Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie

von Jeff VanderMeer 
3,4 Sterne bei38 Bewertungen
Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (16):
Hellena92s avatar

Wie ein Bonbon mit Karamellkern! Man braucht Geduld, aber es lohnt sich!

Kritisch (5):
Jackie_von_Rolbecks avatar

Leider eine sehr enttäuschende Fortsetzung des meisterhaften ersten Teils “Auslöschung“. Hier liegen leider Welten dazwischen.

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Inhaltsangabe zu "Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie"

"Autorität" - der zweite Teil der mit dem Nebula, dem BSFA und dem World Fantasy-Award ausgezeichneten "Southern-Reach"-Trilogie.

Nach der katastrophalen zwölften Expedition, die in "Auslöschung" geschildert wurde, befindet sich Southern Reach in Auflösung. John Rodriguez, der neu ernannte Kopf der Organisation, muss sich durch eine Reihe frustrierender Verhöre, einen Berg verschlüsselter Notizen und Stunden verstörender Videoaufnahmen arbeiten, um die Geheimnisse von Area X zu lüften. Aber jede neue Entdeckung konfrontiert ihn mit bestürzenden Wahrheiten – über sich selbst und die Organisation, der er die Treue geschworen hat …

Das Science Fiction-Meisterwerk endlich im Taschenbuch - und im Kino: Der britische Regisseur Alex Garland verfilmt Jeff VanderMeers preisgekrönte Trilogie u. a. mit Natalie Portman und Oscar Isaac.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426518052
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    nini_pagavor 4 Monaten
    Verbindungsstück zwischen "Auslöschung" und "Akzeptanz"

    Nachdem ich "Auslöschung" beendet hatte, musste ich sofort in en Buchladen rennen und mir den Nachfolger besorgen. Leider kam dieser nicht an seinen Vorgänger heran. Wir befinden uns in diesem Buch nicht in der  Area x, sondern hauptsächlich im Hauptgebäuder von Southern Reach und folgen dem neuen Mitarbeiter Control. Man erfährt schon einiges an Hintergrundinformationen zru Area X, deshalb hat dieser Band auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Allerdings weißt er weit weniger gruselige, abgefahrene Szenen auf als die beiden anderen Bände. 

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    sechmets avatar
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schwerfällig und langatmig. Kommt nicht an den ersten Teil ran.
    Beklemmend und langatmig

    Die Organisation Southern Reach befindet sich nach der katastrophalen zwölften Expedition nach Area X in Auflösung. Der neue Direktor von Southern Reach, John „Control“ Rodriguez, soll die Geheimnisse von Area X nun hoffentlich lüften. Dafür muss er sich durch frustrierende Verhöre kämpfen. Und dann sind da noch die verschlüsselten Notizen und Stunden von Videomaterial. Letztendlich wird er bei jeder neuen Entdeckung mit bestürzenden Wahrheiten über sich selbst, seine Kollegen und der Organisation, für die er arbeitet, konfrontiert.

    „Autorität“ ist der zweite Teil der Trilogie. Nachdem der erste Band eine wissenschaftliche Abhandlung bzw. das Tagebuch der Biologin war, und dementsprechend auch in der Ich-Form geschrieben wurde, ändert sich hier die Perspektive. Eigentlich eine gute Idee, aber leider führt dieses zu einem starken Verlust der Spannung. Im ersten Teil war man quasi mittendrin in Area X. Es war, als würde man alles selber erleben.

    Mit John „Control“ Rodriguez konnte ich mich irgendwie nicht so richtig anfreunden. Ein Charakter, der ständig versucht es seiner Mutter gleichzutun, aber sich eigentlich nach dem „einfachen“ Leben des Vaters sehnt. Aber auch die anderen Charaktere sind nicht wirklich besser. Außer Whitby, der merkwürde Kauz ist irgendwie liebenswert.

    Dieser Teil spielt fast komplett innerhalb von Southern Reach. Bei alldem kommt mir leider Area X deutlich zu kurz. Da zusätzlich leider auch noch die Spannung wegfiel, musste ich mich doch ziemlich durch die erste Hälfte des Buches quälen. Danach wurde es zwar etwas besser, aber der zweite Teil kam einfach nicht an den ersten heran. Einfach zu langatmig mit viel zu wenig Spannung. Es fehlt einfach das Authentische des ersten Teils.

