Jeffery Deaver Allwissend

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Inhaltsangabe zu „Allwissend“ von Jeffery Deaver

Er kennt alle deine Ängste Am Straßenrand steht ein Kreuz mit roten Rosen: zum Gedenken an einen Autounfall. Das Todesdatum: morgen. Und tatsächlich entdeckt die Polizei am nächsten Tag eine junge Frau gefangen in einem Kofferraum – eine Rettung in letzter Sekunde. Ihr Peiniger wusste offensichtlich, dass sie unter schwerer Klaustrophobie leidet. Die Verhörexpertin und psychologische Ermittlerin Kathryn Dance erkennt als Erste, dass der Täter es darauf abgesehen hat, die schlimmsten Ängste seiner Opfer wahr werden zu lassen. Und weitere Kreuze kündigen weitere Morde an …

Gut, kommt aber nicht an den Startband der Reihe heran

— Thommy28
Thommy28

Zeitgemäßer, spannender Thriller. Ein Serientäter weiß alles über seine Opfer.

— Nisnis
Nisnis

Spannender geht nicht!

— Elbschnegge
Elbschnegge

anstrengend, wie lange die Ermittler den Falschen jagen, obwohl dem leser dies längst klar ist. Nebenschauplätze werden schlecht aufgelöst.

— Anja_Lev
Anja_Lev

Zu viel blabla und zu wenig Spannung.

— MissRichardParker
MissRichardParker

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  • Gut, kommt aber nicht an den Startband der Reihe heran

    Allwissend
    Thommy28

    Thommy28

    22. July 2017 um 13:09

    Einen knappen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:Nachdem ich zum ersten Band der Reihe kundgetan hatte, dass dieser Lust auf mehr macht, muss ich sagen dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden.Zwar schafft es der Autor durch ständige - durchaus auch überraschende - Wendungen immer wieder etwas Spannung zu erzeugen. Er kann diese aber nicht durchgängig auf einem ordentlichen Niveau zu halten. Dazu schweift der Autor zu oft auf Nebenplätze ab, die die eigentliche Handlung ständig unterbrechen.Überhaupt kann das Thema "Kinesik" mit der Hauptfigur Kathryn Dance als "Verhörspezialistin" nicht mit Lincoln Rhyme der Hauptfigur aus der gleichnamigen Reihe und dessen Spezialgebiet "Spurenlese" mithalten. Zwar wurden die Gefahren des Internet und des Cybermobbing recht gut dargestellt, aber auch hier hat sich der Autor zu oft in Details verloren.Zusammenfassend ist das vorliegende Buch lediglich durchschnittliche Thrillerkost und kann nur mit Mühe den dritten Stern erreichen.

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  • Blogger-Krimi

    Allwissend
    Buderballa

    Buderballa

    08. May 2017 um 10:06

    Sehr spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin. Die Story behandelt das allgegenwärtige Thema der Internetforen, bei denen persönliche, intime Geheimnisse von Menschen für eine breite Öffentlichkeit gläsern werden ohne dabei mit dem erhobenen Zeigefinger diese Foren zu verteufeln. Allerdings sollte man sich hier schon die Frage stellen, welchen Einfluss solche Foren auf mein Leben und das Leben anderer Menschen hat oder haben kann. Ein Thriller der etwas ruhigeren Art, der mehr wert auf Psychologie legt. Sehr empfehlenswert.

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  • Spannend mit neuzeitlicher Thematik

    Allwissend
    Hortensia13

    Hortensia13

    21. May 2016 um 16:18

    Dieses Buch ist der Nachfolger von "Die Menschenleserin". Es schliesst daran an und beschäftigt sich zum Teil noch mit den Verbrechen aus dem vorgängigen Roman. Die Hauptakteurin ist die allein erziehende Ermittlerin Kathryn Dance, die zu dem eine Expertin in Kinesik (Deuten der Körpersprache anhand von Mimik und Gestik) ist. In der Haupthandlung geht es um einen 17jährigen Jungen, der verdächtigt wird Leute aus Rache angegriffen und ermordert zu haben. Diese haben sich zuvor am Cybermobbing gegen ihn im Internet beteiligt. Sehr gut fand ich die Auseinandersetzung mit der aktuellen Thematik des Internets (Bloggen, Gamen, Cybermob usw.). Nicht so gut fand ich die finale Wendung, die etwas von der Spannung weggenommen hat. Die Begründung, wieso der Täter der richtige Täter ist, war etwas zu gewollt konstruiert. Trotz allem ein gelungener neuzeitlicher Thriller von Jeffery Deaver.

