Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

von Jeff VanderMeer 
3,7 Sterne bei118 Bewertungen
Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (75):
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Hervorragender Auftakt zur Trilogie.

Kritisch (20):
SophiaLaGrandes avatar

Ich fand keinen Zugang zu diesem Buch. Interessante Idee und Geschichte, aber der Funke ist nicht gesprungen.

Alle 118 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie"

Ausgezeichnet mit dem Nebula, dem BSFA und dem World Fantasy-Award: Jeff VanderMeers Southern Reach-Trilogie ist so rätselhaft wie LOST, so furchteinflößend wie Lovecraft, und so beklemmend wie Kafka.

Eine geheimnisvolle Flora und Fauna, ebenso makellos wie verstörend, hat ein Gebiet irgendwo an der amerikanischen Küste übernommen, seit vor 30 Jahren ein mysteriöses Ereignis stattgefunden hat. Und die entfesselte Natur dehnt sich unaufhaltsam aus. Doch was geschieht dort? Elf Expeditionen haben vergeblich versucht, Antworten zu finden, Karten zu zeichnen, das Fremde zu verstehen. Ihre Teilnehmer kehrten entweder gar nicht zurück oder auf eine unheimliche Weise verändert. Jetzt wird eine zwölfte Expedition entsandt. An ihrer Seite betritt der Leser Area X. Und kann sich weder der Faszination noch dem Grauen entziehen.

Das Science Fiction-Meisterwerk endlich im Taschenbuch - und im Kino: Der britische Regisseur Alex Garland verfilmt Jeff VanderMeers preisgekrönte Science Fiction-Trilogie u. a. mit Natalie Portman und Oscar Isaac.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426518045
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    losgelesens avatar
    losgelesenvor einem Tag
    Kurzmeinung: Hervorragender Auftakt zur Trilogie.
    Hervorragender Auftakt zur Trilogie.

    „Auslöschung“ ist der erste Band der Southern-Reach-Trilogie, geschrieben von Jeff VanderMeer und erschienen im Knaur Verlag.

    Ein Gebiet an der amerikanischen Küste wurde von einer geheimnisvollen Flora und Fauna eingenommen und breitet sich unaufhaltsam aus - die sogenannte Area X. Das Southern Reach-Institut hat bisher elf Expeditionen losgeschickt, um das Rätsel der Area X zu entschlüsseln. Aber alle Expeditionen scheiterten und führten eigentlich nur zu noch mehr unbeantworteten Fragen. Somit startet eine neue Expedition und das Buch. Der Leser begleitet die vier Frauen der zwölften Expedition in die Area X und entdeckt gemeinsam mit ihnen diese geheimnisvolle Welt…

    Jeff VanderMeer hat mit „Auslöschung“ einen überraschenden Roman geschrieben, der eine gut funktionierende Mischung aus Science-Fiction, Thriller und Horror ist. Das Buch ist durchgehend spannend und weist dabei einem eleganten Horror auf, der stark an die Bücher von H.P. Lovecraft erinnern, einem der bedeutendsten Autoren phantastischer Horrorliteratur. Verstärkt wird das Gefühl der subtilen Beklemmung durch den Umstand, dass die vier Expeditionsteilnehmerinnen durchgehend anonym bleiben und nur skizziert werden. So kann der Leser keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen und der Fokus der Geschichte wird auf die Rätsel rund um die Area X gelenkt. Dadurch wird der Leser noch mehr in den Bann der klug aufgebauten Geschichte gezogen, die auch einige Überraschungen beinhaltet. Nach 234 Seiten ist aber Schluss und der Leser hat eine in sich logisch aufgebaute Geschichte gelesen, die aber eindeutig nach mehr verlangt. Und so bleibt auch nach dem Lesen die Spannung erhalten, denn die beiden Nachfolgebände der Southern-Reach Trilogie „Autorität“ und „Akzeptanz“ sind bereits erschienen.

