Jeffery Deaver Das Teufelsspiel

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Inhaltsangabe zu „Das Teufelsspiel“ von Jeffery Deaver

Frühmorgens in einer New Yorker Bibliothek: Beinahe zu spät bemerkt die sechzehnjährige Geneva Settle den unheimlichen Fremden – in den Augen des Mannes steht die nackte Mordlust! Nur mit einem Trick kann die Schülerin aus Harlem ihrem Angreifer entkommen … Die Spuren, die Lincoln Rhyme und Amelia Sachs am Tatort entdecken, deuten zunächst auf eine versuchte Vergewaltigung hin. Doch Ryhme ist überzeugt: Das junge Mädchen ist in das Visier eines gerissenen Profikillers geraten – dessen Motive möglicherweise 140 Jahre alt sind. Und tat sächlich geht das Teufelsspiel schon bald in seine zweite, tödliche Runde … Der neue, atemberaubend spannende Fall für Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs.

Deaver ist ein Meister darin,uns auf eine falsche Fährte zu locken. Hier hat er es gefühlt etwas übertrieben, aber trotzdem war es spannend.

— LeseMama82
LeseMama82

Superman und Catwoman als Ermittler - wäre es so, das Verbrechen hätte verloren!

— P_Gandalf
P_Gandalf

Der Klappentext klingt spannender, als das Buch ist – dennoch keine völlige Zeitverschwendung.

— Krimifee86
Krimifee86

Sehr spannend von Anfang bis zum Ende

— Nanni87
Nanni87

Nicht unspannend, aber zu viel hineingepackt

— Aglaya
Aglaya

Wie von Jeffery Deaver gewohnt, immer spannend!

— Arun
Arun

Unter dem Buchtitel hab ich mir anfangs was anderes vorgestellt. Aber war sehr spannend geworden und hatte viele Überraschungen in der Story

— aliceandtherabbit
aliceandtherabbit

Fazit: Ein hochspannender, temporeich erzählter Thriller, der mit einer sehr komplexen, hervorragend durchdachten Geschichte und einem Ermittlerteam in Hochform absolut überzeugt.

— Bellexr
Bellexr

Von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Man muss es einfach hintereinander weg lesen.

— trinity315
trinity315

Ich fand es durchweg spannend.

— Felixvz
Felixvz

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    Das Teufelsspiel
    kassandra1010

    kassandra1010

    02. September 2017 um 22:40

    Das Teufelsspiel ist der fünfte Band der Thriller-Reihe um Lincolm Rhyme und Amelia Sachs.Eine junge Schülerin recherchiert in der Stadtbücherei und fängt an, sich beobachtet zu fühlen. Kurze Zeit später stellt sie ihren Stalker und ihr wird klar, das sie in die Fänge des Killers geraten ist und trifft für sich die einzig wahre Entscheidung. Sie flieht!Eher per Zufall kommt Licolm diesem "Fall" auf die Spur und nimmt gemeinsam mit Amelia die Spur auf. Was jedoch in den vorherigen Thrillern an Spannung für den Leser kaum auszuhalten war, tritt diese in diesem Teil der Reihe eher ein klein wenig in den Hintergrund.Die beiden Ermittler müssen tief graben und sich mit ausreichend Historik, Sklavenhandel und alten Geschichten befassen bis eindeutig klar wird, auf was es der Killer abgesehen hat.Geneva selbst spielt weiterhin und bis zum Schluss der Geschichte eine tragene Rolle in den Ermittlungen, was mich als Leser teilweise überrascht und teilweise auch irgendwie gestört hat.Es ist für mich ein zwar gut gestrickter Thriller, aber mir fehlte hier irgendwie die pure Spannung, die in den anderen Bänden der Reihe sehr ausgeprägt sind.