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  • Lyncoln Rhyme ermittelt wieder in einem äußerst spannendem und zeitgemäßen Thriller.

    Allwissend
    Nisnis

    Nisnis

    02. January 2015 um 18:05

    Jeffery Deaver ist seit vielen Jahren einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Seine intelligenten Thriller genieße ich sehr. Sein geschickter Schreibstil liegt mir, er ist anspruchsvoll und dennoch klar und flüssig zu lesen. Deaver ist Perfektionist im Spannungsaufbau und seine Protagonisten Rhyme und Amelia Sachs sind ausgefeilte, sympathische  Persönlichkeiten. Mit seiner Thriller-Serie der Lincoln-Rhyme Romane begeistert er mich unendlich. Die Serie muss nicht unbedingt in Reihenfolge gelesen werden, denn es sind in sich abgeschlossene Thriller. Lyncoln Rhyme, Forensiker und Erfinder mancher kriminaltechnischer Untersuchungen, sitzt fast vollständig gelähmt in einem speziellen Rollstuhl. Amelia Sachs vom NYPD ist Rhymes Partnerin. Alle Ermittlungen die Rhyme,  auf Grund seiner Behinderung nicht durchführen kann, erledigt Sachs. Sie agiert für ihn, ohne ihre eigene Persönlichkeit und polizeilichen Fähigkeiten zu vernachlässigen. Langsam entwickelt sich eine dezente Liebesgeschichte zwischen den beiden. Deavers Lyncoln Rhyme Thriller spiegeln die heutige Kriminalität erschreckend zeitgemäß wieder. Emotional wird es, wenn Rhyme die Hoffnung nicht aufgibt, eines Tages wieder laufen zu können und wenn er es hasst, wenn Menschen ihn als Krüppel behandeln oder sich nicht trauen normal mit ihm umzugehen. In diesem Thriller wird Rhymes Cousin Arthur des Mordes beschuldigt. Der Polizei liegen erschreckende Beweise gegen ihn vor. Der Killer scheint alles über Arthur zu wissen. Sachs und Rhyme jagen ihn, denn bald erkennen sie einen skrupellosen und raffinierten Serienmörder, der absolut vollständig über seine Opfer informiert ist, er raubt Informationen und verwendet diese geschickt, auch gegen das Ermittlerteam. Deaver greift in diesem Thriller die Problematiken der Speicherung von persönlichen Daten auf. Was alles möglich wäre, erschreckt hier sehr. Datendiebstahl kann verheerende Folgen haben, vor allem wenn diese auch noch manipuliert werden können. Von mir gibt es wohlverdiente 5 Sterne und eine Empfehlung an alle Thriller-Fans.

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    und wieder wurde ich nicht enttäuscht von diesem grossartigen autor. ein interessantes und spannendes buch mit aktueller thematik. die hintergründe der computerspiele und ihre auswirkungen auf die menschen zeigt, was tatsächlich alles passieren kann. ein empfehlenswertes buch.