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    E
    Elberebervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schrecklich. Ich habe mich zwar bis zum Ende durchgelesen, aber es hat mir nur schlechte Laune verursacht. Überhaupt nicht mein Fall.
    Furchtbares Buch

    es gibt eine Art Zone X die aufgrund eines unbekanntes Ereignisses sich vom Rest der Welt abgegrenzt und sehr gefährlich und geheimnisumwoben ist. Es werden Erkundungsteams in die Gegend geschickt und unsere Hauptdarstellerin und Erzählerin ist Teil eines dieser Teams. Ich mochte die dilettantische bizarre Sprache nicht, ich empfand die Hauptdarstellerin als superdepressiven Charakter und garantiert keinen Sympathieträger mit dem man sich identifizieren könnte. Die Monologe der Ich-Erzählerin -nicht nur- aber vor allem wenn sie über Ihr Privatleben ausschweifte, einfach platt, grauenvoll und deprimierend. Am Ende habe ich diese nur überflogen und garantiert nichts wichtiges verpasst. Bin froh das Buch fertig gelesen zu haben und verspüre nicht mal den Hauch einer Versuchung die beiden anderen zu lesen.

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    Jackie_von_Rolbecks avatar
    Jackie_von_Rolbeckvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert vom Auftakt dieser Trilogie. Extrem fesselnd und mitreißend. Selten hat mich ein Buch so beeindruckt.
    Ein richtig genialer Mindfuck (anders kann ich es wirklich nicht ausdrücken)!

    Wow, also wirklich WOW!

    Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Ich musste mich zwischendurch erstmal sammeln. Aber bevor ich loslege eines vorweg: Das Buch unterscheidet sich sehr vom Film, welcher auf Netflix verfügbar ist. Ich kann diesen aber dennoch empfehlen!

    Zuerst, worum geht es denn? 
    Wir begleiten vier Frauen ohne Namen auf ihrer Reise in die mysteriöse Area X. Warum ohne Namen? Weil Namen in AreaX unbedeutend sind, nur die Funktion ist relevant. Weswegen wir die Frauen auch nur unter ihrer Funktion kennenlernen: die Biologin, die Psychologin, die Anthropologin und die Vermesserin. Wir verfolgen das Geschehen aus Sicht der Biologin und zwar durch ihre Tagebucheinträge. Etwas, was schon sehr speziell ist. In Area X scheimt die Fauna und Flora normal zu sein, dennoch hängt etwas in der Luft. Etwas, das anders zu sein scheint und das liegt nicht nur an dem Eingang, welcher zu einem mysteriösen Gebäudenim Untergrund führt, welches auf alle Teilnehmer eine merkwürdige Anziehung  ausübt. Die Geschichte entwickelt entwickelt sich relativ flott und nimmt wirklich ungewohnt. Wie gesagt, es entwickelt sich zu eiem richtigen Mindfuck. Ich zumindest habe nichts davon erwartet.

    Jeff Vandermeer hat allerdings eine ganz eigene Art zu Schreiben und die Geschuchte zu erzählen, damit muss man definitiv klar kommen. Denn Vandermeer schreibt relativ kurze Sätze, welche erstaunlich wenig von dem vermitteln, was da eigentlich geschieht. So bleiben die ganze Zeit mehr Fragen über, als man Antworten erhält. Vandermeer beherrscht es, den Horror von Area X mit kleinen, fast unsichtbaren Beschreibungen der Umwelt, Personen und Gefühlen. Das klagende Wesen im Schilf, welches nur zu Nacht seine jammernden Laute hören lässt oder die Worte an den Wänden des Turmes sind da schon sehr offensichtlich. Der Horror liegt im Unbekannten und Nicht-gesagtem.

