Jefferson Bass , Elvira Willems Bis auf die Knochen

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Inhaltsangabe zu „Bis auf die Knochen“ von Jefferson Bass

Im Wald von Chattanooga wird ein Mordopfer gefunden, das schon vor geraumer Zeit getötet wurde. Forensiker Dr. Bill Brockton ist sofort an Ort und Stelle. Der Leichnam trägt zwar Frauenkleidung, doch es stellt sich heraus, dass es sich um einen männliches Opfer handelt, das grausam gequält und erhängt wurde. Alles deutet auf das Werk eines Transvestitenhassers hin. Doch Dr. Brockton hat Zweifel. Wurde hier vielleicht eine falsche Fährte gelegt, um vom wahren Motiv abzulenken? Als er glaubt, eine Spur gefunden zu haben, taucht ein weiteres Opfer auf …

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  • Der zweite Fall für Bill Brockton

    Bis auf die Knochen

    Nelly87

    24. January 2017 um 16:03

    Manche Bücher stehen Ewigkeiten im Regal und warten darauf, gelesen zu werden. Und dann plötzlich greift man doch einmal danach, ohne große Erwartungen. Und wuumm!! Da flasht einen das Buch dermaßen, dass man sich wirklich fragt, wie es so lange auf dem SuB liegen konnte. Genau so geht es mir momentan mit der Dr. Bill Brockton-Reihe. Immer wieder hab ich eine Ausrede gefunden, warum mich das Buch momentan nicht anspricht. So richtig anziehend fand ich es auch nicht. Und doch bin ich jetzt total angetan. Der Inhalt Ein unbekannter Toter in Frauenkleidung – die größte Herausforderung für Forensikspezialist Bill Brockton Im Wald von Chattanooga wird ein Mordopfer gefunden, das schon vor geraumer Zeit getötet wurde. Forensiker Dr. Bill Brockton ist sofort an Ort und Stelle. Der Leichnam trägt zwar Frauenkleidung, doch es stellt sich heraus, dass es sich um einen männliches Opfer handelt, das grausam gequält und erhängt wurde. Alles deutet auf das Werk eines Transvestitenhassers hin. Doch Dr. Brockton hat Zweifel. Wurde hier vielleicht eine falsche Fährte gelegt, um vom wahren Motiv abzulenken? Als er glaubt, eine Spur gefunden zu haben, taucht ein weiteres Opfer auf … [ Quelle: Amazon ] Meine Meinung Eine neue Leiche für Bill Brockton. Und der Tatort ist nicht nur brutal und schaurig, sondern auch etwas skurril. Denn die männliche Leiche wurde in Frauenkleidern gefunden und damit führt die erste Spur erst einmal in die örtliche Transvestitenszene. Der konservative Anthropologe macht dabei ganz neue Erfahrungen. Und ganz unerwartet, schließt er auch neue Freundschaften. Dieses Mal ist das Buch in ein „Davor“ und in ein „Danach“ eingeteilt. Und natürlich fragt man sich als Leser, welches Ereignis da die Zäsur bildet. Der erste Teil im „Davor“ wird dominiert durch die Suche nach dem eben angesprochenen Mörder. Doch wie schon in Anatomie der Schuld arbeitet Brockton nicht so an den Fällen mit, wie man es aus vergleichbaren Thrillern kennt. Er steht beratend zur Seite, ohne sich aber in die Schusslinie zu befördern. Mir gefällt diese Art, wie Jefferson Bass ihren Helden aufbauen, unglaublich gut. Denn es ist einfach viel realistischer wie der hundertste Rechtsmediziner, der ständig selbst bedroht wird und als Ersatzsheriff auftritt. Doch ein ganz so ruhiges Leben führt auch Dr.Bill Brockton nicht. Denn die Ereignisse aus dem ersten Teil der Reihe haben auch noch im zweiten Auswirkungen. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Dr. Hamilton, der in Anatomie der Schuld eine Obduktion verpfuscht hatte und dadurch einem Menschen fast das Leben genommen hat, kämpft um seine Existenz. Als örtlicher Medical Examiner wurde er bereits beurlaubt, nun soll er auch seine Zulassung als Arzt verlieren. Und ausgerechnet Bill Brockton soll gegen ihn aussagen. Und dann kommt plötzlich und wirklich sehr unerwartet das Ereignis, auf das man seit Beginn des Buches wartet. Und ehrlich gesagt hatte ich mit dieser Wendung gar nicht gerechnet. Sofort wird einem klar, warum das Buch so eingeteilt wurde, wie es eingeteilt wurde. Man sitzt total schockiert vor dem Buch und ist wahrscheinlich nicht überraschter wie der Anthropologe selbst. Wie ich erst im Nachhinein erfahren habe, verbergen sich hinter dem Pseudonym „Jefferson Bass“ zwei Autoren. Und nachdem ich nun schon zwei ihrer Bücher gelesen habe, kann ich nur sagen, dass sie einfach wunderbar miteinander harmonieren. Ihr Schreibstil ist locker und gleichzeitig wird er immer wieder vorangetrieben. Und sie haben es geschafft, ihrem Protagonisten richtig Leben einzuhauchen. Bereits in meiner Rezension zum ersten Teil der Reihe war ich so davon begeistert, dass Bill Brockton so schön normal ist. Und das bleibt er auch hier. Einen kleinen Minuspunkt gab es allerdings doch. Der Teil des „Davors“ fängt etwas an, sich hinzuziehen. Man fragt sich, wohin die Geschichte führen wird, auch deshalb, weil man nach ca. 200 Seiten nicht mehr daran denkt, dass das Buch eben so eingeteilt ist, wie es eingeteilt ist. Das erhöhte natürlich den Überraschungseffekt und das „Danach“ war wirklich aufregend, spannend und fesselnd. Aber der Weg dahin wies ein paar Stolpersteine auf. Man bekam etwas das Gefühl, als hätten die Autoren etwas den roten Faden verloren. Das Ende ließ mich dagegen etwas zwiegespalten zurück. Zum einen war ich unglaublich traurig, da das Autorenduo scheinbar kein Problem damit hat, auch beliebte Charaktere über die Klinge springen zu lassen. Auf der anderen Seiten war das Ende wirklich genial ausgearbeitet. Die ganze Story bekommt nochmals unglaublich viel Fahrt und man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, bis man dann schließlich auf der letzten Seite angelangt ist. Und selbst dann kribbelt es einem direkt wieder in den Finger, Teil 3 in die Hand zu nehmen. Mein Fazit Die Bill Brockton-Reihe kommt so unscheinbar daher und hat doch einen so unglaublich tollen Inhalt. Unglaublich schade, dass die Bücher nur noch als eBook oder gebraucht zu bekommen sind. Nichtsdesto trotz sind sie es echt wert, dass man ihnen eine Chance gibt. Teil 1 legt zwar noch einen etwas schwachen Start hin, aber Band 2 entschädigt einen auf jeden Fall für das Durchhaltevermögen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Band 3 schlägt sogar das vorliegende Buch nochmal.

