Jeff VanderMeer Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie“ von Jeff VanderMeer

Ausgezeichnet mit dem Hugo, dem Nebula, dem BSFA und dem World Fantasy-Award: Jeff VanderMeers Southern Reach-Trilogie ist so rätselhaft wie LOST, so furchteinflößend wie Lovecraft, und so beklemmend wie Kafka.

Eine geheimnisvolle Flora und Fauna, ebenso makellos wie verstörend, hat ein Gebiet irgendwo an der amerikanischen Küste übernommen, seit vor 30 Jahren ein mysteriöses Ereignis stattgefunden hat. Und die entfesselte Natur dehnt sich unaufhaltsam aus. Doch was geschieht dort? Elf Expeditionen haben vergeblich versucht, Antworten zu finden, Karten zu zeichnen, das Fremde zu verstehen. Ihre Teilnehmer kehrten entweder gar nicht zurück oder auf eine unheimliche Weise verändert. Jetzt wird eine zwölfte Expedition entsandt. An ihrer Seite betritt der Leser Area X. Und kann sich weder der Faszination noch dem Grauen entziehen.

Das Science Fiction-Meisterwerk endlich im Taschenbuch - und im Kino: Der britische Regisseur Alex Garland verfilmt Jeff VanderMeers preisgekrönte Science Fiction-Trilogie u. a. mit Natalie Portman und Oscar Isaac.

Auf jeden Fall mal was anderes ... merkwüdig, wirr .. ein Psycho-Trip der anderen Art. Stellenweise aber repetetiv und etwas langatmig ..

— reason

Es fiel mir trotz der wenigen Seiten schwer mich in die Geschichte zu vertiefen. Es wirkte an manchen Stellen sehr langatmig.

— TweetyPebbles

Gepflegte Langeweile eines Autors, der in seine Sprache verliebt ist,aber keine überzeugende und spannende Geschichte schaffen möchte.

— FabAusten

Atmosphärisch und ungewöhnlich. Inhaltlich passiert jedoch nicht viel.

— Kugeni

die anderen Teile spar ich mir

— Charysher

Sehr kurios, sehr verwirrend. Ohne wirkliche Handlung schafft es der Autor Spannung zu erzeugen und in den Sog des Buches zu ziehen.

— BlueSunset

Ein außergewöhnliches Buch in einer faszinierenden Welt. Leider mit sehr unsympathischen Figuren...

— Knorke

Ein zukünftiger Klassiker der ScienceFiction Literatur, der aus der Masse der Neuerscheinungen hervorsticht.

— Nespavanje

Ein Buch, einer Heimsuchung gleichkommend

— Tasmetu

Spannend, ein anspruchvollerer SF, voller Geheimnisse

— Buchraettin

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    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    FabAusten

    04. October 2017 um 23:27

    Eine Biologin nimmt an der elften Expedition in die geheimnisvolle Area X teil. Es handelt sich um ein Gebiet, dass von einer Flora und Fauna besiedelt ist, die es sonst nirgends gibt. Auf dem ein Leuchtturm und ein unterirdischer Tunnel Kampfspuren und tödliche Geheimnisse bergen. Dessen Dörfer längst verlassen sind. Aus dem die Teilnehmer der früheren Expeditionen entweder gar nicht oder absolut verändert zurückgekehrt sind. Die Biologin führen nicht nur fachliche Gründe dorthin. Auslöschung ist der Bericht, den sie während ihres Aufenthalts in Area X verfasst hat. Die Southern Reach Trilogie hat Preise und viel Lob erhalten. Manch einer soll die Geschichte sogar als Meisterwerk wahrnehmen. Diese Einschätzungen kann man (aus welchen Gründen auch immer) teilen, muss man aber nicht. „Das ist alles, was ich berichten kann, obgleich mein Bericht nicht frei von Mängeln ist.“ Seite 232Fast möchte man dem Autor euphorisch die Hände schütteln, ob dieser in Worte gefassten Selbsterkenntnis. Hätte er sie bereits am Anfang dem Leser geschenkt, hätte der sie als Warnung verstehen können und eine faire Chance zur Flucht erhalten. Aber warum soll es ihm anders als der Biologin gehen?Eine Figurenzeichnung findet kaum statt. Der Autor setzt das als ganz offensichtliches Stilmittel ein, um eine nagende Ungewissheit und Neugier auf das Unbekannte zu etablieren, was jedoch nur bedingt gelingt. Die Figuren erhalten weder die Gnade eines Namens, noch einer Vergangenheit. Allein der Erzählerin gestattet er einen familiären Hintergrund und wenige Rückblicke. Ansonsten werden lediglich die Berufe der Expeditionsteilnehmerinnen sowie dürre Beschreibungen ihres Äußeren geliefert. All das führt zu einer gezielten Distanz zwischen Figuren und Leser.  Zum anderen wird die Sicht des Lesers dadurch eingeschränkt, dass er die Perspektive der Biologin einnimmt und damit ihre subjektive Einschätzung der anderen Personen, der Situation und Lage. Die Einschränkung wird weiter verstärkt, da die Teilnehmer hypnotisiert werden und nie ganz sicher ist, inwiefern die Biologin und ihre Gedanken manipuliert wurden. Der Leser befindet sich damit auf genauso unsicherem Terrain wie die Biologin und ihre Begleiterinnen selbst. Alles tolle Kunstgriffe möchte man meinen, jedoch nur in der Theorie. In der Praxis führt es dazu, dass ihr Schicksal dem Leser recht egal bleibt. Wenn der Schwerpunkt also nicht auf den Figuren liegt, worauf dann? Auf der Handlung sicher ebenso wenig. Die Biologin wandert zwischen verschiedenen Orten innerhalb von Area X und beschreibt das, was sie vorfindet. Innerhalb dessen herrschen Naturbetrachtungen vor. Aktionen, welche die simple Handlung voranbringen, finden sich selten. So entwickelt sich nichts, dass auch nur annähernd als „Tempo“ durchgeht oder statt der farblosen Figuren zum Weiterlesen motivieren würde. Außerdem ist das alles viel zu schwammig als dass es dem Leser handfeste Hinweise auf Vergangenes, Zukünftiges oder Hintergründe liefern könnte.  Er wird kaum in die Handlung eingebunden. Es entsteht eher ein einschläferndes Vakuum. Vielleicht gleicht auch das Area X, ist aber von „Lesevergnügen“ so weit entfernt wie das geheimnisvolle Areal von der Realität. Aber ist VanderMeer wenigstens sprachlich ein großer Wurf gelungen? Eher nicht. Zum einen müssen die Sätze aufmerksam gelesen werden, da sie teils verschachtelt, teils missverständlich sind. Dennoch ist jeder Satzkonstruktion anzumerken, wie sehr ihr Schöpfer sie liebt. Zum anderen mangelt es auch hier an Spannung und neuen, überraschenden Einfällen. Insgesamt ist Auslöschung entgegen des eigenen Anspruchs erstaunlich konventionell geraten. Fehlende Namen, Biografien und eine fremde, surreale Umgebung sorgen nicht für ein neuartiges oder überraschendes Leseerlebnis. Obwohl gezielt Informationen vorenthalten werden und vieles absolut wage bleibt, stellt sich der vermutlich beabsichtigte Effekt einer Verunsicherung nicht zwangsläufig beim Leser ein. Es kann sich ein jeder freuen, bei dem das gelingt. Bei vielen mag der erste Band jedoch keine Neugier auf die anderen beiden wecken. Zu surreal und losgelöst von jeglichen Bezugspunkten schleicht die Geschichte vor sich hin.