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  • Interessanter Hintergrund (Sklaverei), am Ende 'ausgefranst' mit übetrieben vielen Wendungen

    Das Teufelsspiel
    Federfee

    Federfee

    20. August 2017 um 09:31

    Zu Anfang tendierte meine Beurteilung zu dicken 4 Sternen, auch wenn sich die Spannung in Grenzen hält: ein interessanter geschichtlicher Hintergrund (Slaverei und Bürgerkrieg in den USA), gut ausgearbeitete Personen, logische polizeiliche Ermittlung, etwas Action.Und dann wie immer, typisch Jeffery Deaver: der Übeltäter ist gefasst, aber es ist mindestens noch ein Viertel zu lesen. Klar, jemand im Hintergrund muss auch noch gefunden werden, der Strippenzieher. Und dann haspelt Deaver einige Unwahrscheinlichkeiten ganz schnell ab. Und noch eine Wendung und noch eine.Das hat mir zum Schluss überhaupt keinen Spaß mehr gemacht und es blieben leider nur noch 3 Sterne übrig. So kann man ein eigentlich gutes Buch kaputt machen.

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    • 4
  • Wenn man wieder weiß, was kommt ...

    Das Teufelsspiel
    Stefan83

    Stefan83

    Es deutete sich schon in den letzten beiden Bänden der Lincoln-Rhyme/Amelia-Sachs-Reihe an und trat diesmal besonders zutage: Jeffery Deaver hat sehr stark nachgelassen. Waren die ersten Titel mit dem gelähmten Spurenermittler und seiner Assistentin noch allerbeste, spannendste Unterhaltung, kopiert sich der Autor so langsam nur noch selbst. Sein Konzept, immer wieder mit überraschenden Wendungen den Leser ans Buch zu fesseln, scheint endgültig ausgereizt, und auch die Figuren, mit deren Zeichnung Deaver schon seit jeher seine Probleme hatte, sind in "Das Teufelsspiel" lediglich ein Schatten ihrer selbst. Ist dieser fünfte Band damit also der Abgesang eines großen Thriller-Autors? Eine wohl etwas vorschnelle Aussage, da man auch diesmal sieht, dass er plotten kann. Die Story orientiert sich stark an der politischen Lage in den USA nach dem 11. September und fängt ausgesprochen viel versprechend an: Schauplatz ist ein abgelegener Raum in einem New Yorker Museum. Bereits frühmorgens sitzt hier die sechzehnjährige Schülerin Geneva Settle über Büchern zur afroamerikanischen Geschichte und liest dabei auch einen Brief ihres Vorfahren Charles Singleton. Ein Schwarzer, ehemaliger Sklave und Bürgerkriegsveteran, der vor gut 140 Jahren wegen Diebstahles ins Gefängnis gewandert ist. Völlig in ihre Lektüre vertieft, bemerkt sie dabei fast zu spät das Herannahen eines unheimlichen Fremden, der offenbar auf eine Vergewaltigung aus ist. Dank einer geschickten List kann sie fliehen, doch von diesem Zeitpunkt an bleibt ihr der Mann unerbittlich auf den Fersen. Als Lincoln Rhyme, der geniale Ermittler, welcher nach einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist, hinzugezogen wird und feststellt, dass es sich bei dem Unbekannten um einen eiskalten Profikiller handelt, entwickelt sich ein tödliches Spiel zwischen Verfolgern und Gejagten. Und die ganze Zeit steht die Frage nach dem Motiv des Mörders im Raum... Jeffery Deaver, der sich selbst zum Ziel gesetzt hat, mit möglichst vielen Haken und Wendungen innerhalb der Handlung den Leser aufs Glatteis zu führen, ist in "Das Teufelsspiel" an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert. Die stets neuen Auflösungen aus denen möglichst viel Spannung resultieren soll, bremsen diesmal eher den Lesespaß und führen nur dazu, dass sich die gesamte Geschichte, die nun schon knapp 540 Seiten umfasst, unnötig in die Länge zieht. Deaver baut Erwartungen auf, welche die endgültige Lösung des Rätsels nicht erfüllen können. Die mehrfach nachträgliche Neuinterpretation des Geschehens verkommt schließlich zum Selbstweck, welcher dem Autor in seiner Kreativität sehr enge Grenzen setzt. Hat man sich bei den ersten Bänden der Reihe noch durchgängig vor Spannung die Fingernägel abgekaut, perlt hier der Plot irgendwie am Leser ab. Die Ermittler scheinen stets Herren des Geschehens zu sein und bedrohliche Situationen, die mit einem Cliffhanger am Ende eines Kapitels den Puls nach oben treiben sollen, verpuffen im Nichts, da man eine gelungene Intervention der "Guten" auf der nächsten Seite bereits erwartet. Besonders Amelia Sachs, anfangs noch eine unerfahrene Assistentin mit Fehlern, ist von Deaver zum schießwütigen Laufburschen Rhymes degradiert worden, der zwar noch das Gitternetz am Tatort abläuft, darüber hinaus aber lieber mit dem Sportwagen New York in wenigen Sekunden durchquert, Mörder mit einer ungeladenen Pistole entwaffnet und nebenbei noch gönnerhaft jungen Polizisten ein paar gute Tipps mit auf den Weg gibt. Für mich ist sie der neue Unsympath der Reihe, während Rhyme selbst viel seiner unnahbaren und arroganten Art verloren hat. Diese Veränderungen wären zu verschmerzen gewesen, hätte der Autor nicht noch Geneva Settle eingebaut. Ein schwarze Lisa Simpson, die auch nach dem Tode mehrerer Menschen und im Visier eines Killers noch ihre Hausaufgaben macht, für Klausuren lernt und von Sex nichts und von ihrer Heimat Harlem noch weniger wissen will. Hier ist eine ganze Menge Glaubwürdigkeit auf der Strecke geblieben, die auch nicht mit der Überfrachtung von CSI-Elementen zurück gewonnen werden kann. Und nicht selten wünscht man sich, dass der Killer doch in der Ausführung seines Jobs ein wenig erfolgreicher wäre. Das Ende beantwortet schließlich wie immer logisch alle zuvor offenen Fragen, hat mich aber auch völlig unbeeindruckt zurückgelassen. Insgesamt ist "Das Teufelsspiel" der bisher mit Abstand schwächste Teil einer Reihe, der langsam die Luft auszugehen scheint. Viele gute Ansätze, die im Nichts versickern und ein überfrachteter Plot mit nicht konsequent verfolgten Handlungssträngen sorgen dafür, dass man sich besonders im letzten Drittel das Ende herbeisehnt. Allein die Hoffnung auf Besserung im nächsten Band bleibt.