    Die „Southern-Reach-Trilogie“ ist definitiv alles andere als eine Lektüre für zwischendurch. Der erste Teil war überwiegend mysteriös und geheimnisvoll. Dieser Teil hingegen überwiegt mit einer eher beklemmenden Stimmung. Auch wenn ich diesen Teil eher schwerfällig zu Lesen fand, was vor allem der nicht vorhandenen Spannung geschuldet ist, bekommt der Teil zum Ende hin doch noch so viel Schwung, dass ich den letzten Teil auch lesen werde.

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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wie ein Bonbon mit Karamellkern! Man braucht Geduld, aber es lohnt sich!
    Langwierig aber genial

    Southern Reach Teil 2 der Trilogie. 

    Autorität ist unsagbar unheimlich und gleichzeitig mysteriös und langwierig.

    Der zweite Teil beginnt, wo Teil 1 aufhört. Die Biologin ist wieder aufgetaucht. Nachdem sie die verschiedenen Stufen der Entwicklung im ersten Teil durchgemacht hat, hat sie die Erinnerung verloren und wird wandelnd außerhalb Area X aufgefunden.
    Control, John Rodriguez, soll heraus finden, was dieser Frau auf der anderen Seite passiert ist. Zudem quälen ihn die Fragen um die Direktorien von Southern Reach, die mehr als nur ein kleines Geheimnis mit sich trug!

    Die Geschichte handelt primär von Control, der nur eine Marionette für die Regierung darstellt, immer Nachricht an Voice geben soll und letztlich in einer misslichen Lage steckt. Nämlich, dass er selber nicht weiß, was eigentlich seine wirkliche Aufgabe sein soll.

    Mehr werde ich nicht verraten!
    VanderMeer ist mal wieder ein unglaublich unheimlicher Roman gelungen, der erst einmal seeeehr langwierig und langatmig anmutet, jedoch zwischendrin so unheimliche Elemnete beherbergt, dass dem Leser ein Schaudern überkommt.
    Eigentlich passiert hier weniger als im ersten Roman, außerirdische Gegebenheiten sind eher Randvorkommnisse. Eigentlich ist der Mittelpunkt des Romans eher die missliche Lage von Regierung, Organisation und die Angst, die sich immer mehr manifestiert. 

    Letztlich ist es ein toller Roman, der jedoch kürzer hätte gefasst werden können!

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    Nespavanjes avatar
    Nespavanjevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Im ersten Teil noch innovativ - verliert der Erzählstil und die sehr mysteriös gehaltene Geschichte an Authentizität und wirkt Langatmig.
    Die Natur schlägt zurück II

    Autorität beginnt dort, wo - Auslöschung geendet hat. Die zwölfte Expedition schlägt wie die anderen Expeditionen vor ihr fehl. Allein die Biologin kehrt aus Area X zurück. Southern Reach - also jene Regierungsagentur die mit den Expeditionen betraut worden ist, steckt in einer Krise. Deren Direktorin ist verschwunden und an ihrer stelle tritt John Rodriguez an, der allerdings hauptsächlich als Control tituliert wird.