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  • Eine Geschichte wie ein (Drogen-) Trip #1

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    bieberbruda

    11. July 2017 um 14:30

    Area X - eine Region an der amerikanischen Küste, die ebenso rätselhaft wie faszinierend ist. Die Rückkehrer der Expeditionen ins Unbekannte werfen nur weitere Fragen auf. Was geht dort vor sich? Worin steckt der Ursprung? Und wie gefährlich ist es?Inhalt:Band 1: Auslöschung:Vor rund 30 Jahren ist etwas rätselhaftes passiert - in der Area X hat die Natur die Überhand gewonnen und die bisher geltenden Regel scheinen nicht mehr zu gelten. Keiner weiß wie der Ort entstanden ist und was dort tatsächlich vor sich geht, denn die bisherigen elf Expeditionen waren ein Desaster: Entweder kamen die Teilnehmer nicht mehr zurück oder sie waren praktisch wie lebende Tote, aus denen mal keine Informationen bekommen konnte. Trotzdem wird eine zwölfte Expedition losgeschickt, um den Rätseln auf den Grund zu gehen. Das Team aus einer mit Biologin, Psychologin, Anthropologin und einer Vermesserin muss schnell feststellen, dass Area X und dessen Flora/Fauna alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und überaus gefährlich ist....Meine Meinung:Die Trilogie ist wirklich sehr speziell und ich habe mir selten mit einer Bewertung so schwer getan. Jeff VanderMeer erschuf ein ebenso rätselhaftes wie spannendes Setting, bei der man immer das Gefühl hat den Geheimnissen näher zu kommen - anschließend aber nur noch mehr Fragen hat. Ebenso wie für die Protagonisten kann das auch für den Leser etwas frustrierend sein, denn es werden auch am Ende nicht alle Fragen beantwortet (Der Autor überlässt sehr Vieles der Fantasie/Deutung des Lesers). Passend dazu ist der Schreibstil ziemlich sperrig, sodass ich die Bücher zwischendurch immer wieder zur Seite legen musste. Aber die Mystik von Area X hat auch für den Leser eine spezielle Anziehung, sodass man immer weiterlesen und gemeinsam mit den Charakteren die Geheimnisse erkunden möchte. Während das Buch für viele Leser sicherlich langweilig und zäh sein wird, werden andere Leser den subtilen Horror der fast schon unbeschreiblichen Ereignisse innerhalb Area X lieben. Das kann man gut mit dem Film "Blair Witch Projekt" beschreiben: Entweder findet man ihn langweilig oder unglaublich gruselig. Ich würde mich irgendwo in der Mitte wiederfinden, denn auch wenn ich die Atmosphäre der Romane sehr genossen habe, war mir das Gesamtkunstwerk letztendlich etwas zu sperrig.Fazit:Eine Geschichte wie ein (Drogen-) Trip, dass die Leser sicherlich spalten wird! Da mir die Bücher insgesamt aber etwas zu sperrig waren, vergebe ich nur solide 3 Sterne.

