Dweller

von Jeff Strand 
3,8 Sterne bei14 Bewertungen
Dweller
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So sad! This tragic story reminded me a bit of Frankenstein's creature.

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Ich habe es etwas anders erwartet

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Inhaltsangabe zu "Dweller"

Im Alter von acht Jahren entdeckt Toby Floren ein Monster, das im Wald hinter seinem Haus lebt. Eine scheußliche, angsteinflößende Kreatur mit Klauen, Reißzähnen und Appetit auf Menschenfleisch. Während Toby schreiend aus dem Wald flieht, wird ihm klar, dass er sich glücklich schätzen kann, lebend davongekommen zu sein. Jahre später hat Toby sich mit der Kreatur abgefunden. Sie ist sein besonderes Geheim-Ding, von dem niemand sonst auf der Welt weiß, und gleichzeitig jemand, auf den man sich verlassen und mit dem man reden kann. Natürlich ist Toby um seine geistige Gesundheit besorgt, aber welcher Junge wäre nicht gerne der beste Freund eines Monsters aus dem Wald, vor allem, wenn er gemobbt und gequält wird? Das Monster namens Owen könnte die Antwort auf seine Probleme sein …

Von Jeff Strand, dem Autor von „Pressure“, stammt diese Geschichte über eine makabre, jahrzehntelange Freundschaft. Eine Beziehung, die während beider Leben und in Zeiten des Glücks, der Trauer, der Liebe, des Verlustes, des Irrsinns und der totalen Finsternis fortdauern wird. Dweller. Die Lebensgeschichte eines Jungen und seines Monsters.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9789995756451
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:368 Seiten
Verlag:Voodoo Press
Erscheinungsdatum:31.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    misspidervor einem Monat
    Kurzmeinung: So sad! This tragic story reminded me a bit of Frankenstein's creature.
    The saddest horror story

    This was such a sad story, the ending really brought tears to my eyes. Actually, my favorite character was the creature, which repeatedly reminded me of the tragic story of Frankenstein's creature.

    Though the friendship between Toby and was a great thing cherished by both beings, the creature never tried to change anything about Toby, while Toby tended to put human attributes on the creature that couldn't work. I thought Toby expected way too much from the creature, as you can never really tame a wild animal. So while the creature tried, and tried hard, to please Toby it's true nature got in the way more than once.

    At the end, I loathed Toby for what he decided to do, for such a relationship was doomed from the start and it was not the creature's fault it could never work out. Also, in comparison Toby's actions seemed mostly selfish, while the creature behaved like a dog wanting to please.

    As I already said, I think this was the saddest horror story I've read so far, and I loved every part of it.

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    Sakle88s avatar
    Sakle88vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe es etwas anders erwartet
    Dweller

    Inhalt:
    Im Alter von acht Jahren entdeckt Toby Floren ein Monster, das im Wald hinter seinem Haus lebt. Eine scheußliche, angsteinflößende Kreatur mit Klauen, Reißzähnen und Appetit auf Menschenfleisch. Während Toby schreiend aus dem Wald flieht, wird ihm klar, dass er sich glücklich schätzen kann, lebend davongekommen zu sein. Jahre später hat Toby sich mit der Kreatur abgefunden. Sie ist sein besonderes Geheim-Ding, von dem niemand sonst auf der Welt weiß, und gleichzeitig jemand, auf den man sich verlassen und mit dem man reden kann. Natürlich ist Toby um seine geistige Gesundheit besorgt, aber welcher Junge wäre nicht gerne der beste Freund eines Monsters aus dem Wald, vor allem, wenn er gemobbt und gequält wird? Das Monster namens Owen könnte die Antwort auf seine Probleme sein … 

    Meine Meinung:
    Das Cover finde ich wirklich klasse und es schreit geradezu nach Alptraum. 
    Der Schreibstil hat mich gut mitgenommen. Wir begleiten den kleinen Toby und seinen Weg durchs Leben. 
    Man kann den Versuch der "Freundschaft" zwischen ihm und Owen begleiten. Doch Owen ist und bleibt ein Monster. Und irgendwann muss auch Toby das einsehen. 
    Ehrlich gesagt, kam mir das Geschehen teilweise einfach als Handbuch für die Dressur von Monster vor. 
    Ich hatte mehr Blut und Horror erwartet.
    Was ich persönlich sehr schade finde, aber hier geht es ja auch nur um meine Meinung.
    Es gibt auch ein wenig blutige Stellen, doch wie gesagt für mich war es zu wenig.
    Toby mochte ich eigentlich sehr gerne aber seine Art und Weise mit allem umzugehen, so auch als das Problem seiner Mitschüler die in mobben quasi gelöst wurde.

