Der Giftzeichner

von Jeffery Deaver 
4,4 Sterne bei69 Bewertungen
Der Giftzeichner
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Positiv (61):
Florian_Richters avatar

Ein Thriller, der unter die Haut geht. Nicht nur für Menschen mit Tattoos ein Thriller, der Gänsehaut bereitet!

Kritisch (1):
twentytwos avatar

Eine abstruse Geschichte, die absolut enttäuscht.

Alle 69 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Giftzeichner"

Seine Worte gehen unter die Haut. Und sie sind tödlich.

In einem düsteren Versorgungstunnel wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, angestrahlt vom Schein einer Taschenlampe. Auf ihrer Haut eine Botschaft, eintätowiert mit Gift anstatt mit Tinte. Vom Mörder keine Spur. Nur einen einzigen Hinweis entdeckt Amelia Sachs, als sie den unheimlichen Tunnel absucht: ein zusammengeknülltes Stück Papier, das diesen Mord mit einem lange zurückliegenden Fall verbindet, den Amelia und Lincoln Rhyme nie vergessen haben. Ein eiskalter, akribisch vorgehender Serienkiller versetzt New York schon bald in Angst und Schrecken – ein Killer, der dem legendären Knochenjäger in seiner skrupellosen Grausamkeit eindeutig das Wasser reichen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734103957
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:21.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.09.2015 bei Random House Audio erschienen.

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 9 Monaten
    Der Tod kommt mit der Tätowiernadel ...

    "Der Giftzeichner" ist der elfte Band aus der Lincoln-Rhyme-Reihe von Jeffery Deaver. Diese Reihe lese ich seit Beginn an und in all den Jahren hat sie mir gut gefallen. Auch in diesem Fall entwickelt Deaver wieder einen spannenden Plot. Der querschnittsgelähmte Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amalia Sachs haben es mit einem ungewöhnlichen Mörder zu tun. Er kommt durch die Versorgungstunnel von New York, betäubt seine Opfer um sie danach zu tätowieren. Nicht nur das er anscheinend ein Meister seines Faches ist, er injiziert ihnen dabei mit der Tätowiermaschine Tinte, die mit Pflanzengiften angereichert ist. Er tötet dadurch seine Opfer auf grausame Weise und hinterlässt auf ihnen Zahlentattoos, die es für Rhyme und Sachs richtig zu interpretieren gilt. Parallel dazu scheint "der Uhrmacher" (bekannt schon beginnend mit Band 7 der Reihe) im Gefängnis gestorben zu sein, doch Rhyme lässt dieses alte Duell mit dem raffinierten ehemaligen Gegner nicht los. Immer wieder baut der Autor dabei Brücken zu früheren Fällen bzgl. dem Uhrmacher oder dem Knochenjäger, doch manchmal empfand ich das als sehr erzwungen. Der eigentliche Plot wäre für sich spannend und schlüssig gewesen, aber ich hatte den Eindruck das auf den letzten 150 Seiten es noch Füllmaterial benötigte. So kam eine Wendung nach der anderen, die Rhyme zwar alle mühelos löste, diese aber für mich als Leser nicht alle schlüssig nachvollziehbar waren. Hier hätte etwas weniger dem Thriller gut getan. In Summe ist "Der Giftzeichner" aber ein guter Thriller, bei der diese Reihe noch wenig Abnutzungserscheinungen zeigt. Man kann daher auf Folgebände noch gespannt sein.

    Kommentare: 5
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    Pokerfaces avatar
    Pokerfacevor einem Jahr
    Der Giftzeichner

    Zum Buch:

    Sein neuer Fall konfrontiert Lincoln Rhyme mit einem Serienmörder, der New York in Angst und Schrecken versetzt. Seine Verbrechen beschwören Erinnerungen an den legendären "Knochenjäger" herauf, spätestens nachdem am ersten Leichenfundort ein Stück Papier entdeckt wird, das auf die viele Jahre zurückliegende Mordserie verweist. Der Fall war für Rhymes Karriere ausschlaggebend, und seitdem haben die Verbrechen des Knochenjägers zahlreichen Nachahmern zur Inspiration gedient. Doch keiner war so bösartig und abscheulich wie der Täter, der hinter den aktuellen Morden steckt. Scheinbar willkürlich ausgewählte Menschen werden entführt, mit giftiger Tinte tätowiert und halb versteckt, halb inszeniert in New Yorks Unterwelt zurückgelassen. Das erste Opfer ist eine junge Frau, die in dem düsteren Versorgungstunnel unterhalb des Ladens, in dem sie arbeitete, gefesselt und von einer Taschenlampe angestrahlt, gefunden wird. Ihren Buch ziert das Wort "zweiten" - eindeutig Teil einer Botschaft, die weitere Opfer vervollständigen werden...