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  • Gruslelig-faszinierende Welt

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    BlueSunset

    19. May 2017 um 08:53

    „Auslöschung“ ist ein Roman, den ich schwer beschreiben kann. Er ist keinem Buch ähnlich, das ich gelesen habe, zumindest soweit ich mich erinnere.Jeff VanderMeer beschreibt in seinem Buch ein geheimnisvolles Areal, wo die normalen Gesetze der Natur scheinbar nicht gelten und den ganzen Bereich zu einem mysteriösen, eigenartigen und manchmal auch ziemlich gruseligen Ort machen. Das Buch ist aus der Sicht einer Expeditionsteilnehmerin geschrieben, die Area X zusammen mit weiteren Teilnehmerinnen betritt.Diese Art der Erzählung unterstreicht die Mystik des Ortes, da die Biologin, wie sie sich nennt, selbst nichts über diesen Ort weiß und dem Leser so nur sehr eingeschränktes Wissen zur Verfügung steht. Die Biologin erforscht das Gebiet mit einer großen Faszination, obwohl sie sehr schnell merkt, dass etwas ganz seltsam an dem Ort ist. Doch wie magisch angezogen traut sie sich weiter vor und entdeckt Ungeheuerliches – und genau wie der Protagonistin geht es auch dem Leser. Ich konnte mich dieser gruseligen Faszination nicht entziehen und habe die seltsamen Pflanzen vor meinen Augen gesehen, die Umgebung gefühlt und auch den Wind beim Lesen auf meiner Haut gespürt. „Auslöschung“ ist ein Leseerlebnis der besonderen Art.Im Nachhinein fasziniert es mich zudem sehr, dass Jeff VanderMeer in einem weitgehend handlungsarmen Buch enorm viel Spannung aufbauen kann, die mich ständig dazu bewegte, weiterlesen zu wollen. Fazit  „Auslöschung“, der erste Teil der Southern-Reach-Trilogie, ist wie ein seltsamer Traum: abstrakt, von der normalen Welt losgelöst und auch oftmals schaurig. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es in „Autorität“ weitergeht und wer „Auslöschung“ gelesen hat, wird verstehen, warum ich so gespannt darauf bin. Ich kann das Buch jedenfalls sehr empfehlen, doch euch sollte klar sein, dass hier kein klassischer Abenteuer-Plot vorliegt und die Stimmung in diesem Buch doch sehr abstrakt ist. Es ist aber äußerst faszinierend, die Beschreibungen der Flora und Fauna zu lesen und all die Sonderbarkeiten zu entdecken. Von mir gibt es 4 Sterne, da mich das Buch größtenteils überzeugen konnte und mich sehr neugierig gemacht hat, wie alles aufgelöst wird. Doch manchmal war es eben auch zu abstrus und tatsächlich hätte ich gern die ein oder andere kleine Auflösung schon in diesem Buch gelesen. So aber bleibt die Hoffnung, dass „Auslöschung“ erst das Vorspiel war und die Folgebände mehr in die tatsächliche Handlung eintauchen. Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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  • 3,5 Sterne für eine außergewöhnliche Geschichte

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Knorke

    24. April 2017 um 07:29

    Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich die Rezension zu diesem Buch schreiben konnte, da ich mir erst mal selbst klar werden musste, wie ich es eigentlich finde und selbst jetzt weiß ich nicht, ob ich euch richtig erklären kann, wie es mir beim Lesen mit diesem Buch ging.Das Buch ist anders als alle anderen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Es beginnt damit, dass die zwölfte Expedition, bestehend aus einer Biologin, einer Psychologin, einer Anthropologin und einer Vermesserin, Area X betreten. Wobei, sie wissen nicht, wie sie die Grenze überschritten haben, sondern waren einfach plötzlich dort. In Area X entdecken sie schon bald einige faszinierende, aber auch beängstigenden Dinge und schnell sind sie sich nicht mehr einig, was sie tun und wohin sie gehen sollten.Das Buch ist als Tagebucheintrag der Biologin geschrieben, die, wie alle anderen, ihren Namen beim Übertritt der Grenze abgegeben hat. Es ist so geschrieben, dass man wirklich das Gefühl hat, ein Tagebuch zu lesen und an manch einer Stelle kann man sich sicher fragen, ob die Wahrnehmung der Biologin vielleicht ein bisschen verzerrt war oder ob sie uns wirklich alles erzählt.Die anderen Figuren bleiben durch diese sehr spezielle Schreibweise sehr blass, jedoch ist es bei einem so kurzen Buch auch generell schwierig, der Entfaltung der Figuren viel Platz einzuräumen.Aber die oberflächliche Betrachtung der anderen Charaktere passt auch gut zur gewählten Schreibform. Von der Biologin lernt man nach und nach ein bisschen mehr kennen und ihre Person hat mich fasziniert, wenn ich auch nicht sagen kann, dass sie mir sympathisch war. Aber ich mochte sie immerhin doch so sehr, dass es mir nicht völlig egal war, was mit ihr passiert, was vermutlich vor allem am Handlungsstrang mit ihrem Mann lag.Die Geschehnisse in Area X sind, wie ich schon erwähnt habe, wirklich faszinierend, aber auch beängstigend. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber so etwas habe ich noch nie irgendwo gelesen und teilweise schienen die Vorkommnisse auch meinen Verstand zu überschreiten. So ganz vorstellen konnte ich mir manches gar nicht. Aber selbst der Biologin fehlen manchmal die Worte und dadurch herrscht eine sehr angespannte Stimmung im Buch, die teilweise fast ins Gruselige umschlägt.Leider gibt es eigentlich keine Antworten und keine Erklärungen für alles, was in der Geschichte passiert und so wird man etwas unzufrieden zurückgelassen. Ich denke jedoch, das nächste Buch wird einiges klären und so muss man sich wohl einfach gedulden.FazitEin Buch mit seinen Stärken und Schwächen. Gefallen hat mir die besondere Erzählweise, da sie wirklich authentisch wirkte und auch irgendwie das Buch ganz besonders gemacht hat. Auch das gesamte Area X hat mich fasziniert und war im großen und ganzen gut umgesetzt, auch wenn es doch ein paar Aspekte gab, die tatsächlich zu viel des Guten waren. Schade, dass mir keiner der Figuren sympathisch werden konnte, nicht mal die Hauptfigur. Ebenso ist es immer etwas frustrierend überhaupt keine Antworten in einem Buch zu bekommen und quasi gezwungen zu sein, den nächsten Band lesen zu müssen. Alles in allem bekommt das Buch von mir 3,5 DC.