    In Autorität trifft der geneigte Leser wieder auf die Biologin, allerdings wird die Geschichte nicht mehr aus ihrer Sicht erzählt, sonder aus der Sicht von Control alias John Rodriguez. Die Southern-Reach-Trilogie ist bestimmt eine sehr außergewöhnliche Erzählung. Ein Großteil dieser Außergewöhnlichkeit macht die sie nebulös erzählte Geschichte aus, wo mehr Fragen aufgeworfen werden als beantwortet. In sehr ähnlicher Manier wird hier weitererzählt, wobei sich doch etwas zum ersten Teil geändert hat: Wir befinden uns nicht mehr hauptsächlich in Area X, sondern außerhalb und ganz ohne Vorwarnung erhalten die Protagonisten plötzlich Namen. Im ersten Roman - Auslöschung - der Trilogie hatte ich noch Vorbehalte, dass genau jener Umstand keine Namen zu nennen, einer lapidaren Auflösung zukommt. Entweder ich habe jenes Detail überlesen - oder erinnere mich nicht mehr daran. Allerdings wird auch im zweiten Roman darauf einfach nicht eingegangen. Das frustriert ein wenig und diese Handhabe erinnert mich ein wenig an die Serie "Lost" - Staffeln über Staffeln wurden immer mehr Fragen aufgeworfen - Mysteriöse Handlungsstränge, die abrupt endeten und keine Erklärung innehatten und beim Staffelfinale der Serie hatte man als Zuschauer das Gefühl, dass die Schreiber des Drehbuchs wohl keine Ahnung hatten wohin das Ende hinsteuern sollte - und haben einfach irgendetwas zusammengeschustert. Der Verdacht liegt nahe, dass selbst der Autor dieser Trilogie, beim Fertigstellen des zweiten Teils selbst noch nicht gewusst hatte, wohin die Reise geht. Ein schales Gefühl der Unausgereiftheit hat sich nach dem Lesen bei mir festgesetzt, obwohl ich ein großer Fan davon bin, dass eben nicht immer alles fertig erzählt wird. Das würde meinen Geschmack eher treffen, als ein laues und zusammengeschustertes Ende. Den schwächeren mittleren Roman zu übertreffen, dürfte eigentlich nicht zu schwer sein.


    Nichtsdestotrotz bleibt die Southern-Reach-Trilogie eine bisher außergewöhnliche Erzählung, die aus der Vielzahl von ScienceFiction Romanen hervorsticht und von niemand geringeren als Alex Garland - dem Regisseur von Ex Machina, Drehbuchautor von - Alles was wir geben mussten - und Autor von - Der Strand, verfilmt wurde. Garland ist wohl ein sehr umtriebiger Mensch, der seine Handwerke versteht.

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor einem Jahr
    unglaublich spannende Story

    Inhalt

    *Achtung Spoiler: Es handelt sich um den 2. Band der Trilogie!*

    Nachdem die letzte Expedition aus Area X zurückgekehrt ist (bis auf die Psychologin), beginnt in Southern Reach die Analyse der Vorgänge.  Dafür wird als Ersatz für die verschwundene Direktorin ein neuer Leiter nach Southern Reach geschickt:

    Control, der durch Vitamin B an die Position gekommen ist. Er, der in
    seinen bisherigen Positionen immer am entscheidenen Punkt scheiterte und deswegen wieder versetzt wurde, soll nun in Southern Reach aufräumen und die bisherigen Expeditionen auf Fehler und Ergebnisse durchleuchten.
    Doch je weiter er vordringt - bei der Befragung der
    Expeditionsteilnehmer, der Wissenschaftler und der Sichtung der
    bisherigen Videos, Aufzeichnungen und Proben - desto wirrer wird die Flut an Informationen und Geheimnissen, und die anscheinend alle schon etwas irren Mitarbeiter in Southern Reach machen es auch nicht besser.

    Statt Klarheiten zu schaffen, gerät er immer mehr in einen geistigen
    Sumpf, der es ihm schwer macht, festzustellen, ob er selber langsam
    genauso verrückt wird wie alle anderen, oder ob etwas Anderes Southern Reach und alle, die darin leben, schon längst infiltriert hat.


    Beurteilung

    Die Geschichte um Southern Reach ist schwer zu beschreiben. Der erste Band spielte ja innerhalb von Area X und schilderte die Expedition - in diesem Band 2 befinden wir uns nun in Southern Reach, wo die Teilnehmer der Expedition nach ihrer Rückkehr befragt und die Ergebnisse, Proben und Videos ausgewertet werden.

    Die ganze Atmosphäre der Southern Reach-Bücher ist irgendwie dunkel, kalt, unpersönlich und deprimierend - und dennoch schafft der Autor durch seinen Schreibstil einen Erzählsog, dem man sich kaum entziehen kann, man muss einfach weiterlesen, und weiter...und weiter.... es legt das eigene Denkzentrum lahm und man fängt fast schon an, selbst weiße Mäuse zu sehen, um es überspitzt auszudrücken.