    Trotz der Brutalität der Verbrechen lässt sich kein Motiv ausmachen. Klar ist jedoch, dass der Killer seine Freude daran hat, das Ermittlerteam an der Nase herumzuführen und zu verspotten. Als Amelia Sachs bei den Ermittlungen am Tatort in Lebensgefahr gerät, nimmt Rhyme es persönlich. Doch können er uns seine Partnerin das Rätsel lösen und den Täter aufspüren, bevor noch mehr unschuldige Menschen sterben müssen?

    Meine Meinung:

    Mein erstes Buch von Jeffery Deaver, auch wenn ich den "Knochenjäger" als Film schon mehrfach gesehen habe.

    Rhyme ist gelähmt, sitzt im Rollstuhl und leitet seine Ermittlungsarbeit von zu Hause aus, mit einem Team und seiner Partnerin, Amelia Sachs. Rhyme ist ein absolutes Denker-Genie und keiner ahnt Dinge voraus wie er.

    Ich habe ihn schon im Film geliebt. Das Buch selber ist spannend geschrieben und am Anfang bis zur Mitte des Buches war ich der Meinung, alles im Griff zu haben, den Mörder zu kennen und streckenweise sogar das Motiv zu erahnen. Und dann kam alles ganz anders und das Buch überschlug sich förmlich mit unerwarteten Wendungen. Meiner Meinung nach waren es sogar drei, vier Wendungen zu viel, da es zum Ende dann doch ein wenig Unglaubwürdig wurde. Nicht falsch verstehen, ich liebe Verstrickungen. Aber die müssen auch noch nachvollziehbar sein.

    Gegen 3/4-Buch habe ich mich dabei erwischt, dass ich missmutig die Stirn gerunzelt habe und mir alles ein wenig zu viel wurde. Schade.

    Von daher gibt es einen Punkt Abzug.

    Alles in allem war es sehr spannend und gut zu lesen. Ich werde nach und nach die anderen Deaver-Bücher um Lincoln Rhyme wohl auch noch lesen.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht wirklich überzeugend, obwohl die Grundidee klasse ist. Schade schade!
    "130 Grad Celsius sind dein Freund"

    „130 Grad Celsius sind dein Freund“

    Detective Lon Selitto bittet Amelia Sachs und Lincoln Rhyme in einem Mordfall um Hilfe. Die Leiche einer jungen Frau wird in einem Versorgungstunnel gefunden. Sie wurde tätowiert mit einer Botschaft. Der Mord ist sehr außergewöhnlich, denn das Tätowieren wurde mit Gift ausgeführt. Der Tot ist sehr qualvoll.

    Amelia muss sich über ihre Grenzen zwingen, um den Tatort auf Spuren zu sichern. Hier wird ihre Klaustrophobie auf eine harte Probe gestellt.

    Aber der Mörder ist gut und es stellt sich heraus, dass es nicht bei einem Mord bleiben wird. Er bietet Lincoln die Stirn und das macht ihn wütend.

    Die Fähigkeiten des Untergrundmörders sind einzigartig. Seine Tattoos sind hervorragend, was ein herbeigezogener Spezialist feststellt. Aber was will der Mörder mit seiner Botschaft sagen?
    Als dann eine weitere Leiche gefunden wird und ein weiter Anschlag verhindert, drehen sich die Ermittlungen im Kreis. Was genau beabsichtigt der Mörder?

    Auch die Polizei und Rhymes Mitarbeiter schweben plötzlich in höchster Lebensgefahr, denn die Gifte des Mörders sind absolut tödlich und dann ist der ganze Stadtteil in New York nicht mehr sicher. Als dann einige Spuren auf den Knochenjäger hinweisen überschlagen sich die Ereignisse und auch der Uhrmacher scheint hier seine Fäden zu ziehen.

    Fazit:

    Der Autor Jeffery Deaver schreibt hier den 11. Fall der Licoln Rhyme/Amelia Sachs-Reihe. Er nimmt uns mit in den Untergrund und in die Welt eines bizarren Mörders.