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  • Die Natur schlägt zurück

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Nespavanje

    21. April 2017 um 19:52

    Es ist schon einige Zeit her, da hab ich auf der Seite einer Onlinezeitung eine Rezension zu der Southern-Reach-Trilogie gelesen und war davon sehr angetan. Die Liste der Bücher die ich noch gerne lesen würde ist lang und die jährliche Masse an Neuerscheinungen ist noch umfangreicher. So ist es nicht verwunderlich, dass es bei dem einen oder anderen bedauernswerten Roman, es bei mir nur lediglich beim Lesewunsch bleibt. Umso mehr freut es mich, dass Auslöschung, also der erste Teil der Southern-Reach-Trilogie, nicht mehr dazu gehört und mir sehr gut gefallen hat. Auslöschung sticht als anspruchsvoller ScienceFiction Roman aus dieser oben genannten Masse eindeutig hervor. Deswegen ist es wohl nicht verwunderlich, dass der Roman mit dem Hugo-, dem Nebula Award und vielen weiteren ScienceFiction-Preisen ausgezeichnet geworden ist. Erzählt wird dieser Roman aus der Sicht der Biologin, die so wie ihre Mitstreiter, auch nur bei ihrer Funktion genannt werden. Wenn von ihrem Mann die Rede ist, wird er nicht namentlich erwähnt, sondern eben nur als ihr Mann tituliert. Genauso wie die anderen Teilnehmerinnen der Expedition in Area X: Die Vermesserin, die Psychologin und die Anthropologin. Dem aufmerksamen Leser fällt aber gleich auf der ersten Seite etwas auf: Alle Expeditionsteilnehmer sind Frauen. Warum das so ist, erschließt sich einem nicht. Das birgt neben einen gewissen Reiz, aber auch die Gefahr mit, dass ein Großteil der Leser mit den Charakteren nicht warm wird, einem fremd und unpersönlich bleiben und dadurch den Roman nicht mögen. Ich finde allerdings, dass es gut in das Gesamtkonzept der Geschichte passt, die eben darauf abzielt möglichst mysteriös zu bleiben. Es birgt aber auch die Gefahr einer sehr lapidaren Auflösung, was ich persönlich nicht hoffe. Aber keine Sorge, mit Ende des ersten Teils werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Alles bleibt sehr spekulativ. Daraus resultiert aber auch, dass die Innenansichten und Gedankengänge der Biologin einen großen Raum einnehmen. Der geneigte Leser fängt schon während des Lesens zum Nachdenken über die Area X und einer sich offensiv ausbreitenden Natur an. Gerade in Zeiten wachsenden Umweltverschmutzung und den daraus resultierenden Naturkatastrophen, in einer Zeit wo viele Kinder nur in Häuserschluchten aufwachsen und kein Grün kennen, hegt man sympathische Gefühle mit der sich radikal ausbreitenden Natur an und schließlich Area X an. Leicht ähnlich von der Thematik, aber gänzlich anders vom Erzählstil, könnte ich von Frank Schätzing - Der Schwarm - empfehlen. Einen gewissen Faible für Meeresbiologie würde nicht schaden. Ich kann den nächsten Roman dieser Reihe, dass den Titel Autorität trägt, kaum erwarten.

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  • Hat mich einfach mitgerissen

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Sandra1978

    16. April 2017 um 19:13

    Inhalt Eine kleine Gruppe Wissenschaftler verschiedener Bereiche begibt sich immer wieder auf Expeditionen in Area X - einer Region, von der niemand so genau weiß, wo sie ist und wie man hingelangt, da der Übergang den Expeditionsteilnehmern verborgen bleibt - und die Teilnehmer in der Regel nicht zurückkommen. Bei der 12. Expedition gibt es eine Neuerung: Der Mann der Biologin, die dabei ist, war auf der 11. Mission dabei und kam zurück - doch er war nicht mehr er selbst.  Wird sie in Area X endlich aufklären können, was mit ihrem Mann geschehen ist? Dort allerdings merkt sie schnell, das Realität und Wahnsinn schnell miteinander verschwimmen.  Kann Sie dem, was sie dort erlebt, wirklich trauen? Geschieht das alles wirklich? Seltsame Pflanzen und Lebewesen - eigentlich faszinierend, wäre da nicht der Horror, dass die anderen Teilnehmer ihrer Expedition sich der Reihe nach verändern und verschwinden oder sterben.  Wird sie manipuliert? Kann sie es als Einzige schaffen, heil wieder den Übergang zurück in ihre Welt zu bewältigen? Beurteilung  Dieses Buch hat mich total gefangen genommen. Ich wehre mich hier ein bisschen gegen das Genre Science Fiction, ich würde es als eine Mischung aus SF, Fantasy und Dystopie bezeichnen, das ist hier schwer zu sagen.  Ich kann es nicht anders beschreiben als so: Diese Story hat mich atemlos mitlesen lassen. Es wird eine sehr merkwürdige Atmosphäre aufgebaut, da wir es quasi als rückblickendes Tagebuch der Biologin lesen.  Bis auf sie lernen wir die Charaktere kaum kennen, und wir erfahren keine Namen, sondern bleiben immer bei der unpersönlichen Berufsbezeichnung der Expeditionsteilnehmer. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen wird man von ihrer Erzählung einfach mitgerissen. Der Autor lässt dem Leser hier keine Seite, um zu entspannen oder zu Atem zu kommen, man fühlt einfach den Zwang, Seite um Seite weiterzulesen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht und was aus der Biologin und den anderen wird.  Ein sehr eindrucksvolles Szenario einer unbekannten Gegend, von der man nicht weiß, wo sie sich befindet und ob sie überhaupt auf unserem Planeten ist - von einer außerirdischen Welt bis zu einem durch was auch immer chemisch verseuchtem Areal ist hier alles möglich. Ich möchte nicht zuviel verraten. Das Ende ist relativ offen. Am Ende des Buches befindet sich eine kurze Zusammenfassung der Folgebände "Autorität" und "Akzeptanz", die unglaublich spannend blicken und uns einen anderen Blickwinkel auf den Hintergrund der Expeditionen der Firma Southern Reach liefern werden, der im ersten Band vorerst noch verborgen bleibt.  Ich bekomme immer noch Gänsehaut, während ich diese Rezi schreibe. Ich kann nicht anders und muss diesem kleinen extrem beeindruckenden Werk 5 Sterne geben.