    Fazit:
    Alles in allem eine schöne Geschichte, wo mir einfach zu wenig Blut und Horror war, daher gebe ich drei Sterne. Jeden der solche Geschichten mag, kann ich es empfehlen ansonsten macht euch selbst ein Bild :)

    Vielöen lieben Dank an Vodoo Press, das ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

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    junias avatar
    juniavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leider kein typischer Jeff Strand
    Leider kein typischer Jeff Strand

    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch Zufall wurde ich auf den Autor aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Jeff Strand gelesen.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover ist gelungen, es geht schließlich um ein Monster. Der Titel hat sich mir leider nicht erschlossen. Dweller heißt übersetzt Bewohner, ist damit Owen gemeint?

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt von Toby. Der Leser begleitet ihn ja auch sehr lange Zeit. Die Story ist logisch und kann durchaus so passiert sein (wenn man mal davon ausgeht, dass es Monster gibt), ist spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren etwas vorhersehbar.

    Wie ist es geschrieben?
    Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Der Roman ist aus Tobys Sicht geschrieben, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Teilweise gab es aber auch ziemlich langweilige oder abstruse Stellen. Ich war mir nicht immer im Klaren, was der Autor mir eigentlich sagen will.

    Wer spielt mit?
    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Der Leser begleitet Toby auf seinem Leidensweg. Von den Schulkameraden gequält und misshandelt, findet er in Owen eine Lösung des Problems. Er und Monster Owen freunden sich an und diese Freundschaft hat Bestand. Dennoch ist und bleibt Owen auf eine gewisse Weise unberechenbar, was auch Toby irgendwann begreifen muss. Wo Owen eigentlich herkommt, bleibt leider ungeklärt.

    Wie steht es mit der Fehlerquote?
    In meiner Ausgabe befinden sich noch einige Fehler. Mich stört sowas leider immer beim Lesen.

    Mein Fazit?
    Das Buch ist wirklich schwer einzuschätzen, soll es Horror sein oder ein Buch über eine Freundschaft, die (fast) alles überwindet? 3 Sterne bedeuten nicht schlecht, ich denke, das kommt hin. Auch wenn ich hier wahrlich nicht begeistert war, wird es nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese. Ich weiß, dass er es besser kann.

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    tkmlas avatar
    tkmlavor 5 Monaten
    Wer ist hier das Monster?

    Owen ist Tobys bester Freund – und Owen ist ein menschenfressendes Monster.

    Als der achtjährige Toby zufällig das gruselige Monster im Wald entdeckt, ist er gleichzeitig zu Tode erschrocken und total fasziniert von der seltsamen Kreatur. Immer wieder zieht es ihn in den tiefen Wald hinein. Langsam entwickelt sich tatsächlich eine Freundschaft zwischen Toby und dem Monster, dem er den Namen Owen gegeben hat. Doch für diese Freundschaft muss Toby viel opfern.

    Die Geschichte ist keine klassische Horrorgeschichte über ein unheimliches Monster. Man fragt sich eher im Laufe der Story, wer hier das wirkliche Monster ist. Vom harmlosen und liebenswerten Außenseiter entwickelt sich Toby zu einer zutiefst gestörten Persönlichkeit. Die wenigen hellen Phasen in seinem Leben torpediert er in selbstzerstörerischer Art und Weise nach einiger Zeit selbst. Schuld und Halt sucht er stets bei Owen. Der Leser begleitet Toby und Owen über ihr gesamtes Leben. Die Freundschaft der beiden wird immer intensiver und steht bald für beide über allem.

    Mir gefiel der Schreib- und Erzählstil von Jeff Strand. Mich hat es nicht gestört, dass manche Jahre oder Lebensabschnitte mit einem Satz abgehandelt wurden, denn dieser sagte meist alles aus.