    Die Spannung, die anfangs sehr hoch ist, fällt zur Mitte hin ab und der ganze Thriller wirkt ein wenig zusammengebastelt. Warum bleibt der Autor nicht beim Grundthema: dem Giftmord? Er verwickelt den Leser gleichzeitig in die Fälle des Knochenjägers und auch der Uhrmacher kommt wieder zu Wort. Wieso tut er das?

    Die eigentliche Geschichte mit den giftigen Tattoos wäre sicher auch ein ganzes Buch Wert gewesen, denn als die Vermischungen mit den Vorgängerteilen eingewoben wird, wird es undurchsichtig und unverständlich, ja teilweise sogar unglaubwürdig. Hier wäre eindeutig weniger mehr gewesen. Rhyme entpuppt sich als Hellseher und auch Sachs überzieht hier ein wenig.

    Die Charaktere, die wir ja aus den bisherigen Teilen schon kennen, wirken dieses Mal ein wenig lahm. Sehr schlecht kommt Ron Pulaski hier weg. Sehr überzeugend kam der Mörder hier rüber, wegen ihm lief mir manches Mal die Gänsehaut den Rücken runter.

    Auch der Schreibstil war mir dieses Mal ein wenig fade. Scherze gab es keine oder sie sind mir entgangen. Alles wirkte sehr aufgesetzt. Vielleicht mag das an der Übersetzung liegen, aber alles kann man darauf nicht schieben.

    Ich vergebe hier drei Sterne, weil die Grundidee mit den Gifttattoos schon klasse war. Schade schade, hier hätte man viel mehr draus machen können.

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    Krimines avatar
    Kriminevor 2 Jahren
    Ein dramatischer elfter Fall

    Lincoln Rhyme und Amelia Sachs haben schon einige Serienkiller zur Strecke gebracht und viele Tatorte inspiziert. Doch das, was Amelia Sachs diesmal in einem dunklen Versorgungstunnel entdeckt, das hat sie so noch nie gesehen. Ein wahrer Künstler auf seinem Gebiet hat die Haut einer jungen Frau mit einem Tattoo verziert, an dem sie in qualvoller Weise gestorben ist. Denn die Farbe, die seine Botschaft enthält, besteht aus tödlichem Gift. Weitere Opfer folgen und mit ihnen neue Tattoos, deren Entschlüsselung die Ermittler vor ein scheinbar unlösbares Rätsel stellt.

    „Der Giftzeichner“ ist der elfte Fall des forensischen NYPD-Beraters Lincoln Rhyme und seiner Gefährtin Amalia Sachs. Und während Licoln im Rollstuhl sitzt und die Aktionen der Mordermittlung von seiner Wohnung aus unterstützt, ist Amelia als Polizistin immer live dabei. Ein effektiv agierendes Team, das sich diesmal nicht nur mit dem Gift verabreichenden Tattoomörder auseinandersetzt, sondern auch mit den Parallelen zu einem alten Fall, in dem es um die grausamen Taten des Knochenmörders geht. Denn ausgerechnet einen Hinweis auf ihn hat Amelia am ersten Tatort gefunden, was gewiss kein Zufall ist.

    Gewohnt komplex, mit einem hohen Erzähltempo und einem wendungsreichen Geschehen präsentiert sich „Der Giftzeichner“ seinen Lesern. Und obwohl die Handlung ab und an etwas zu vollgepackt mit psychopathischen Mördern und den Folgen ihrer Verbrechen ist, weiß der Thriller mit einer spürbaren Spannung gut zu unterhalten. Hinzu kommt, dass neben den Ermittlern auch der Täter selbst zu Worte kommt und Schicht für Schicht sein Innerstes entblättert. Dadurch ist der Leser den Ermittlern immer einen Schritt voraus, was ihn in die Rolle eines kritischen und fordernden Beobachters versetzt und die Dramatik auf die Spitze treibt.

    Fazit:
    Ein gelungener elfter Fall mit einem gut funktionierenden Ermittlerteam und einem ungewöhnlichen und überaus kniffligen Fall.