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  • Sehr absurd und verwirrend

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Faancy

    26. March 2017 um 12:55

    "Auslöschung" von Jeff VanderMeer ist ein Buch, das sich von allem unterscheidet, das ich je gelesen habe. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die ich so noch nicht entdeckt habe. Was jedoch nicht bedeutet, dass ich es gut fand.  Wir begleiten vier Frauen, die zusammen die zwölfte Expedition ergeben, auf ihrer Reise durch das geheimnisvolle Gebiet Area X. Dabei erfahren wir nur sehr wenig über die Psychologin, Anthropologin, Vermesserin und Biologin. Lediglich die Biologin, aus der die Geschichte erzählt wird, gibt einige Einblicke in ihr Leben vor der Expedition. Insgesamt bleibt man jedoch sehr stark auf Distanz zu den Charakteren. Dadurch entsteht keinerlei Sympathie. Das wäre nicht schlimm, wenn denn dann wenigstens der Rest stimmen würde. Aber die Umgebung wird ebenso wenig ausgeschmückt. Es war für mich sehr schwierig, mir das Setting vorzustellen, weil es einfach kaum beschrieben wurde. Area X scheint so absurd zu sein, dass es meine Vorstellungskraft komplett überschreitet. So entstanden in meinem Kopf leider keine Bilder. Das Buch ist aufgebaut, wie ein Reisebericht oder ein Protokoll der Expedition. Die Biologin schreibt ihre Erfahrungen nieder. Der Schreibstil ist dementsprechend anders, als man das von gewöhnlichen Romanen her kennt. Er ist sehr anspruchsvoll und besteht aus sehr langen verwirrenden Sätzen. Die Biologin scheint selbst nicht zu wissen, was sie da aufschreibt. Das Lesen war dadurch teilweise sehr anstrengend und alles andere als angenehm.  Ich konnte mit den Schilderungen der Biologin wenig anfangen. Es passiert vieles, doch alles ist so skurril und absurd, dass es keinen Sinn zu ergeben scheint. Je länger die Geschichte ging, desto mehr Fragen kamen auf, die nicht beantwortet werden. Die Geschehnisse fügen sich nicht passend zusammen. Ein gewisses Puzzleteil fehlte. So war ich am Schluss nicht schlauer, als zu Beginn.  Ich habe mir vorgestellt, dass ich auf eine Reise in eine unglaubliche Umwelt geschickt werden und aus dem Staunen nicht herauskomme. Ich habe erwartet, dass man viel mehr über dieses Naturphänomen erfährt und dass es ein wenig gesellschaftskritisch wird. Dies war jedoch alles nicht der Fall. Ich empfand die Geschichte auch nicht als spannend, furchteinflößend oder beklemmend. Wie es auf dem Klappentext beworben wird, sondern einfach als öde.  Würde "Auslöschung" ein alleinstehender Roman sein, dann würde ich ihn absolut nicht empfehlen. Ich konnte keine Bindung zur Geschichte aufbauen und die Geschehnisse waren mir zu absurd. Vielleicht liegt das an meiner persönlichen Vorstellungskraft, aber ein Buch sollte Bilder im Kopf entstehen lassen. Die Fragen sind alle offengeblieben. Weshalb ich sehr hoffe, dass die Folgebände Licht ins Dunkel bringen. Insgesamt bin ich mehr enttäuscht vom Buch, als alles andere. Bin aber sehr wohl gewollt der Reihe noch eine Chance zu geben. Ich habe vorher noch keinen Sci-Fi Roman gelesen, weshalb ich mich daran vielleicht erst gewöhnen muss.  Wer jedoch etwas komplett anderes und Außergewöhnliches lesen oder wer aus seinen normalen Mustern ausbrechen möchte, der wird mit "Auslöschung" den richtigen Weg gehen.

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  • Ein Buch, einer Heimsuchung gleichkommend