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    • 2
  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    any572

    any572

    Noch einer der Besseren......
    Linclon Rhyme - Romane.
    Kurzweilige und gut geschriebene Unterhaltung.

    • 2
  • teuflisches Spiel

    Das Teufelsspiel
    Daphne1962

    Daphne1962

    Das Teufelsspiel   Die 16jährige Geneva Settle sitzt in einer New Yorker Bibliothek um für einen Aufsatz nach einem ehemaligen Sklaven 140 Jahre zuvor zu forschen. In letzter Minute bemerkt sie einen Mann, der sie töten will. Sie kann fliehen. Da es kurz danach vor dem Museum zu einem weiteren Übergriff des Angreifers kommt, ermitteln Lincoln Rhyme und Amelia Sachs mit ihrem Team in diesem kuriosen Fall. Keiner kann sich erklären, warum ein Killer es auf eine 16jährige Schülerin aus Harlem abgesehen hat. Wer ist der Täter und was hat er für einen Auftrag? Gerissen hält er die Polizei auf Trab und lockt sie ständig in eine Falle. Das Buch hat allerdings Längen und es wird viel wiederholt, das muss ich sagen. Amelia Sachs schnüffelt nur mal so nebenbei und Lincoln Rhyme hat so seine Launen. Ich fand es nicht spannend genug um mehr Punkte zu vergeben. Es gibt bessere Bücher des Autors.  