    Ich freue mich sehr auf den zweiten und dritten Teil der Southern Reach Trilogie

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    N
    nini_pagavor 4 Monaten
    Road through Hell

    Ich war geradezu besessen von diesem Buch. Habe es, nachdem ich einmal angefangen hatte nicht mehr aus der Hand legen können. Warum? Nun ja, die Welt, die Jeff VanderMeer erschafft, ist wirklich originell. Ich wollte mich immer weiter umsehen, immer mehr entdecken. Besonders die kleinen DInge, fand ich gruselig: Delphine mit menschlichen Augen, Geräusche, Stofflickeiten. Auch wenn der Plot an sich nicht so wahnsinnig ausgefallen ist, so ist diese Welt extrem fantasievoll gestaltet. Es finden sich sehr viele originelle Ideen, wie z.B. der Tunnel, der aber irgendwie ein Turm ist, Schrift aus lebendiger Materie. Ich habe dieses Buch nicht nur in meinem Kopf aufleben lassen, sondern ich habe es am ganzen Körper gespürt... Definitiv eines der abgefahrensten Bücher, die ich je gelesen habe!

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    sechmets avatar
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Auftakt. Eine mysteriöse und geheimnisvolle Welt. Verstörend, wirr und dennoch faszinierend. Spannende SF.
    Mysteriös und faszinierend

    An der amerikanischen Küste wurde ein Gebiet von einer geheimnisvollen Flora und Fauna übernommen. Diese ist gleichermaßen makellos und verstörend. Unaufhaltsam breitet sich diese entfesselte Natur immer weiter aus. Um herauszufinden, was dort geschieht, wurden bisher elf Expeditionen dorthin geschickt. Nur Antworten haben diese nicht gefunden. Alle Teilnehmer kehrten entweder gar nicht oder stark verändert zurück. Southern Reach schickt nun die zwölfte Expedition. Kann diese dem Grauen und der Faszination von Area X Antworten abringen?

    „Auslöschung“ ist der erste Teil der Trilogie. Die Idee, dass eine Expedition in eine unbekannte Natur vordringt, um mehr von dieser zu erfahren, fand ich sehr reizvoll. Als ich dann auch noch las, dass dieses Buch verfilmt wurde, musste ich es unbedingt lesen. Nach ein paar Seiten hatte ich mich dann auch an den Schreibstil des Autors gewöhnt. Geschrieben in der Ich-Form, war ich schnell von der Story gefangen und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Das „Tagebuch“ der Biologin liest sich teils wie ein Tagebuch und teils auch wie eine wissenschaftlich Abhandlung. Von daher muss man sich erst an den Stil gewöhnen, aber genau diese Erzählweise macht diesen Band so authentisch.

    Jeff VanderMeer hat in diesem Buch eine mysteriöse Welt geschaffen. Voller Rätzel und auf gewisse Weise auch verstörend. Neben Area X fand ich auch alle Protagonisten sehr gut. Die einen sympathisch und andere genau das Gegenteil. Eine zusammengewürfelte Truppe, welcher unterschiedlicher nicht sein könnte und genau deshalb so hervorragend zur Story passt. Besonders gut gefallen hat mir die Biologin. Sie ist auf ihre Art eine Rebellin und passt in kein Chema. Und dann ist da noch die Psychologin. Auch diese Figur hat mir gefallen. Sie ist auf ihre unsympathische und leicht verrückt wirkende Art ein nahezu perfekter Gegenpol zur Biologin.

    Der Auftakt der Southern-Reach-Trilogie hat mir ganz gut gefallen. Es werden viele Fragen aufgeworfen, aber es gibt nur wenige Antworten. Von dem ersten Teil war ich so fasziniert, dass ich unbedingt auch die folgenden zwei Bände lesen muss. Empfehlen kann ich dieses Buch jedem, der zum Beispiel die Serie „LOST“ mag. Um dieses Buch wirklich genießen zu können, muss man sich auf Area X einlassen. Definitiv keine leichte Koste für zwischendurch, aber lesenswert.

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    WAIBELJacis avatar
    WAIBELJacivor 5 Monaten
    Wilkommen in Area X...