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Tasmetu

    23. March 2017 um 14:33

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.deSobald ich an dieses Buch denke bekomme ich Gänsehaut und es schüttelt mich. Ich bin kein Fan von Thrillern oder Horrorbüchern, weshalb dieses Buch (das offiziell unter SciFi läuft) ein Experiment für mich war. Zum Glück ein gelungenes.„Auslöschung“ ist der erste Band einer Trilogie und ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Es ist so ganz anders als alles, was ich jemals gelesen habe. Manche Aspekte haben mich gestört, passten aber irgendwie gleichzeitig super zur Grundstimmung dieses Buches. Deshalb fällt es mir auch gerade schwer, geordnete Worte zu finden.Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, war aber durch seine Andersartigkeit perfekt für dieses Buch. Es ist im Stil eines Forschungstagebuchs geschrieben, einer ganz besonderen Gattung aus sachlichem Bericht und persönlichen Erlebnissen. Die Protagonisten haben keine Namen, genau wie vieles in dieser Geschichte ohne Namen oder Erklärung bleiben wird. Durch die Sachlichkeit hindurch spürt man die ganze Zeit eine Anspannung, eine Erwartung, die mich immer wieder schaudern ließ. Anfangs konnte ich immer nur wenige Seiten auf einmal lesen, weil ich mit dieser inneren Nervosität, die dieses Buch in mir auslöste, nicht gut umgehen konnte. VanderMeer spielt hier mit dem großen Unbekannten, schafft es Spannung aufzubauen obwohl im ersten Drittel faktisch nicht viel passiert. Aber hier und da wirft er einem in Halbsätzen Informationen zu, die einen kurz inne halten lassen und die ungute Vorahnung vor dem drohenden Grauen in Area X verstärken und somit die Spannung nie sinken lassen.Wer hier auf Action hofft, ist allerdings fehl am Platz. Der Trumpf des Buches ist seine gespenstische Ruhe. Selbst wenn etwas „actionreiches“ passiert (was vor allem im letzten Drittel der Fall ist), wird dies in einem so monotonem Ton geschrieben, dass man zwar von der Szene gefesselt wird, aber nicht das Gefühl hat, dass sich plötzlich alles rasant verändert.Genau dieser monotone Aspekt war es, der mich gestört und gleichzeitig fasziniert hat. Die Protagonistin hatte in meinen Augen sehr wenig Persönlichkeit, in der ersten Hälfte des Buches erfahren wir quasi nichts über sie und selbst als wir mehr über sie wissen, bleibt sie eine leere Hülle. Sie agiert wenig, reagiert und beobachtet höchstens. Ist nur ein Auffanggefäß der Eindrücke. An vielen Stellen habe ich mir mehr … wie soll ich es nennen? Mehr Romanhaftiges gewünscht? Einfach mehr Beschreibungen ihrer Gefühle. Aufgrund der Tatsache, dass es ein „Forschungsbericht“ war zeichnet sie natürlich nicht auf, ob sie z.B. Hunger hatte oder wie genau ihre Emotionen aussahen, aber genau das hätte mich interessiert. Wie geht sie in dieser unnatürlichen Wildnis mit natürlichen Bedürfnissen wie Hunger, Durst, Harndrang, ihrer Periode, etc um? Wie genau fühlt sie sich? Hatte sie schwitzige Hände als sie im „Turm“ stand? Schlug ihr Herz schneller?Stattdessen bleibt der Großteil der Aufzeichnung extrem emotionslos, sie selbst komplett ohne jeden Bezugspunkt, komplett entrückt von unserer alltäglichen Wirklichkeit. Sie scheint einfach ein Teil dieser Umgebung zu sein, komplett definiert durch ihre wissenschaftlichen Züge und dem „Leuchten“, was ich hier gerade nicht weiter erklären kann. Aber genau das ist es auch, was mich fasziniert. Denn auf diese merkwürdige Art und Weise passte es perfekt zur Geschichte. Zu viel Persönlichkeit, zu viel Impulsivität, zu viele Emotionen, zu viel Menschlichkeit hätten nicht gepasst und hätten eventuell sogar das ganze Konstrukt des Buches zerstört.Die Handlung an sich ist zu jedem Moment unerwartet. Selbst wenn nichts passiert, ist das eine Überraschung, denn Area X ist ein so geheimnisvoller und unheilvoller Ort, das theoretisch alles passieren kann. Also wirklich… alles. VanderMeer hat hier etwas erschaffen, das nach meiner derzeitigen Leseerfahrung einmalig ist und das mich noch sehr sehr lange heimsuchen wird. Er kroch mir mit seinen Worten tief unter die Haut und wird dort wohl noch eine Weile bleiben.Ich verstehe aber vollkommen, wenn das Buch nicht für jeden etwas ist. Es ist ziemlich außergewöhnlich und dementsprechend auch gewöhnungsbedürftig und sicher nicht jedermanns Geschmack. Mich lässt es mit Begeisterung, Unbehagen und einem zweischneidigen „ich will mehr“ zurück. Ich werde die anderen beiden Bände definitiv lesen.

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  • Spannend, unheimlich fesselnd- ein toller Auftakt für eine SF-Trilogie.