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    • 3
  • Lincoln Rhymes sechster Fall

    Das Teufelsspiel
    Aglaya

    Aglaya

    Das Teenager-Mädchen Geneva wird in einer öffentlichen Bibliothek angegriffen. War sie wirklich nur ein zufälliges Opfer, oder steckt mehr hinter der versuchten Tat?   Bei „Das Teufelsspiel“ handelt es sich bereits um den sechsten Band der Thriller-Reihe um Lincoln Rhyme, mittlerweile sind noch vier weitere erschienen. Obschon ich die Vorgängerbände nicht kenne, hatte ich keine Verständnisprobleme, alle nötigen Informationen zu den Protagonisten und deren Lebensumstände werden im Laufe des Thrillers kurz dargelegt. Die Anzahl der handelnden Personen ist zwar nicht gerade klein, bleibt aber trotzdem überschaubar, da sich die Namen gut unterscheiden lassen. Leider gilt das jedoch nicht wirklich für die Charaktereigenschaften der einzelnen Personen. Obschon der Autor Jeffery Deaver sich zu jedem Charakter eine Rahmengeschichte einfallen liess, blieben die einzelnen Figuren eher blass und zweidimensional. Wirklich einfühlen konnte ich mich in keine der beschriebenen Personen. Während die Grundgeschichte des Thrillers durchaus spannend ist, hat der Autor in meinen Augen zu oft versucht, den Leser in die Irre zu leiten. Nach zwei Dritteln des Buches wird der Täter gefasst, doch es ist klar, dass dies noch nicht das Ende sein kann. Da kommt noch ein Täter, mit einem anderen Motiv, und dann noch einer, wieder mit einem anderen Motiv, und so weiter. Dies führt dazu, dass das Buch nicht nur unübersichtlich, sondern im Grunde auch überlang wurde. Mir hätte es besser gefallen, wenn sich der Autor Jeffery Deaver von Anfang an für eine Variante entschieden und diese dann durchgezogen hätte, anstelle dieses Sammelsuriums an verschiedenen Ideen. Weiter ist mir etwas störend aufgefallen, dass es sich bei den Protagonisten zwar um ein extrem erfolgreiches Spurensicherungs-/Ermittlungsteam handeln soll, sie aber für jedes Detail einen externen Spezialisten zu brauchen scheinen, teilweise für Informationen, die problemlos im Internet zu finden wären (Stichwort: Tarotkarten). Während mich „Das Teufelsspiel“ zwar nicht begeistern konnte, hat es mich aber auch mit Sicherheit nicht gelangweilt. Thriller-Süchtige vergeben sich nichts, wenn sie dieses Buch mal genauer anschauen, ein must-read ist es aber nicht.