    • 2
    Arun

    Arun

    02. August 2014 um 22:20
  • Mein erster Deaver ....

    Allwissend
    carpe

    carpe

    28. February 2014 um 23:23

    Am Straßenrand steht ein Kreuz mit roten Rosen: zum Gedenken an einen Autounfall. Das Todesdatum: morgen. Und tatsächlich entdeckt die Polizei am nächsten Tag eine junge Frau gefangen in einem Kofferraum – eine Rettung in letztr Sekunde. Ihr Peiniger wusste offentsichtlich, dass sie unter schwerer Klaustrophobie leidet. Die Verhörexpertin und psychologische Ermittlerin Kathryn Dance erkennt als Erste, dass der Täter es darauf abgesehen hat, die schlimmsten Ängste seiner Opfer wahr werden zu lassen. Und weitere Kreuze kündigen weitere Morde an … Das Buch ist von Anfang voller Spannung, auch wenn zwischendrin mal bisschen die Luft raus zu sein scheint und er streckenweise ein paar Längen zeigte. Was aber wohl daran liegt, dass zwischendurch plötzlich Personen/Polizeibeamte auftauchen, die so gar nichts mit dem Fall zutun haben bzw. sie bis dato noch nicht aufgetaucht waren und man sie erstmal zuordnen muss. Trotz Spannung sind mir allerdings auch ein paar logische Schwachstellen aufgefallen ... wieso geht Dance im Prinzip immer allein zu Vernehmungen und verdächtigen Personen? Wieso geht Dance, die ja eigentlich nur unterstützend tätig sein sollte überhaupt allein auf Verbrecherjagd? Wieso erzählt sie die Ermittlungsergebnisse so ziemlich jeder Person in diesem Buch? Das sind Dinge über die ich gestolpert bin, die dem Buch auch den Punktabzug einbringen. Aber da es in dem Fall viele Wendungen zu geben scheint, ist es sehr spannend .... man denkt, man ist auf der richtigen Spur, da kommt plötzlich alles anders .. oder auch nicht? .. Es ist jedenfalls auf keiner der Seiten wirklich langweilig. Ich finde es vor allem erschreckend, wie lebhaft die Verbindung der "Synthetischen Welt" mit der "Wirklichen Welt" geschrieben wird. Alles in allem ein Krimi, der ist wert ist gelesen zu werden. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern es vielleicht doch günstiger wäre erst den ersten Dance-Roman ("Die Menschenleserin") zu lesen. Vielleicht würden sich ja auch ein paar Ungereimtheiten, die mir aufgefallen waren klären. Ich werde ihn mit Sicherheit noch lesen. Es war definitiv nicht mein letzter Deaver.

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  • ein spannender zweiter Teil

    Allwissend
    Nirena

    Nirena

    03. January 2014 um 15:47

    "Allwissend" ist nach "Die Menschenleserin" der zweite Teil um die Kinesik-Expertin Kathryn Dance, die wir erstmalig in der Lincoln-Rhyme-Reihe kennengelernt haben. Wurden in "Die Menschenleserin" die Einzelheiten der Kinesik noch ausführlich erläutert, werden sie hier nur noch angerissen - von daher ist es sicher lohnenswert zuerst "Die Menschenleserin" zu lesen. Da auch die privaten Ereignisse praktisch direkt an den ersten Teil anschließen und durchaus Einfluss in "Allwissend" haben, würde ich sowieso dazu raten. Dennoch kann man die Handlung letztlich auch verstehend lesen, wenn man die entsprechenden Vorkenntnisse nicht hat. Das Thema in "Allwissend" ist brandaktuell, auch wenn das Buch schon vor einigen Jahren erschienen ist: Das Internet und die Spuren, die wir alle darin hinterlassen. Besonders genial fand ich, dass die Internetseiten und vor allem der Blog, der eine nicht geringe Rolle in der Handlung spielt, tatsächlich im Internet vorhanden ist, sodass man die Informationen darin selbst nachschauen und nachlesen kann! Die reine Krimihandlung habe ich im zweiten Teil als noch spannender und mitreißender empfunden als in "Die Menschenleserin", kaum begonnen, mochte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und gerade abends den Sprung zum Zuklappen zu bekommen, damit der Schlaf nicht zu sehr leidet, war sehr schwierig; schon allein deshalb, weil Jeffery Deaver praktisch jedes Kapitel mit einem Cliffhanger beendet.... Lange Rede, kurzer Sinn: eine klare Leseempfehlung meinerseits!

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  • Lahm...

    Allwissend
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    16. July 2013 um 16:08

    Ein gut geschriebenes und eigentlich auch spannendes Buch mit einem Hintergrund der durchaus aktuell ist. Nur liest sich das Buch sehr holperig. Es ist teils zu langfädig was es unnötig langweilig macht.

