Jeff VanderMeer

 3.6 Sterne bei 282 Bewertungen

Lebenslauf von Jeff VanderMeer

Jeff VanderMeer wurde 1968 in Pennsylvania geboren und wuchs auf den Fidschi-Inseln auf. Er ist ein vielfach ausgezeichneter Science-Fiction-Autor – er gewann u.a. den renommierten World Fantasy Award – und ist Herausgeber zahlreicher Anthologien. Jeff VanderMeer lebt in Tallahassee, Florida. Zuletzt erschien von ihm die Southern Reach Trilogie (Kunstmann 2015).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jeff VanderMeer

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Cover des Buches Autorität. Auslöschung. Akzeptanz. (ISBN: 9783956142703)

Autorität. Auslöschung. Akzeptanz.

 (144)
Erschienen am 23.03.2018
Cover des Buches Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie (ISBN: 9783426518052)

Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie

 (53)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Akzeptanz (ISBN: 9783426518069)

Akzeptanz

 (39)
Erschienen am 03.07.2017
Cover des Buches Borne (ISBN: 9783956141973)

Borne

 (13)
Erschienen am 20.09.2017
Cover des Buches Ein Herz für Lukretia (ISBN: 9783926126719)

Ein Herz für Lukretia

 (2)
Erschienen am 01.04.2007
Cover des Buches Shriek (ISBN: 9783608937787)

Shriek

 (2)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Annihilation (The Southern Reach Trilogy) (ISBN: 9780007550708)

Annihilation (The Southern Reach Trilogy)

 (14)
Erschienen am 04.02.2014
Cover des Buches Stadt der Heiligen & Verrückten (ISBN: 9783608937732)

Stadt der Heiligen & Verrückten

 (6)
Erschienen am 01.08.2005

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Neue Rezensionen zu Jeff VanderMeer

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T

Rezension zu "Annihilation (The Southern Reach Trilogy)" von Jeff VanderMeer

Ein kleines Meisterwerk
TomMaurervor 11 Tagen

In meinen Augen ein kleines Meisterwerk, kosmischer Horror auf höchstem Niveau. Sprache, Stilistik, Inhalt - hier harmoniert wirklich alles. Rückhaltlose Empfehlung, selbst für jene, die mit Vorprägung der Verfilmung an die Lektüre gehen.

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Rezension zu "Autorität. Auslöschung. Akzeptanz." von Jeff VanderMeer

Abstrakt und erschreckend
miss_amanogawavor 3 Monaten

Was würdest du tun, wenn dein Partner, besessen von einer Mission, ins Unbekannte aufbricht? Wenn er totgeglaubt wieder zu dir zurückkehrt? Und wenige Monate an Krebs später stirbt?


Wir begleiten die Protagonistin auf ihrer Erkundung von Area X, einem Arreal, welches von der Außenwelt isoliert und sich selbst überlassen wurde. Ein mysteriöser Vorfall verändert Flora und Fauna. Wissenschaftlich betrachtet lässt sich dies nicht erklären.

Mit vier weiteren Wissenschaftlerinnen betritt die Biologin eine neue eigene Welt, Regeln gibt es hier keine. Doch eine Sache fällt auf: sämtliche Erkenntnisse der vorherigen Forschungstrupps verliefen im Sande. Technische Hilfsmittel werden von den Vorgesetzten verboten. Namen werden abgelegt. Alles, was mit dem alten Leben zusammenhängt, wird aus der neuen Welt verbannt.

Das Epizentrum scheint der Leuchtturm zu sein. Und dann ist da noch dieser Turm. Oder ist es ein Tunnel?


Mystery, Horror und Science Fiction. Das Unbekannte verändert uns, verändert unsere Welt. Wir haben keine Kontrolle, weder über die Natur, noch über uns. Diese Geschichte konfrontiert uns mit dem Unausweichlichen: dem Tod und Verfall. Doch was genau bedeutet der Tod, was macht ihn aus? Sind wir wirklich tot, wenn wir letzten Endes mit der Natur wiedervereint neues Leben erschaffen? Ist es schlecht, die Kontrolle abzugeben? Wenn jemand anderes die Kontrolle übernimmt und die Gesetze neu schreibt?


„Auslöschung“ ist bei weitem mehr als nur Science Fiction, es bewirkt etwas im Leser. Kryptische Botschaften und unvorstellbare Bilder, das alles mag abschreckend und verwirrend sein. Doch letzten Endes lässt sich das Unbekannte nur schwer definieren und beschreiben. Die Psychologie, die hinter alledem steckt, die Veränderung der Psychologin als Teil der unerklärlichen Natur, das alles macht das Buch so außergewöhnlich gut.