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    mordsbuchs avatar
    mordsbuchvor 2 Jahren
    Fesselnd und spannend


    Buchinfo
    Der Giftzeichner - Jeffery Deaver
    Taschenbuch - 576 Seiten - ISBN-13: 978-3734103957
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag - Veröffentlichung: 21. November 2016
    EUR 9,99
    Kurzbeschreibung
    Seine Worte gehen unter die Haut. Und sie sind tödlich.
    In einem düsteren Versorgungstunnel wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, angestrahlt vom Schein einer Taschenlampe. Auf ihrer Haut eine Botschaft, eintätowiert mit Gift anstatt mit Tinte. Vom Mörder keine Spur. Nur einen einzigen Hinweis entdeckt Amelia Sachs, als sie den unheimlichen Tunnel absucht: ein zusammengeknülltes Stück Papier, das diesen Mord mit einem lange zurückliegenden Fall verbindet, den Amelia und Lincoln Rhyme nie vergessen haben. Ein eiskalter, akribisch vorgehender Serienkiller versetzt New York schon bald in Angst und Schrecken – ein Killer, der dem legendären Knochenjäger in seiner skrupellosen Grausamkeit eindeutig das Wasser reichen kann.
    Bewertung
    „Der Giftzeichner“ ist der elften Teil der Reihe um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs von Jeffery Deaver.
    Ich habe schon viele Bücher von Jeffery Deaver gelesen und ich bin einfach begeistert von seiner Art zu schreiben.
    Bei „Der Giftzeichner“ war es nicht anders. Gekonnt setzt der Autor überraschende Wendungen ein und erhöht somit den Spannungsbogen von Seite zu Seite.
    Sehr detailliert geht Jeffery Deaver auf die Ermittlungsarbeit ein. Hierfür wurde gut recherchiert, so dass die Story wirklich glaubhaft ist.
    Die einzelnen Charaktere, die natürlich schon aus den Vorgängern bekannt sind, runden das Ganze zu einen klasse Thriller ab.
    Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von Jeffery Deaver.
    Fazit: Fesselnd und spannend, so wie ein Thriller sein soll. Volle Punktzahl.

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Ermittler, viele Wendungen und ein irrer Serienmörder!
    Der Giftzeicher! Fesselnd!

    Ein neuer Fall für Rhyme und Sachs: In einem düsteren Versorgungstunnel wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Botschaft wurde in ihre Haut eintätowiert – mit Gift! So geht Sachs den Tatort ab und entdeckt nichts, außer einem kleinen Fetzen Papier, der sie auf die Verbindung mit einem lange zurückliegenden Fall bringt. Doch was bedeutet das Tattoo? Und ganz schnell gibt es das nächste Opfer.

     

    Dies ist das zweite Buch, welches ich von Jeffrey Deaver lese und sogleich ist der erste Fall „Der Knochenjäger“ wieder präsent. Den Knochenjäger fand ich schon super,  auch weil man ihn mit dem Film vergleichen konnte, doch auch dieser Band war klasse.

     

    Schon allein das Cover gibt mir den Anreiz, das Buch in die Hand zu nehmen. Ich mag Bücher, über die man streicht und die eine Struktur besitzen. Dies ist auch hier der Fall. Passend zu der Grundidee die Opfer mit Gift zu tätowieren, ist der Titel hier in das Buch eingeprägt.

    Aber auch der Klappentext macht Lust auf mehr und so habe ich mich sehr gefreut ein Exemplar vom Blogger Portal zu erhalten.

     

    Die Charaktere werden den Lesern schon bekannt sein, ist dies doch schon der 11. Band der Reihe rund um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs.

    Lincoln, der an den Rollstuhl gefesselt ist und sich kaum noch bewegen kann, aber ein genialer Ermittler ist und Amelia, die ihn auf ihre Art und Weise lieben gelernt hat und für ihn bei den Ermittlungen Augen und Ohren ist.

     

    Ich war ab der ersten Seite gefesselt und mal völlig falsch gelegen mit meinen Ermittlungen, wie gut, dass das Rhyme besser hinbekommt. Deaver schafft es aber auch immer wieder Verstrickungen so zu gestalten, dass die Spannung nicht nachlässt und man einfach bei der Stange gehalten wird.

    Zudem erfährt man immer wieder Dinge, die man vorher nicht wusste, seien es hier gut recherchierte Fakten übers tätowieren, aber auch über die verschiedenen Gifte. Das macht mir neben den Ermittlungstätigkeiten, die hier nicht zu kurz kommen einfach Spaß zu lesen und es sind interessante Informationen.

    Es gab im letzten Drittel einige Seiten, die mir nicht so zugesagt haben, die sich dann aber zum Ende hin wieder einfach in die Geschichte eingefügt und  auch völlig passend zur ganzen Erzählung gepasst haben.

    Ich war sehr überrascht,  als der Täter gefasst war, aber dennoch so viele Seiten zu lesen waren und auch hier hat es Deaver geschafft mich aufs Glatteis zu führen. Denn auch die Ermittlungen, die zu Anfang nebenher laufen, gliedern sich perfekt ein und es kamen für mich noch einige Überraschungen zu Tage, mit denen ich so nicht gerechnet habe.