  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    Asmos

    Asmos

    04. March 2013 um 10:12

    Eine Highschoolschülerin wird in den Kofferraum ihres am Strand abgestellten Wagens gesperrt und soll in der Flut ertrinken. Am Tage zuvor errichtet jemand am Straßenrand des nahen Highways ein Gedenkkreuz mit dem Datum des folgenden Tages. Zufall? Die Ermittlerin Kathryn Dance heftet sich auf die Spur eines Täters, der vor nichts zurückzuschrecken scheint, denn schon bald taucht ein weiteres Kreuz auf. ‚Allwissend’ ist eine spannende Verfolgungsjagd, die ständig die Richtung wechselt. Den Text auf dem Buchrücken empfand ich als irreführend, denn die eigentliche Geschichte ist weitaus komplexer und hat schlussendlich nur noch im Ansatz etwas mit dem anfänglich vermuteten und auf dem Buchrücken angegebenen Motiv zu tun. Es geht vielmehr um Onlinemobbing, Blogs, Onlinegames und Spielsucht. Zudem findet der Leser im Laufe des Buches die eine oder andere Internetadresse im Buch, die man tatsächlich besuchen und so ein realeres Gefühl beim lesen von Blogeinträgen und Kommentaren bekommt. Beispielsweise findet man ein im Buch beschriebenes Bild auf dem betreffenden Blog im Internet. Als Leser hatte ich so mehr das Gefühl Teil der Handlung zu sein, auch wenn mich die Links immer wieder vom weichen Sofa vor den Computer zwangen. Natürlich sind alle Einträge auf englisch, aber gerade das fand ich sogar noch eine Spur interessanter. Was ich ein wenig störend fand und was man vielleicht vorher wissen sollte: Allwissend ist der zweite Fall für Kathryn Dance und wer den ersten Teil – so wie ich – nicht kennt, ist zu Beginn des Buches gelegentlich verwirrt, da doch recht viel vom vorherigen Fall aufgegriffen wird. Ein Teil der Handlung knüpft sogar direkt an die Geschichte aus dem ersten Buch an. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass ich den ersten Band jetzt definitiv NICHT mehr lesen muss, da ich aus ‚Allwissend’ eigentlich so gut wie alles erfahren habe. Das hätte ruhig irgendwo außen auf dem Buch stehen können, dann hätte ich mir erst noch ‚Menschenleserin’ besorgt. In der Regel ist das bei Krimi oder Thrillerreihen ja nicht derart extrem der Fall, aber diese beiden Bücher hängen stark zusammen, deshalb sollte man möglichst mit ‚Menschenleserin’ beginnen. Davon abgesehen haben sich meine anfängliche Verwirrung und auch Skepsis [da ich den Schreibstil zu beginn etwas holprig fand] jedoch schnell gelegt und als die Handlung erstmal in Fahrt gekommen ist, konnte ich das Buch nicht mehr leicht zur Seite legen. Ich fand auch die Entwicklung stets überraschend. Man glaubt – ebenso wie die Ermittler – eigentlich bald zu wissen, was Sache ist, wer der Täter ist, was dahinter steckt. Das Motiv liegt klar auf der Hand. Und doch schafft es der Autor die Geschichte ständig rum zu reißen und ihr eine völlig andere Richtung zu geben und das, ohne dass das Buch dadurch konstruiert und mit Gewalt in die Länge gezogen wirkt. Ein wenig erinnert das Buch an die Serie ‚Lie to me’, da die Ermittlerin ebenfalls ihre Gegner analysiert und erkennt, ob und wieso gelogen wird. Zu Beginn wird der gesamte Prozess recht ausführlich erklärt [was ich zugegeben etwas langweilig fand, aber auch das fügt sich nach einer Weile nahtlos in die Geschichte ein]. Ich fand das gesamte Thema das Buches packend und interessant. Die Thematik des Onlinemobbings hat mich schon immer interessiert und in ‚Allwissend’ finde ich sie wunderbar umgesetzt. Und nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit den Charakteren, habe ich auch die Ermittler ziemlich schnell lieb gewonnen. Fazit: Spannendes Thema, gute Ausführung, tolle Ermittler, aber man sollte DEFINITIV mit dem ersten Band der Reihe anfangen.