    Es ist sehr spannend, nun im zweiten Teil der Story die Seite außerhalb von Area X kennenzulernen, nämlich die Personen, die die Expeditionen organisieren und im Nachgang auswerten. Ich persönlich finde es extrem interessant, das in dieser Reihe quasi ein Kontrastprogramm zu den üblichen Romanen in diesem Genre geschaffen wird.

    Southern Reach ist - innerhalb meines Lesehorizonts - etwas völlig
    Neues, und erst in diesem zweiten Band erhält man auch etwas Hintergrund dazu, was Area X eigentlich so besonders macht und wie sie entstand, auch wenn wir zum Ende des Buchs immer noch weit entfernt von der Lösung des Rätsels sind. Doch irgendwie hat der Autor hier eine Umkehrung der für solche Geschichten üblichen Hintergründe geschaffen, die das ganze so neu macht.

    Der Erzählstil ist weiterhin sehr unpersönlich, aber trotzdem spannend, und auch wenn ich keinen der Protagonisten besonders gut leiden kann - wahrscheinlich weil mit Absicht nichts "liebenswertes" über sie erzählt wird - finde ich sie als Charaktere und vor allem in der dargestellten Kombination sehr interessant - und ehrlich gesagt auch realistischer,
    denn so ist es nunmal im Berufsleben, man muss auch mit Leuten
    klarkommen, die einem nicht so liegen.

    Es ist auf jeden Fall kein Jugendbuch - wir haben es hier mit eher
    älteren Protagonisten zu tun, die im Leben schon ein bisschen was
    hinter sich haben und eher das Gegenteil von "jung, dynamisch,
    erfolgreich..." sind.

    Der zweite Band endet mit einem ziemlichen Knaller und ich bin froh,
    dass es den dritten Teil schon gibt, denn ich muss unbedingt wissen, wie (und ob überhaupt) das Rätsel aufgelöst wird und hoffe sehr, dass ich nicht enttäuscht werde!

    Mein Fazit: Anders, aber geil! Die Southern-Reach Trilogie ist
    faszinierend anders und bietet viele brillante, neue Ideen. Wer eine
    neue Leseerfahrung machen möchte, sollte zu diesen Büchern greifen. Für
    den 2. Band gibts von mir 5 von 5 Rezisternchen.

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor einem Jahr
    Eine Geschichte wie ein (Drogen-) Trip #2

    Area X - eine Region an der amerikanischen Küste, die ebenso rätselhaft wie faszinierend ist. Die Rückkehrer der Expeditionen ins Unbekannte werfen nur weitere Fragen auf. Was geht dort vor sich? Worin steckt der Ursprung? Und wie gefährlich ist es?

    Inhalt:
    Band 2: Autorität:
    Die mit der Erforschung von Area X betrauten Organisation Southern Reach steht vor einem Problem: Auch die zwölfte Expedition ist gescheitert und es steht fest, dass sich einiges ändern muss. Der neue Direktor John Rodriguez ("Control") soll endlich Licht ins Dunkel bringen und die Ereignisse aufklären. Doch die Interviews mit den Rückkehrern der Expeditions werfen mehr Fragen auf als sie beantworten. Und gleichzeitig muss er sich mit Machtkämpfen innerhalb Southern Reachs herumschlagen. Hat er überhaupt die Kontrolle über die Geschichte der Organisation? Oder werden diese durch eine fremde Macht gesteuert?

    Meine Meinung:
    Die Trilogie ist wirklich sehr speziell und ich habe mir selten mit einer Bewertung so schwer getan. Jeff VanderMeer erschuf ein ebenso rätselhaftes wie spannendes Setting, bei der man immer das Gefühl hat den Geheimnissen näher zu kommen - anschließend aber nur noch mehr Fragen hat. Ebenso wie für die Protagonisten kann das auch für den Leser etwas frustrierend sein, denn es werden auch am Ende nicht alle Fragen beantwortet (Der Autor überlässt sehr Vieles der Fantasie/Deutung des Lesers). Passend dazu ist der Schreibstil ziemlich sperrig, sodass ich die Bücher zwischendurch immer wieder zur Seite legen musste. Aber die Mystik von Area X hat auch für den Leser eine spezielle Anziehung, sodass man immer weiterlesen und gemeinsam mit den Charakteren die Geheimnisse erkunden möchte. Während das Buch für viele Leser sicherlich langweilig und zäh sein wird, werden andere Leser den subtilen Horror der fast schon unbeschreiblichen Ereignisse innerhalb Area X lieben. Das kann man gut mit dem Film "Blair Witch Projekt" beschreiben: Entweder findet man ihn langweilig oder unglaublich gruselig. Ich würde mich irgendwo in der Mitte wiederfinden, denn auch wenn ich die Atmosphäre der Romane sehr genossen habe, war mir das Gesamtkunstwerk letztendlich etwas zu sperrig.