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    • 2
  • „Der Gehängte“

    Das Teufelsspiel
    Krimifee86

    Krimifee86

    18. August 2015 um 17:20

    Klappentext: Frühmorgens im New Yorker Museum für afroamerikanische Geschichte: Das schrille Lachen in ihrem Rücken lässt Geneva Settle aufhorchen. Ein Mann schleicht sich an sie heran – in seinen Augen steht der Tod ... Nur mit einer List kann die junge Schülerin aus Harlem ihrem Angreifer entkommen. Die Spuren, die Lincoln Rhyme und Amelia Sachs am Tatort finden, deuten auf eine versuchte Vergewaltigung hin. Aber Rhyme ist überzeugt: Geneva ist ins Fadenkreuz eines gerissenen Profikillers geraten. Mit scharfem Verstand versuchen die beiden Ermittler das Leben des Mädchens zu schützen und zugleich einen skrupellosen Mörder zu entlarven, der vor nichts zurückschreckt – und dessen Motive möglicherweise 140 Jahre alt sind. Doch selbst die modernste forensische Analyse kann in diesem mysteriösen Fall nicht alle Fragen beantworten. Und so geht das Teufelsspiel unaufhaltsam in seine zweite, tödliche Runde... Cover: Zuerst fand ich das Cover nicht besonders toll. Für mich war es einfach rot mit irgendwelchen merkwürdigen Bildern drauf, die ich nicht zuordnen konnte. Auch jetzt finde ich das Cover noch relativ unspannend, da die Schrift auch einfach nicht besonders schön ist. Aber ich muss sagen, dass es wirklich gut zum Buch passt, denn es zeigt die Tarotkarte „Der Gehängte“, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Insofern: Sehr gelungenes Motiv. Schreibstil: Ich mag die Geschichten von Jeffery Deaver und seine Art zu schreiben sehr gerne, wobei dies erst mein zweiter gelesener Roman aus der Rhyme & Sachs Reihe ist. Was mich nach wie vor an den beiden stört sind ihre für meine Begriffe doch etwas überzogenen Gesundheitsprobleme auf die permanent hingewiesen werden muss. Der im Rollstuhl sitzende Ermittler würde vollkommen ausreichen, aber nein, es muss auch noch die Freundin sein, die unter Arthritis leidet. Naja, aber gut, zur Geschichte an sich: „Das Teufelsspiel“ hatte definitiv seine Längen. Was ich aber toll fand, war, dass man ziemlich in die Irre geführt wurde. Ich jedenfalls hatte einen ganz anderen Verdacht bzgl. des Komplizen und war über die Auflösung natürlich umso erstaunter. Genervt hat mich die „Schwarzen-Thematik in Harlem“. Das war aus meiner Sicht doch sehr von Vorurteilen geprägt und natürlich musste es dann auch noch ein schwangeres Mädchen geben und bla. Ich mag es einfach nicht, wenn Dinge passieren, die irgendwie klar sind, weil man sie schon hundert Mal gehört hat. Zu den Charakteren: Geneva mochte ich am Anfang gar nicht. Je mehr dann über sie und ihre Familie bekannt wurde und umso mehr man ihre Handlungen verstehen konnte, desto mehr mochte ich sie dann auch. Am Ende habe ich sie echt bewundert. Rhyme und Sachs sind okay, in meinen Augen irgendwie nichts besonderes. Der Mörder war mir etwas zu komplex. Hier hatte ich mir auch einen ganz anderen Charakter vorgestellt als der, der am Ende herauskam. Die Story: Ich fand die Geschichte an sich irgendwie etwas wirsch. Also, ich hatte mir mehr davon versprochen als das, was dabei herauskam. Insbesondere das Ende… Aber von Anfang an: Es geht darum, dass Geneva in der Bibliothek angegriffen wird und Rhyme, Sachs und Konsorten herausfinden müssen, warum. Der Verdacht liegt nahe, dass es etwas mit ihrem Urururgroßvater zu tun hat, es könnte aber auch mit Terroristen zusammenhängen oder doch ein simpler Vergewaltigungsversuch gewesen sein. Die Geschichte entwickelt sich also in verschiedene Richtungen und die Ermittler tun das, was sie tun sollen: Sie ermitteln. Und das sehr lang und ausführlich. Hier hätte man sich durchaus an der einen oder anderen Stelle kürzer fassen können. Enttäuscht war ich definitiv von der Auflösung des Falls. Erstaunt hat mich nur, wer schließlich wie als Täter (oder eben nicht als Täter) enttarnt wurde. Aber die Auflösung selber war lahm. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Fazit: Auch wenn meine Rezension insgesamt recht negativ klingt vergebe ich drei Punkte. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen und ist größtenteils spannend, wenn es auch seine Längen hat. Einiges ist zum Ende hin überraschend, bei anderem hätte ich mir spektakulärere Auflösungen gewünscht. Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss, aber das auch nicht völlige Zeitverschwendung ist. Dennoch kann Jeffery Deaver es in meinen Augen besser.