    Meine Sympathien lagen eindeutig beim äußerlichen Monster Owen, denn das grausame in dieser Geschichte war das innere Monster Tobys.

    Tragisch, spannend und mit schwarzem Humor gespickt – lesenswert!


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    Zanzarahs avatar
    Zanzarahvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schön, schaurige Monstergeschichte.
    Das Monster im Wald, mein bester Freund und ich...

    Dweller ist von der Geschichte wie ein Horrorfilm. Es fängt gruselig an und endet mit einer Tragödie.
    Die Kapitel sind mit den Jahreszahlen gekennzeichnet und führt den Leser durch Tobies Leben. Es ist schlimm wie er gemobbt wird und dan Selbstjustiz durch Owen betreibt. Die Freundschaft zu Owen ist kompliziert: Ein Monster, das Menschen essen würde und ein kleiner Junge, der von keinem verstanden wird.
    Toby ist ein wiedersprüchlicher Charakter, weswegen er nicht immer sympatisch rüberkommt. Im allgemeinen wirken die menschlichen Charaktere nicht tiefgründig und mehr monstös als das Monster selbst.
    Der Schreibstil war sehr atmosphärisch und ich habe kaum einen Kritikpunkt. Eine Empfehlung für Monster-Fans und Liebhaber einer guten Schauergeschichte. Das Ende ist passend, jedoch hätte ich mir ein anderes gewünscht. 

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    melsunvor 5 Monaten
    Das Monster in dir

    Das Buch beginnt damit, dass der 8jährige Toby im Wald auf ein menschenfressendes Monster trifft und, verständlicherweise, völlig verängstigt flieht. Doch im Laufe der Geschichte freunden sich diese zwei unterschiedlichen Lebewesen an, Toby nennt das Monster Owen und beginnt, ihm die Gebärdensprache beizubringen. So beschreibt der Autor Kapitel für Kapitel das Leben der zwei ungleichen Freunde. Tobys Leben entwickelt sich weiter, Owen bleibt im Wald in seiner Höhle, bis es zum Schluss zum großen Showdown kommt. Die Geschichte ist flüssig und gut geschrieben, es handelt sich nicht um einen richtigen Horrorroman, Splatterszenen findet der Leser allerdings schon und auch der besondere Schreibstil von Jeff Strand macht das Lesen zu einem Vergnügen. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, nur Toby bleibt für mich auf der Stelle stehen, da wäre noch Potential für eine Weiterentwicklung gewesen. Spannend ist es von Anfang bis Ende.

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    RalfKors avatar
    RalfKorvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine besondere Prise Humor
    Eine Geschichte über Freundschaft -und einer ist ein Monster...

    ...die Frage ist nur: wer?

    Tobi ist ein Außenseiter, spielt gerne im Wald und eines Tages trifft er ein Monster namens Owen. Dieses fühlt sich ebenso einsam wie Tobi und sie Freunden sich an.

    Eine Freundschaft, die zahlreiche Probleme mit sich bringt. Jeff Strand hat eine spezielle Art von Humor, die sicher nicht jeder mag, jedoch in dem Genre ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Dweller ist mehr Coming of Age als Horror, kommt aber zum Glück nicht ohne aus.

    Dabei, wie konnte es anders sein, hat man häufig mehr Mitleid mit Owen und der Mensch, nicht nur Tobi, stellen sich als die wahren Monster heraus.

    Der Roman begleitet das gesamte Leben der beiden Freunde, beleuchtet ihre Hochs und ihre Tiefs. Eine rührende Story mit traurigem Ende.

    Durch den knappen und flüssigen Stil lässt sich das Buch gut lesen.

    Dweller ist ein wirklich tolles Buch und ich wurde angenehm unterhalten.

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    Odenavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat mich irritiert und das Ende gestimmt.
    Wer ist hier das Monster?