    Eine Biologin, eine Psychologin, eine Antropologin und eine Vermesserin machen sich zusammen im Auftrag der Southern-Reach-Organisation auf in die Area X. Sie sind der elfte Expeditionstrupp und sollen mehr über das mysteriöse Gebiet in Erfahrung bringen. Doch es warten viele Gefahren in Area X auf sie wie z.B. das ständig wachsende weiterlesen Eine Biologin, eine Psychologin, eine Antropologin und eine Vermesserin machen sich zusammen im Auftrag der Southern-Reach-Organisation auf in die Area X. Sie sind der elfte Expeditionstrupp und sollen mehr über das mysteriöse Gebiet in Erfahrung bringen. Doch es warten viele Gefahren in Area X auf sie wie z.B. das ständig wachsende Ökosystem, über das die Frauen leider noch gar nichts wissen, oder auch die gefährlichen Pollen und Stoffe, die durch Pollen oder die Luft übertragen werden könne. Können die Damen es schaffen ihre Mission zu beenden und heil aus Area X wieder rauszukommen?

    Die Grundgeschichte des Buches hat mir sehr gefallen. Es war an sich spannend aufgebaut und zog sich mit einem roten Faden durch. Doch leider dadurch das keine Namen oder Gefühle preisgegeben wurden, fand ich das Buch ziemlich unpersönlich und konnte mit den Protagonisten nicht wirklich wahr werden.
    Mein Fazit: spannende Geschichte, jedoch sehr unpersönlich.

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    paevalills avatar
    paevalillvor 5 Monaten
    Eine Verbeugung vor H.P. Lovecraft

    * enthält KEINE Spoiler

    Insbesondere durch die Netflix-Verfilmung tauchten eine Menge Vergleiche und Rezensionen zu diesem preisgekrönten Auftakt der Southern Reach-Trilogie auf.
    Nur ein Vergleich kam meinem Leseerlebnis nahe: Dem zu H.P. Lovecraft.
    In der Tat könnten sich auch die Strugatzki Brüder angesprochen fühlen, denn der langsam bedrohlicher werdende Horror-Trip erinnerte mich stellenweise auch an deren unheimliche Werke.

    Inhalt:
    "Eine geheimnisvolle Flora und Fauna, ebenso makellos wie verstörend, hat ein Gebiet irgendwo an der amerikanischen Küste übernommen, seit vor 30 Jahren ein mysteriöses Ereignis stattgefunden hat. Und die entfesselte Natur dehnt sich unaufhaltsam aus. Doch was geschieht dort? Elf Expeditionen haben vergeblich versucht, Antworten zu finden, Karten zu zeichnen, das Fremde zu verstehen. Ihre Teilnehmer kehrten entweder gar nicht zurück oder auf eine unheimliche Weise verändert. Jetzt wird eine zwölfte Expedition entsandt. An ihrer Seite betritt der Leser Area X. Und kann sich weder der Faszination noch dem Grauen entziehen."

    Obwohl eine wirklich spannende Geschichte hinter diesem Büchlein von knapp 240 Seiten steckt, liegt das Augenmerk in der Erzählweise.
    Die komplette Geschichte wird in der Ich-Form erzählt, in Form eines Tagebucheintrags einer Biologin der 12. Expedition.

    Den Rezensionen, in welchen fälschlicherweise behauptet wird, man würde nichts über die Protagonistin erfahren, muss ich vehement widersprechen. Neben sehr tiefgehenden Erzählungen aus der Vergangenheit ergibt sich vor allem zwischen den Zeilen ein sehr ausführliches Bild zu einem äußerst spannenden Charakter. Am Ende des Buchs war ich mir nicht einmal sicher, ob ich die Biologin als sympathisch bezeichnen würde. Obgleich hier eine extreme Entwicklung stattfindet (um spoilerfrei zu bleiben, führe ich diesen Punkt nicht weiter aus), würde ich sie schlicht als sehr menschlich betiteln.