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  • Altes Geheimnis

    Das Teufelsspiel
    Arun

    Arun

    28. February 2014 um 08:21

    Klappentext: Geneva, vielversprechende junge Studentin aus Harlem, schreibt eine Arbeit über einen ihrer Vorfahren, den ehemaligen Sklaven Charles Singleton, als sie zum Ziel eines Profi-Killers wird. Rhyme und Sachs arbeiten unter Zeitdruck, um den Killer zu stoppen und das tödliche Geheimnis um den Ahnen zu lüften. Meine Meinung: Auf der Suche nach einem Killer setzt der gelähmte Ermittler Lincoln Rhyme wie gewohnt auf einiges an Technik und Informationen aus vielen Datenbänken. Dies gepaart mit seinem scharfen Verstand und hervorragenden Mitarbeiter/innen führt dazu das sie den „Bösen“ nach und nach auf die Spur kommen. Eine interessante Figur ist der Profikiller Thompson Boyd, ein Mensch mit vielen Facetten und Fähigkeiten – im Laufe des Buches wird auch näher auf seine Hintergründe eingegangen. Seine Spezialitäten sind unter anderem „Pfeifen und Töten“ Ein Meister der Tarnung, er gibt den „Joe Jedermann“ und lässt sich von niemanden in die Karten schauen. Während seiner Arbeit als Killer ist er völlig skrupellos und tötet nur zum Zwecke der Ablenkung auch schon mal unbeteiligte. Wir erfahren auch einiges über die Ermittler und ihre Gewohnheiten, passt meiner Meinung auch gut zu der Story. Jeffery Deaver versteht es die Spannung immer hochzuhalten, dabei spielt er mit dem Leser, wenn man glaubt die Story zu erfassen kommt gleich darauf eine unerwartete Wendung und die Geschichte bekommt eine andere Richtung. Wer spannende Geschichten mag sollte sich auf jeden Fall mal näher mit diesem Autor befassen. Habe zum Glück noch fünf Bücher von ihm auf meinem SuB.

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  • Eines der schwächeren Bücher der Serie

    Das Teufelsspiel
    Thommy28

    Thommy28

    04. August 2013 um 14:59

    Zum Inhalt gibt die hier hinterlegte Inhaltsangabe bereits genug Informationen. Daher hier nur meine persönliche Meinung: Dies war jetzt mein achter "Deaver", wobei ich mich nicht genau an die Reihenfolge der Serie gehalten habe. Das vorliegende Buch ist leider eines der schwächeren der Serie. Das Buch ist stellenweise sehr langatmig und mit einem guten Schuss Sozialromantik gewürzt. Die Spannung ist nur partiell und keinesfalls mit anderen Büchern des Autors vergleichbar. Schade - ich hatte mehr erwartet. Dieser Band ist allenfalls Durchschnitt.

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  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    Bellexr