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Buchraettin

    12. March 2017 um 08:57

    Ein Gebiet, das sich verändert hat. "Area X" genannt. Es liegt am Meer, an der Küste von Amerika. Es gab schon viele Expeditionen in diese Area. Hier ist es die 12. Expedition, sie besteht aus 4 Frauen. Die Biologin dieser Expedition  berichtet in einer Art Tagebuch über die Erlebnisse vor Ort. Die Ich – Erzählerin berichtet detailliert und doch sachlich von der Expedition, dem Erkunden dieses Tunnels oder Turms sowie der Area. Immer wieder aber gibt sie mir als Leser Einschübe in ihre Vergangenheit. Sie spricht mich als Leser auch manchmal direkt an, da sie erzählt, dass diese Geschichte eine Art Bericht über diese Expedition ist. Wie kam es dazu? Was ist die Grenze? Welche Lebensform erzeugt diese klagenden Geräusche? Welches Geheimnis umgibt diese Area?  Ich fühlte mich als Leser hautnah dabei. Ich hatte kaum Wissen, was da passiert ist, wieso diese vielen Expeditionen vorher schon stattfanden, ich bekomme nur das Wissen, das die Erzählerin mir liefert. Das ist ungewöhnlich, zwingt mich aber bei den auftauchenden Fragen, den Entdeckungen in diesem Turm, zum Weiterlesen. Ich werde neugierig, bin gespannt, wie die Auflösung der Geschichte sein wird. Ich finde es sehr hautnah beschrieben, ein wenig kühl den Stil, es passt zu einer Art Expeditionsbericht. Gut gefallen haben mir diese Einschübe, das Zurückerinnern, aber erst spät bekomme ich auch Hinweise, was da eigentlich passiert ist. Das war ein Detail, das mir sehr gut gefallen hat, weil ich gespannt gelesen habe und wissen wollte, wie kam es dazu. Es verleiht mir als Leser eine gewisse Distanz, da die Figuren untereinander immer nur ihre Berufsbezeichnung erwähnen, aber keine Namen. Für mich war es ein anspruchsvollerer SF, ich würde die Reihe nicht zum Einstieg in das Genre empfehlen. Wer gern mal einen SF liest, der auf der Erde spielt, mit Geheimnissen, Andeutungen, ungewöhnlichen Ereignissen, der sollte hier zugreifen.  Es ist der Auftakt einer Trilogie und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte sich entwickelt und ebenso gespannt, welche Geheimnisse dahinter stecken.  Ein paar Szenen waren fast schon etwas merkwürdig, es fehlt mir hier ein wenig der Hintergrund, was ist passiert. Die Distanz, die die Geschichte auch zu den Figuren hält, die Andeutungen, auch die Rückblenden, das war für mich manchmal etwas viel, aber dennoch hat es gefesselt beim Lesen. Es hat manchmal Züge eines wissenschaftlich anmutenden Thrillers, dann dieses SF-Anteile, Andeutungen, Geheimnisse, neue Lebensformen, diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. Zum Ende der Geschichte hat es auch ein wenig gruselige Züge angenommen. Es macht sehr neugierig auf die 2 weiteren Bände. Spannend, unheimlich fesselnd- ein toller Auftakt für eine SF-Trilogie.

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  • Sehr aufregendes Buch!

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    VanillaCookiesAndBookes

    26. July 2016 um 23:07

    'Auslöschung'Inhalt:Aber keine der Expeditionen, die 'Southern Reach' in das Gebiet entsandte, um Erklärungen für das Unerklärbare zu finden, hatte bisher Erfolg. Die meisten der Expeditionen endeten in Katastrophen, bei denen letztlich alle Mitglieder ums Leben kamen, und die Zeit, um Antworten zu finden, wird knapp, denn Area X scheint sich immer schneller auszudehnen."Auslöschung" ist der Bericht über die zwölfte Expedition. Sie besteht aus vier Frauen: einer Anthropologin, einer Landvermesserin, einer Psychologin und einer Biologin. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse von Area X zu entschlüsseln, das Gebiet zu kartographieren, Flora und Fauna zu katalogisieren, ihre Beobachtungen in Tagebüchern zu dokumentieren, vor allem aber sich nicht von Area X kontaminieren zu lassen. Doch es sind die Geheimnisse, die sie mit über die Grenze gebracht haben, die alles verändern werden.Meine Meinung: unbeschreibliches Lesegefühl, das das Buch vermittelt. Du wirst sofort in die Welt hinein gezogen - einfach Top!

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  • Super Auftakt!

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    CoffeeToGo

    08. January 2016 um 08:40

    Vor vielen Jahren gab es ein mysteriöses Ereignis, aus dem sich die Area X, umgeben von einer unsichtbaren Grenze, gebildet hat. Um das neu entstandene, unbekannte Ökosystem darin zu erforschen, werden Expeditionen losgeschickt. Doch bis jetzt konnten die Expeditionen keine Erfolge aufweisen und die Forscher sind jedes Mal ums Leben gekommen. Nun macht sich die 12. Gruppe auf den Weg, bestehend aus einer Psychologin, einer Vermesserin, einer Anthropologin und einer Biologin. Aber was mit ihnen dort geschieht, übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Erzählt wird aus der Sicht der Biologin, wobei sie uns praktisch berichtet, was vorgefallen ist. Heißt, sie macht zwischendurch auch immer wieder Andeutungen, dass im Laufe der Mission noch schlimmere Sachen passieren werden, was mir sehr gut gefallen hat. Genau so wie die Expeditionsteilnehmer keine Namen erfahren, erfahren wir sie eben so wenig. So bleibt die Biologin immer die Biologin, was bei mir eine gewisse Distanz verursacht hat. Im Prinzip hat die Biologin mir gut gefallen, doch ihre Faszination für die kleinsten und komischsten Ökosysteme fand ich stellenweise sehr übertrieben und unpassend. Trotzdem hat das auch dazu geführt, dass man so ihr Handeln in bestimmten Situationen gut nachvollziehen konnte. Ebenso kamen an passenden Stellen Rückblenden in ihr Leben vor Area X vor und man lernt ihren Partner kennen und erfährt auch, warum sie sich zu dieser Expedition gemeldet hat. Area X selber ist meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Eine scheinbar normale Landschaft enthüllt nach und nach ihr schreckliches Geheimnis und lässt einem den Schrecken in die Glieder fahren. Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Ich liebe Geschichten in denen unbekanntes erforscht wird und man nach und nach, zusammen mit den Protagonisten, die ganze Tragweite der Entdeckungen erfasst. Ähnlich wie bei Rätselspielen, wo man mit vielen Kleinigkeiten schließlich ein großes Ganzes zusammenfügt. Ich bin sehr gespannt wie es weiter gehen wird, herausgefunden hat man zwar viel über Area X, doch das meiste ist immer noch im Unklaren.