    Der Schreibstil könnte - wie oben genannt - als Verbeugung vor dem großen Meister der Horror-Erzählkunst bezeichnet werden. Scheinbar sachlich werden Ereignis nach Ereignis abgeklappert und aus einer vermeintlich normalen Erkundung folgt eine zunehmend unheimliche, bedrohliche und fantastischere Entwicklung der Umstände. Das Ende bietet dermaßen viel Raum zur freien Interpretation, dass man zwingend weiterlesen möchte und tiefer in die Southern Reach Trilogie eintauchen möchte.

    Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass mich das Cover doch in die Irre geführt hat. Trotz nicht undetaillierter Beschreibungen der Umwelt lag der Fokus für mich als Leser eindeutig auf dem Innenleben der Erzählerin und weniger auf der Wahrnehmung der wohl bunten und seltsamen Umgebung.

    Um mehr über das Schicksal von der Biologin und ihren Ehemann zu erfahren, sowie die Auflösung zu den Geheimnissen rund um Area X lesen zu können, werde ich um die beiden Folgebände nicht herumkommen.

    Für mich stellt "Auslöschung" eine gelungene Einführung in eine hoffentlich spannende Trilogie dar.

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    G
    Geisterleopardvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wenig Story, viel Wildnis und Verwirrung, nicht das, was ich erwartet habe...
    Nicht das, was ich erwartet habe...

    Ich habe mich entschieden dieses Buch zu lesen, weil ich gesehen habe, dass die Verfilmung bald im Kino kommt und die Beschreibung recht spannend klang. Die positive Kritik hat mich weiter bestärkt.
    Wer genauso wie ich darüber nachdenkt das Buch zu lesen und eine spannende, auch actionreiche Geschichte in einer fantastischen mutierten Wildnis erwartet, dem kann ich davon abraten.
    Angefangen damit, dass kein Charakter in diesem Buch einen Namen bekommt, haben diese auch sonst wenig Charakterisierung. Sie werden lediglich mit ihrer Berufsbezeichnung als Wissenschaftler angesprochen. Nur im Fall der Protagonistin, die die Geschichte als möglichst objektiven Bericht aufgeschrieben hat, bekommt man etwas Hintergrundinformationen, die allerdings nicht helfen irgendeine Sympathie aufzubauen. Sie zeigt nur wenig Gefühle für ihre Mitmenschen, während sie sich oft in Beschreibungen der Flora und Fauna verliert. Dabei spricht sie in teilweise absurden Bildern und stellt für mich nicht nachvollziehbare Vergleiche an. Sie sagt zwar immer wieder, sie wäre nicht durch äußere Einflüsse verrückt geworden, aber sie verhält sich genauso.
    Der Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchungen der Protagonistin stellt ein Gebiet dar, dass nur als Area X bezeichnet wird. Vor langer Zeit ist dort etwas vorgefallen, was die Natur in merkwürdiger Art verändert hat. Viel mehr Informationen bekommt man in diesem Buch auch nicht. Alle Geheimnisse, die sich aufwerfen, bleiben genau das. Die Protagonisten merkt zwar oft an, dass ihr plötzlich etwas klar wird, dass sie erst viel später versteht, was da vorgegangen ist, allerdings lässt sie sich nicht dazu herab zu erklären was sie zu dieser Erkenntnis brachte oder was diese Erkenntnis überhaupt ist.
    Die Stimmung der Wildnis an sich ist schon gut eingefangen, immerhin habe ich das Buch an einem Tag durchgelesen, weil es den Leser in seinen Bann zieht, aber ich kann nicht sagen, dass ich Spaß dabei hatte.
    Abgesehen davon hatte meine Ausgabe des Buches so extrem viele Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, ausgelassene Worte und einen teilweise unverständlichen Satzbau, dass ich oft Seiten zurück blättern musste. Das liegt hoffentlich nur an dieser Ausgabe, aber generell hatte ich auch oft das Gefühl von extremen Gedankensprüngen.


