Jeff Talarigo Die Perlentaucherin

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Inhaltsangabe zu „Die Perlentaucherin“ von Jeff Talarigo

Im glitzernden Wasser nach Perlen tauchen, eins werden mit dem Meer – das ist der Lebenstraum einer jungen Japanerin. Doch schon mit 19 wird sie brutal aus allen familiären und sozialen Zusammenhängen gerissen und auf eine kleine Insel verbannt, die Perlentaucherin hat Lepra. So lebt sie ein halbes Jahrhundert lang in der Gemeinschaft der Aussätzigen. Wie in dieser Gefangenschaft eine ganz eigene Menschlichkeit entsteht, davon erzählt diese bewegende Geschichte, die auf historischen Fakten beruht.

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    Die Perlentaucherin

    Suselpi

    16. February 2014 um 16:06

    Den Großteil ihrs Lebens ist sie als Fräulein Fuji bekannt. Ihr großer Traum war es Perlentaucherin zu sein. Und für 4 Jahre ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Aber nun wurde bei ihr eine Krankheit diagnostiziert die ihr ganzes Leben verändern soll. Sie darf nicht mehr tauchen. Sie muss ihre Familie verlassen. Sie muss in Quarantäne leben, denn sie hat Lepra. Mit 19 wird sie auf eine Insel gebracht und ihrem Namen und ihrer Vergangenheit beraubt. Für ihre Familie wird sie als tot erklärt und aus allen Registern gestrichen. In ihrer ersten Nacht, als sie darüber nachdenkt welchen Namen sie nun annehmen soll, wird ihr empfohlen an die schönste Erinnerung aus ihrer Zeit vor der Quarantäne zu denken und dieser ihren Namen widmen. Dies tut sie und von nun an ist sie Fräulein Fuji. Solange die Patienten gesund genug sind, kümmern sie sich um die anderen Patienten, damit so wenig wie möglich gesunde Personen mit den Kranken zusammentreffen. Sie massiert die Patienten und erfährt so eine Menge aus ihrem Leben vor der Krankheit, aber viele wollen auch einfach nicht an ihr Leben davor und an die Schande die sie ihrer Familie bereitet haben, erinnert werden.   Anfangs war ich etwas misstrauisch und wusste nicht ob mir so ein Buch gefallen wurde, aber recht schnell hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Es beruht auf Fakten und somit ist es noch erschreckender zu erfahren, wie mit Menschen umgegangen worden ist die diese Krankheit hatten. Sie wurde zu Ausgestoßenen der Gesellschaft. Niemand wollte sie und niemand wollte an sie erinnert werden. Die Protagonistin versucht ihr bestes um sich mit diesem Leben zu abzufinden. Das Buch hat trotz diesem schweren Thema eine Leichtigkeit, die ich nicht wirklich beschreiben kann. Es wird nicht so genau auf die Leiden eingegangen die die Menschen haben, sondern eher wie sie dort miteinander umgehen.   Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist einfach nur ein wirklich schönes Buch, welches ich bestimmt bald mal wieder lesen werde.

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  • Rezension zu "Die Perlentaucherin" von Jeff Talarigo

    Die Perlentaucherin

    buchkiller

    13. April 2008 um 14:23

    lies,und du verstehst wie schön das leben ist was du hast,sehr ergreifendes buch

  • Rezension zu "Die Perlentaucherin" von Jeff Talarigo

    Die Perlentaucherin

    Gruenente

    06. January 2008 um 15:34

    Wunderschönes Buch über eine an Lepra erkrankte Perlentaucherin in Japan. Eine junge Frau arbeitet schon ein paar Jahre als Perlentaucherin, als bei ihr Lepra diagnostiziert wird. Wie damals (1940er) üblich wird sie aus der Gesellschaft komplett verstossen und muß auf einer Lepra-Insel wohnen. Ihr Leben dort und das der anderen Patienten wird anhand von "Artefakten" und daran hängenden kurzen Geschichten beschrieben. Das Buch ist sehr einfühlsam, bringt die japanische Kultur etwas näher und ist einfach sehr schön geschrieben. Mit hat es einfach sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Die Perlentaucherin" von Jeff Talarigo

    Die Perlentaucherin

    mufti

    06. June 2007 um 11:55

    Das ist mal etwas, das unter die Haut geht. Nichts für zarte Gemüter. Aber absolut lesenswert!! Wir befinden uns also in Japan und erleben die tragische Geschichte einer Perlentaucherin. Die sind unglaublich starkt, tough, zäh und super konditioniert. Denn sie tauchen täglich zig Meter tief, um Austernperlen zu sammeln, für die sie gerade mal einen Hungerlohn bekommen. Eines Tages geschieht das große Unglück: Bei der Protagonistin entwickelt sich eine schlimme Stelle am Körper. Es ist Lepra. Sie weiß, was das für ihre Familie und sich selbst zu bedeuten hat, also versteckt sie sich tagelang in einer Scheune. Schließlich wird sie doch gefunden und auf eine Insel deportiert, auf der andere Leprakranke isoliert von der Aussenwelt leben. Was dort passiert, ist schrecklich und zum heulen tragisch: Sie müssen ihre Identität vollständig ablegen, dürfen ihre Namen nicht mehr benutzen. Unsere Protagonistin heißt fortan Fräulein Fuji. Sie sind nur Dinge angesammelt auf einem Haufen, um den man sich gezwungenermaßen kümmern muss. Schwangere Frauen werden auf brutale Weise bearbeitet. Denn Kinder dürfen diese Menschen nicht bekommen. Eines Tages beobachtet Frl. Fuji an der Küste der Welt, die sie nie wieder betreten wird, Kinder spielen. Schließlich schafft sie es, zu ihnen Kontakt aufzunehmen. Die Rührendste und Bewegendste Stelle im Buch überhaupt. Doch trotz des allgegenwärtigen Leids keimt Hoffnung auf und die stirbt bis zuletzt nicht.

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