    Gerne gelesen hätte ich ein Buch von einer Freundschaft von einem Jungen und einer Kreatur, auf die eine oder andere weiße habe ich das auch bekommen, nur viel makaber, blutiger und mit einem tragischen Ende. Tobi ist sehr jung als er Owen über den Weg läuft und Owen ist zu sehr Tier um seine animalische Seite komplett zu unterdrücken. Sie sind beide alleine und etwas sonderbar, der eine etwas weniger und das andere etwas mehr aber doch beide einsam. Tobi ist begeistert davon ein „Monster“ als Freund zu haben aber ist es Freundschaft und nicht nur der Besitzer stolz etwas zu haben was ihn von den anderen abhebt. Es bildet sich über die Jahre eine emotionale Abhängigkeit zwischen den beiden, die schon am Anfang kein gutes Ende verheißt. Auch wenn Owen ein Tier ist hätte man auch seine Gefühle in rudimentärer Form wieder geben können.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die ein tragisches Ende nimmt. Konnte mich nicht ganz überzeugen.
    Mensch & Monster

    Zum Inhalt:

    m Alter von acht Jahren entdeckt Toby Floren ein Monster, das im Wald hinter seinem Haus lebt. Eine scheußliche, angsteinflößende Kreatur mit Klauen, Reißzähnen und Appetit auf Menschenfleisch. Während Toby schreiend aus dem Wald flieht, wird ihm klar, dass er sich glücklich schätzen kann, lebend davongekommen zu sein. Jahre später hat Toby sich mit der Kreatur abgefunden. Sie ist sein besonderes Geheim-Ding, von dem niemand sonst auf der Welt weiß, und gleichzeitig jemand, auf den man sich verlassen und mit dem man reden kann. Natürlich ist Toby um seine geistige Gesundheit besorgt, aber welcher Junge wäre nicht gerne der beste Freund eines Monsters aus dem Wald, vor allem, wenn er gemobbt und gequält wird? Das Monster namens Owen könnte die Antwort auf seine Probleme sein 


    Wie muss sich ein Kind im Alter von acht Jahren fühlen, wenn es andauernd gequält und gemobbt wird.?
    Toby wird zum Aussenseiter und sucht in seiner Einsamkeit nach einem Freund, der zu ihm steht, dem er sich anvertrauen kann und der für ihn da ist.
    Dies alles findet er in Owen, einem Wesen das von Anderen als Monster bezeichnet würde, wenn man denn von ihm wüßte.
    Jahrzehntelang bleibt die Geschichte dieser Freundschaft ein Geheimnis – sie beeinflusst Tobys gesamtes Leben und endet schließlich in einer Tragödie, einer Tragödie, die allerdings vorhersehbar war.
    Dies zu erahnen, hat allerdings der Spannung, die in diesem Roman aufgebaut wird, keinen Abbruch getan.
    Der Schreibstil ist leicht zu lesen, anfänglich sehr kindlich und entwickelt sich, je weiter wir das Leben von Toby verfolgen. Allerdings habe ich den angekündigten schwarzen Humor nirgendwo finden können.
    Es ist für mich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die ein tragisches Ende genommen hat, konnte mich aber nicht voll überzeugen.

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    eigenARTs avatar
    eigenARTvor 5 Monaten
    spannende Tragik mit Horror Feeling

    Es ist mein erster Roman von Jeff Stand ich sehe den Humor (auch keinen schwarzen), von dem manche schreiben, nicht wirklich.

    Um was geht es: Toby ist von klein auf ein Sonderling und Außenseiter in der Schule, der von einigen Mitschülern gemobbt wird. Er hält sich gerne alleine im Wald auf und eines Tages, im Alter von 8 Jahren trifft er im Wald auf eine monsterartige Kreatur. Im Laufe der Zeit freundet er sich mit ihr an. Er fühlt sich zeit seines Lebens an sie gebunden, obwohl die Kreatur, die er Owen nennt, Menschen als Futter betrachtet. Aufgrund der Gefährlichkeit dieser Kreatur, die Toby nicht wirklich unter Kontrolle hat, kommt es auch immer wieder zu verstörenden Erlebnissen bis hin zu erschütternden Todesfällen.



    Gedanken zum Roman:

    Es mutet für mich wie ein Entwicklungsroman mit tragisch-negativer Entwicklung an. Es wird das gesamte Leben von Toby und Owen nachgezeichnet bis zum Lebensende.