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  • Faszinierend und alptraumhaft

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    maggiterrine

    01. November 2015 um 19:54

    Man weiß als Leser nicht genau wie man in diese Area X hineingeraten ist und so richtig kann man sich darunter auch nichts vorstellen, aber dass es schwer sein wird hier wieder lebendig und geistig gesund rauszukommen merkt man sofort. Und es stellt sich die Frage: Will man das überhaupt? Der Bericht der Biologin der neuesten Expedition in die Area X beginnt unvermittelt und direkt. Die Beschreibungen sind abstrakt und schwer nachzuvollziehen. Das alles führt dazu, dass die Erlebnisse in der Area X für den Leser wie ein schön schauriger Alptraum sind, in dem nichts richtig fassbar ist und die Eindrücke einem durch die Finger gleiten. Dies wiederum erweckt auch den Eindruck, dass die Dinge die da beschrieben werden, vielleicht für den menschlichen Verstand gar nicht zu fassen sind, dass sie nicht mit Worten zu beschreiben sind... So oder so, der Schreibstil dieses Buches ist meisterlich und die Atmosphäre ist schaurig ohne nervenzerfetzend zu sein. Ein wirklich guter Science-Fiction/Horror-Roman. Ein wirklich fesselnder Alptraum.

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  • Konfus

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    Sassenach123

    09. October 2015 um 10:06

    Ich muss eben vorweg erwähnen, dass ich mittlerweile alle 3 Bände der Southern Reachreihe gelesen habe. Daher hoffe ich, dass ich nicht versehentlich etwas aus meinen Eindrücken der restlichen Bücher mit einfließen lasse. Jeff Vandermeer ist in meinen Augen eher ein Science Fiktion Autor, daher überraschte mich das Cover des Buches doch ein wenig. Wobei man eh nur entfernt an ein Science Fiktion Buch im herkömmlichen Sinne erinnert wird. Im Buch geht es darum 4 Expeditionsteilnehmer in ein Gebiet zu schicken welches sich Area X nennt. Es existiert dort eine Vegetation die ein verrücktes Eigenleben entwickelt hat. Southern Reach ist das Unternehmen das mit der Erforschung des Areals beauftragt ist. Es gab schon einige Expeditionen, und die jetzige besteht nur aus Frauen. Sie sollen ihre Erfahrungen und Entdeckungen in Tagebüchern festhalten. Das befremdliche ist, dass sie nicht namentlich erwähnt werden, sondern mit ihrer Berufsbezeichnung angesprochen werden. So entsteht eine Anonymität die mir nicht gefallen hat. Ich identifiziere mich immer gern mit den Hauptdarstellern des Buches das ich lese, aber hier sprang der Funke gar nicht über. Wer weiß, vielleicht war das ja von Vandermeer so beabsichtigt. Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen. Ich rätselte die meiste Zeit herum, wie dieses und jenes wohl gemeint ist. Vieles ließ sich auf ganz unterschiedliche Arten deuten. Bis zum Ende des Bandes war ich mir nie sicher was letztendlich dahinter steckt. Dennoch habe ich mir die nächsten Bände gekauft, da ich doch wissen wollte wie es weitergeht, und was es mit den Dingen in Area X auf sich hat

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  • Natur gegen Mensch

    Auslöschung #1 Southern-Reach-Trilogie

    dominona

    23. August 2015 um 21:58

    Ein sehr interessanter, wenn auch teils langatmiger Einstieg in eine Trilogie, die im Grunde vom Eigenleben der Natur handelt. Damit muss der Mensch aber erstmal umgehen können bzw. verstehen, was überhaupt gschieht und die ganze Geschichte um Gebiet X mit den durchgeführten Expeditionen ist gruselig und beunruhigend. Seit Januar 2015 gibt es Teil zwei und ich bin drauf gespannt.

  • Es tauchen immer mehr Geheimnisse auf...

    Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie

    tschulixx

    01. June 2015 um 17:20

    Das Buch ist gegenüber dem ersten Teil leider ein Abstieg. Zwar ist es meiner Meinung nach immer noch spannend aber kann das Niveau des Vorherigen nicht erreichen. Es werden nur schleppend einige Geheimnisse enthüllt, denn viele Seiten wurden dem Privatleben der Hauptperson gewidmet. Wenn man dann endlich wieder ein kleines Geheimnis erfährt, wartet man auf mehr, aber leider kommt nicht mehr. Die Enthüllungen sind so klein, dass man auf etwas größeres wartet. Und gerade die spannendsten Momente werden nicht genau geschildert. So bekommt man eher noch mehr zum nachdenken aufgetischt. Endlich auf den letzten 50 Seiten passiert es: ein Schock beim lesen der einen an das Buch fesselt. Leider kommt das Buch dann abrupt dem Ende zu. Die letzten Seiten umfassen mehrere Tage, und es werden nur sprunghaft einige Ansichten des Hauptdarstellers beschrieben. Man hofft auf diesen Seiten noch etwas mysteriöses zu erfahren, aber leider bleibt auch dieser Effekt aus. Trotzdem ein spannendes Ende! Fazit: Ich habe mir von diesem Buch mehr erhofft. Drei Sterne gibt es trotzdem, da die Geschichte die beschrieben wird, einen zum weiterlesen anregt. Außerdem ist es lesenswert, da man Einblicke in Southern Reach bekommt und sich so tiefer in die Welt von Area X hineinversetzten kann. Auch der Schreibstil ist auf hohen Niveau und bringt einem zum nachdenken. Ich hoffe, im nächsten Buch endlich mehr zu erfahren! Wenn man es so betrachtet, ist das Buch doch gut gelungen, da man unbedingt den nächsten Teil lesen möchte ;)

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