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    abuelita

    abuelita

    17. February 2013 um 12:51

    …der zweite Fall für Kathryn Dance, die „Menschenleserin“ – sprich, eine Special Agentin und Kinesik- Expertin. Da die kinesische Analyse und alles was damit zusammenhängt, bereits in Band 1 ausführlich beschrieben wurden, ist hier nur ein kurzer Absatz darüber zu lesen. Allerdings bezieht sich manches in diesem Buch auch auf den ersten Fall und so ist es sicher sinnvoll, sich zuerst diesem zu widmen. Um was geht es hier – am Strassenrand sehen wir, auch hier bei uns, immer wieder Kreuze mit Blumen – zum Gedenken an einen Autounfall. Hier ist es allerdings etwas anders: das Todesdatum ist : einen Tag danach… Ein Mädchen wird gerade noch so gerettet; sie war in den Kofferraum ihres Wagens eingesperrt und sollte in der ansteigenden Flut ertrinken. Ein Gedenkkreuz stand bereits am Strassenrand. In einem Blog im Internet macht sich der Betreiber seine Gedanken dazu und löst damit eine Lawine aus – ein den anderen verhasster Mitschüler des Mädchens wird gnadenlos gebrandmarkt und öffentlich gehetzt. Auch die Ermittler halten ihn für verdächtig – und dann verschwindet der Junge und weitere Morde geschehen….an Personen, die ihn gedemütigt und angegriffen haben… Das Verwischen zwischen virtueller Welt und der Realität, das sich-verlieren- in Online spielen…..gut gemacht, dass Kathryn davon wenig bis gar keine Ahnung hat und so ein Berater nicht nur ihr, sondern auch dem Leser, diese besondere Welt und ihre Auswirkungen nahe bringen musste. Das Recht auf freie Meinungsäusserung auf der einen Seite – die Anonymität des Internets, die Hetzjagden auf andere Menschen ermöglicht und teilweise gravierende Folgen hat auf der anderen Seite – ein spannendes und leider nur zu aktuelles Thema. Ich fand das Buch zuerst – ja, lange Seiten hinweg – atemberaubend spannend und habe daher auch über kleinere Logikfehler erst einmal hinweggelesen. Denn Jeffery Deaver schreibt gewohnt flüssig und sehr gut lesbar. Ein bisschen verwirrend manchmal die Nebenhandlungen, teilweise auch total unnötig, denn nicht jeder hat das erste Buch gelesen! - und auch das Privatleben von Kathryn versteht man nur richtig, wenn man den ersten Teil kennt. Nach dreiviertel des Buches aber kippte das Ganze etwas für mich. Nein, nicht weil die Ermittler so langsam auf den Trichter kamen, dass nicht nur der junge Travis verdächtig ist, aber für mich überstürzten sich dann die Ereignisse und die Anzahl der schlagartig auf einmal vorhandenen „der könnte etwas damit zu tun haben“ war mir einfach zu hoch. Unglaubwürdig im Nachhinein auch diverse Szenen des damaligen Unfalls – hatte denn kein Mensch die Berichte dazu gelesen? Wie kann es angehen, dass jemand im Krankenhaus nicht weitergibt, wenn eine Minderjährige betrunken ist? Doch wohl gar nicht…..Das also hat der Autor leider sehr schlecht gelöst. Der Schluss dann war mir – zu unvermittelt, zu überzogen und auch zu weit hergeholt…aber trotzdem vier Sterne für die lange Zeit der Spannung, in die Deaver mich versetzt hat….*g*

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    LiesaB

    LiesaB

    Im sonnigen Kalifornien sind vier Kids nach einer Feier mit dem Auto unterwegs. Drei Mädchen und ein Junge. Die Mädchen sind sturzbetrunken, der Junge nicht, er fährt. Es kommt zu einem Unfall und zwei der Mädchen überleben die Autofahrt nicht. Für den jungen Mann beginnt eine beispiellose Hetzjagd im Internet. Er und seine Familie werden regelrecht an den visuellen Pranger gestellt. Die Polizei hat ermittelt, dass es ein Unfall war und den Jungen für unschuldig erklärt. Davon will der Mopp nichts wissen. Er will Rache. Da geschehen die Morde. Er werde die Menschen getötet, die im Netz am negativsten gepostet haben. Der Junge taucht unter. Kathryn Dance beginnt zu ermitteln....... "Allwissend" war der zweite Thriller, den ich von Jeffery Deaver gelesen habe und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Der Autor hat sich das Internet als Hauptdarsteller ausgesucht. Wir werden Zeuge, wie ein Mensch dort regelrecht demontiert wird. Menschen mit Synonymen verlieren jede Hemmung und dreschen verbal auf einen Mitmenschen ein, der diesem schutzlos ausgeliefert ist. Ich als Leser werde nachdenklich, was und wie viel ich im Netz von mir preisgebe. Welche Folgen können meine Fußspuren im www für mich und meine Familie haben? Sensibilisiert gehe ich in mich und beschließe, in der Zukunft vorsichtiger mit der Herausgabe sensibler Daten zu sein. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, der Thriller spannend mit einigen Wendungen, die der Leser nicht voraussehen kann. Lediglich die Schlussfolgerungen, die das Ermittlerteam zu Beginn der Geschichte zieht, erschien mir zu einfach. Der Charakter der Agentin ist nach meiner Meinung nicht gut beschrieben. Sie erschien mir farblos. Ich vergebe vier Sterne. Jeffery Deaver hat bewiesen, dass er es noch besser kann. Dennoch, es ist ein Thriller, der sich zu lesen lohnt und nachdenklich macht.