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Rezension zu "Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie" von Jeff VanderMeer

Zwiegespalten
Kagalivor 3 Monaten

Diese Trilogie hatte ich schon mal auf dem Schirm, als sie erstmals beim Kunstmann Verlag erschienen ist, sie dann aber wieder aus den Augen verloren. Als ich nun letztens günstig die Knau Ausgabe entdeckte, dachte ich, es ist Zeit, sie Reihe näher in Augenschein zu nehmen.

Willkommen in Area X
Das Grundgerüst dieses Buches ist denkbar einfach: In den USA hat sich ein geheimnisvolles Gebiet mit mysteriöser Fauna und Flora ausgebreitet, genannt Area X. Nachdem bereits elf Expeditionen diesem Ort kaum Geheimnisse entlocken konnten, soll nun eine zwölfte Expedition diese lüften. Als Leser ist man natürlich sofort Feuer und Flamme und unglaublich neugierig, was mit Area X aus sich hat. Glücklicherweise wird auch nicht lange gefackelt. Schon auf der ersten Seite begibt man auch an der Seite der Expedition in das mysteriöse Area X.

Auf den ersten Blick ist es dann doch gar nicht so mysteriös. Ich hatte mir (vielleicht ausgehend vom Cover und durch zu viel Einfluss von Film Nausicaä aus dem Tal der Winde) eine total verrückte Flora und Faunawelt vorgestellt. Sowas wie Baumgroße Riesenpilze, Bäume in komischen Farben wie rot oder blau, übergroße Tiere oder völlig neue Tierarten. Sowas halt.
Area X hingegen scheint auf den ersten Blick "einfach" nur ein Ort zu sein, an dem sich die Natur zurückholt, was der Mensch ihr genommen hat. Doch schnell wird klar, der Schein trügt. Auch wenn vielleicht keine lila Karnickel vorbeihoppeln, geht in Area X etwas Geheimnisvolles vor sich, etwas Dunkles und Bedrohliches. Der Autor schafft es sehr gut dieses Gefühl der drohenden Gefahr, das Damoklesschwert, das beständig über Area X schwebt, darzustellen. Trotz idyllischer Natur, spürt man auch als Leser die Gefahr, die in diesem Gebiet ausgeht und das entfacht die Neugier darauf zu erfahren, was da los ist, nur noch mehr, weshalb die 240 Seiten ratzfatz weggelesen sind.

Das Rätsel von Area X

Vielleicht wundert ihr euch, warum ich bisher nur von "Die Protagonistin" geredet habe. Nun das liegt daran, dass eine Besonderheit dieses Buches ist, dass keine Namen genannt werden. Das Buch ist der schriftliche Bericht einer der Expeditionsteilnehmerinnen und in diesem werden alle, sie eingeschlossen, auf Anweisung nur mit ihrem Beruf angesprochen: die Psychologin, die Anthropologin, die Landvermesserin und die Protagonistin: die Biologin.

Durch diese Form des Erzählens, entstand eine etwas distanzierte, wissenschaftliche Atmosphäre, die ich auf der einen Seite begrüßte, da sie das Gefühl der Bedrohung nur noch verstärkte, die mir aber auf der anderen Seite auch den Zugang zu den Charakteren erschwerte. Während ich mit der Protagonistin nach einer Weile zumindest etwas warm wurde, blieben alle anderen Charaktere für mich zu blass.

Ein anderer Punkt, der mir missfallen hat, war, dass Auslöschung tausende von Fragen aufwirft, aber keine wirklich beantwortet. Sicher, ich weiß, es handelt sich um eine Trilogie, nichtsdestotrotz hätte ich gerne wenigstens ein paar Brotkrumen hingeworfen bekommen. Stattdessen werden die Ereignisse in Area X mit jeder Seite wirrer und ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe. Die Szene unten im "Turm" mit dem "Wesen" bereitet mir auch im Nachhinein noch Kopfzerbrechen. Überhaupt habe ich das Gefühl, jetzt nach Beenden des Buches keinen Deut schlauer, dafür aber um etliche Fragen reicher zu sein. Zwar bin ich dadurch neugierig auf den zweiten Band, wenn ich dort aber nicht ein bisschen mehr erfahre, wird's der dritte Band wohl nicht werden.

Fazit:

Ein Buch, das mich zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite faszinierend, atmosphärisch und mit unglaublicher Sogkraft, auf der anderen Seite anstrengend und verwirren. Ich hoffe auf Besserung und Antworten im zweiten Band der Trilogie.


Folge mir ;)

Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner


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Zusätzliche Informationen

Jeff VanderMeer wurde am 07. Juli 1968 in Pennsylvania) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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