    Fazit:
    Eine Geschichte wie ein (Drogen-) Trip, dass die Leser sicherlich spalten wird! Da mir die Bücher insgesamt aber etwas zu sperrig waren, vergebe ich nur solide 3 Sterne.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Ungewöhnlich, braucht Aufmerksamkeit beim Lesen, trotzdem fesselnd- was ist passiert in dieser Area?

    Ein Gebiet, das sich verändert hat. Area genannt. Es liegt am Meer, an der Küste von Amerika. Es gab schon viele Expeditionen in diese Area. Doch was ist dieses Gebiet eigentlich?
    Diesmal wird aus der Sichtweise des neuen Direktors berichtet. Es war durchaus wieder eine ungewöhnliche Erzählweise. Weil ich als Leser auch hier in diesem zweiten Band hautnah dabei bin. Aus seiner Sicht die Ermittlungen miterlebe, die Fragen, die er sich stellt.
    Gut gefallen hat mir hier, das zu Beginn des Buches einige Fragen aus dem ersten Buch aufgelöst werden. Ich hatte dennoch bald danach wieder neue Fragen, die auch durch seine Überlegungen auftauchen.
     Es ist durchaus anspruchsvoll zu lesen, denn es braucht wirklich Aufmerksamkeit das Buch. Diese vielen Hinweise, aus Auswerten von Tagebücher, Befragen von Teilnehmer, Gedanken, die er sich macht, Fragen, die er sich stellt- es ist manchmal für mich als Leser ein wenig anspruchsvoll, aber dennoch fesselt es einen Leser. Ich brauchte auch mal ein paar Tage Lesepause, aber danach greift man zum Buch, einfach weil ich wissen will, was ist da passiert?
    Das Lesen war aber manchmal etwas anstrengend, durch die vielen Informationen, es verwirrte mich auch und musste auch mal hin und her blättern. Es hat mir gefallen, aber es verlangt schon viel Aufmerksamkeit.
    Die Geschichte erinnerte mich manchmal an einen Krimi, Spurensuche, Auswertungen von Ergebnissen, falsch Fährten- es hält die Spannung hoch und ich warte ungeduldig auf den dritten Band.
    Für mich war es ein anspruchsvollerer SF, ich würde die Reihe nicht zum Einstieg in das Genre empfehlen. Wer gern mal einen SF liest, der auf der Erde spielt, mit Geheimnissen, Andeutungen, ungewöhnlichen Ereignissen, der sollte hier zugreifen.
    Ungewöhnlich, braucht Aufmerksamkeit beim Lesen, trotzdem fesselnd- was ist passiert in dieser Area?

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    Tasmetus avatar
    Tasmetuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider langatmig und zäh
    Leider langatmig und zäh