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  • Rezension zu "Bis auf die Knochen" von Jefferson Bass

    Bis auf die Knochen

    Witti

    18. March 2009 um 18:27

    Einer der besten Forensik Thriller die man lesen kann, extrem spannend und mit einer unglaublich guten Story.

  • Rezension zu "Bis auf die Knochen" von Jefferson Bass

    Bis auf die Knochen

    Coco206

    27. November 2008 um 13:19

    Nach dem Debüt "Anatomie der Schuld" des Autorenduos Dr. Bill Bass und Jon Jefferson wieder ein gelungener Roman um den forensischen Anthropologen Bill Brockton. Durch das gesamte Buch zieht sich das forensische Wissen des Autors, der Gründer der legendären "Body Farm" ist. Dies ist die auffallendste Parallele zum Protagonisten. Man erfährt einiges über die Arbeit mit sterblichen Überresten in allen Lebenslagen. Auch andere Details aus der Kriminalistik werden zur Sprache gebracht, eingebunden in die Geschichte um den Mord an einem vermeintlichen Transvestiten. Bill Brockton wird sehr sympathisch dargestellt, durchaus von einer sehr menschlichen Seite, die unter anderem in dem zaghaften Anbändeln mit seiner Kollegin deutlich wird. Auch seine wissenschaftliche Assistentin und sein Freund, der Polizist ist, sind sehr sympathisch gezeichnet. Viel über die Story an sich kann ich leider nicht schreiben, da ich damit wohl zuviel verraten würde, aber es ist spannend und schlüssig. Versierte Krimileser werden wohl eher auf den Mörder kommen als ich. :D Das Ende ist nicht so fulminant wie im ersten Band, aber gut gelungen und passend zur ganzen Geschichte. Leider gibt es einige Rechtschreib- und Übersetzungsfehler, was den Lesefluss zwischendurch etwas beeinträchtigt. Mir persönlich waren auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten zwischendurch etwas zu genau.

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  • Rezension zu "Bis auf die Knochen" von Jefferson Bass

    Bis auf die Knochen

    Sabrina13582

    01. October 2008 um 23:02

    Der Vorgänger "Anatomie der Schuld" war ja schon ein absolut geniales Buch. Aber "Bis auf die Knochen" ist noch besser. Super geschrieben und absolut spannend. Die Autoren Jefferson / Bass überraschen ihre Leser mit immer neuen Entwicklungen in dem Fall um einen ermordeten "Transvestiten". Es geht rasant zu, zum Teil überschlagen sich die Ereignisse und immer wieder kommt es zu neuen Vorfällen womit man als Leser absolut nicht rechnet!!! Und Dr. Brockton ist eine Persönlichkeit die man einfach nur mögen kann. Auch andere Protagonisten die schon in "Anatomie der Schuld" eine Rolle spielten, findet man in "Bis auf die Knochen" wieder. Selbst den Rechtsanwalt DeVries (der Fiese) beginnt man zu mögen....

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