    Den Film werde ich mir wahrscheinlich trotzdem ansehen, vielleicht gerade weil der Trailer gar nicht so viel mit dem Buch gemeinsam zu haben scheint... Außerdem muss ich mich im Kino wohl kaum über Rechtschreibfehler aufregen...

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    Hellena92vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Außergewöhnliche, spannend und intellektuell herausfordernd! GENIAL!
    Spannend und mysteriös

    Southern-Reach ist eine militärische Organisation, die die Hand über eine außergewöhnliche, utopische Naturerscheinung hat, in welche durch sie bereits 11 Expeditionen mit jeweils einem Vermesser/ Sanitäter/Biologen und Psychologen entsendet wurde. Nachdem die Wissenschaftler entweder gar nicht, oder absolut verändert über die Grenze zurück kamen, sollen nun 4 Wissenschaftlerinnen, die zwölfte Expeditionsgruppe, der endgültigen Aufklärung dienen. Darunter eine Biologin, Psychologin, Vermesserin und eine Anthropologin, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Psychologin dient dazu die Reisenden unter KOntrolle zu halten und sicher durch die Grenze hinein in die Area zu bringen und sie dort ihre Mission ausführen zu lassen. 

    Als sie nach der Hypnose das Basislager erreichen, ist nichts so, wie sie es in der Vorbereitung auf die Area gelernt haben. 

    Ich möchte mehr nicht verraten, als das: 

    DIe Biologin wird von ihrer wissenschaftlichen Neugier sosehr getrieben, dass sie mehr gefahren eingeht, als für sie und ihre Gruppe gut wäre.

    Der Autor schafft es durch seine brillanten Erzählungen den Leser hinein zu ziehen in diesen außergewöhnlichen Science fiction Roman! Der Leser versucht mit der Biologin herauszufinden, was wirklich hinter Area X steckt. Ist es ein Experiment? Ist es außerirdisch? Sind die Menschen tot, oder sind sie nur zu etwas anderem geworden?

    Sehr philosophisch geht der Autor an die Ängste der Menschen heran, an die Angst vor der ursprünglichen Natur, die uns einholt, umformt, wie wir es mit ihr lange Zeit getan haben.

    ein ausgezeichnetes Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Auftakt! Spannend, unvorhersehbar, mysteriös!
    Toller Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe!

    Was habe ich mich auf dieses Buch doch gefreut! Nachdem ich den Trailer zur gleichnamigen Buchverfilmung gesehen habe, die dieses Jahr ins Kino kommen sollte, war ich sofort interessiert an dieser Trilogie und habe kurzerhand beschlossen, diese beim Droemer-Knaur-Verlag anzufragen, der sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Dass der Film zu diesem Buch nun in Deutschland nicht über die Leinwände unserer Lichtspielhäuser flimmern wird, tat dem Interesse, das ich dem Inhalt des Werkes entgegenbrachte, nichts. Eher sogar freute ich mich, als die Tatsache verkündet wurde, der Film solle seine Premiere Mitte März auf dem Streaming-Portal Netflix, das heutzutage wohl jedem bekannt ist, feiern. Es geht hier jetzt aber gar nicht um die Debatte, ob diese Streaming-Anbieter das Kino aussterben lassen oder nicht, sondern, ob mich Jeff VanderMeers überzeugen konnte – oder nicht.





    Ich hatte es zu Beginn des Buches nicht leicht, in die Geschichte einzusteigen. Obwohl mich der Gedanke an eine abenteuerliche Expedition in ein unerforschtes, gefährliches Gebiet reizte – oder gar faszinierte – , schaffte es der Autor auf den ersten gut vierzig, fünfzig Seiten nicht, mich zu packen, sodass es doch Überwindung kostete, wieder zu dem Buch zu greifen.



    Nun begab es sich aber so, dass besagter Autor derjenigen Rezension, die ihr gerade lest, an einem verregneten und düsteren Montagmorgen krank und geschwächt in seinem Bett lag, nicht dazu fähig, dem normalen Alltag nachzugehen. Auf einmal, hell und deutlich, keimte in ihm die Idee auf, sein momentanes „Currently Reading“, also das Buch, welchem er momentan die meiste Aufmerksamkeit schenkte, um es zu lesen (ein weitverbreiteter Fachbegriff im Business der Bookstagrammer), fortzusetzen. Er sollte es nicht bereuen.