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    Serenity482

    Serenity482

    08. April 2012 um 20:24

    Ein junger Mann, travis, soll verantwortlich sein für den Tod zweier Mädchen . seit dem wird im Netz auf einem Blog gegen ihn gepostet, gerüchte verbreitet und sein leben zur Hölle gemacht. Und plötzlich gibt es mysteriöse Morde in der Stadt. Will travis sich rächen? Am Anfang sehr spannend aber das Thema Blogs und Internet wird immer wichtiger und umfasst einen Großteil des Buches. Somit verliert die eigene story leider zuviel an Bedeutung.

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    walli007

    walli007

    03. March 2012 um 13:55

    Der Kreuz-Killer In seinem kritischen Blog äußert sich James Chilton zu einem Unfall, der vor kurzem zwei Todesopfer gekostet hat. Damit löst er eine Hetzkampagne gegenüber dem Fahrer aus. Als dann Kreuze am Wegrand auftauchen, die schon vor dem eigentlichen Geschehen an Unfälle erinnern, nimmt Kathryn Dance die Ermittlungen auf. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Fahrer um den jugendlichen Außenseiter Travis gehalten haben muss. Doch schon kurz nach einem ersten Gesprächsversuch verschwindet der junge Mann. Kathryn selbst hat auch so einige Schwierigkeiten, denn ihre Mutter, eine Krankenschwester, steht im Verdacht, einem Patienten Sterbehilfe geleistet zu haben. Die Geschehnisse hier kommen etwas langsam in Gang. Es gibt viele Erläuterungen zu technischen Details gerade was die Art und Weise angeht wie heutzutage mit dem Computer und den Chancen oder Gefahren des Internets umgegangen wird. Informativ ist das schon besonders, wenn man sich mit der Thematik nicht ganz so viel beschäftigt, allerdings nicht so super spannend. Da dauert es ein Weilchen bis dieser Thriller zu fesseln vermag. Doch wenn die Geschichte erstmal an Fahrt gewinnt, mag man das Buch kaum noch aus der Hand zu legen. Durch ein paar Haken, die der Autor mit seiner Story schlägt, wird man des öfteren überrascht, ohne dass die Geschichte unglaubwürdig wird. Ein kleines Manko war für mich auch, dass es meiner Meinung nach ein paar Handlungsstränge gab, bei denen ich mich gefragt habe, weshalb sie Erwähnung gefunden haben. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass wir es hier wieder einmal mit einer Reihe zu tun haben, von der ich nicht jeden Band kenne. Alles in allem war es für mich eine gute und spannende Thrillerkost, die ich den Liebhabern des Genres gerne weiter empfehle.