    Puuuuuh. Was soll ich zu diesem Buch bloß sagen? Ich habe mich bereits mit dem ersten Band der Reihe ein wenig schwer getan, da der Schreibstil alles andere als rasant ist. Die Bücher lesen sich zäh wie Schleim, was im ersten Band jedoch wenigstens zum erzählenden Charakter und der Stimmung passte. In diesem zweiten Band aber, hatte ich mir ein wenig mehr Action und vor allem ein wenig mehr Information erhofft. Wir verfolgen diesmal nämlich keinen Teilnehmer einer Expedition, sondern einem Mitarbeit der Southern Reach Basis, die kurz vor der Grenze zu Area X liegt und die Untersuchungen dazu leitet. Das schreit doch gerade zu danach, uns endlich ein paar mehr Hintergrundinformationen in die Hand zu geben und das Mysterium „Area X“ aus einer anderen Perspektive zu sehen und besser zu verstehen. Das ganze Buch deutet auch immer wieder darauf hin, dass Control, unser Protagonist, am Ende Entdeckungen machen wird und endlich herausfindet, was genau in dem Gebiet eigentlich vor sich geht. Man liest sich also durch die langatmigen, zähen und unspektakulären ersten 300 Seiten und bekommt dann auf den letzten 60 Seiten… nichts. Ja, hier und da wird mal ein kleiner Informationsfetzen hingeworfen, aber für das Gesamtbild bringt es einem herzlich wenig. Es gibt keine Auflösung, es gibt nicht einmal eine Andeutung darauf. Es passieren ein Haufen unzusammenhängender, seltsamer Dinge und leider werden die nicht einmal mit der nötigen Spannung erzählt. Dazu noch die unleidlichen Charaktere, bei denen ich für nicht einmal einen einzigen Empathie entwickeln konnte.
    Desto länger ich darüber nachdenke, desto weniger erschließt sich mir, wozu dieser zweite Band nun wirklich dienen soll. Ja okay, wir haben mal in die „Außenwelt“ und die Southern Reach Organisation hinein geschnuppert und bekommen ein paar Theorien zu hören. Aber sonst? Welchen Sinn hatte dieser zweite Band?
    Die Geschichte war creepy und mysteriös, sie zeichnet ein Bild, das weniger auf wilde Natur, als auf paranoide und andere psychische Störungen hindeutet. Leider konnte mich dieser zweite Teil nicht weit genug überzeugen, um die Reihe fortzusetzen.

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    dominonas avatar
    dominonavor 2 Jahren
    immernoch verworren

    Die Geheimnisse um Southern Reach und Area X werden nicht weniger. Control, wie er sich selber nennen lässt, versucht zwar Licht ins Dunkel zu bringen, hat aber mit vielem so seine Probleme. Was genau hat es mit dem Leuchtturmwärter auf sich und warum benehmen sich viele Leute der Organisation so seltsam? 
    Insgesamt ist Teil zwei schwächer als der erste, für mich zu unklar und theoretisch. Abschließen werde ich die Reihe dennoch.

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    tschulixxs avatar
    tschulixxvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes, geheimnisvolles aber leider abruptes Ende...
    Es tauchen immer mehr Geheimnisse auf...

    Das Buch ist gegenüber dem ersten Teil leider ein Abstieg. Zwar ist es meiner Meinung nach immer noch spannend aber kann das Niveau des Vorherigen nicht erreichen.

    Es werden nur schleppend einige Geheimnisse enthüllt, denn viele Seiten wurden dem Privatleben der Hauptperson gewidmet. Wenn man dann endlich wieder ein kleines Geheimnis erfährt, wartet man auf mehr, aber leider kommt nicht mehr. Die Enthüllungen sind so klein, dass man auf etwas größeres wartet. Und gerade die spannendsten Momente werden nicht genau geschildert. So bekommt man eher noch mehr zum nachdenken aufgetischt. Endlich auf den letzten 50 Seiten passiert es: ein Schock beim lesen der einen an das Buch fesselt.

    Leider kommt das Buch dann abrupt dem Ende zu. Die letzten Seiten umfassen mehrere Tage, und es werden nur sprunghaft einige Ansichten des Hauptdarstellers beschrieben. Man hofft auf diesen Seiten noch etwas mysteriöses zu erfahren, aber leider bleibt auch dieser Effekt aus. Trotzdem ein spannendes Ende!

    Fazit: Ich habe mir von diesem Buch mehr erhofft. Drei Sterne gibt es trotzdem, da die Geschichte die beschrieben wird, einen zum weiterlesen anregt. Außerdem ist es lesenswert, da man Einblicke in Southern Reach bekommt und sich so tiefer in die Welt von Area X hineinversetzten kann. Auch der Schreibstil ist auf hohen Niveau und bringt einem zum nachdenken.

    Ich hoffe, im nächsten Buch endlich mehr zu erfahren! Wenn man es so betrachtet, ist das Buch doch gut gelungen, da man unbedingt den nächsten Teil lesen möchte ;)

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