    Aber auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich hatte keinerlei Probleme der Geschichte zu folgen, obwohl hier doch einige Charaktere beteiligt sind.

    Ich sollte die restlichen Bände von Deaver, die noch auf meinem SuB liegen unbedingt lesen, denn bisher konnte er mich nicht enttäuschen. Zum Glück sind die Bücher auch einzeln zu lesen, da sie in sich abgeschlossen sind, dennoch nehme ich mir fest vor die Reihe noch lesen.

     

    Ein genialer Ermittler, ein perfider Serienmörder, viel Spannung! Ich war wieder begeistert und konnte das Buch fast nicht zur Seite legen. Fesselnd bis zum Schluss!

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    baronessas avatar
    baronessavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine guter Thriller zum lesen, aber nicht ganz überzeugend.
    Botschaft auf der Haut

    „Vorsicht Spoiler“

    Ein Serienkiller tötet Frauen durch ein Tattoo. Anstatt Tinte verwendet er Gift. Alles weißt daraufhin, dass er durch den Knochenjägerfall inspiriert ist. Jedes Tattoo ist eine Botschaft an Lincoln Rhyme und sein Team. Verzweifelt versuchen sie, eine Spur zu finden. Immer wenn sie kurz davor stehen, ihn zu fassen, kann er wieder entwischen. Währenddessen wird jeder Einzelne aus ihrem Team zu einem Opfer. Was sie allerdings nicht wissen, dass der Täter intensiv einen Terroralarm plant.

     

    „Wärme breitete sich aus, die Angst ließ nach. Während es allmählich wieder dunkler um sie wurde und die Geräusche verstummten, sah sie seine gelben Finger, seine Raupenfinger, seine Insektenklauen abermals in den Rucksack greifen und behutsam ein Kästchen daraus hervorholen. Er stellte es mit so großer Ehrfurcht neben ihrer bloßen Haut ab, dass sie unwillkürlich an den Priester letzten Sonntag denken musste, wie er beim heiligen Abendmahl den silbernen Kelch mit dem Blut Christi ebenso respektvoll auf dem Altar platziert hatte.“

     

    Das ist eine sehr kurze Zusammenfassung ohne das ich Details verrate. Es steckt in diesem Thriller ein breites Spektrum an Handlungen und es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man den Ablauf schon kennt.

     

     

    Meine Meinung:

    Der Autor hat mit diesem Teil eine Vielfalt an verschiedenen Spannungsbögen geboten. Nicht nur der Serienkiller, der Morde begeht, sondern die Mission betrifft auch andere Gebiete.

    Manchmal etwas bizarr, aber es ist aufeinander abgestimmt.

    Die Protagonisten sind glaubhaft dargestellt. Lincoln Rhyme der zwar gelähmt ist, aber sein Denkvermögen ist brillant. Genauso die Forensikexpertin Amelia Sachs, die zwar auch Ängste hat, die sie jedoch versucht zu überwinden. Ebenso überzeugend ist die Ermittlungsarbeit des Teams, welche auch in jede Einzelheit beschrieben ist.

    Das Thema ist eigenwillig und hat mich nicht ganz überzeugt. Das Ende ist nicht wie erwartet, sondern die Entwicklung nimmt einen Verlauf auf den nächsten Teil.

     

    Der Titel passt perfekt zur Geschichte, das Cover ist augenfällig. Der Klappentext hat mich mehr überzeugt, als die eigentliche Geschichte. Alles ist zwar detailliert beschrieben, aber für mich einfach nicht logisch zwingend.

     

    Das Buch ist aus einer Reihe von Lincoln Rhyme. Es ist mein erstes Buch davon, aber trotz das ich die anderen Teile nicht kenne, konnte ich mich gut in die Geschichte hineinlesen.

     

    Fazit:

    Der Thriller ist spannend, die Ermittler sind erstklassig und die Teamarbeit überzeugend. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Alles in einem ein guter Thriller.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine abstruse Geschichte, die absolut enttäuscht.
    Der Giftzeichner

    Ein geheimnisvoller Giftmörder treibt in der New Yorker Unterwelt sein Unwesen. Seine Vorgehensweise ist äußerst brutal und grausam. Seine, nach dem Zugfälligkeitsprinzipausgewählten Opfer müssen einen überaus qualvollen Tod sterben, während er sie mit seiner mysteriösen Botschaft zeichnet. Ein komplizierter Fall, der Lincoln Rhyme und Amelia Sachs in besonderem Maße fordert und vor allem Amelia dazu zwingt ständig ihre eigenen Grenzen zu überschreiten. Doch der überaus akribisch vorgehende Täter, der keine Spuren hinterläßt und dessen Tötungsmethode vollkommen neue Wege einschlägt, entsprechen genau der Herausforderung die Rhyme sucht und so liefern sich beide, ein vor allem psychologisch angelegtes Kräftemessen, das den eigenen Tod zwangsweise mit einkalkuliert.