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    Kaci

    Kaci

    24. January 2012 um 18:51

    Der Inhalt: Kathryn Dance, Ermittlerin beim CBI hat einen neuen Fall. Am Straßenrand wird ein Kreuz mit roten Rosenblättern geschmückt gefunden. Wie nach einem tragischen Autounfall. Doch darauf steht das Datum von morgen! Tatsächlich wird am nächsten Tag ein junges Mädchen überfallen, in den Kofferraum gesperrt und am Strand stehen gelassen. Die Flut droht das Mädchen zu ertrinken. Zum Glück kann sie noch gerettet werden. Weitere Kreuze mit zukünftigen Daten und versuchte Morde geschehen. Im Visier der Ermittlungen und als Hauptverdächtiger gilt Travis. Ein gleichaltriger Junge, ein Außenseiter, ein Loser, ein süchtiger Gamer und vielleicht sogar ein Mörder? Das alles behaupten zumindest die Leser des Blogs „Der Chilton Report“. Doch Travis ist spurlos verschwunden… Meine Meinung: Von A nach B nach X… Genauso würde auch ich Kathryn’s Ermittlungen beschreiben. Ich „ermittle“ gerne mit den Protagonisten gemeinsam. Dies war mir bei diesen Buch nicht möglich. Das Ende war so überraschend, dass ich überhaupt nicht verstanden habe, wie Kathryn auf den eigentlichen Mörder kam. Die Story mit dem süchtigen Onlinegamer der ausrastet und nun wild mordet finde ich besonders in der heutigen Zeit eine super Idee und hat mich auch zum nachdenken angeregt. Einige der Protagonisten waren leider sehr plump obwohl sie eine wichtige Rolle in dem Buch gespielt haben. Was ich sehr schade finde und mich zu dem Entschluss gebracht hat, dass ich diese Protagonisten in dem nächsten Buch nicht wieder lesen möchte. Der Schreibstil war sehr angenehm und hat mir ein flüssiges Lesen ermöglicht. Ich finde den Klappentext absolut nicht passend. Er klingt nach einem grausamen, blutigen Psychothriller und das ist es definitiv nicht. Hier noch ein paar Zitate die mich zum Nachdenken angeregt haben: Diese Geschichten standen in dem Blog. Also müssen sie doch wahr sein, oder etwa nicht? Wir geben im Internet zu viele Informationen über uns preis. Viel zu viele. Man kann sein, wer immer man sein möchte… Will 3cht l3rnen, w4s kannst du mir beibringen? > wie man stirbt

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  • Rezension zu "Allwissend" von Jeffery Deaver

    Allwissend
    Suja

    Suja

    12. December 2011 um 14:01

    Ein Kreuz am Wegrand als wäre jemand an dieser Stelle zu Tode gekommen. Doch das Todesdatum auf dem Kreuz ist das Datum von Morgen! Tatsächlich findet die Polizei am nächsten Tag an dieser Stelle ein Auto mit einer jungen Frau im Kofferraum. schnell gerät ein gleichaltriger junger Mann ins Visier der Polizei. Dieser wurde, unter anderem von dem Opfer, in einem Blog eines ortsansässigen Bloggers diffamiert und beschimpft. Die Ermittlerin Kathryn Dance nimmt die Ermittlungen auf. Bald schon gibt es ein weiteres Opfer und die Zeit läuft. Der Hauptverdächtige ist gleichzeitig wie vom Erdboden verschwunden und die gesamte Ermittlung konzentriert sich auf ihn. Nach anfänglichem Zögern hilft auch der Blogger bei der Suche nach dem jungen Mann und ermöglicht es der Polizei die Identität der Leute zu ermitteln die seine Blogs kommentieren. Und immer wieder tauchen neue Kreuze auf. --- Die Idee der Geschichte gefiel mir ganz gut doch schlussendlich war das Buch meiner Meinung nach nur Durchschnitt. Also ein guter Thriller, aber davon gibts Unzählige. Der Leser soll denken dass sich hier ein Jungendlicher an Leuten rächt und sie tötet die ihn zuvor im Internet beschimpften. Dieser Ansatz hat mir gefallen und mich auch zum Nachdenken angeregt. Das er so früh als Haupt- und Allein-Verdächtiger ins Visier genommen wird, nahm mir beim Lesen aber das Gefühl, mitermitteln zu können. Natürlich kamen Zweifel auf ob dieser Junge wirklich der Täter ist. Aber nur bei mir, nicht bei den Ermittlungen. Was mich beim Lesen eingeschränkt hat. Ich mag es wenn ich bei den Ermittlungen der jeweiligen Charaktere höchstens gleichauf bin mit meinen Mutmassungen. Wenn ich allerdings schon früh denke, dass da etwas so nicht stimmen kann und die Ermittlerin sich weiter stur an diese Spur hält… Das ist bestimmt so von Deaver beabsichtigt und mag durchaus auch Liebhaber finden, für mich wars wie gesagt eher störend. Zu Gute halten muss man ihm dann doch dass ich den wahren Täter nicht wirklich vor der Ermittlerin im Blick hatte. Somit was es ein solider Thriller. Ich würde ihn nicht weiterempfehlen, aber nur, weil es so viele andere bessere Bücher gibt und nicht weil es nicht auch eine durchaus spannende Geschichte war.

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