werden sie in die nächste Misere gerissen. Und die ist schon aus Prinzip immer noch ein bisschen fieser als die vorherige. Das gipfelt schließlich in einem Finale, welches auch auf der Actionschiene funktioniert, aber schon einiges Mitleid für den guten Benjamin empfinden lässt. Fazit: “Benjamins Parasit” ist ein Roadtrip auf Adrenalin. Schnell, actionreich und mit einem stellenweise sehr brachialen Humor gewürzt. Wer die Bourbon Kid-Romane kennt und schätzt, sollte Jeff Strand auf jeden Fall einmal eine Chance geben.

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  • Benjamins Parasit

    Benjamins Parasit

    Webbee

    22. April 2013 um 15:40

    Benjamin ist Lehrer, hat eine Frau und eine Tochter und lebt ein super durchschnittliches Leben. Bis zu dem Tag, als einer seiner Schüler getötet wird. Auf dessen Beerdigung kommt Benjamin dem Leichnam etwas zu nahe (er glaubte, eine Bewegung gesehen zu haben) und dabei atmet er etwas ein. Kurze Zeit später entwickelt Benjamin einen enormen Appetit auf Schokolade und Sex. Als unmenschliche Schmerzen im Bauch hinzukommen, wird er ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte entdecken einen heimlichen Mitbewohner im Benjamins Eingeweiden und gerade als sie ihn aufschneiden wollen, um den Parasiten zu entfernen, stürmt eine bewaffnete Frau den Operationssaal und entführt Benjamin. Es folgt eine abenteuerliche Flucht vor allen, die auf der Jagd nach dem scheinbar sehr wertvollen Parasiten sind. Der Roman wird als witziger Horror angepriesen. Beides Dinge die ich mag, die ich aber leider vergebens in dem Buch gesucht habe. Der Horror beschränkt sich auf ein paar eklige Beschreibungen des Parasiten und dessen, was er in Benjamin tut. Von Spannung oder gar Grusel merkt man hingegen nichts. Die Dialoge und die sich entwickelnde Beziehung zwischen Benjamin und seiner Entführerin sind scheinbar witzig gemeint aber der Humor ist viel zu platt, um darüber lachen zu können. Da es sich bei dem größten Teil des Buches um eine abenteuerliche Verfolgungsjagd handelt, wird die Lektüre jedoch nicht allzu langweilig. Das Ende der Geschichte ist aber wieder äußerst unbefriedigend, da nicht aufgeklärt wird was der Parasit eigentlich ist (außer von Menschenhand gezüchtet) und welchen Zweck er erfüllen sollte. Fazit: Alles in allem scheint mir das Buch zu wenig durchdacht. Es ist weder witzig noch spannend oder gruselig. Wer einen Horrorroman lesen will sollte die Finger davon lassen und auch auf den Witz kann man leider nichts geben.

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  • Rezension zu "Benjamins Parasit" von Jeff Strand

    Benjamins Parasit

    Kaius

    16. December 2012 um 02:00

    Diese Geschichte ist sehr unterhaltsam, nett geschrieben, die Dialoge der Gangster sind wirklich zum Brüllen komisch. Meinen großen Respekt davor. Der Roman wurde als Horror deklariert. Allerdings habe ich schon spannenderes gelesen und auch weitaus gruseligeres. Natürlich ist die Vorstellung, einen oktopus-ähnlichen Parasiten in seinem Magen-Darm-Trakt zu beherbergen purer Horror, ganz schön ekelig. Doch das horrortypische kam hier zu kurz. Die Geschichte entwickelte sich zu einem Road Trip, der meiner Meinung nach jedoch etwas überflüssig war. Nach dem Cover und den Vorankündigungen hätte ich etwas mehr Tiefe erwartet. Dennoch ganz unterhaltsam.

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