    Anfangs glaubt ich, es ist ein Jugendroman, dann wieder nicht. Für einen Horror-Thriller ist Owen, das Monster, zu sympathisch. Es zeigt immer wieder emotional nachvollziehbare Verhaltensweisen. Es ist eben ein Wesen, welches zum einem nach dem Instinkt reagiert zum andern wohl auch etwas menschliches an sich hat. Leider erfährt man im Roman nicht, woher das Wesen stammt. Ob es eine Kreuzung von Mensch und Tier ist? Auf jeden Fall ist es tragisch-dramatisch. Als Verfilmung könnte ich mir „Dweller“ sehr gut vorstellen. Vermutlich wäre mein Mitgefühl auf der Seite des Monsters, dem ja phasenweise von Toby Unrecht geschieht. Es wird z. B. als Leichen-Beseitiger benützt – er frisst ja Menschen - usw.

    Die psychische Entwicklung von Toby scheint irgendwo in der Kindheit stecken geblieben zu sein. Er ändert sein Verhalten nicht wirklich und zieht keine wirkliche Lehre aus dem Vorgefallenen. Er gesteht sich nicht ein, dass er in Wirklichkeit nichts unter Kontrolle hat.



    Leseerlebnis: Der Roman ist flüssig geschrieben. Ich kam gleich in die Geschichte rein und es war spannend zu lesen. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht und fragte mich des öfteren worauf der Autor hinaus will. Irgendwann, ab Mitte des Romans gibt es kurze Absätze, die Jahre des Lebens von Toby vorbeiziehen ließen. Das gefiel mir nicht wirklich, weil ich den Eindruck hatte, der Autor will einfach weiter kommen und es wirkte für mich irgendwie dahergestapft. Man hätte manche dieser Teile auch weglassen können.



    Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre, die eine spannende Grundidee beinhaltet. Nämlich: ist es möglich mit einem Untier befreundet zu sein bzw. dieses in seine Familie zu integrieren? Etwas das im Grunde völlig fremdartig und dazu noch gefährlich ist. Die Entwicklung bzw. die Erkenntnisse von Toby sind mir gegen Ende hin zu dürftig ausgefallen. Ansonsten, aufgrund auch mancher unerwarteter Wendungen, hat er mir sehr gut gefallen.


    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.







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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    VoodooPresss avatar

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    mit DWELLER von JEFF STRAND laden wir zu einer spannenden Leserunde ein. Die Bewerbung läuft bis zum 27.04.2018. Start ist ab 28.04.2018


    Für die Leserunde stellen wir 15 kostenlose eBooks zur Verfügung. 

    Über den Inhalt

    Autoren oder Titel-Cover

    Im Alter von acht Jahren entdeckt Toby Floren ein Monster, das im Wald hinter seinem Haus lebt. Eine scheußliche, angsteinflößende Kreatur mit Klauen, Reißzähnen und Appetit auf Menschenfleisch. Während Toby schreiend aus dem Wald flieht, wird ihm klar, dass er sich glücklich schätzen kann, lebend davongekommen zu sein. Jahre später hat Toby sich mit der Kreatur abgefunden. Sie ist sein besonderes Geheim-Ding, von dem niemand sonst auf der Welt weiß, und gleichzeitig jemand, auf den man sich verlassen und mit dem man reden kann. Natürlich ist Toby um seine geistige Gesundheit besorgt, aber welcher Junge wäre nicht gerne der beste Freund eines Monsters aus dem Wald, vor allem, wenn er gemobbt und gequält wird? Das Monster namens Owen könnte die Antwort auf seine Probleme sein …

    Von Jeff Strand, dem Autor von „Benjamins Parasit, Der unglaubliche Mister Corpse, Wolf Hunt“, stammt diese Geschichte über eine makabre, jahrzehntelange Freundschaft. Eine Beziehung, die während beider Leben und in Zeiten des Glücks, der Trauer, der Liebe, des Verlustes, des Irrsinns und der totalen Finsternis fortdauern wird. Dweller. Die Lebensgeschichte eines Jungen und seines Monsters.


    Link zum Buch

    Eine Leseprobe findet ihr auf unserer Webseite.

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    Nach der Leserunde würden wir uns über eine Rezension auf Amazon, Thalia usw. sehr freuen.

    Viele Grüße
    Euer Voodoo Press Team

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