    Fazit
    Ein zunächst fesselnder Thriller, der sich immer mehr zu einer abstrusen Story entwickelt, die man nur mit viel Überwindung zu Ende liest.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gewohnte Thriller Qualität, spannend und mit vielen Überraschungen.
    Gewohnte Thriller Qualität, spannend und mit vielen Überraschungen.

    Einen kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

    Das Buch hält, was sich der Leser von einem elften Band einer Reihe erwartet - so er denn die Vorgängerbände bereits gelesen hat. Der Autor ist bekanntermaßen ein Meister darin, dem Plot immer wieder völlig überraschende Wendungen zu geben. Das ist ihm auch hier wieder sehr gut gelungen.

    Positiv anzumerken ist auch, dass hier Brücken geschlagen werden zu Vorgängerfällen - nämlich dem allerersten Band (Der Knochenjäger) und dem Fall 7 (Der gehetzte Uhrmacher). Das hatte etwas.....; jedenfalls für den treuen Reihenleser!

    Der Spannungsbogen wird in vorliegendem Fall durchgängig aufrechterhalte; die Protagonisten werden gut gezeichnet. 

    Nichtsdestotrotz muss man schon anmerken, dass die immer wieder gleichen Abläufe und Handlungsweisen (Ermittlungen anhand winziger Partikel, oder das Abschreiten des Gitternetzes) inzwischen etwas monoton wirkt. Dadurch ergeben sich für den Leser denn doch langsam leichte Ermüdungserscheinungen und kosten diesem band aus meiner Sicht den Uten Stern.

    "Der Giftzeichner" endet mit einem klassischen "Cliffhanger" - ein Folgeband ist daher zwingend erforderlich und sicher auch zu erwarten.

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    Janosch79s avatar
    Janosch79vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hätte 6 Sterne verdient!
    Deaver findet zu alter Stärke zurück!


    Wow! Welch ein Thriller von Altmeister Jeffery Deaver. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. 

    Inhalt: In einem düsteren Versorgungstunnel wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, angestrahlt vom Schein einer Taschenlampe. Auf ihrer Haut eine Botschaft, eintätowiert mit Gift anstatt mit Tinte. Vom Mörder keine Spur. Nur einen einzigen Hinweis entdeckt Amelia Sachs, als sie den unheimlichen Tunnel absucht: ein zusammengeknülltes Stück Papier, das diesen Mord mit einem lange zurückliegenden Fall verbindet, den Amelia und Lincoln Rhyme nie vergessen haben. Ein eiskalter, akribisch vorgehender Serienkiller versetzt New York schon bald in Angst und Schrecken – ein Killer, der dem legendären Knochenjäger in seiner skrupellosen Grausamkeit eindeutig das Wasser reichen kann.


    Der Vorgänger "Todeszimmer" fand schon meine absolute Begeisterung, doch "Der Giftzeichner" setzt gleich noch einen drauf. Jeffery Deaver entwickelt einen komplexen Thriller, der den Leser sofort begeistert. Der Erfolgsautor nimmt dabei immer wieder Bezug auf seinen Bestseller "Der Knochenjäger" und "Der gehetzte Uhrmacher". Geschickt werden wieder falsche Fährten ausgelegt und bis zum Ende kann die Spannung hochgehalten werden. 


    Interessant ist hier das Thema dieses Thrillers, denn Deaver beschäftigt sich zum einen mit christlich Radikalen und zum anderen mit Tattoos. Dabei beweist er besonders seine fundierte Recherche zu Tattoos. Wirklich beeindruckend.
    Lincoln Rhyme und Amelia Sachs sind in der Figurenzeichnung deutlich gereifter und interessanter. Ein weiterer Reiz dieses Thrillers.


    Insgesamt legt Jeffery Deaver mit "Der Giftzeichner" wieder einen Thriller vor, der durchweg für Begeisterung sorgt. 
    Ein Thriller-Erlebnis der besonderen Art und absolut zu empfehlen!

    Kommentare: 3
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