    Bellexr

    01. December 2012 um 12:33

    Ein 140-Jahre alter Tatort . Die sechzehnjährige Geneva Settle entgeht in einer New Yorker Bibliothek nur knapp einem Mordanschlag. Neben dem NYPD schalten sich auch Amelia Sachs und Lincoln Rhyme in die Ermittlungen ein. Während Sachs den Tatort untersucht, erschießt der mutmaßliche Mörder einen Zeugen, eine Passantin wird angeschossen. Schnell ist klar, dass hier ein Profikiller am Werk ist, der für den Mord an Geneva angeheuert wurde. Doch welches Motiv hat sein Auftraggeber? Hat es etwas mit den Recherchen des Mädchens zu tun, die für einen Schulaufsatz das Leben eines ihrer Urahnen untersucht? Während Rhyme und sein Team noch die Spuren vom Tatort analysieren, geschieht ein nächster Mord. . Die eigensinnige, stolze Geneva ist durch private Briefe auf das Schicksal ihres Urahnen Charles Singleton aufmerksam geworden und stellt bei Recherchen in der Bibliothek fest, dass dieser im Bürgerkrieg einem Geheimnis auf die Spur kam. Doch worum es sich hierbei handelt, dieses Geheimnis geben weder die Briefe noch alte Zeitungsberichte preis. Rhyme ist somit gezwungen, einem 140 Jahre alten Fall zu analysieren, ohne zu wissen, ob hier wirklich das Motiv für den Mordanschlag zu finden ist. Währenddessen steht Geneva unter Polizeischutz, doch das eigenwillige Mädchen, welches sich herrlich verbale Schlagabtausche mit Rhyme liefert, hat ihren eigenen Kopf und bringt die Ermittler regelmäßig zum Verzweifeln. Erschwerend kommt hinzu, dass der Mörder offensichtlich einen Kompagnon hat, der ebenfalls hinter Geneva her ist. . Der Thriller liefert von der ersten bis zur letzten Seite wieder einmal Hochspannung pur. Der Hauptgrund ist zum einem die sehr rasant erzählte Geschichte, die sich nur über wenige Tage abspielt und immer wieder die Handlungsstränge wechselt, zum anderen die ständige Ungewissheit, was nun hinter dem Anschlag auf Geneva steckt. Kaum ist man wie Rhyme und Sachs der Meinung, endlich einen möglichen Grund gefunden zu haben, kommen neue Spuren hinzu, die in eine komplett andere Richtung weisen und auf einmal gar nicht mehr mit dem Geheimnis von Genevas Urahn in Verbindung stehen. Hier spielt Jeffrey Deaver wieder einmal sein ganzes schriftstellerisches Können aus, denn ständig legt er falsche Fährten aus und baut überaschende Wendungen ein. So bleibt die Story bis zum Schluss absolut nicht vorhersehbar. . Während des Falls ist man zumeist immer auf demselben Wissenstand wie Rhyme und sein Team, obwohl Jeffrey Deaver bereits früh einen Handlungsstrang einbaut, bei dem man den Auftragsmörder kennenlernt. So verfolgt man zwar stellenweise seine Vorbereitungen für einen nächsten Anschlag, weiß aber nie, was er eigentlich vorhat. Und man lernt ihn hierdurch natürlich auch näher kennen und ist anfangs regelrecht schockiert über dessen gefühlloses Handeln, über sein absolut emotionsloses Morden. Den Grund hierfür verrät Jeffrey Deaver im Verlauf des Thrillers und es hat – wie in anderen Thrillern so oft – absolut nichts mit einer verkorksten Kindheit zu tun. . Auch die weiteren Charaktere sind wunderbar detailreich beschrieben. Rhyme läuft regelrecht zur Hochform auf und ist gewohnt zynisch, präzise und arrogant, eben genauso wie man ihn kennt und auch mag. Sein Pfleger Thom nimmt seine Launen mit stoischer Ruhe hin und auch dem Privatleben von Amelia Sachs und Lincoln Rhyme wird wieder etwas Raum gegeben. . Neu im Team ist der junge Polizist Ron Pulaski, der voller Eifer bei den Ermittlungen dabei ist und doch schon bald feststellen muss, dass er noch einiges zu lernen hat. Lieutenant Stiletto muss sich im Verlauf des Thrillers beweisen, dass er weiterhin dem Job als Polizist gewachsen ist und Amelia ist gewohnt tough, sensibel und wieder einmal verbissen um die Auflösung des Falls bemüht. . Fazit: Ein hochspannender, temporeich erzählter Thriller, der mit einer sehr komplexen, hervorragend durchdachten Geschichte und einem Ermittlerteam in Hochform absolut überzeugt.

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  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    ginnykatze