    Nach einigen weiteren Seiten hatte ich, um die Erzählperspektive wieder zu wechseln, mich mit dem Schreibstil des Autors angefreundet und nun konnte ich das Buch tatsächlich nicht mehr loslassen. Ich war fasziniert von der Welt, die er in seinem Werk entfaltete, und ich spürte in mir das kindliche Verlangen, dieses Gebiet zu erkunden und jegliche Geheimnisse, die es barg, zu offenbaren.



    Gebannt verfolgte ich das Geschehen auf den nur knapp zweihundertvierzig Seiten. Ich konnte und ich wollte diese packende Lektüre nicht aus den Händen legen. Dabei waren die Vorkommnisse auf keiner Weise vorhersehbar, sondern überraschend und unerwartet.



    Begierig darauf, neue Informationen über diesen geheimnisvollen Ort zu erfahren, verschlang ich die letzten zweihundert Seiten. Da meiner Meinung nach viel zu wenig darüber aufgedeckt wurde, ist meine Neugierde für die letzten beiden Bände geweckt.



    Die Figuren sind sehr kalt und distanziert beschrieben, aber das passt in das Szenario, die Umstände hinein. Es wird auch überzeugend erklärt, weshalb die Figuren in keiner emotionalen Verbindung zueinander stehen sollen, weshalb mich dieser Punkt nicht stört. Eher fügt sich diese Tatsache in den Schreibstil und die sonstige Atmosphäre mit ein.

    Über die Protagonistin erfahren wir durch häufige Zeitrückblenden viel über ihre Vergangenheit und ihren Ehemann, der einer früheren Expedition gefolgt ist. Dennoch fühlt sich der Leser dieser Figur nicht nahe, sondern erlebt sie eher als eine sehr distanzierte und sachliche Erzählerin, die das Geschehen ziemlich nüchtern widergibt, ohne zu stark subjektive Eindrücke hinzuzudichten - eine echte Biologin eben. Dadurch wirkt sie für den Leser aber auch unberechenbar, sodass man einige Handlungsstränge, die von ihr ausgehen, nicht ganz nachvollziehen kann, jedenfalls ging es mir mit ihr so.



    Auch das Ende konnte mich nicht vollends überzeugen. Es stellte sich dann doch stark „fantastisch“ heraus, wenn ihr versteht, was ich meine. Der Autor präsentierte uns über die ganze Lauflänge seines Buches konkrete Beschreibungen und biologisch nachweisbare Fakten über diesen Ort – und nun driftete das Szenario eher in das Genre der „Fantasy“ ab. Im Nachhinein stört diese Tatsache mich nicht stark an dem Buch, aber es stieß bei mir doch eine Art der Verwunderung hervor, sodass ich diesen Punkt erwähnen wollte.



    Nun habe ich das Gefühl, dass meine Bewertung sehr negativ ausfällt. Das soll so aber nicht sein, denn ich habe den ersten Band der Southern-Reach-Trilogie sehr genossen. Es hat mir große Freude bereitet, sowohl diesen mysteriösen und spannenden Ort als auch die Vergangenheit der Protagonistin zu entdecken und auf Expedition zu gehen mit ihr. Auch bin ich neugierig, was die Folgebände betrifft, die schon in meinem Bücherregal auf mich warten.





    „Auslöschung“ kann ich jedem Leser empfehlen, der, wie ich, Freude daran hat, mysteriöse Orte zu entdecken und auf spannende Expedition zu gehen. Es ist ein gelungener, abenteuerlicher Roman mit leichten Science-Fiction-Anteilen, der einen gelungenen Auftakt zur hochgelobten Southern-Reach-Trilogie darstellt.

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