    ginnykatze

    05. September 2010 um 19:53

    Die ist wieder ein Buch aus der Rhyme/Sachs-Reihe. Wieder einmal beweist Deaver, dass er auch in Folgebüchern die Spannung auf hohem Level halten kann. Zum Inhalt: In einem alten Museum wird die erst 16jährige schwarze Geneva Settle beim Forschen nach ihren Vorfahren fast vergewaltigt. Sie kann noch kurz bevor der Täter zuschlagen will flüchten. Aber wollte er sie wirklich vergewaltigen oder wollte er sie sogar töten. Welches Geheimnis umgibt dieses junge, schwarze Mädchen. Sie ist eine hervorragende Schülerin, die nur einsen schreibt und zufällig einen Aufsatz über ihre Vorfahren schreiben will und dabei auf ein 140jähriges Geheimnis stößt. Das ist natürlich ein Fall für Lincolm Rhyme und seine Kollegin Amelia Sachs. Die beiden eingespielten Forensiker lösen jeden Fall. Aber dieser geht doch an ihre Grenzen! Können Sie den oder die Täter dingfest machen. Immer wieder ist die Spur heiß und dann ist der fast überführte Täter kurz vor der Lösung tot. Dieses Mal stehten die beiden Superermittler vor einem unlösbaren Fall der in der jetzigen Zeit aber auch vor 140 Jahren passiert ist.Die Spannung nimmt kein Ende und immer wieder kommen andere Verdächtige auf die Bildfläche. So mehr verrate ich nicht, sonst braucht ihr diesen Thriller ja nicht mehr zu lesen. Ich kann diesen Thriller der Extraklasse nur wärmstens weiterempfehlen. Aber Vorsicht, erst einmal angefangen zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Also nehmt Euch Zeit. Viel Spaß beim Lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von den beiden Superermittlern.

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  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    Ralph71

    Ralph71

    21. August 2010 um 13:33

    Jeffery Deaver hat mit "Das Teufelsspiel" wieder einen Roman geschrieben, der bis zur letzten Seite spannend ist und überraschende Wendungen hat. Die Idee, dass ein 140 Jahre zurückliegender Kriminalfall der Schlüssel zur Klärung eines Verbrechens in der Jetztzeit ist, finde ich dabei sehr reizvoll. Interessant sind auch die historischen Hintergründe (Abschaffung der Apartheid in den USA, Entwicklung der Stadt New York, Entwickung des 14. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten), die Deaver in seine Geschichte einfließen lässt. Bis zur Verhaftung des ersten Profikillers ist der Roman aus meiner Sicht perfekt aufgebaut. Den zweiten Killer und den Auftraggeber zieht der Autor jedoch aus meiner Sicht etwas zu plötzlich aus dem Zylinder. Mir hätte es besser gefallen, wenn beide Charaktere zuvor eine größere Rolle in der Story gespielt hätten. Die völlig unvorhersehbare Entwicklung nimmt dem Leser so schlichtweg die Möglichkeit, selbst auf einen Täter zu tippen.

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  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    Melli2505

    Melli2505

    01. December 2009 um 03:41

    17 Stunden und 50 Minuten lang hat Fabian Körner mir dieses Buch ungekürzt vorgelesen. Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, das Ermittler-Duo Rhyme & Sachs ist mal ganz etwas anderes. Der Fall verspricht am Anfang sehr spannend zu sein, doch es reihten sich die 180° Wendungen der Geschichte, die zum Ende hin kaum noch zu ertragen waren. Außerdem war die Geschichte um Geneva etwas zu rührselig, fast schon kitschig. Genervt hat mich die immer wiederkehrende Wiederholung der Beweismittel. Im Buch hätte ich das sicher überblättert. Der 6. Teil der Rhyme/Sachs-Reihe war mein erstes Buch der Reihe, aber ich denke, die anderen werde ich auch noch irgendwann mal lesen.

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  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    Aveleen

    Aveleen

    26. June 2009 um 18:27

    Auch dieses Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen, denn genau wie der Ermittler fragt man sich: Warum will jemand sie umbringen? Ja, WARUM?
    Es wäre nicht Jeffrey Deaver, wenn ihm nicht logische und trotzdem sehr überraschende Wendungen einfallen würden.

  • Rezension zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    Kitsune87

    Kitsune87

    23. June 2009 um 19:07

    "'Das Teufelsspiel' ist ein fintenreiches, gnadenlos spannendes Katz-und-Maus-Spiel. Realistisch, brutal, intelligent. Eine Reise ins dunkle Herz New Yorks."

    Dem kann ich mich fast genauso anschließen :)

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